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Beschreibung

Der Makgadikgadi Pans National Park besteht aus sehr verschiedenen Habitaten, wie Galeriewälder entlang des Boteti Flusses, dichtes Buschland, offenes Grasland mit Palmen und ganz im Osten die riesigen Salzpfannen. Das Boteti Gebiet im Westen des Parks ist bekannt für seine großen Zebra- und Gnuherden welche sich nach der Regenzeit (April/ May) auf Ihre jährliche Wanderung von den Salzpfannen zu diesem Gebiet begeben. Zwischen Mai und November sind die Ebenen im Osten ausgetrocknet und geschätzte  20.000 Zebras, 8.000 Gnus und hunderte von Elefanten versammeln sich entlang des Botetis auf der Suche nach Wasser. Wenn die Regenfälle später im Jahr (Oktober/ November) beginnen, wandern die Zebra- und Gnuherden dann wieder zurück zu den Salzpfannen.

Der Nxai Pan National Park besteht aus einer Reihe grasbedeckter Salzpfannen, welche mit zahlreichen, kleinen Inseln aus Schirmakazien übersät sind und den Lebensraum verschiedenster Tiere darstellen. In den Monaten der Trockenzeit (Mai bis November) wird die Wüstenlandschaft hart und unwirtlich. Dann können an den Wasserlöchern des Parks eine Vielzahl an Tieren wie Löwen, Geparden, Tüpfelhyänen, braune Hyänen, Zebras, Giraffen, Kudus, Kuhantilopen, Löffelhunde, Schakale und manchmal sogar afrikanische Wildhunde und Elefanten beobachtet werden. Nach den Sommerregen (zwischen Dezember und April) ändert sich die Landschaft dramatisch: Der Regen wäscht den Staub fort und lässt ein buntes und lebendiges Blumenmeer entstehen. Die Salzpfannen füllen sich wieder mit grasenden Herden und ziehen die Raubtiere an, welche die Zeit des Überflusses genießen.

Das Netzwerk der Makgadikgadi Salzpfannen, das Botswanas Osten durchzieht, ist eine bemerkenswerte geologische Besonderheit und weltweit eines der größten seiner Art. Die Pfannen, endlose Weiten aus sonnenverbrannter Erde, welche von bewachsenen Inseln gesäumt werden, waren einst Teil eines riesigen Sees, der weite Teile Botswanas bedeckte. In diesem absoluten Nichts liegt gleichzeitig die Schönheit der Makgadikgadi-Salzpfannen – der Anblick der gewaltigen Pfannen, und der nahtlose Übergang von Himmel und Erde – der weit entfernte Horizont, nur ein flimmerndes Band – ist mehr als Ehrfurcht gebietend. Durch die extrem hohe Salzkonzentration wächst auf den Pfannen selbst nichts, die Ränder sind allerdings grasbedeckt. Abgesehen von wenigen Wüstentieren und den braunen Hyänen die an den Rändern der Pfannen leben, sind auf den Pfannen keine Tiere zu finden.

die schönsten Safari Camps im Makgadikgadi Pans & Nxai Pan National Park

Meno A Kwena

Classic

Meno A Kwena, was soviel wie „Zähne des Krokodils“ bedeutet, liegt an der Grenze zum Makgadikgadi Pan National Park, unweit des Nxai Pan National Parks. Das Camp befindet sich auf traditionellem Stammesgebiet und wurde auf einer Klippe errichtet, von der man einen einmaligen Ausblick auf den Boteti Fluss genießen kann, welcher zum ersten Mal seit fast 20 Jahren wieder Wasser führt.

Inklusive: Mahlzeiten, Getränke, Aktivitäten, Parkeintrittsgebühren & Wäscheservice
Aktivitäten: Pirschfahrten, kulturelle Wanderungen mit Buschmännern, Bootfahrten (kurze Fahrten auf dem Boteti) & Wildtierbeobachtungen von dem schwimmenden Floß/Versteck

Nxai Pan Camp

Deluxe

Der Nxai Pan National Park befindet sich nördlich der Maun – Nata Straße und grenzt im Süden an den Makgadikgadi Pans Nationalpark. Das weitreichende Gebiet der Makgadikgadi-Salzpfannen ist der letzte Überrest des prähistorischen Binnenmeeres, das sich einst hier befand. Heute sind die Makgadikgadi Pans eine der letzten wirklich wilden Gegenden Afrikas.

