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Insel im Okavango Delta von oben

Botswana Fly in und Selfdrive

Reisegast: Edith Rothermel
Reisedatum: April 2026

Botswana – 7 April bis 24 April
Alles super, tolle Reise, die Flugsafari war absolut toll – trotz des vielen Wassers!

Danke auch nochmals, dass sie sich um die Sache mit Khwai Guest House gekümmert haben und für uns mit Bushways verhandelt haben. Das haben wir sehr geschätzt, sie waren erreichbar und haben sich sehr gut gekümmert!

Bei Botswana haben wir eigentlich nichts zu meckern – hier waren wir sehr zufrieden.

Feedback zu den einzelnen Camps:
Kwando:
Die Fly In Safari mit Kwando war richtig toll. Trotz der Limitierung durch das viele Wasser hatten wir bis auf Wildhunde alles gesehen.

Die Guides waren alle super, haben gut Englisch gesprochen und richtig viel erklärt zu den Tieren und deren Verhalten. Daher waren die Gamedrives alle sehr gut.

Wir waren aber auch von den Tracking Künsten der Tracker sehr beeindruckt, allen voran die weibliche Trackerin (Lucy) in 4 Rivers war unglaublich gut – sie hat eine Leopardin durch dichtes Gebüsch verfolgt – die da ein paar Stunden vorher da durchgegangen war. Wie sie das gemacht hat war mir unbegreiflich.

Die Unterkünfte waren sehr luxuriös und es hat einem an nichts gemangelt. Es wurde auch z.B. in 4 Rivers nach kleinen Details gefragt (wie ist das Kissen, was können wir tun damit sie sich wohlfühlen) – einfach fantastisch!

– Auch das Essen war in allen 3 Camps sehr gut. Es gab immer zu gutem Fleisch auch eine gute
Auswahl an Gemüsen und Salaten!
– Der Wäscheservice hat super funktioniert.
– Toll ist, dass so viel Solarpanelen genutzt werden um die Stromversorgung zu sichern und der
Generator nur an wirklich trüben Tagen zum Einsatz kommt!
– Es hat eine sehr gute Trinkflasche gegeben – eine kleine Thermoskanne aus Edelstahl – die wir
die ganze Reise danach benutzt haben!
– die Zelte stehen so weit auseinander, dass es genug Privatsphäre gibt.

Was uns überrascht hat: Kwando schreibt in seiner Infomappe im Zimmer ausdrücklich, dass Trinkgeld optional ist und man sich nicht gedrängt fühlen soll Trinkgeld zu geben. Und man nur was geben soll, wenn man wirklich zufrieden ist.
Selbstverständlich habe wir angemessen Trinkgeld gegeben.

Einziger Kritikpunkt:
1) In MmaDinare wurde einem beim Abendessen sehr schnell der Teller, das Glas und die Serviette
usw. von einer übereifrigen Person weggenommen.

Bushways:
Was wir sehr schade fanden war das Verhalten von Bushways bezüglich unserer Buchung im Khwai Guest House. Auch das Management in Mababe Tented Camp hatte nicht die Wahrheit gesagt was die Straßenverhältnisse anbelangte – als wir über das Management (Aron?) vom Boteti River Camp haben anfragen lassen.
Es hieß es hat in Mababe nicht geregnet als es in der Magkadikadi einen ganzen Tag lang heftig geschüttet hat.
Und als wir mit dem Fahrer unterwegs waren hat dieser gesagt, dass es auch dort oben heftig geregnet hatte genau an jenem Tag. Dementsprechenden waren die Straßenverhältnisse. Das wissen sie bereits ja alles – ich wollte es nochmals schriftlich festhalten.

Bekannte von uns waren gerade Im Juni im Moremi und haben erzählt und gepostet, dass Khwai immer noch nicht über die Strecke von Mababe aus erreichbar ist – das Nord-Süd Gate im Moremi ist „befahrbar“ aber auch nur durch tiefe Dips (habe die Bilder/Filme gesehen – das Wasser ist immer wieder über die Kühlerhaube geschwappt)– und sie blieben im Moremi mehrfach stecken – einmal mit 4 Autos gleichzeitig – und haben nur 3 an den Tag noch befreien können.
Mittlerweile ist wohl das Wasser aus Angola da. Und es sind Bereiche geflutet in denen es seit vielen Jahren kein Wasser mehr gab.

Boteti River Camp:
Hat uns gefallen, die Game Drives waren auch gut und informativ – die Zahl der Zebras war – auch wenn nur ein Bruchteil davon da war – schon beeindruckend zu dieser Jahreszeit!

Das Camp ist schon ein bisschen älter – da bräuchte es kleinere Renovierungen (Türen/Türschlösser)
Wenn man die Game Drives vorab bucht ist es deutlich günstiger als wenn man sie vor Ort dazu buchen möchte. Das hat viele Camper abgehalten davon die Drives zu buchen.

Einziges Manko:
Die jüngere der beiden Köchinnen hat beim Management angemerkt – dass wir an den Tagen an denen wir selbst gefahren sind auch relativ früh Frühstück haben wollten und das Management hat uns gefragt warum wir so früh Frühstück haben wollen. Wir haben unser frühes Frühstück bekommen – aber das fanden wir merkwürdig.

Mababe Tented Camp:
Auch hier war das Fahren (z.B. in der Mababe Depression) nicht überall möglich und sehr limitiert.
Wir haben z.B. die Löwen gehört, konnte aber nicht zu ihnen fahren. Die Geparden haben wir verpasst – die waren nur ein Tag davor gesichtet worden, dann aber nicht mehr.

Aber wir hatten das große Glück, dass sich das große Rudel Wildhunde gerade dort ein paar Tage aufgehalten hat und wir sie mehrfach erleben konnten

Das Essen war zum Teil sehr gut (Rinderlende und Moussaka waren göttlich), auch das restliche Essen war lecker, gut von der Qualität und Auswahl. Generell auch hier ausreichend Gemüse und Salat – was wir sehr schätzen.
Auch hier werden Solarpanelen benutz mit Batteriespeicher, der Generator ist nur Back up. Auch das schätzen wir sehr.

Nachteile:
die Zelten sind relativ klein und stehen eng beieinander, wir haben morgens die Angestellten gehört, wenn der Betrieb in der Küche aufgenommen wurde.
Fazit:
Wem eine Flugsafari zu teuer ist hat hier eine gute Alternative (und wie bei der Flugsafari AI), allerdings gibt es in dieser Konzession mehr Autos als im Delta! Trotzdem nicht so überlaufen wie im Chobe NP.

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