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Mosambik Reiseführer

Mosambik ist Südafrikas Nachbarland im Osten und besitzt eine rund 2.800 km lange Küste entlang des Indischen Ozeans. Der größte Teil des Landes wird von der Trockensavanne beherrscht. Karge weite Graslandschaften mit vereinzelten Akazien und Affenbrotbäumen. Endlose weiße Strände, türkisblaues, klares Wasser und die vorgelagerten Archipele gehören zu den Höhepunkten des Landes.

Zu den Gebieten die inzwischen auch über eine gute Infrastruktur verfügen, gehört die Umgebung um die Hauptstadt Maputo im Süden und die Orte entlang der Küste. Vor allem die Region Inhambane lockt mit wunderschönen weißen Stränden und glasklaren Lagunen. ein wahres Paradies für Taucher.

Sehenswürdigkeiten Mosambik

die schönsten Sehenswürdigkeiten in Mosambik auf einem Blick!

die schönsten Reiseziele in Mosambik

Als Spezialist für das südliche Afrika bieten wir eine kleines Auswahl an exotischen Mosambik Reisen an und erfüllen gern individuelle Reisewünsche. Eine Auswahl unserer Strandresorts entlang des touristisch noch kaum erschlossenen Landes finden Sie unter den jeweiligen Reiserubriken. Entdecken Sie die unberührte Wildnis Mosambiks und die kilometerlangen Traumstrände am Indischen Ozean.

Inhambane

Geschichte

Inhambane ist eine der ältesten Städte Mosambiks. Am 10.01.1498 stieß Vasco da Gama 470 km nördlich von Maputo, an der tiefen Bucht, auf die ostafrikanische Küste. In den darauffolgenden Jahren wurden entlang der Küste zahlreiche Handelsstützpunkte errichtet. Die Provinz Inhambane und das Land Mosambik wurden aufgrund ihrer zum damaligen Zeitpunkt hoch entwickelten Kultur und Geldwirtschaft, zum Knotenpunkt für den Sklavenhandel. Die Portugiesen, Briten, Niederländer, Araber, Franzosen und Osmanen versuchten in den folgenden drei Jahrhunderten davon zu profitieren, was letztlich in einem ununterbrochenen Hick Hack um die Vormachtstellung in Mosambik gipfelte. 1891 wurde das Land schließlich zur portugiesischen Kolonie.

1964 unternahm die Bevölkerung Mosambiks erste Versuche sich von er Fremdherrschaft zu befreien. Der Unabhängigkeitskampf unter der sozialistischen Bewegung FRELIMO (Frente de Libertação de Moçambique) endete am 25. Juni 1975 mit der mosambikanischen Unabhängigkeitserklärung. Mit Gründung der antikommunistischen Gegnerpartei RENAMO (Resistência Nacional Moçambicana) begann knapp 2 Jahre später ein grausamer Bürgerkrieg, der fast 20 Jahre andauerte. Knapp 2 Millionen Einwohner wurden dabei vertrieben, 900.000 Menschen getötet, unzählige Landminen im Land gestreut, Naturreservate zerstört – und Touristen blieben dem vielfältigen Land im Süden Afrikas über Jahrzehnte fern. Mit Hilfe von UN-Friedenstruppen konnte das Land Mosambik wirtschaftlich und sozial stabilisiert werden.

Highlights

Inhambane selbst blieb größtenteils vom Bürgerkrieg verschont, daher prägen auch heute noch zahlreiche historische Gebäude aus der portugiesischen Kolonialzeit das Stadtbild, wie z.B. der restaurierte Bahnhof und die Kathedrale.

Das touristische Zentrum befindet sich im Norden der Stadt und ist vor allem durch afrikanische, indische und arabische Einflüsse geprägt. Um diesen Schmelztigel in seiner ganzen Vielfalt zu erleben, empfehlen wir einen Besuch auf dem örtlichen Markt. Probieren Sie die typisch mosambikanischen Gerichte wie Galinha a Cafreal (Mariniertes Grillhähnchen), Matapa (Soße aus Erdnüssen, Maniokblättern, Kokosmilch mit Riesengarnelen) oder Caril de caranguejo (Krebscurry).