Inklusive: Mahlzeiten Getränke, Aktivitäten, Wäscheservice & Hin- und Rücktransfer zur Landebahn
Aktivitäten: Pirschfahrten, Bushman Erfahrung und auf Anfrage ganztätige Besuche der Baines‘ Baobab

Leroo La Tau

Luxury

Die majestätische Leroo La Tau Lodge ist am Boteti Fluss gelegen welcher entlang der westlichen Grenze des Makgadikgadi Pans Nationalparks verläuft. Der Boteti Fluss ist ein weiter Ausläufer des Okavango Deltas und versickert im tiefen Sand der Kalahari.

Inklusive: Mahlzeiten, Getränke, Aktivitäten, Parkgebühren und Wäscheservice
Aktivitäten: Pirschfahrten bei Tag, Pirschfahrten bei Nacht, Safaris zu Fuß und kulturelle Ausflüge

San Camp

Premier

San Camp liegt am Rande der unendlich erscheinenden Makgadikgadi Salzpfannen. Die spektakulären Pfannen gehören zu den wichtigsten Feuchtgebieten Afrikas. Das traditionelle Camp besitzt einen romantischen Charakter welcher von der einsamen Schönheit der Salzpfannen ergänzt wird.

Inklusive: Mahlzeiten, Getränke, Aktivitäten, Parkgebühren, Wäscheservice & Hin- und Rücktransfer zur Landebahn
Aktivitäten: Pirschfahrten bei Tag und Nacht, Bushmen Walks, Chapman’s Baobabs & Besuche der Erdmännchen, Quad Biking

Makgadikgadi Pans National Park

Der Makgadikgadi Pans Nationalpark beinhaltet einen kleinen Teil der Ntwetwe Pfanne. Die meisten der Salzpfannen liegen außerhalb des Nationalparks. Der Boteti Fluss bildet die westliche Parkgrenze und dient als Drainage des Okavango Deltas. Er fließt durch das trockene Land der Kalahari bis zum Lake Xau und versorgt auf seinem Weg eine große Vielfalt an Leben. Der Fluss trocknete in den 90er Jahren aus aber in den letzten Jahren begann der Boteti River wieder zu fließen. Das Resultat davon ist, dass sich die Wildtiere an dem Fluss verteilen können, anstatt sich , wie in der Trockenzeit, auf Wasserlöcher konzentrieren zu müssen.

In dem Boteti Gebiet gibt es zwei Lodges, Leroo la Tau und Meno a Kwena. In beiden Unterkünften kann man den Boteti River gemütlich von der Lodge/ dem Camp aus beobachten oder Pirschfahrten in den Makgadikgadi Nationalpark unternehmen. Der Boteti ist ziemlich weit von den Salzpfannen entfernt. Daher wird es empfohlen, dass man einen Ausflug zu den Salzpfannen nur verbunden mit einer Übernachtung auf den Pfannen unternimmt (wenn man drei Nächte oder länger in der Gegend verbringt). Auch wenn Erdmännchen in der Gegend gesehen werden können, sind sie nicht zutraulich und können daher nicht wie in den Lodges in der Ntwetwe Pfanne mit Touristen zusammengebracht werden.

Makgadikgadi Salzpfannen

Die Makgadikgadi Pans sind die Überbleibsel eines riesigen Sees, der einst fast den gesamten Norden Botswanas bedeckte und von Flüssen gespeist wurde, die Salze von ihren Einzugsbereichen eintrugen. Diese trostlose Landschaft bietet nichts als Sand und Himmel, dennoch hinterlassen die stillen, uralten Strände und die verkrüppelten Baobabbäume bei jedem Besucher einen bleibenden Eindruck. Die Region bietet ihren Besuchern eine Naturerfahrung voller Abenteuer. Man sollte keine großen Tierherden erwarten, sondern eher das Unerwartete. Alles hier ist interessant, vor allem wenn es von einem der Buschmänner aus der Gegend erklärt wird. Die Nachthimmel sind vor allem während der Wintermonate atemberaubend und von Sternen übersät. Nach dem Sommerregen kann man die Wanderung der Zebras und Gnus miterleben.

