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Was ist eine Camping-Safari?

Eine Camping-Safari ist, wie der Name schon erahnen lässt, eine Kombination von Safari und Camping.

Eine typische Safari führt üblicherweise in besonders artenreiche Ökosysteme und legt den Fokus auf die Beobachtung von Wildtieren in ihrem natürlichen Lebensraum. Der Ursprung der Safarireisen liegt auf dem afrikanischen Kontinent. Während jedoch noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Safaris unternommen wurden, um Großwild wie Giraffen, Nashörner, Leoparden und Elefanten zu jagen, stehen heute vor allem das Beobachten und Fotografieren dieser Tiere im Mittelpunkt einer Safari.

Während einer Camping-Safari genießen Sie die Vorzüge einer geführten Reise und verbringen die Nächte in geräumigen Zelten, welche inmitten der Wildnis oder an festen Campingplätzen aufgebaut werden. Sie reisen in einer kleinen Gruppe mit maximal 12 Teilnehmern in speziellen 4×4 Safari-Fahrzeugen und werden von einem erfahrenen Team begleitet.

Im Folgenden schauen wir uns zwei verschiedene Arten von Camping-Safaris genauer an: Adventure Camping und Premium Camping.
Darüber hinaus stellen wir noch eine weitere Art der geführten Gruppenreise vor, die ebenfalls sehr beliebte Erlebnisreise.

Adventure Camping

Auf einer Adventure Camping-Safari werden Sie von einem professionellen Guide und einem Camp Assistant begleitet. Diese Art des Reisens erfordert ein Minimum an Mithilfe durch die Gäste, z. B. beim Auf- und Abbau des eigenen Zeltes und dem Tragen der Tasche vom und zum Auto auf dem Campingplatz.

Die Mahlzeiten werden zusammen in der Gruppe vorbereitet und über dem offenen Feuer gekocht. Für die sanitären Bedürfnisse der Gruppe wird vom Team eine Eimerdusche sowie eine Buschtoilette zur gemeinsamen Nutzung errichtet.

Die Nächte verbringen Sie in großen Kuppelzelten (Maße: 2,1x 2,1 x 1,75 m), welche mit einer ca. 5 cm dicken Schaumstoffmatratze ausgestattet sind. Sie sollten, wenn möglich, ihren eigenen Schlafsack und, falls benötigt, ein Kissen mitbringen. Was sonst noch an Ausrüstung auf einer Adventure Camping-Safari gebraucht wird, erfahren Sie weiter unten im Blog-Artikel.

Premium Camping

Auf einer Premium Camping-Safari werden Sie neben dem professionellen Guide und dem Camp Assistant zusätzlich noch von einem Camp Chef begleitet, der sich vor allem um ihr leibliches Wohl kümmert.
Sie schlafen in geräumigen Breitrahmen-Mini-Meru-Walk-in-Zelten, welche mit einem Feldbett mit Matratze und allem notwendigen Bettzeug ausgestattet sind. Jedes Zelt hat einen eigenen Sanitärbereich mit Eimerdusche und Buschtoilette mit direktem Zugang vom Zelt aus. Zur Ausstattung gehört außerdem ein kleiner Ständer mit Spiegel, eine Schüssel und ein Wasserkrug. Die Premium Camping-Safari bietet also etwas mehr Komfort als die Adventure Camping-Safari und die Mithilfe der Gäste basiert ausschließlich auf Freiwilligkeit, ist also kein Muss. Das Team erledigt alle anfallenden Aufgaben und Sie können sich den angenehmen Seiten ihrer Safari zuwenden.

Erlebnisreise

Fotosession auf Mountain Truck in der Wüste

Sollten Sie während ihrer Safarireise doch nicht auf ein Bett verzichten wollen, so empfiehlt sich eine Erlebnisreise.

Eine Erlebnisreise ist eine geführte Gruppenreise mit max. 12 Teilnehmern pro Gruppe. Sie reisen auf einer erprobten Route in einem speziell umgebauten 12-Sitzer Safari-Truck und übernachten in verschiedenen Lodges und Gästehäusern mit eigenem Bad.
Teilweise werden die Mahlzeiten von den Gästehäusern bereitgestellt, alle übrigen Mahlzeiten werden von der Crew im Fahrzeug zubereitet und am Lagerfeuer oder in einer Boma (ein runder abgeschlossener Platz, meist mit einem Feuer in der Mitte) genossen. Wie bei einer Adventure Camping-Safari ist auch auf einer Erlebnisreise eine gewisse Mithilfe der Gäste gefragt. Vom Tragen der eigenen Tasche bis zum Packen des Trucks am Morgen – all das ist Teil des Abenteuers. Auf einer Erlebnisreise werden Sie von zwei ausgebildeten Reiseleitern begleitet. Diese Form der Rundreise ist für jüngere und junggebliebene Gäste ideal geeignet. Das Durchschnittsalter beträgt 37 Jahre – die meisten Gäste sind zwischen 25 und 40 Jahre alt.

