Länderinformation Südafrika Rundreisen

Anreise
Die Flugdauer von Deutschland nach Südafrika (Johannesburg) beträgt rund 10,5 Stunden. South African Airways fliegt täglich nonstop von Frankfurt nach Johannesburg. Weitere Nonstopverbindungen ab Deutschland bieten LTU und Lufthansa an. Andere Airlines offerieren Umsteigeverbindungen über ihre jeweiligen Heimatflughäfen (z.B. London oder Amsterdam) nach Johannesburg und Kapstadt. Vorteil: Keine Zeitverschiebung, daher auch kein Jetlag!

Aufenthaltsdauer/Einreise Südafrika
Deutsche Staatsbürger sind für einen Zeitraum von neunzig Tagen grundsätzlich von der südafrikanischen Visumpflicht befreit und ihnen kann eine Besuchergenehmigung (sog. visitor`s permit) für diesen Zeitraum erteilt werden, wobei der Ein- und der Ausreisetag mitzählen. Einreisevoraussetzung ist, dass der deutsche Staatsbürger dem Einwanderungsbeamten am Einreiseflughafen die folgenden Dokumente vorlegen kann:
- einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens dreißig Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus und mindestens zwei freien Seiten für Sichtvermerke
- Unterlagen, die den Zweck und Dauer des Aufenthalts bestätigen, wenn zutreffend
- Nachweis über ein gültiges Rückflugticket oder Zahlung einer Barhinterlegung (oder beides), die nach der endgültigen Ausreise des ausländischen Staatsbürgers oder nach der Ausstellung einer Daueraufenthaltsgenehmigung für den ausländischen Staatsbürger zurückgezahlt wird.
Der deutsche Kinderausweis wird nur mit Lichtbild anerkannt und sollte bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile, für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig. Weitere Auskünfte erteilt die Südafrikanische Botschaft in Berlin, Tel. 030-220730, in der Schweiz in Bern, Tel. 031-442011 und in Österreich in Wien, Tel. 02 22-32649311. Wenn Sie eine andere Staatsbürgerschaft besitzen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei der zuständigen Botschaft nach aktuellen Einreisebestimmungen, Antragsformalitäten und Visagebühren. Bitte machen Sie von Ihrem Pass und von Ihrem Flugticket eine Kopie und hinterlegen Sie diese jemanden, der diese im Notfall per Fax zu Ihnen schicken kann. Im Falle eines Verlustes sind diese Kopien sehr hilfreich für die Beschaffung von Ersatz!

Autofahren
Es herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtssteuerung). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen (Freeways) 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in Ortschaften 60 km/h, wenn keine anderen Limits ange-geben sind. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben, die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. Die Straßen sind gut ausgeschildert. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten Bundesstraßen hierzulande. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen meist sehr gering ist. Tankstellen findet man überall entlang der National- und Landstraßen. Die meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet.

Apotheken
In Südafrika heißen sie "Chemists" oder "Apteek" und verfügen in den Städten über einen Notdienst. Hier gibt es rezeptlos Malaria-Vorbeuge-Medikamente zu kaufen. Die Apotheken fungieren gleichzeitig als Drogerien.

Banken
Die großen Banken tauschen Devisen und Reiseschecks. Zweigstellen der großen südafrikanischen Banken sind in jeder größeren Stadt sowie an den internationalen Flughäfen zu finden, ebenso Geldautomaten. In den Großstädten haben auch verschieden internationale Banken Filialen.

Bevölkerung
Das südafrikanische Volk ist eine Rainbow-Nation mit einem bunten Bevölkerungsgemisch, dass sich aus ca. 43 Mio. Menschen zusammensetzt. Davon sind ca. 77 % Afrikaner, 10% Weisse, 9% Coloureds, 3% Asiaten.

Elektrizität
Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Adapter (dreipolig) für Stecker sind nur vor Ort erhältlich.

Empfehlungen für eine Reiseapotheke
Schmerzen und Fieber: z.B. Paracetamol, Aspirin
Grippe und Erkältungen: Nasentropfen (z.B. Otriven) und Mittel gegen Halsschmerzen (z.B. Dolo-Dobendan)
Übelkeit und Erbrechen: z.B. Paspertin, Emesan
Durchfall: z.B. Imodium, Aperamid, D-Stop-Ratiopharm
Wundinfektion: z.B. Betaisadona-Salbe
Antibiotika: z.B. Doxytexal, Azudoxat
Medikamente zur Dauertherapie oder solche, die Sie regelmäßig oder häufiger benötigen, sollten von Zuhause mitgenommen werden. Darüber hinaus gilt, dass alle bekannten medizinischen Präparate in Südafrika erhältlich sind.
Ersatzbrillen und Ersatz-Kontaktlinsen gehören ins Gepäck, eine hochwertige Sonnenbril-le und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ebenso. Diese sollten bei einem geplanten Badeurlaub Wasser fest sein. Und vergessen Sie bitte als Träger eines Hörge-rätes die Ersatzbatterien nicht!

Feiertage
Südafrika hat zwölf Feiertage (public holidays): Neujahrstag, Karfreitag, Familientag
(unser Ostermontag) und Weihnachten, ferner
21.03. Tag der Menschenrechte
27.04. Freiheitstag
01.05. Tag der Arbeit
16.06. Tag der Jugend
09.08. Nationaler Frauentag
24.09. Tag des Erbes
16.12. Tag der Versöhnung
26.12. Tag des Guten Willens
Fällt einer der Feiertage auf einen Sonntag, so gilt der folgende Montag als Feiertag.

Flughafentransfer
Regelmäßigen Bustransport vom Flughafen zur Stadt gibt es an den Internationalen Flughäfen. An den meisten anderen Flughäfen stehen Taxis oder private Zubringerdienste zur Verfügung; größere Hotels bringen ihre Gäste meist mit einem Hotel Shuttle zum Flughafen.

Führerschein
Für Südafrika wird ein internationaler Führerschein benötigt, allerdings gilt dieser nur in Zusammenhang mit dem nationa-len Führerschein. Den Führerschein kann man bei der Führerscheinstelle beantragen.

