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Chobe-Mietwagenreise

Reisegast: Katrin und Bastian
Reisedatum: 10.-26.6.2019

Die Reise durch den nördlichen Teil Botswanas und den Caprivistreifen war ein wunderbar intensives und abwechslungsreiches Erlebnis, das unsere Erwartungen in vielen Punkten übertroffen hat. Wir wurden in jeder Lodge wärmstens empfangen und sind immer wieder mit Bedauern weitergereist, weil man an jedem der allesamt einzigartig gelegenen und wunderschönen Unterkünfte mit den herzlichen Menschen vor Ort gut und gerne ganze Wochen hätte verbringen können.

Häufig wurden uns ganz unkompliziert Aktivitäten ermöglicht, die wir eigentlich gar nicht vorgeplant hatten oder wir spontan auf Tiersichtungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht, die den Erfahrungen des Lodgepersonals entsprachen. Das Selbstfahren hat uns großen Spaß gemacht, allerdings sollte man sich über die aktuellen Zustände der Pisten in den Nationalparks immer noch einmal bei den Leuten vor Ort, etwa dem Lodgepersonal erkundigen, da sich diese schnell verschlechtern können. Das Fahren im Sand hat uns keine größeren Probleme bereitet, wünschenswert wäre lediglich ein Gerät zum Luftablassen gewesen, um den Reifendruck den Gegebenheiten anzupassen; bei unserem Mietwagen wurde keins mitgegeben.

Die Orientierung auf den größeren Straßen war leicht, lediglich für die Zufahrten zu einigen Lodges oder die Orientierung in den Nationalparks empfiehlt sich eine Auswahl an GPS-Apps (je nach Ort ist mal die eine oder andere genauer). Fast immer trifft man aber auch auf sehr hilfsbereite Einheimische, die gern weiterhelfen. Zweimal trafen wir auf Tankstellen ohne Treibstoff, allerdings gab es jedesmal in unmittelbarer Umgebung eine weitere funktionierende Tankstelle. Wer sichergehen will und längere Touren auf eigene Faust in den Parks plant, sollte ein Fahrzeug mit Doppeltank mieten. Wir hatten einen einfachen Tank und sind nirgends in die Bredouille geraten.

Insgesamt hat uns die landschaftliche Schönheit Botswanas, die Warmherzigkeit der Menschen dort, die Besonderheit, das Land so hautnah zu erleben (etwa beim sleep out in der Salzpfanne, dem Besuch einer an Menschen gewöhnten Erdmännchenkolonie, dem Besuch als vermutlich erste Weiße eines alten Naturheiligtums auf Anregung unseres Guides, den Nächten mit Löwengebrüll, Hyänengelächter oder dem Elefantenbesuch auf der Terrasse) zutiefst fasziniert und begeistert.

Wir haben uns bei unserer ersten Selbstfahrertour in Afrika zu keinem Zeitpunkt unsicher oder unwohl gefühlt und können diesen Trip uneingeschränkt wärmstens empfehlen.

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