Die Ntwetwe und Sua Pfannen sind geprägt von weiten Ebenen, bedeckt mit weißem Sand der bis zum Horizont reicht. Hier kann auf den Pfannen übernachtet werden. Daraus resultiert die unvergessliche Landschaft der Salzpfannen mit atemberaubenden Sonnenauf- und -untergängen. Der berühmteste Entdecker Afrikas, Dr. David Livingstone, überquerte diese Pfannen im 19. Jahrhundert, indem er sich an zwei riesigen Baobabs orientierte, die zwischen 3.000 und 4.000 Jahren alt sind.

Alle Camps auf den Salzpfannen befinden sich auf oder neben der Ntwetwe Pfanne im Westen des Pfannen-Komplexes und bieten Quadausflüge auf die Pfannen an, Besuche zu den zutraulichen Erdmännchen, archäologische Wanderungen als auch kulturelle Einblicke in das Leben der San Leute. Seit kurzem werden auch Ausflüge zu Pferd angeboten, wodurch man die Pfannen auf eine ganz besondere Art und Weise erkunden kann. Alle Aktivitäten hängen jedoch von den Wetterbedingungen ab, da der kleinste Regenfall schon dafür sorgen kann, dass die Pfannen nicht mehr befahrbar sind.

Während der Regenzeit in den ersten Monaten des Jahres, während Aktivitäten in diesem Gebiet nur beschränkt angeboten werden können, ist die Hauptattraktion dieser Camps die Wanderung tausender von Zebras und Gnus. Nach mehreren Jahren mit viel Regen verwandeln sich die Pfannen in einen blauen See. Wasser plätschert leise am Ufer während es über den Kiesstrand fließt und ist ein sicheres Anzeichen für den riesigen, prähistorischen See der Makgadikagdi ist. Durch das Flutwasser werden Flamingos angezogen die manchmal in Schwärmen auftreten. Das Spektakel ist zwar überwältigend, jedoch leider nur von kurzer Dauer und schwer vorhersehbar. Camps auf und um die Pfannen sind das Camp Kalahari, Jacks Camp, und das saisonabhängige San Camp welches nur während der Trockenzeit offen ist.

Die Sua Pan ist die östlichste der großen Pfannen. Sie ist nur durch einen dünnen Streifen Gras von der Ntwetwe Pan getrennt. Eines der beliebtesten Reiseziele im Makgadikgadi Gebiet ist Kubu Island, eine Felsinsel in der Nähe des südwestlichen Ufers von der Sua Pfanne. Die halbmondförmige Insel ist in etwa 1 km lang und ist nur durch mehrtägige Quadausflüge von Camp Kalahari, Jack’s Camp und San Camp aus oder von Besuchern die selbst mit dem Auto unterwegs sind, erreichbar. Neben der unheimlichen Einsamkeit dieses abgelegenen Gebietes und seiner atemberaubenden Schönheit ist Kubu reich an archäologischen und historischen Überbleibseln aus der frühen Besiedlung durch den Menschen und der jüngeren Geschichte der Gegend. Heutzutage können immer noch Werkzeuge und Pfeilspitzen aus der Steinzeit an den Ufern dieser winzigen Insel gefunden werden. Eine runde Steinmauer und Steinhaufen lassen vermuten, dass Kubu ein Teil der Hochkultur des Great Zimbabwe Empires war, welches sein Zentrum in Masvingo, im heutigen Zimbabwe hatte.

Nxai Pan National Park

Der Nxai Pan Nationalpark liegt nördlich der Makgadikgadi Pfannen und umfasst eine Fläche von 2600 km². Obwohl der Nxai Pan Nationalpark mehrere große Pfannen umfasst welche einst ein riesiger Salzsee waren, gehört der Park nicht zu dem Gebiet auf das sich Leute generell beziehen, wenn sie über die Makgadikgadi Salzpfannen reden. Dieses Gebiet setzt sich zusammen aus der Nxai Pan, der Kgama-Kgami Pan und der Kudiakam Pan welche heutzutage mit Gras und vereinzelten Inseln aus Akazienbäumen bedeckt sind. Die kleineren umgebenden Pfannen füllen sich während der Regenzeit mit Wasser und stellen somit eine reichhaltige Quelle für Wildtiere da. Im Nxai Pan Nationalpark gibt es nur eine Lodge, das Nxai Pan Camp. Ansonsten kann man das Gebiet mit einem privaten Fahrzeug oder durch eine Mobile Safari erreichen.