Die Gegend um Inhambane ist von paradiesischen Stränden gesäumt und vor allem bei Tauchern sehr beliebt. Zahlreiche Strandlodges laden zum Verweilen ein. Besonders Tofo Beach und Barra Beach sind der perfekte Ausgangspunkt für Tauchsafaris und bieten die Möglichkeit Mantarochen und Walhaie hautnah zu erleben.

Reisezeit

Inhambane kann ganzjährig bereist werden. In der afrikanischen Winterzeit von Juni bis September haben Sie zusätzlich die Chance Buckelwale vor der Küste zu sichten, welche sich zum Kalben versammeln, um später gemeinsam Richtung Süden weiterzuziehen.

Anreise

Die Anreise in dieses einzigartige Tauchmekka erfolgt über den Flughafen Inhambane.

Bazaruto Archipel

Geschichte

Das Bazaruto Archipel wurde 1971 zum Nationalpark ernannt und steht seitdem unter besonderem Schutz. Im Archipel leben um die 3.750 Menschen. Auch wenn Sie augenscheinlich im Paradies wohnen, zählen Sie mit zum ärmsten Bevölkerungsteil Mosambiks. Ihren geringen Lebensunterhalt bestreiten sie zum Großteil durch die Fischerei. Dafür benutzen sie ein eigens angefertigtes traditionelles Segelschiff – das Dau (engl. Dhow).

Highlights

Das Bazaruto Archipel liegt ca. 25 km östlich vor der Küste Vilanculos und besteht aus 5 Inseln. Von den beiden größten Inseln Bazaruto und Benguerra können Ausflüge auf die kleineren Inseln Santa Carolina (auch Paradiesinsel genannt), Magaruque und Bangué unternommen werden, auf denen es keine Lodges gibt.

Das Archipel gehört zum ca. 1400 km² großen Bazaruto Marine Nationalpark, eines der größten Meeresschutzgebiete in ganz Afrika. Geschützt sind zum einen die Inseln selbst, als auch die Wasserwelt und ihre Bewohner. Hierzu zählen unter anderem Delfine, Wale, Schildkröten, zahlreiche Vogelarten wie Flamingos und Schreiseeadler und mind. 70 weitere Fischarten wie Falterfische, Dories und Makrelen.

Einer der bekanntesten und gleichzeitig auch der seltensten Bewohner ist der stark vom Aussterben bedrohte Dugong (auch Gabelschwanzseekuh oder Seeschwein genannt), welcher Taucher und Schnorchler aus der ganzen Welt in seinen Bann zieht.  Bis zu 40 Meter Sicht sind unter Wasser möglich, was das Revier bei Tauchern zum Geheimtipp macht.

Die Landschaft des Archipels zeichnet sich vor allem durch seine idyllischen feinen Sandstrände, Waldgebiete und Süßwasserseen aus. Diese wunderschöne Szenerie, lädt ihre Besuche zum Verweilen und Genießen ein. Hier kann man seine Seele baumeln und lassen und das hektische Alltagsleben kann so schnell in Vergessenheit geraten.

Reisezeit

Die 5 Inseln im Archipel bieten ganzjährig gute Reisebedingungen. Der November markiert den Beginn der Regenzeit in Mosambik. Die Temperaturen beginnen nun allmählich zu steigen, bis sie im Januar und Februar ihre Höchstwerte erreichen. In diesen Monat fällt auch der meiste Niederschlag und gelegentlich treffen auch Zyklone auf das Archipel. Aufgrund der geringeren Meeresströmung liegen die Unterkünfte daher auf der ruhigen Westseite der Inseln. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 24 und 30 Grad Celsius.