Für Südafrika Reisen mit Anschlussprogramm Victoriafälle (Zimbabwe oder Zambia)
Bei der Einreise nach Zimbabwe ist an der Grenze bzw. am Flughafen eine Einreisegebühr für ein sogenanntes Visum zu bezahlen. Die Gebühren sind wie folgt: US$ 30 für ein einfaches Visum, US$ 50 für ein Mehrfachvisum (multiple entran-ce), falls Sie während Ihres Aufenthaltes zwischendurch z.B. nach Zambia reisen möchten. Die Eintrittsgebühren für die Victoriafälle betragen zur Zeit US$ 20 pro Person. Alle diese Gebühren werden zur Zeit nur in US$ in bar akzeptiert. Bitte beachten Sie außerdem, dass in der Regel auf den Flughäfen in Zimbabwe keine 50- oder 100 US-Dollar Noten akzep-tiert werden.
Bei Abflug von Victoria Falls wurde in der Vergangenheit unregelmäßig eine Flughafensteuer von US$ 30 pro Person verlangt (zahlbar ausschließlich in US-Dollar in bar). Bitte haben Sie zur Sicherheit einen solchen Betrag bei sich. Seit geraumer Zeit wird diese Gebühr nicht mehr erhoben, wir können jedoch nicht ausschließen, dass diese von heute auf morgen wieder eingeführt wird.
Bei der Einreise nach Zambia wird am Flughafen bzw. an den Grenzstellen eine Visagebühr von US$50 für ein Einfachvi-sum (Single Entry Visa), US$80 für ein Doppelvisum (Double Entry Visa) sowie US$160 für ein Mehrfachvisum (Multiple Entry Visa) fällig.
Wir empfehlen Ihnen morgens früh zu den Victoriafällen zu gehen - gerade morgens ist die Atmosphäre und das Licht besonders. Eine sogenannte Sundowner-Cruise auf dem Zambezi ist ein empfehlenswertes Erlebnis. Bei Interesse können Sie die Cruise inklusive Transfers im Hotel buchen.

Geld und Devisen
Münzen gibt es von der 1-Cent-Münze bis zum 5-Rand-Stück. Banknoten reichen vom Zehn-Rand bis zum Tausend-Rand-Schein. Für einen Euro bekommen Sie etwa 8,5 Rand (Stand August 2006). Der Wechselkurs ist für deutsche Urlauber günstig. Es empfiehlt sich, Geld erst bei Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Zu jedem internationa-len Flug sind hier alle Bankschalter geöffnet. Die Kaufkraft des Euro beträgt in Südafrika cirka Euro 1,35 (Quelle:
Bundesamt für Statistik, geschätzt). So kostet z.B. eine Tasse Kaffee etwa Euro 0,90, ein Essen in einem guten Restaurant bekommen Sie ab 8,00 Euro, ein Liter Benzin kostet etwa Euro 0,60. Das Land am Kap ist einzigartig in Sachen "Value for Money".

Geographische Lage
Die Republik Südafrika umfasst den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents zwischen 22° und 35° südlicher Breite und 17° bis 33° östlicher Länge und liegt größtenteils südlich vom Wendekreis des Steinbocks (23,5° südlicher Breite).

Gesundheitsvorsorge
Die Provinz Mpumalanga und der Norden von KwaZulu-Natal sind Malariagebiete.
Eine entsprechende Vorsorge ist zu empfehlen. Lassen Sie sich von einem Tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Hausarzt beraten. In den Malariagebieten sollte wegen der Stechmücken, auf Parfüm oder Rasierwasser verzichtet wer-den. Helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt ebenfalls vor Mückenstichen. Unbedeckte Körperstellen mit Insektenschutzmittel einreiben. Das wachsende Vorkommen von Aids im südlichen Afrika macht Vorsicht auch auf diesem Gebiet notwendig.

Impfungen und Gesundheit
Für die Einreise nach Südafrika sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Wir raten bei Reisen nach Südafrika aber dringend zu aktuellem Impfschutz gegen Tetanus, Polio und Diphterie sowie einer Hepatitis A Impfung. Besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einem Arzt im nächstgelegenen Tropeninstitut den erforderlichen Impfplan. Eine Impfung gegen Gelbfieber wird notwendig, wenn der Reisende zuvor ein Land bereist hat, das als Infektionsgebiet bekannt ist. Diese Impfung wird beim Gesundheitsamt vorgenommen und muss im internationalen Impfausweis eingetragen sein. In den Nachbarländern Südafrikas wie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, aber auch in Mauritius besteht keine potentielle Ansteckungsgefahr für Gelbfieber.
Darüber hinaus ist die Einnahme von Malaria-Prophylaxe zu empfehlen, da die Northern Provence und Mpumalanga, inklusive des Kruger National Parks und daran angrenzende Private Game Reserves sowie das nördliche KwaZulu-Natal Malariagebiete sind. Bitte bedenken Sie, dass sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können. Individuelle Auskünfte erteilen neben Ihrem Hausarzt auch die Gesundheits- und Tropeninstitute.

Kleidung
Die Kleidung sollte dem warmen, gemäßigten Klima angepaßt, also leicht und luftdurchlässig sein. Da es zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacke oder warmer Pullover, feste Schuhe sowie ein Regenschutz mit in das Gepäck. Im allgemeinen ist für Südafrika Safaris legere Kleidung angebracht.

Klima
Da das Land auf der südlichen Halbkugel liegt, sind die Jahreszeiten in Südafrika denen in unseren Breiten entgegengesetzt. Dezember und Januar sind dort Sommerferienmonate und Hochsaison. Unterkünfte und Restaurantbesuche sollten in dieser Zeit unbedingt vorgebucht sein. Im Mai und Juni bringt der Herbst warme Tage und kühle Nächte. Wanderer lieben den Frühling (September/Oktober) und den Herbst( April/Mai). Der Winter, von Juni bis August, eignet sich am besten für Wildbeobachtungen. Die Temperaturen sind dann in großen Teilen des Landes niedrig. In den Drakensbergen kann es schneien.

Kultur
Südafrikas Kultur ist so vielfältig wie die Menschen und das Land selbst. Die unterschiedlichsten Einflüsse haben sich hier zu einem unverwechselbaren exotischen Gemisch vereint. Je nachdem in welcher Region man sich befindet domi-niert der Afrikanische, Indische, Holländische, Englische oder Französische Einfluss. Doch ganz gleich wo, der cosmopolitische Trend ist meist unverkennbar.

Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer von gegenwärtig 14% ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen eingeschlossen. Ab ei-nem Warenwert von 250 Rand bekommen sie ausländische Besucher zurückerstattet. Diese Rückzahlung kann bei der Ausreise am Flughafen, in verschiedenen Häfen oder bei Zollämtern beantragt werden. Dazu müssen die
Originalrechnung, ein ausgefülltes Antragsformular und der Reisepaß sowie die entspre-chenden Waren vorgelegt werden, d.h. die Waren dürfen nicht bereits im Koffer verpackt sein. Weitere Informationen sind an den internationalen Flughäfen Johannesburg, Durban und Kapstadt erhältlich.

