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Mietwagenrundreise Kürger NP Und  Gartenroute

Mietwagenrundreise Kürger NP und Gartenroute

Reisegast: A. Apel
Reisedatum: 09.09.- 25.09.

Zuerst einmal möchten wir uns bei Ihnen ganz herzlich für die sehr professionelle Organisation und Vorbereitung dieser Reise bedanken.
Vielen Dank, dass Sie uns an Ihren Erfahrungen Teil haben lassen!
Vor Ort hat wirklich alles reibungslos geklappt!!!

Die erarbeiteten Unterlagen (Reiseverlauf, Fahrtbeschreibung, Restaurantvorschläge sowie Ausflugstipps) waren wirklich Gold wert, Ihre Mappe hat uns während der gesamten Tour begleitet. Gerade die Gastronomieempfehlungen sind wirklich sehr hilfreich, wir haben diese auch fast ausschließlich genutzt. Was uns sehr geholfen hat, waren auch die Hinweise zu den „Betrugsversuchen“ der Polizei. Dank Ihres Hinweises waren wir jedoch sehr gut vorbereitet und haben nichts bezahlt, als wir wegen eines angeblichen überfahrenen Stop-Schildes auf der Fahrt nach White-River angehalten worden.

Die Reise insgesamt hat uns sehr gut gefallen. Besonders gefreut haben wir uns auf die Game Drives. Jedoch war das Gebiet des Klaserie Private Reserve aus unserer Sicht nicht besonders tierreich. Wir haben leider auch keine Löwen oder Leoparden sehen können. Als wir im Xanatseni Camp ankamen hatten andere Gäste bereits berichtet, dass sie auf ihrem letzten Game Drive gar nichts gesehen haben. Der Ranger hat sich wirklich sehr sehr viel Mühe gegeben Tiere zu finden, allerdings hatten wir wohl nicht viel Glück. Das Xanatseni Camp an sich war wirklich großartig (Service, Gastfreundschaft, etc. waren perfekt)! Hier hatten wir sogar Glück, dass an einem Vormittag die Elefanten zum Wasserloch gekommen sind.

Im Krüger Nationalpark haben wir dann auf eigene Faust Safari gemacht. Hier haben wir dann sogar ein Nashorn aus direkter Nähe gesehen. Der Tierreichtum war hier wesentlich größer als im Xanatseni Camp. Aus großer Entfernung konnten wir auch 2 weibliche und einen männlichen Löwen beobachten. Hier muss ich sagen, zum Glück hatten wir den SUV, durch die paar Zentimeter, die man höher sitzt, sieht man schon bedeutend besser als in einem „normalen Wagen“. Im Nachgang hätten wir hier zwei Tage verbringen sollen, das kann man aber vorher nie wissen.

In Port Elizabeth angekommen, haben wir am nächsten Tag noch den Addo Elephant Park besucht. Wir hatten noch immer die Hoffnung eventuell einen Löwen aus der Nähe zu betrachten. Der Park ist sehr schön, wir haben auch, wie der Name schon sagt, viele Elefanten gesehen. Hier sind wir ebenfalls mit dem eigenen Auto gefahren. Daher auch der Vergleich, dass sich ein SUV für Selbstfahrertouren durch die NP besser eignet.

Die Unterkünfte insgesamt waren sehr schön. Besonders gefallen haben uns die Unterkünfte Xanatseni Camp und die Unterkunft in Port Elizabeth. Leider war das Gest House in Plettenberg Bay, wo wir unseren längsten Aufenthalt von 4 Nächten hatten, deutlich in die Jahre gekommen. Die Betten waren mehr als durchgelegen, das sieht man sogar auf Fotos. Türklinken haben nicht funktioniert. Der Kühlschrank hat gerostet, Liegen im Außenbereich waren defekt. Hier hatte man Gefühl, dass das Haus seine besten Jahre bereits hinter sich hatte und nichts mehr investiert wird. Der Service hingegen war excellent.
Im Nachgang müssen wir sagen, dass 4 Nächte zu lang für diesen Ort waren. Wir hätten lieber den Aufenthalt im Krüger NP verlängern sollen. Aber das sind ebenfalls Erfahrungen, die man erst während der Reise sammelt.
Wir hatten auch eine Walbeobachtungsfahrt gebucht und leider so gut wie nichts gesehen. Im Nachgang haben wir uns etwas geärgert, dass wir Hermanus doch nicht in die Reise eingebaut waren. Alle mit denen wir während der Reise gesprochen haben, waren von dem Ort sehr begeistert und die Walbeobachtung muss wohl ein „Kinderspiel“ gewesen sein.

In Oudtshoorn war unser Aufenthalt ebenfalls großartig. Hier hatten wir das große Glück eine Führung auf der Straußenfarm außerhalb der Öffnungszeiten teilnehmen zu können. Wir waren mit 4 Personen eine sehr kleine Gruppe und eine entsprechend individuelle Führung haben wir erhalten. Hier würde ich jedem empfehlen die Führung direkt auf der Farm, wo man übernachtet mitzumachen, als auf einer der großen Showfarmen, wo doch alles sehr touristisch ist.

In der Weinregion hatten wir leider schlechtes Wetter, so dass wir das Gebiet wirklich hauptsächlich mit dem Auto erkundet haben. Wir waren noch in Stellenbosch und sind die Weinstraßen abgefahren. Da wir für die Region hauptsächlich am Vormittag am Folgetag der Übernachtung Zeit hatten, war es uns nicht möglich an einer Weinverkostung teilzunehmen, da eine Person fahren musste. Sollte jemand wirklich vorhaben an einer Weinverkostung teilzunehmen, würde ich empfehlen 2 Nächte zu bleiben, so dass man sich evtl. auch von einem Taxi fahren lassen könnte.

Kapstadt hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Die Unterkunft hatte wirklich eine traumhafte und gefühlt vor allem sehr sichere Lage. Auch hier war der Geheimtipp mit dem Boulders Beach grandios. Einheimisch hatten uns dann noch verraten, wenn man durch eine Felsspalte kriecht und über ein paar Steine klettert kommt man ganz nah an die Pinguine heran. Wir waren dann fast mit einer Minipinguinkolonie alleine. Das war traumhaft! Zum Vergleich haben wir danach noch die Holzstege besucht, hier herrschte wirklich Massentourismus und man fühlt sich eher wie im Zoo.

Prinz Harry und Meghan waren zeitgleich mit uns in Bo Kaap. Das war wirklich Zufall und wir konnten an ihrem öffentlichen Auftritt im den Stadtteil aus nächster Nähe teilnehmen.

Zusammengefasst war es wirklich eine sehr schöne Reise mit Unterkünften die dem von uns gewählten eher „günstigeren“ Preisniveaus weitestgehend entsprachen und dies zum Teil auch übertrafen. Wir durften die Gastfreundlichkeit der Südafrikaner (z. B. beim Räderwechseln als wir einen Platten hatten oder beim Geben von Insidertipps) kennenlernen.

Vielen herzlichen Dank!
Bei Rückfragen können Sie sich auch gern an uns wenden.

P.S. Anbei sende ich Ihnen ein Bild. Es ist schwierig, das schönste Urlaubsbild auszuwählen. Gern sende ich Ihnen auch noch mehr Impressionen unserer Reise.

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