Anreise

Die Unterkünfte auf den einzelnen Inseln erreichen Sie entweder per Boot, Sportflugzeug oder Helikopter. Ausgangspunkt ist Vilanculos bzw. der Flughafen Vilankulo.

Quirimbas Nationalpark

Highlights

Der Quirimbas National Park liegt im Norden Mosambiks und gehört zur Provinz Cabo Delgado. Er ist einer von insgesamt 6 Nationalparks und umfasst eine Fläche von 7.506 km². Der Park besteht seit 2002 und umfasst insgesamt 30 kleine und zum Teil private Inseln.

Den bekanntesten Teil bildet das südlich gelegene Quirimba Archipel mit seinen 11 Inseln, welches dem Nationalpark auch seinen Namen gab. Der Nationalpark erstreckt sich mit einer Fläche von 5984 km² auch über das Festland und dient somit vor allem dem Schutz der Küstenwälder und der einzigartigen Unterwasserwelt.

Die üppigen Mangrovenwälder, paradiesischen Strände und vielfältigen Korallenriffe bieten ihren Besuchern ein Naturerlebnis der besonderen Art. Hier haben sie, weitab vom Massentourismus, die Möglichkeit vollkommene Rune und Entspannung zu finden. Viele der Inseln sind lediglich von Tieren bewohnt und Heimat von zahlreichen Vogelarten. Die artenreiche Unterwasserwelt ist vor allem bei Tauchern beliebt.

 

Reisezeit

Mosambik weist ganzjährig warme Temperaturen auf.  Weder zu heiß, noch zu feucht ist es in den Monaten zwischen Mai und September. Die niederschlagsreichsten Monate sind Januar und Februar.

Anreise

Ab Pemba erreichen Sie die Unterkünfte auf den Inseln Quilalea, Medjumbe und Ibo hauptsächlich per Sportflugzeug.

Gorongosa Nationalpark

Geschichte

Der Gorongosa Nationalpark wurde am 23. Juli 1960 von der damaligen Kolonialmacht Portugal eingerichtet und war somit der erste Nationalpark überhaupt in Mosambik. Er zählte einst zu einem der artenreichsten Parks im südlichen Afrika. Doch Mosambiks bewegende Geschichte hinterließ auch hier ihre Spuren und vor allem die Tierwelt erlitt dramatische Verluste.

Im Verlauf des Bürgerkriegs geriet das Gebiet ab 1982 in den Fokus der zwei beteiligten Bürgerkriegsparteien FRELIMO und RENAMO. Letztere richtete schließlich ihr Hauptquartier im Park ein, was zur Folge hatte, dass das Gebiet sich selbst überlassen wurde und die Landschaft und Infrastruktur zerstört wurde. Das benötigte Geld zur Waffenbeschaffung wurde vor allem durch Wilderei und Elfenbeinhandel verdient. 95% des Wildtierbestandes wie Zebras, Gnus, Büffel oder Löwen wurden dadurch vernichtet. Von mehr als 2500 Elefanten überlebten am Ende nur 200 – 300.

Das Ende des Bürgerkriegs 1992 beendete endlich diese fatalen Zustände. Seit 1994 ist der Park vor Wilderei geschützt und es wird mit Hilfe zahlreicher Schutzorganisationen versucht die kaputte Infrastruktur wiederaufzubauen und verlorenen gegangenen Tierbestände allmählich wieder anzusiedeln. Dieser Prozess erforderte viel Geduld, da die Tiere noch lange von den großen Schlachten traumatisiert waren. Menschen in Autos bedeuteten für sie noch lange Zeit danach den sicheren Tod.

24 Jahre nach Beginn des Wiederaufbaus wurde der Park 2008 wieder für den Tourismus geöffnet.

Highlights

Der Gorongosa Nationalpark bedeckt eine Gesamtfläche von 3.770 km² in Zentralmosambik. Die Landschaft zeichnet sich vor allem durch Savannenlandschaften, weiten Ebenen und Sumpfgebiete aus.