Die Highlights des Parks sind seine Wasserlöcher, an welchen sich während der Trockenzeit einige von Afrikas dramatischsten Interaktionen zwischen Raubtieren und ihrer Beute beobachten lassen. Durstige Tiere müssen hier in voller Sichtweite der Löwen zum Trinken herkommen und die Luft ist mehrfach täglich voller Staub, wenn die Raubtiere versuchen ihre Beute zu reißen. Diese Interaktionen sind so dramatisch, dass der legendäre IMAX-Film “Roar: Lions of the Kalahari” an einem der Wasserlöcher des Parks gefilmt wurde.

Etwa 20 km südöstlich der Nxai Pan findet man den wunderschönen Kudiakam Pan Komplex. Abgesehen von der großen Dichte an Wildtieren ist die Kudiakam Pan auch für die ‚Baines‘ Baobabs‘ berühmt. Diese sind eine Gruppe von sieben riesigen, knorrigen Baobabbäumen, die auch als die „seven sisters“ (sieben Schwestern) oder die „sleeping sisters“ (schlafende Schwestern) bekannt sind und die von Maler und Entdecker Thomas Baines im Mai 1862 auf Leinwand festgehalten wurden. Er und sein Mitentdecker James Chapman reisten auf ihrer zweijährigen Reise von Namibia nach Victoria Falls durch dieses Gebiet.

angrenzende Gebiete

Gweta
200km östlich von Maun und 100 km westlich von Nata befindet sich die kleine Stadt Gweta. Gweta ist bekannt für Budgetunterkünfte die Ausflüge zu den Makgadikgadi Salzpfannen und dem Nxai Pan Nationalpark möglich machen und somit eine kostengünstige Alternative für diejenigen bieten, die nicht so viel Geld ausgeben wollen. Beide Lodges in Gweta bieten Tagesausflüge zu den Pfannen und Ausflüge zum Übernachten auf den Salzpfannen an. Die Fahrt dauert mit einem Wildbeobachtungsfahrzeug ca. 2 bis  2 ½ Stunden. Keine der Lodges befindet sich direkt an den Pfannen, aber Ausflüge dorthin können problemlos organisiert werden. Außerdem können kulturelle Besuche eines Dorfes unternommen werden. Bei diesen Besuchen treffen Sie jedoch nicht die San Buschmänner sondern besuchen lokale Schulen und Rinderfarmen, um einen Einblick in das traditionelle Leben in Botswana zu bekommen und traditionelle Mahlzeiten zu kosten.

Nata Bird Sanctuary
Das Nata Bird Sanctuary ist Botswanas erstes Naturschutzprojekt, das von Mitgliedern der vier ansässigen Gemeinden geleitet wird. Es ist ein gutes Beispiel einer nachhaltigen Nutzung von Wildtieren, die den einheimischen Gemeinden direkte finanzielle Vorteile bringt. Die Einnahmen der Tourimusaktivitäten im Bird Sanctuary werden von den vier Gemeinden geteilt und kommen deren jeweiligen Entwicklungsprojekten zu Gute.

Mit einer Fläche von 250 km2 umfasst das ökologisch sehr sensible Gebiet sowohl Grasland als auch Salzpfannen und bietet einen einfachen Zugang zu den Salzpfannen und saubere und günstige Campingplätze. In der Hochsaison sind die Vogel- aber auch Wildtierbeobachtungen gut. Wenn das Regenwasser auf den Pfannen steht versammeln sich hier Tausende von Flamingos, Pelikanen, Enten und Gänsen. Ein erhöhter Ansitz bietet ein unschlagbares Panorama auf die Pfannen. Etwa 3.000 Kühe, die den Mitgliedern der vier Gemeinden Nata, Maphosa, Sepako und Manxotae gehören, wurden für die Gründung des Nata Bird Sanctuarys freiwillig umgesiedelt. Das Sanctuary öffnete 1993 zum ersten Mal seine Tore für die Öffentlichkeit und wurde im selben Jahr mit dem Tourism for Tomorrow Award der südlichen Hemisphäre ausgezeichnet.

soziales Engagement

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