Religionen
Kirchen, Moscheen, Tempel und Synagogen sind in vielen großen Städten zu finden.

Sicherheit
Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen. Treten Sie in armen Gegenden nicht als "der" wohlhabende Tourist auf. Sie provozie-ren so die in oft ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen.

Sprachen
Es gibt elf Amtssprachen, die meist gesprochene ist Zulu. Englisch wird überall im Land verstanden.

Tankstellen
Tankstellen findet man überall entlang der National- und Landstraßen. Die meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet. An Tankstellen kann NICHT mit Kreditkarten bezahlt werden!

Telefon
Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy mitnehmen. Das D 1- und D 2- Netz funktioniert in vielen Regionen des Landes. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 09 49, nach Österreich 09 43, in die Schweiz 09 41. Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten für R 10, 20, oder 50 sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich. Nahezu alle Hotels in Südafrika sind heute auch mit Fax-Anschluss ausgestattet.

Trinkgeld
Abhängig vom Standard des Services sind in Restaurants 10 % vom Rechnungsbetrag- der nicht automatisch den Servi-ce einschließt üblich. Für kleine Dienstleistungen sind 3 – 5 Rand angemessen.

Verkehrsregeln
Es herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtssteuerung). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen (Freeways) 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in Ortschaften 60 km/h, wenn nichts anderes angegeben ist. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben, die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. Die Straßen sind touristisch gut ausgeschildert. Die numerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten Bundesstraßen hierzulande. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls numerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen meist sehr gering ist.

Wasser
Das Leitungswasser in den wichtigen Orten und den meisten Wildschutzgebieten ist gereinigt und 100 %ig trinkbar.

Zeit
Während der Sommerzeit ist Südafrika mit der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zeitgleich, im Winter liegt Südafrika eine Stunde voraus.

Zoll
Alle Güter für den "persönlichen Gebrauch" sind zollfrei. Erwachsene dürfen einen Liter Spirituosen, zwei Liter Wein, 400 Zigaretten und 50 Zigarren zollfrei einführen.
alle Angaben ohne Gewähr

Länderinformation Namibia Rundreisen

Andenken
Namibia ist für die Vielfalt seiner Mineralien, Edelsteine und Halbedelsteine bekannt. In Souvenirläden und auf Straßenmärkten kann man Artikel aus Leder, Karakulpelz (Swaka-ra) oder gewebter Karakulwolle erstehen, sowie handgefertigte Hereropuppen, Schmuck, Holzschnitzereien, Körbe und andere typisch afrikanische Handarbeit.

Aufenthaltsdauer/Einreise Namibia
Zur Einreise nach Namibia benötigen Touristen aus der EU und der Schweiz kein Visum. Bei Ankunft wird eine Aufenthaltsgenehmigung von bis zu 90 Tagen im Pass eingetragen.
Bitte achten Sie darauf, dass der Pass noch mindestens 6 Monate nach Beendigung des Urlaubs gültig ist. Der Nachweis ausreichender Geldmittel und des Rückflugtickets kann verlangt werden. Wenn Sie eine andere Staatsbürger-schaft besitzen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei der zuständigen Botschaft nach aktuellen Einreisebestimmungen, Antragsformalitäten und Visagebühren. Bitte machen Sie von Ihrem Pass und von Ihrem Flugticket eine Kopie und hinter-legen Sie diese jemanden, der diese im Notfall per Fax zu Ihnen schicken kann. Im Falle eines Verlustes sind diese Ko-pien unerlässlich für die Beschaffung von Ersatz! Bitte beachten Sie, dass sich Einreise- und Visabestimmungen kurzfristig ändern können. Auskünfte erteilen auch die zuständigen Konsulate oder Botschaften (Adressen s. unten).

Autofahren
Im gesamten südlichen Afrika herrscht Linksverkehr. In allen Orten gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h, ausserhalb von Ortschaften auf asphaltierten Landstrassen gilt 120 km/h. Auf Schotterpisten sollte man nicht schneller als 80 km/h fahren. Es passieren alljährlich viele Unfälle durch zu schnelles Fahren auf nicht asphaltierten Strassen. Touristen sind meist nicht genügend mit den Gefahren auf solchen Strassen vertraut und überschätzen die Bodenhaf-tung, vor allem in Kurven. Seit Anfang 2002 werden Geschwindigkeitskontrollen per Laserpistole gemacht, vor allem in Windhoek und Umgebung. Auch Parksünder werden neuerdings mit empfindlichen Strafen belegt. Es besteht Anschnall-pflicht. Vermeiden Sie Überlandfahrten bei Nacht oder in der Dämmerung. Der Wildwechsel ist in Namibia erheblich, auch wenn die Farmen meist eingezäunt sind. Besonders gefährlich ist ein Zusammenstoss mit einem Kudu, die problemlos über 2m hohe Zäune springen. Sollte sich eine Nachtfahrt nicht umgehen lassen, so fahren Sie niemals schneller als 80 km/h.

Benzin/Tankstellen
Das Tankstellennetz in Namibia ist gut, wenngleich nicht so dicht wie in Europa. Auch in kleineren Ortschaften gibt es aber meist eine Tankstelle. An Tankstellen werden keinen Kreditkarten akzeptiert sondern nur Bargeld. Die meisten Tankstellen haben Diesel, 95 Unleaded (bleifrei) und 97 Super (verbleit).

Devisen- und Zollbestimungen
Bis zu 2.000 N$ oder bis zu 2.000 Rand dürfen nach Namibia ein- bzw. ausgeführt werden. Fremdwährungen dürfen unbeschränkt eingeführt werden und nur in der Höhe der eingeführten Beträge abzüglich der umgetauschten Beträge wieder ausgeführt werden. Grundsärtlich können Gegenstände für den persönlichen Bedarf in Namibia zollfrei eingeführt werden. Dies beinhaltet Geschenke im Wert von 200 N$, 1L Spirituosen, 2L Wein und 400 Zigaretten, 250g Tabak oder 50 Zigaretten.