Die typische Buschlandschaft mit Baobab- und Leberwurstbäumen ist von vielen kleinen Flüssen und ihren Tälern durchzogen, welche alle im eindrucksvollen Urema See im südlichen Zentrum des Parks münden.

Im Nordwesten erhebt sich der Mount Gorongosa mit stolzen 1.900 m über die Regen- und Nebelwälder des Parks.

 

Die facettenreiche Landschaft und Vegetation sind zur Heimat vieler Wildtiere und Vögel geworden. Vogelbeobachter haben hier die Chance über 400, zum Teil sehr seltene und endemische Exemplare, zu sichten. Darunter der Schreiseeadler, der Fleckenuhu oder der Braunkopfpapagei.

In den Flüssen und Seen sind Schildkröten und das Nilkrokodil zu Hause. Am Ufer und auf den Schwemmebenen sind unter anderem Wasserböcke, Kudus, Impalas und auch die seltene Rappenantilope zu beobachten.

Auch der Raubtierbestand erfreut sich mit Löwen, Leoparden, Wildhunden und Tüpfelhyänen stetigem Zuwachs. Weiterhin wurden Herden von Elefanten, Zebras, Büffeln und Elenantilopen im Park integriert.

Reisezeit

Zentralmosambik gehört zur tropischen Klimazone. Die Regenzeit zwischen Dezember und März ist von sehr hohen Temperaturen (bis zu 40° C), viel Niederschlag und einer hohen Luftfeuchtigkeit geprägt. Straßen sind in dieser Zeit teilweise unbefahrbar und die Camps im Park sind geschlossen.

Daher empfiehlt sich ein Besuch in der Trockenzeit zwischen April und November. Die Temperaturen bewegen sich dann zwischen angenehmen 15 und 25°C und ermöglichen somit ein entspanntes Safarierlebnis.

Anreise

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Chimoio und Beira. Die Anfahrt erfolgt via Inchope über die EN1. Nach ca. 11 km erreicht man den südlichen Parkeingang. Die Infrastruktur im Park wurde während des Bürgerkriegs weitgehend zerstört. Die unbefestigten Straßen sind nur während der Trockenzeit und mit einem Geländewagen befahrbar. Im Park selbst gibt es weder Tankstellen noch andere Versorgungsmöglichkeiten.

Limpopo Nationalpark

Geschichte

Der Limpopo Nationalpark wurde am 27. November 2001 in Mosambik gegründet. Mithilfe der Unterstützung Deutschlands, Südafrikas und der USA wird seitdem im Park eine Infrastruktur aufgebaut und lokale Anwohner werden als Parkaufseher und Ranger ausgebildet.

Die Tierwelt im Limpopo National Park ist nachhaltig vom bis 1992 anhaltenden Bürgerkrieg geprägt worden. Der Tierbestand wurde nahezu fast ausgerottet. Ziel des Schutzgebietes ist es seit jeher, verschiedene Tierarten wie Giraffen, Elefanten, Zebras und Gnus wieder anzusiedeln und vor allem einen Ort zu schaffen, an dem Tiere auch Rückzugsgebiete mit niedriger touristischer Nutzung vorfinden können.

Highlights

Der Park ist neben dem Krüger Nationalpark in Südafrika und dem Gonarezhou Nationalpark in Simbabwe sowie einigen kleineren geschützten Gebieten Teil des größten Wildschutzgebietes der Erde: dem Great Limpopo Transfrontier Park.

Der Limpopo National Park liegt im  Südwesten Mosambiks in der Provinz Gaza und grenzt direkt an den Krüger National Park in Südafrika. Namensgeber für den Park war der wichtigste Fluss, der Limpopo River. Ohne Zäune zwischen den Parks soll das ökologische Gleichgewicht dieses Gebietes wiederhergestellt und nachhaltig implementiert werden.

