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Beschreibung

Windhoek liegt 1654 m über dem Meeresspiegel in einem Tal, umgeben von den Auasbergen im Südosten, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomashochland im Westen. Die Berge um Windhoek bestehen hauptsächlich aus Glimmerschiefer, der mit Quarzgängen durchsetzt ist. Diese Gesteine sind Zeugnisse des ehemaligen Bodens des Damara-Meeres, welches sich vor etwa 750 Mio. Jahren an dieser Stelle zwischen zwei Festlandssockeln erstreckte.

Im trockenen Südwesten Afrikas konnten Siedlungen ausschließlich an den raren Wasserstellen entstehen. So entwickelte sich auch Windhoek an den heißen und kalten Quellen in der Mitte des Landes. Erste Zeugnisse menschlicher Existenz wurden in Form von Werkzeugen im Gebiet des heutigen Zooparks gefunden. Ihr Alter wird auf 5000 Jahre geschätzt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Quellen immer wieder von Menschen aufgesucht, beispielsweise von den San, Damara, Nama und ab dem 18. Jahrhundert auch von den Herero. Als erster Weißer berichtete der Jäger und Abenteurer Willem van Reenen von diesen Quellen, die er 1791 entdeckte. Nach heutiger Geschichtsschreibung gilt Jonker Afrikaner, der sich um 1837 hier niederliess als der eigentliche Gründer Windhoeks.

Heute ist Windhoek eine kleine Stadt mit ganz eigenem Charakter. Beim ersten Bummel durch die Stadt fühlt man sich wie im falschen Film – 10 000 km von zu Hause entfernt ist überall Deutsch zu hören und zu lesen! Gerade das erleichtert jedoch die Akklimatisierung in Namibia. Man spürt aber auch ganz stark das multikulturelle Flair Windhoeks, einer Stadt, in der die vielen verschiedenen Völker und Kulturen Namibias neben- und miteinander leben.

Windhoek bedeutet so viel wie „windige Ecke, meist bläst der „Südwester“ hier recht kräftig. In der Vergangenheit trug die Stadt jedoch immer wieder unterschiedliche Namen. Die Nama nannten diesen Platz mit den heißen Quellen /Ae//gams (Feuerwasser), und der Otjiherero-Name ist Otjimuise (Platz des Rauchs). James Alexander, der britische Abenteurer, nannte es, als er wahrscheinlich um 1837 dort war, „Queen Adelaide’s Bath“. 1842 gaben die rheinischen Missionare Hugo Hahn und Heinrich Kleinschmidt der Stadt den Namen „Barmen“, benannt nach ihrem Hauptsitz in Wuppertal. 1844 taucht dann erstmals der Name „Windhoek“ in verschiedenen Varianten (Went Hoek, Windhoek, in Windhoeken, Windhoekt, Wienhoek) auf.

Windhoek bildet sowohl geografisch als auch wirtschaftlich das Zentrum des Landes. Die kleine Landeshauptstadt hat sich jedoch, abgesehen von der Bandbreite an Übernachtungsmöglichkeiten, noch nicht so richtig auf Touristen eingestellt. Zum Einkaufen genügt meist ein Tag, zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten ebenfalls.

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