Empfehlungen für eine Reiseapotheke
Schmerzen und Fieber: z.B. Paracetamol, Aspirin
Grippe und Erkältungen: Nasentropfen (z.B. Otriven) und Mittel gegen Halsschmerzen (z.B. Dolo-Dobendan)
Übelkeit und Erbrechen: z.B. Paspertin, Emesan
Durchfall: z.B. Imodium, Aperamid, D-Stop-Ratiopharm
Wundinfektion: z.B. Betaisadona-Salbe
Antibiotika: z.B. Doxytexal, Azudoxat
Medikamente zur Dauertherapie oder solche, die Sie regelmäßig oder häufiger benötigen, sollten von Zuhause mitge-nommen werden. Ersatzbrillen und Ersatz-Kontaktlinsen gehören ins Gepäck, eine hochwertige Sonnenbrille und Son-nenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ebenso. Diese sollten bei einem geplanten Badeurlaub Wasser fest sein. Und vergessen Sie bitte als Träger eines Hörgerätes die Ersatzbatterien nicht!

Essen und Trinken

Die namibische Küche, die sehr von deutschen Einflüssen geprägt ist, entspricht interna-tionalen Maßstäben. In zählen Fleischproduktion und Fischfang zu den Haupteinnahme-quellen und sind fast das einzige, was hier produziert wird. Entsprechend fällt das Ange-bot aus. Kartoffeln, Reis, Gemüse und Obst müssen importiert werden. Sehr gutes, ma-geres Fleisch leifern Antilopen, z.B. kudu, Oryx, Springbok und auch Strauß. Biltong (luft-getrocknete Fleischstreifen), Droewors (luftgetrocknete, dünne Dauerwurst) und Braaivleis (Grillen) sind die wirklichen Nationalgerichte. Das Windhoeker und Swakopmunder Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut, ein Rock-Shandy ist ein erfrischendes Getränk. Weltbekannt sind die südafrikansichen Weine.

Feiertage
1. Januar: Neujahr
21. März: Independence Day (Tag der Unabhängigkeit)
22. März: 2. Independence Day
1. Mai: Workers' Day (Tag der Arbeit)
4. Mai: Cassinga Day (Erinnerung an den Freiheitskampf)
25. Mai: Africa Day (Afrika Tag)
26. August: Heroes Day (Heldengedenktag)
10. Dezember: Human Rights Day (Menschenrechte Tag)
25. Dezember: Christmas (Weihnachten)
26. Dezember: Family Day (Familientag)
Verschiebbare Feiertage: Karfreitag - Ostermontag - Ostersonntag - Christi Himmelfahrt Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am Montag nachgeholt.

Fotografieren in Namibia
Filme und Batterien sind fast überall erhältlich, aber wesentlich teurer als in Deutschland. Will man einheimische Menschen fotografieren und filmen, sollte man vorher aus Höflichkeit ihre Zustimmung erhalten. Hereros und Himba verlan-gen inzwischen 10 EUR oder mehr.

Führerschein
Für Namibia wird ein internationaler Führerschein benötigt, allerdings gilt dieser nur in Zusammenhang mit dem nationalen Führerschein. Den Führerschein kann man bei der Führerscheinstelle beantragen.

Für Namibia Reisen mit Anschlussprogramm Victoriafälle (Zimbabwe oder Zambia)
Bei der Einreise nach Zimbabwe ist an der Grenze bzw. am Flughafen eine Einreisegebühr für ein sogenanntes Visum zu bezahlen. Die Gebühren sind wie folgt: US$ 30 für ein einfaches Visum, US$ 50 für ein Mehrfachvisum (multiple entran-ce), falls Sie während Ihres Aufenthaltes zwischendurch z.B. nach Zambia reisen möchten. Die Eintrittsgebühren für die Victoriafälle betragen zur Zeit US$ 20 pro Person. Alle diese Gebühren werden zur Zeit nur in US$ in bar akzeptiert. Bitte beachten Sie außerdem, dass in der Regel auf den Flughäfen in Zimbabwe keine 50- oder 100 US-Dollar Noten akzep-tiert werden.
Bei Abflug von Victoria Falls wurde in der Vergangenheit unregelmäßig eine Flughafensteuer von US$ 30 pro Person verlangt (zahlbar ausschließlich in US-Dollar in bar). Bitte haben Sie zur Sicherheit einen solchen Betrag bei sich. Seit geraumer Zeit wird diese Gebühr nicht mehr erhoben, wir können jedoch nicht ausschließen, dass diese von heute auf morgen wieder eingeführt wird.
Bei der Einreise nach Zambia wird am Flughafen bzw. an den Grenzstellen eine Visagebühr von US$50 für ein Einfachvi-sum (Single Entry Visa), US$80 für ein Doppelvisum (Double Entry Visa) sowie US$160 für ein Mehrfachvisum (Multiple Entry Visa) fällig.
Wir empfehlen Ihnen morgens früh zu den Victoriafällen zu gehen - gerade morgens ist die Atmosphäre und das Licht besonders. Eine so genannte Sundowner-Cruise auf dem Zambezi ist ein empfehlenswertes Erlebnis. Bei Interesse kön-nen Sie die Cruise inklusive Transfers im Hotel buchen.

Geld und Kreditkarten
In Namibia sind im Moment der Namibia Dollar (N$) und der südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertig gültig. Nur 2.000 ZAR (N$) in bar dürfen pro Person eingeführt werden, aus-ländische Währungen unterliegen keiner Einschränkung. Wenn Sie bereits in Deutschland Rand eintauschen möchten, planen Sie bitte eine ca. 4-tägige Wartezeit bei deutschen Banken ein. Wir empfehlen Ihnen aber eher, mit Ihrer Maestro Karte (EC-Karte) in Nami-bia am Bankautomaten der Standard Bank Geld abzuheben.
Eine Filiale ist in allen größeren Ortschaften vertreten. Kreditkarten sind in Namibia sehr verbreitet und werden oft akzep-tiert. Ausgenommen sind Tankstellen, wo nur Barzahlung möglich ist. Auch Reisechecks (Traveller´s Cheques) können mitgenommen werden, am günstigsten in EUR (auch USD), die bei allen Banken eingelöst werden können. Bringen Sie viel Geduld mit: Das Einlösen bzw. der Umtausch am Bankschalter ist immer sehr zeitaufwendig. Die Mitnahmen von Reisechecks und der Umtausch von Bargeld vor ort können wir nur empfehlen, wenn Sie keine Maestro- und oder Kredit-karte besitzen sollten. Für Reisen nach Zimbabwe, Botswana und Zambia ist es dringend notwendig, US Dollar in kleine-ren Scheinen (kleiner als 100) mitzunehmen.