Die Landschaft wird als Buschland bezeichnet und teilweise auch als Sandvelt. Eine besonders fruchtbare Art des Buschlands mit sandigen Böden. Charakteristisch hierfür sind die Johannisbrotgewächse, Myrobalanen und Brechnüsse. Entlang der Nebenflüsse des Limpopo im Norden wachsen vor allem Mopanen und Akazien. Teilweise ist das Landschaftsbild auch von Ackerflächen geprägt, welche von der dort lebenden Bevölkerung landwirtschaftlich genutzt werden.

Im Vergleich zum angrenzenden Krüger Nationalpark leben im Limpopo National Park deutlich weniger Tiere. Unter anderem sind hierher umgesiedelte Elefantenherden aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen wieder nach Südafrika zurückgekehrt.

Reisezeit

Der Limpopo Nationalpark lässt sich am besten in den trockenen Monaten Mai bis Oktober bereisen. Die Vegetation ist überschaubar und die Tiere suchen die verschiedenen Wasserstellen zum Trinken auf. Die Temperaturen bewegen sich in dieser Zeit zwischen 19 und 27° C.

Die Regenzeit beginnt im November und damit wird auch die Vegetation im Park deutlich umfangreicher. Aufgrund teils starker Regenfälle sind dann auch Wege nicht mehr befahrbar und die Tiere verteilen sich weitläufiger. Wir empfehlen in dieser Zeit keine Selbstfahrertouren durch den Park zu unternehmen.

Anreise

Das Massingir Gate im Süden und das Mapai Gate im Nordosten ermöglichen den Zugang zum Park auf der mosambikanischen Seite. Der nächstgelegene Flughafen liegt in Maputo und ist somit knapp 5h Autofahrt vom südlichen Gate entfernt.

Die Wege im Park sind häufig von großen Löchern gezeichnet, ein Allradfahrzeug wird daher dringend empfohlen.

Regionen:
Ilha de Mocambique
Medjumbe Island
Niassa
Xai Xai
Island of Mocambique
Maputo Special Reserve

Städte:
Maputo
Vilanculos
Beira
Pemba
Tofo
Nacala
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Mosambik erleben

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Mosambik von A bis Z

Die einstige portugiesische Kolonie gilt nach wie vor als eines der ärmsten Länder der Welt. Ein langsamer, aber hoffnungsvoller Aufschwung wurde 2000 und 2001 von zwei verheerenden Überschwemmungskatastrophen jäh unterbrochen. Doch bald schöpften die Menschen wieder Zuversicht. Das Land ist auf dem Weg in eine bessere Zukunft.

Weil die Infrastruktur vielerorts noch Lücken hat und die englische Sprache nicht so verbreitet ist wie in anderen südafrikanischen Ländern, muss sich der Reisende auf einige Schwierigkeiten einstellen; gleichzeitig darf er sich auf ein ursprüngliches afrikanisches Land mit reicher Geschichte, interessanten Menschen und faszinierender Natur freuen.

Ausweispflicht

In Mosambik besteht Ausweispflicht. Die mosambikanische Polizei ist berechtigt, Ausweiskontrollen durchzuführen. Es wird daher empfohlen, stets den Pass mit gültigem Visum/ Aufenthaltserlaubnis (DIRE) im Original mit sich zu führen und beglaubigte Kopien der Dokumente separat sicher aufzubewahren.

Baden, Tauchen & Schnorcheln

Der Gezeitenunterschied ist deutlich sichtbar und typisch für die Lage am Indischen Ozean. Während der Ebbe ist Baden im Meer oft nur möglich, wenn man weit hinausläuft. Von Strand zu Strand kann es Unterschiede geben. Wo man am Morgen geschwommen ist, kann man am Nachmittag das Korallenriff mit bunten Fischen, Seesternen, Seeigeln und Muscheln auf einem Spaziergang erforschen, es werden weite Sandflächen und Korallenfelsen sichtbar. Badeschuhe sind an vielen Stränden daher empfehlenswert. Außerhalb der beiden Riffe können mit etwas Glück verschiedene Arten von Meeresschildkröten, Delfine, Mantas, Buckelwale (Aug. – Nov.) und Walhaie beobachtet werden.

Bevölkerung

Mozambique hat ca. 29 Millionen Einwohner. Die Mehrheit gehört einheimischen Volksstämmen an, wie den Makua-Lomwe, den Tsonga und den Shona. Außerdem finden Sie die Yao, Swahili, Makonde, Portugiesen und andere Volksstämme vor.

Einreisebestimmungen & Visum

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja                                 Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein                 Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich, welches vor Reiseantritt bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung beantragt werden muss. Falls Ausflüge z.B. in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. Folgende Dokumente benötigen Sie um das Visum zu beantragen: Antragsformular in Blockschrift ausgefüllt, aktuelles Passfoto mit Namen beschriftet, Reisepass mind. 6 Monate gültig und 2 freien Seiten, Bestätigung der Flugbuchung, Buchungsbestätigung der Unterkunft, frankierter und adressierter Rücksendeumschlag. Weiterführende Informationen zur Antragsstellung finden Sie hier.

Anmerkungen: Reisedokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein. Es wird empfohlen, Kindern ab 6 Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.

Essen & Trinken

Die mosambikanische Küche ist stark von den Portugiesen beeinflusst und bietet viel Fisch und Meeresfrüchte. Das Grundnahrungsmittel ist Mais, gelegentlich gibt es auch Reis als Beilage. Landestypische Gerichte sind beispielsweise: Galinha a Cafreal (Mariniertes Grillhähnchen), Matapa (Soße aus Erdnüssen, Maniokblättern, Kokosmilch mit Riesengarnelen) und Caril de caranguejo (Krebscurry). Das Leitungswasser ist nicht trinkbar.

Flughafensteuern

Bei Ankunft in und Abflug von Mosambik fallen Flughafensteuern an, die am jeweiligen Flughafen in USD in bar bezahlt werden. Die Höhe der Steuern war über die letzten Jahre sehr schwankend, rechnen Sie mit Beträgen zwischen 5 und 20 USD pro Person und Flugstrecke.

Gepäck

Wenn Sie mit dem Kleinflugzeug innerhalb des Landes unterwegs sind, sind häufig nur 12 bzw. 15 kg Gepäck p.P. in einer weichen Tasche erlaubt.

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist nicht immer gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen werden in Südafrika oder Europa behandelt. Eine Reiseapotheke sollte Insektenmittel, Verbandszeug und Schmerzmittel beinhalten. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Bei Einreise aus einer Gelbfieberzone muss eine international gültige Gelbfieber-Impfbestätigung vorgelegt werden. Schutz gegen Hepatitis A und eine Malaria-Prophylaxe wird dringend empfohlen.

Kleidung

Helle Sommerkleidung, die Arme und Beine sollten bedeckt sein. Für Morgenstunden oder kühle Abende empfehlen wir eine dünne Jacke oder einen Pullover mitzunehmen, auch wegen der Mücken. In der Regenzeit zwischen Oktober und März unbedingt an Regenschutz denken.

Klima & Reisezeit

In Mozambique sind die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt. Die Regenzeit dauert von Oktober bis März und die Trockenzeit (beste Reisezeit) von April bis September. An den Küstengebieten herrscht ständig ein tropisch feuchtes Klima.