Gepäck
Das Gepäcklimit zum Einchecken beträgt insgesamt max. 20kg. Zusätzlich darf ein Stück Handgepäck von max. 7kg mit den Höchstmaßen 65cm x 36 cm x 23 cm mitgenommen werden. Diese Angaben gelten bei Flügen mit der Air Namibia.

Geschäftszeiten
Geschäfte Wochentags 08 Uhr - 13 Uhr 14 Uhr - 17 Uhr
Samstags 08 Uhr - 13 Uhr
Kaufhäuser Wochentags 09 Uhr - 18 Uhr
Samstag 09 Uhr - 13 Uhr 16 Uhr - 18 Uhr
Sonntag 10 Uhr - 13 Uhr 16 Uhr - 18 Uhr
Banken Wochtags 09 Uhr - 15:30 Uhr
Samstags 09 Uhr - 11 Uhr

Impfungen und Gesundheit
Zu allen Reisen gehört ein aktiver Impfschutz gegen Tetanus, Polio und Diphterie, den Erwachsene alle 10 Jahre auffri-schen müssen. Grundsätzlich sind für die Einreise nach Namibia keine Impfungen zwingend erforderlich, jedoch wird eine Impfung gegen Hepatitis A und die Einnahme einer Malariaprophylaxe besonders zwischen Oktober und April empfohlen (z.B. Malarone). Besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einem Arzt im nächstgelegenen Tropeninstitut den erforderli-chen Impfplan. Bitte bedenken Sie, dass sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können. Individuelle Auskünfte erteilen neben Ihrem Hausarzt auch die Gesundheits- und Tropeninstitute (Adressen s. unten). Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und einer Auslandskrankenversicherung.
Mit Autan Sensitive (Lotion oder Stift) haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Dieser Anti-Mücken-Schutz ist effektiv, riecht relativ gut und ist durch den Inhaltsstoff Aloe Vera obendrein pflegend. Im Caprivi sind fast alle Lodges mit Moski-tonetzen ausgestattet.

Kleidung
Leichte, bequeme Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend. Weiße oder beige weite Hemden und Hosen halten auch mögliche Moskitos vom Leib. Wegen der extremen Temperaturen sind immer Badesachen und eine dicke Jacke mitzunehmen. In der kalten Zeit, Mai - September, ist sehr warme Schlafbekleidung empfehlenswert, da es in Na-mibia keine Heizungen gibt. Die Möglichkeit Wäsche waschen zu lassen besteht in Swakopmund. Sonnenschutzmittel, Hüte und bequeme Schuhe sind ganzjährig unbedingt erforderlich.

Klima
Namibia ist fast das ganze Jahr hindurch wolkenlos, vor allem in der Trockenzeit (mai bis Oktober), was angenehme Urlaubstage verspricht. Zwischen Tages- und Nachttempera-turen können erhebliche Unterschiede bestehen. Insbesondere in der Trockenzeit können nachts die Temperaturen besonders im Hochland und in der Wüste bis ca. Null Grad absinken. In der Regenzeit (Dezember bis April) kann es zu kurzen, aber starken Gewit-terregen kommen, in deren Folge Schotterpisten verspülen und manche Gegenden kurz-fristig nicht besucht werden können. Auch wenn Namibia das Land des Sonnenscheins ist, gilt doch auch hier die Regel, dass es keine Regel für Wetter gibt.

Kranken-, Unfall- und Gepäckversicherung
Eine Auslandskrankenversicherung ist verpflichtend, da mit dem südlichen Afrika kein Sozialabkommen besteht. Arzt- oder Krankenhausrechnungen werden sofort bar oder mit Kreditkarte gezahlt. Unfall- und Gepäckversicherung sind sehr empfehlenswert.

Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer ist in den Preisen inbegriffen. Bei Vorlage des Reisepasses und Flugtickets kann die Mehrwertsteuer am Flughafen bei Abreise zurückgefordert werden. Dazu müssen Sie die gekauften Produkte vor dem Einchecken vor-zeigen und auf den Rechnungen bestätigen lassen. Anschließend erhalten Sie den Betrag am Schalter im Abflug-Warteraum in N$ oder auch in EUR zurück.

Post
In der Regel benötigen Briefe und Postkarten via Luftpost von Namibia nach Mitteleuropa zwischen 7 und 12 Tagen (ggf. auch länger). Sie können Ihre Post von allen größeren und von einigen kleineren Orten aus versenden.

Straßenverhältnisse
Die Straßen Namibias sind im Allgemeinen in gutem Zustand. Es gibt etwa 4.000 km Teerstraßen, 37.500 km Schotter-straßen und 22.000 km Farmstraßen. Die meisten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar, auch die Hauptstre-cken durch die Wüsten. Ausnahmen befinden sich im Kaokoveld, Buschmannland und die letzten Kilometer zum Sos-susvlei. Namibia ist ein weitläufiges land, in dem man oft lange Strecken zurücklegen muss. Bei den meisten Touren ist mit Tagesstrecken von 300 bis 400 km zu rechnen.

Strom
Die Stromspannung ist 220/240 Volt. Die Steckdosen sind entsprechend südafrikanischer Norm dreipolig, die gewöhnli-chen Reiseadapter passen nicht. Zwischenstecker gibt es in fast jedem Hotel und Elektrogeschäft zu kaufen.

Telefon
Namibia verfügt über ein sehr gut ausgebautes Telefonnetz. Die Ländervorwahl für Gespräche nach Namibia ist die 00264. Wenn Sie beabsichtigen, Telefongespräche non Namibia aus ins Ausland zu führen, können Sie in größeren Orten auf jeden Fall von Postämtern aus telefonieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, von Ihrem Hotel aus zu telefonieren, jedoch können wir wegen der sehr teueren Gebühren nur davon abraten. Darüber hinaus gibt es auch Münz- (blau) und Kartentelefone (grün). Telefonkarten erhält man auf Postämtern und in Einkaufszentren. Informationen über die Nettabdeckung von Mobiltelefonen in Namibia erhalten Sie von Ihrem Telefonanbieter.

Trinkgeld
In der Regel ist es üblich, in Namibia 10% Trinkgeld zu geben. Wenn Sie mit einem Service zufrieden oder sehr zufrieden waren, wird sich natürlich niemand wehren, wenn Sie ein wenig mehr geben.

Zeit
Die Zeitverschiebung beträgt während der Winterzeit MEZ + 1 Stunde. Während der Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung.
alle Angaben ohne Gewähr

Länderinformation Botswana Reisen

Allgemeines
Fläche: 581 730 km²
Einwohner: ca. 1,6 Mio.
Hauptstadt: Gaborone (ca.200.000 Einwohner)
Landessprachen: Englisch und Setswana
Nachbarländer: Namibia, Zimbabwe, Südafrika und Sambia
Höchster Berg: Otse Mountain 1.489 m
Hauptflüsse: Okavango, Limpopo

Alkohol
Im Gegensatz zu den europäischen Ländern können Sie in den Supermärkten des südlichen Afrika, außer Wein, keine alkoholischen Getränke erhalten. Spirituosen und Bier müssen Sie in einem der so genannten „Bottle Stores“ erwerben, die in der Regel von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet sind. Alkoholverbot herrscht im Straßenverkehr ebenso wie an öffentlichen Plätzen.

Autofahren
In Botswana herrscht Linksverkehr. Sollten Sie beabsichtigen, Ihre Reise auf Selbstfahrerbasis durchzuführen, so benöti-gen sie einen Internationalen Führerschein, welcher in Verbindung mit dem nationalen Führerschein Gültigkeit besitzt. Die Höchstgeschwindigkeit innerhalb von Ortschaften beträgt 60 km/h, außerhalb 120 km/h. Die wenigsten Fernstrecken sind asphaltiert, der Rest ist nur über Pisten erreichbar. Speziell auf den Pisten sollte man vorsichtig fahren und die er-laubte Höchstgeschwindigkeit nicht ausnutzen. Bei schlechten Pisten können 50 km/h schon zu viel sein, ebenfalls bei nasser oder schlammiger Fahrbahn. Nachtfahrten sollten unbedingt vermieden werden! Schlaglöcher und springende Tiere stellen eine besondere Gefahr dar. Safaris in abgelegene Gebiete – dazu gehören auch bestimmte Nationalparks Botswanas – sollten nie mit nur einem Fahrzeug durchgeführt werden. Bei Pannen hat man sonst keine Chance, Hilfe herbeizurufen, und es kann Tage dauern, bis jemand vorbeikommt.

Banken & Geldwechsel
Das Bankensystem in Botswana hat ein hohes Niveau, und man kann überall Reiseschecks einwechseln und Bargeld mit der Kreditkarte abheben (jedoch oftmals gegen eine hohe Gebühr). Die Bank muss allerdings in Südafrika anrufen und eine Freigabe erfragen. Diese Aktion kann durchaus eine Stunde dauern. Das Geld wird in der Landeswährung ausge-zahlt. Empfehlenswert ist es, möglichst wenig Bargeld in ihrem Heimatland umzutauschen, da der Wechselkurs im jewei-ligen Reiseland oftmals erheblich besser ist als der Kurs in Deutschland. Man sollte gleich nach der Ankunft am Flugha-fen Geld wechseln oder in einer Bank in Gaborone. Außerhalb der größeren Städte gibt es kaum Möglichkeiten zum Geldwechsel. Die Banken in Botswana haben üblicherweise von Mo-Fr von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr, am Sa nur bis 08.15 - 10.45 Uhr geöffnet (teilweise werktags auch nur von 08.30-12.45 Uhr; abhängig von Bank und Standort).

Camping
Bei einer Campingreise sollten Sie aus Sicherheitsgründen unbedingt die ausgewiesenen Campingplätze aufsuchen. Grasfeuer unbedingt vermeiden und den Abfall mitnehmen bzw. vergraben. Da die einfachen Campingplätze nicht einge-zäunt sind, muss man mit sämtlichen Tieren rechnen.

Einreisebestimmungen Botswana Rundreisen
Ein Visum für touristische Zwecke wird bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Deutsche Kinderausweise werden nur mit Lichtbild anerkannt. Die Einrei-se von Kindern unter 16 Jahren, die ohne eigenes Reisedokument, aber im Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sind, ist erlaubt. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und anderer Währungen ist in unbeschränkter Höhe zulässig; Beträge, die insgesamt (den Gegenwert von) USD 5.000 übersteigen, müssen angemeldet werden. Im Ermessen des Zollbedienste-ten kann die vorübergehende Einfuhr von bestimmten „Luxusgütern“ (u. a. Videokameras, Laptops) von der Erteilung einer zeitweiligen Einfuhrerlaubnis abhängig gemacht werden. In diesem Fall ist die Erlaubnis bei Ausreise zusammen mit den davon erfassten Waren vorzulegen.

Einreisebestimmungen Sambia Reisen
Für deutsche Staatsangehörige besteht für Sambia Pass- und Visumzwang. Deutschen Staatsangehörigen können Touristenvisa auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. Visa werden auch von der sambischen Botschaft in Berlin erteilt. Es sind vereinzelte Fälle bekannt geworden, in denen Fluggesellschaften bereits vor Abflug auf Vorlage eines Visums bestanden haben. Kinderreisepässe und Kinderausweise werden bis zum vollendeten 16. Lebensjahr, Kin-derausweise ab dem vollendeten 10. Lebensjahr nur mit Lichtbild, akzeptiert. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteiles ist bis zum vollendeten 16. Lebensjahr zur Einreise ausreichend. Die Gebühr für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums an der Grenze beträgt für deutsche Staatsangehörige zur Zeit USD 25 und ist in US-Dollar bar zu entrichten. Wechselgeld ist nur bedingt vorhanden. Bei Einreise wird häufig die Vorlage des Rück- bzw. Weiterflugtickets verlangt. Deutsche Staatsangehörige, die einen Ta-gesausflug von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) unternehmen möchten, können bei Einreise ein Tagesvisum („Day Tripper Visa“) gegen eine Gebühr von USD 10 erhalten. Bei Ausreise auf dem Luftweg sind USD 25 in Devisen als Flughafengebühr bereitzuhalten (in Lusaka auch mit Kreditkar-te bezahlbar); die Flughafengebühr für Inlandsflüge beträgt USD 8.

Vergehen gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden von den sambischen Einwanderungsbehörden unnachgiebig geahndet. Ausländer ohne gültiges Visum bzw. ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung haben mit hohen Geld- und/oder Haftstrafen und/oder mit Abschiebung zu rechnen. Es wird dringend empfohlen, insbesondere beim Grenzübertritt auf dem Landweg, unverzüglich nachzuprüfen, ob die Einreise im Reisepass auch dokumentiert worden ist (Einreisestempel). Der Reisepass (mit Visum und/oder Einreisestempel) sowie zutreffendenfalls die gesonderte Aufent-halts- und Arbeitserlaubnis sind nach sambischen Bestimmungen ständig mitzuführen, ggf. als von der Einwanderungs-behörde beglaubigte Fotokopien.