Mantas, Walhaie, Delfine & Buckelwale

Die Buckelwalsaison beginnt im Juni und endet im Oktober. Delfine sind ganzjährig zu sehen, wie auch Mantas und Walhaie. Die beste Saison für Delfine ist von September bis Mai, für Mantas von September bis Juni und für Walhaie von Oktober bis April. Täglich werden Walhai-Safaris angeboten, bei denen Sie mit den Ozeanriesen schnorcheln können – auch für Nichttaucher geeignet. Eine majestätische Erfahrung!

medizinische Hinweise

Impfschutz
Für die Einreise nach Mosambik aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden älter als 1 Jahr der Nachweis eines Gelbfieberimpfschutzes (Internationales Impfzertifikat) notwendig. Bei der direkten Einreise aus gelbfieberfreien Regionen ist eine Impfung grundsätzlich nicht erforderlich. Transitreisende über Addis Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach dem Impfzertifikat gefragt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene, anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Polio und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.

Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/ Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist ebenso dringend empfohlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
– ganztägig und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
– ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
– ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

HIV/ AIDS
ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Etwa 13 % der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahre ist HIV-positiv (Quelle: UNAIDS 2018). Bei sexuellen Kontakten,  Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend ärmere Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards bei der Wasserversorgung. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

 Weitere Infektionskrankheiten

Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten bisher vereinzelt hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete englisch-/ französischsprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette beachten). Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/ einen Tropenmediziner/ Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/ Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Sprache

Die Amtssprache ist Portugiesisch. Darüber hinaus werden ca. 43 afrikanische Sprachen mit unterschiedlichen Dialekten gesprochen.

Transport & Verkehr

In Mozambique herrscht Linksverkehr. Die Straßen werden weiter ausgebaut, aber noch ist es nicht das perfekte Selbstfahrerland. Abenteuerlustige müssen beachten, dass abgesehen von den Hauptstraßen (zwischen dem südlichen Krüger NP und Maputo, sowie entlang der Küste nördlich von Maputo und um Pemba), die meisten Strecken nur mit Allrad-Fahrzeugen inklusive Dachzelten befahren werden sollten. In der Regenzeit sind diese Straßen oft verspült. Ausreichend Ortskenntnisse, mindestens 2 Fahrzeuge und GPS Navigation sind Voraussetzungen.

Währung & Zahlungsmittel

Die Landeswährung ist der Neue Metical (MZN), 1 EUR = 69.767 MZN (Stand 02/2020).

An Geldautomaten kann in allen größeren Städten Bargeld mit EC- oder Kreditkarten abgehoben werden. Kreditkarten werden z.T. in Hotels, Restaurants und Supermärkten in Maputo und anderen größeren Städten akzeptiert. Es wird dennoch empfohlen, ausreichend Bargeld mitzuführen, insbesondere, wenn Reisen ins Landesinnere geplant sind. In Mosambik werden auch US-Dollar und insbesondere im südlichen Mosambik südafrikanische Rand akzeptiert. Euro werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert. Darüber hinaus sind telegrafische Bargeldüberweisungen nach Mosambik möglich. Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt. Devisen können in beliebiger Höhe eingeführt und bei Einreise-Deklaration wieder ausgeführt werden. Touristische Leistungen werden auf US-Dollar Basis abgerechnet. Die Mitnahme von kleineren, neuen US-Dollarnoten wird empfohlen.

 

Verkehr

Reisen über Land/ Straßenverkehr
Bei Reisen über Land muss mit Behinderungen wegen unzureichender Infrastruktur gerechnet werden. Wichtige Überlandstraßen sind teilweise in einem extrem schlechten Zustand und bergen hohe Unfallrisiken. In der Regenzeit (Dezember bis April) können selbst Nationalstraßen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein. Wegen der relativ hohen Unfallgefahr und der mangelnden medizinischen Versorgung auf dem Lande sollten Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Die größeren Städte sind per regelmäßigen Flugverkehr erreichbar.

Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet (schwarze Liste), davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique (LAM).

Zeit

Im Winter (europäischer Sommer) gibt es keine Zeitdifferenz, im Sommer beträgt die Zeitdifferenz plus 1 Stunde.

soziales Engagement

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