Besonderer Hinweis
Bei der auf einem vor der Einreise eingeholten Visum angegebenen Gültigkeitsdauer handelt es sich um die Nutzungsfrist des Visums. Das bedeutet, dass die (ggf. erste) Einreise innerhalb der angebenen Frist, im Regelfall drei Monate, erfol-gen muss. Die Dauer des zulässigen Aufenthalts, im Regelfall 30 Tage, wird erst bei Einreise durch die Einwanderungs-behörden festgelegt. Die Dauer, für die sich Besucher (Touristen und Geschäftsreisende) innerhalb von zwölf Monaten in Sambia aufhalten können, darf nach den maßgebenden sambischen Bestimmungen 90 Tage nicht überschreiten. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen ausländischen Besuchern trotz Besitzes eines für diese Reise ausgestellten Visums einer sambischen Botschaft die Einreise mit der Begründung verweigert worden ist, die 90 Tage seien überschritten.

Botswana Reisen mit Anschlussprogramm Victoriafälle (Zimbabwe oder Zambia)
Bei der Einreise nach Zimbabwe ist an der Grenze bzw. am Flughafen eine Einreisegebühr für ein sogenanntes Visum zu bezahlen. Die Gebühren sind wie folgt: US$ 30 für ein einfaches Visum, US$ 50 für ein Mehrfachvisum (multiple entran-ce), falls Sie während Ihres Aufenthaltes zwischendurch z.B. nach Zambia reisen möchten. Die Eintrittsgebühren für die Victoriafälle betragen zur Zeit US$ 20 pro Person. Alle diese Gebühren werden zur Zeit nur in US$ in bar akzeptiert. Bitte beachten Sie außerdem, dass in der Regel auf den Flughäfen in Zimbabwe keine 50- oder 100 US-Dollar Noten akzep-tiert werden. Bei Abflug von Victoria Falls wurde in der Vergangenheit unregelmäßig eine Flughafensteuer von US$ 30 pro Person verlangt (zahlbar ausschließlich in US-Dollar in bar). Bitte haben Sie zur Sicherheit einen solchen Betrag bei sich. Seit geraumer Zeit wird diese Gebühr nicht mehr erhoben, wir können jedoch nicht ausschließen, dass diese von heute auf morgen wieder eingeführt wird. Bei der Einreise nach Zambia kann für Deutsche die Einreisegebühr auf Anfrage vom Hotel erlassen werden. Dazu sind Passnummer, Gültigkeit und Ausstellungsort des Pas-ses sowie der vollständige Name des Passinhabers erforderlich. Der Antrag muss vor der Reise bei uns gestellt werden, sonst ist auch bei Einreise nach Zambia eine Gebührt von US$ 20 fällig.
Wir empfehlen Ihnen morgens früh zu den Victoriafällen zu gehen - gerade morgens ist die Atmosphäre und das Licht besonders. Eine sogenannte Sundowner-Cruise auf dem Zambesi ist ein empfehlenswertes Erlebnis. Bei Interesse können Sie die Cruise inklusive Transfers im Hotel buchen.

Elektrizität und Stromspannung
220-240 V, 50 Hz, 2- und 3-polige Stecker, 15-13 Amp-Steckdosen (die Steckdosen ent-sprechen zumeist britischem Standard und man sollte einen Steckdosenadapter dabei-haben)

Empfehlungen für eine Reiseapotheke
Schmerzen und Fieber: z.B. Paracetamol, Aspirin
Grippe und Erkältungen: Nasentropfen (z.B. Otriven) und Mittel gegen Halsschmerzen (z.B. Dolo-Dobendan)
Übelkeit und Erbrechen: z.B. Paspertin, Emesan
Durchfall: z.B. Imodium, Aperamid, D-Stop-Ratiopharm
Wundinfektion: z.B. Betaisadona-Salbe
Antibiotika: z.B. Doxytexal, Azudoxat

Medikamente zur Dauertherapie oder solche, die Sie regelmäßig oder häufiger benötigen, sollten von Zuhause mitge-nommen werden. Ersatzbrillen und Ersatz-Kontaktlinsen gehören ins Gepäck, eine hochwertige Sonnenbrille und Son-nenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor ebenso. Diese sollten bei einem geplanten Badeurlaub Wasser fest sein. Und vergessen Sie bitte als Träger eines Hörgerätes die Ersatzbatterien nicht!

Flora
Botswana liegt auf der südafrikanischen Hochebene und weist drei Hauptvegetationstypen auf:
Savanne (unterteilt in a. Mopane-Buschfeld b. Baum-/Strauchsavanne c. Buschsavanne d. aride Strauchsavanne e. Grassavanne mit Mopanebäumen, Affenbrotbäumen, Morula, Akazien, Silberpappeln, Grasflächen)
Wald/Forst (unterteilt in a. Uferbewaldung b. Trockenwald mit Lianen, Kletterpflanzen, Farne, Moose, Teakhölzern)
Grasland mit Sümpfen mit Gräsern, Bäumen, Sumpfpflanzen
Im Westen ist Botswana bedeckt von der Trockenvegetation der Kalahari-Wüste, im Osten breitet sich Grassavanne aus. Wasser gibt es ganzjährig nur im Norden und im Osten des Landes. Palmen findet man im Okavango-Delta und ausge-dehnte Laubwälder säumen den Chobe-Fluß an der Nordgrenze. In den vielen Wildreservaten und Nationalparks gibt es eine artenreiche Tierwelt. Besonders typisch sind Löwen, Elefanten, Giraffen und Schlangen.

Flugrückbestätigung
Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden ist es unbedingt erforderlich, dass Sie ihren Rückflug spätestens drei Tage vor Abflug nochmals durch die betreffende Fluggesellschaft rückbestätigen.
Lassen Sie sich ruhig auch den Namen der Person geben mit der Sie den Flug rückbestätigt haben. Dies ist keinesfalls unhöflich und kann Ihnen im Nachhinein möglicherweise manchen Ärger ersparen.

Fotografie
Bei teuren Fotoausrüstungen sinnvoll, eine (leider teure) Fotoapparate-Versicherung abzuschließen. Wegen Sand und Staub gehört die Fotoausrüstung zum Schutz unbedingt in eine staubdichte Tasche. Da Filme und Batterien in Deutsch-land wesentlich billiger und von besserer Qualität sind, sollte man diese bereits vor Abflug in Deutschland kaufen. Übri-gens sollte neben der Fotoausrüstung unbedingt ein gutes Fernglas ins Reisegepäck, da es Vieles zu beobachten gibt.

Grenzübergänge
Botswana – Zimbabwe: 06.00 – 18.00 Uhr
Botswana – Sambia: 06.00 – 18.00 Uhr
Botswana – Namibia: 06.00 – 18.00 Uhr (teilweise nur bis 16.00 Uhr)
Botswana – Südafrika: 07.00-08.00 bis 16.00-20.00 Uhr (unterschiedlich)
(Angaben ohne Gewähr. Erkundigen Sie sich bitte kurzfristig vor Ort nach Passierbarkeit und Öffnungszeiten, da dies je nach Saison, Wetter etc. schwankt)

Kleidung
Wegen dem Schutz vor Fliegen/Moskitobissen sowie der Sonne sind langärmelige Klei-dung und Kopfbedeckung unbedingt anzuraten. Ebenso ist festes Schuhwerk wichtig. In einigen Teilen des Landes kann es in der Nacht recht kalt werden. Es wird daher geraten, eine warme Jacke oder einen Fleece-Pulli mitzunehmen. Helle oder bunte Bekleidung wird bei Safaris nicht empfohlen, da sich die Tiere sonst gestört fühlen können. Sonnen-creme mit hohem Lichtschutzfaktor, Insektenschutzmittel und Sonnenbrille sind ein abso-lutes Muß.

Klima
Die Temperaturen liegen ganzjährig um 25°-30°. Botswana ist ein sehr trockenes Land. Die Verdunstung ist so hoch, dass permanent Trockenheit herrscht. Es entspringen keine eigenen großen dauerhaft wasserführenden Flüsse im Land. Von Oktober-April herrscht Regenzeit. Vor allem von Dezember bis März kann es zu starken Regenfällen kommen und es wird sehr heiß. Von Mai-September fällt kein Regen. Es ist tagsüber sonnig und warm, nachts kann es jedoch emp-findlich kalt werden (je nach Region, z.B. in der Kalahari bis unter Null Grad).

Mehrwertsteuer
Der Mehrwertsteuersatz beträgt in Botswana 10%.

Medizinische Versorgung
Bei der Einfuhr von Medikamenten für den Eigengebrauch, die als Betäubungsmittel klassifiziert werden könnten, wird empfohlen, diese in ihrer Originalverpackung und die ärztliche Verschreibung in englischer Sprache bzw. mit beglaubigter Übersetzung mit sich zu führen. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen
Impfschutz:
Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u. a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sehr sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung wird die Entscheidung getroffen. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise nicht mehr verlangt.

HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Kranken-versicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Nach starken Regenfäl-len treten manchmal auch Cholera-Fälle auf. Reisende sollten daher die Grundregeln der Trinkwasser- und Nahrungsmit-telhygiene strikt beachten. Beim Baden in stehenden Gewässern besteht die Gefahr einer Bilharziose-Infektion.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittlän-dern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu se-hen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tro-penmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Sicherheit und Wertsachen
Meiden Sie bei Dunkelheit alleinige Unternehmungen. Lassen Sie außerdem Wertgegenstände im Hotelsafe und nehmen Sie nach Möglichkeit keinen teuren Schmuck mit. Seien Sie auch mit teuren Kameras etc. vorsichtig.

Souvenirs
Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien (teuer, aber garantierte Qualität und Einzelstücke), hübsche Korbwaren, Schmuck und Töpferwaren. Die Souvenirs können entweder in den jeweiligen Dörfern oder in den Curio-Shops der Hotels und Lodges gekauft werden. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

Sprache
Die offizielle Amtssprache ist Englisch. Die Landessprachen sind Setswana (Hauptstammessprache) und andere Bantu-Sprachen.

Telefon
Landesvorwahl: 00267
Telefonzellen sind in größeren Städten zu finden. Ebenso funktioniert das Mobiltelefon in den größeren besiedelten Ge-bieten. Für Telefonate innerhalb Botswanas gibt es keine Vorwahlen. Man wählt also direkt die Teilnehmernummer.

Tiere
In den vielen Wildreservaten und Nationalparks gibt es einen reichen Tierbestand. Neben den "Big Five" (Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen, Leoparden) findet man Giraffen, Antilopen, Zebras, Flusspferde, Geparde, Warzenschweine, Strauße, Krokodile, Schlangen etc. Die tierreichste Region ist das Okavango-Delta.

Trinkgelder
Das Trinkgeld ist normalerweise nicht im Rechnungsbetrag enthalten. Das Trinkgeld hängt von der Dienstleistung ab, die man in Anspruch nimmt (oft ca. 10% der Gesamtsumme). Ein persönlicher Führer sollte je nach Service etwa 5-10 € pro Tag erhalten, ein Taxifahrer 5-10% des Fahrpreises (je höher der Fahrpreis desto weniger), ein Zimmermädchen be-kommt etwa 0,5-1 €/Tag, ein Gepäckträger ca. 0,30 € pro Gepäckstück. Viele Hotels und Lodges haben eine Tipp-Box, damit das Trinkgeld gerecht verteilt werden kann (auch an Diejenigen, die keinen direkten Gästekontakt haben)

Währung, Devisen, Kreditkarten
1 Pula (P) = 100 Thebe; das Währungskürzel ist P (BWP)
Pula heißt übersetzt ‚Regen’ und verdeutlicht, wie wichtig Wasser und Regen für die Menschen in Botswana sind. Die Einfuhr von Landeswährung sowie Fremdwährungen ist unbegrenzt. Kreditkarten sind gängiges Zahlungsmittel in Botswana. Die beste Akzeptanz haben Visa, Master-/Eurocard und Diners. Geldautomaten sind jedoch fast unbekannt.
Wirtschaft:
Botswana ist neben Australien der größte Diamantenproduzent der Welt (74% der Exporte sind Diamanten) ist jedoch trotzdem ökonomisch von Südafrika abhängig. Aber auch die Viehzucht ist ein wichtiger Erwerbszweig. Botswana ist reich an Bodenschätzen. Neben den Diamanten sind Steinkohle, Kupfer und Nickel von Bedeutung.

Zeitzone
MEZ + 1 Stunde (während unserer Sommerzeit gilt in Botswana die gleiche Zeit)

Zoll
Folgende Artikel können zollfrei nach Botswana eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
2 l Wein und 1 l alkoholische Getränke;
250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm; sowie andere Waren im Wert von bis zu 500 P.
Einfuhrverbot: Waffen, Drogen aller Art.

alle Angaben ohne Gewähr

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