Die besten Reiseziele für eine Camping-Safari

Südafrika

Das vielfältige Land am Kap der Guten Hoffnung zieht jährlich unzählige Safari-Enthusiasten in seinen Bann. Vom berühmten Krüger Nationalpark bis zum Addo Elephant Park entdecken Sie auf einer Erlebnisreise einige der tierreichsten Gebiete des afrikanischen Kontinents. Bei diesen sogenannten „Mitmach-Safaris“ profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung unserer Partner vor Ort mit der Planung von Reisen durch das südliche Afrika. Die Reiserouten wurden über viele Jahre hinweg optimiert und bieten ein besonderes Reiseerlebnis. Sie besuchen die Highlights des südafrikanischen Kontinents, ohne den vielbesuchten Touristenrouten zu folgen.

Krüger Nationalpark

Highlight jeder Südafrikareise ist eine Safari in einem der größten Nationalparks der Erde, dem Krüger Nationalpark. Das Schutzgebiet wurde bereits 1898 gegründet und beheimatet heute mehr als 147 Säugetierarten. Auf der Suche nach der afrikanischen Tierwelt ermöglichen gerade die privaten Reservate die besten Chancen, diese Tiere aufzuspüren. Auf den Erlebnisreisen erkunden Sie im Safari-Fahrzeug ihre Umgebung und die atemberaubende Tierwelt. Die „Field Guides“ wie die Reiseleiter auch genannt werden, erzählen Ihnen viel Wissenswertes über die einheimische Flora und Fauna und Sie haben die Möglichkeit, die Tiere aus nächster Nähe zu betrachten.

Südafrika Ranger mit Elefant auf Safari

Drakensberge

Wer gut zu Fuß unterwegs ist sollte die Chance nicht verpassen, die größte Bergkette Südafrikas zu besuchen: die Drakensberge. Die Drakensberge sind mit bis zu 3000 m Höhe die mächtigste Erhebung in Südafrika.
Zahlreiche Wanderwege führen durch die, im wahrsten Sinne des Wortes, atemberaubende Landschaft, vorbei an Wasserfällen und Schluchten. Während einer Erlebnisreise müssen Sie nur ihren Tagesrucksack und reichlich Wasser mitnehmen, das übrige Gepäck und die Ausrüstung werden vom Team transportiert.

Drakensberg Park Südafrika

Botswana

Botswana gilt als eines der sichersten Länder Afrikas und lässt sich ideal geführt in kleinen Gruppen mit Reiseleiter bei aktiven Erlebnisreisen bereisen. Das Land gehört im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung zu einem der modernsten Staaten in Afrika und bietet zugleich einzigartige Naturkulissen. Botswana ist reich an Naturschätzen und unberührter Wildnis. Zu diesen gehören vor allem das Weltnaturerbe Okavango-Delta, der Chobe Nationalpark und die Halbwüste Kalahari, welche bis nach Südafrika hineinreicht. Während der Trockenzeit in Botswana ist das Okavango-Delta eine wichtige Tränke für viele Tiere, darunter Elefanten, Büffel, Gnus, Zebras, Löwen und Leoparden.

In geländefähigen Safaritrucks durchqueren Sie die Nationalparks und Reservate Botswanas und übernachten während einer Erlebnisreise in kleinen persönlichen Safari-Lodges, Camps oder Zeltunterkünften.
Einen sehr naturverbundenen Botswana Urlaub erleben Sie mit unseren Premium und Adventure Camping-Safaris, wo sie ausschließlich in Zelten übernachten.
Viele der geführten Botswanareisen werden von deutschsprachigen Reiseleitern begleitet oder finden mit lokalen englischsprachigen Guides statt.

Okavango Delta

Das Okavango-Delta ist der Inbegriff einer Safarierfahrung in Botswana. Als riesige Oase inmitten der Kalahari ist dieses Ökosystem mit all seinen Elefanten, Vӧgeln und anderen Wildtieren voller Leben. Die Magie des Okavango resultiert aus den Wassermassen, die aus dem fernliegenden Hochland Angolas kommen und sich in die Kanäle und Überflutungsebenen des Deltas ergießen. Im Winter, wenn die Sonne die Kalahari trocken und durstig zurücklässt, erreicht die Flut aus Angola das Okavango-Delta und verwandelt die Überflutungsebenen in eine Arche Noah für afrikanische Wildtiere.

Jedes Jahr, sobald das Flutwasser Leben ins Delta bringt, wird dieses von seinen Einwohnern neu geformt. Stück für Stück bauen Termiten ihre riesigen Hügel auf den Inseln auf, die dicht mit Palmen bewachsen sind. Flusspferde erschaffen neue Wasserwege, wenn sie sich mit ihren großen Kӧrpern durch das Schilf bewegen und damit einen Kanal formen, der in Mokoro-Einbaumbooten leise erkundet werden kann. Das Okavango-Delta hat viele Gesichter, die sich im Laufe eines Jahres ständig verändern und eine Camping-Safari zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

Mapula Lodge Okavango Delta

Chobe Nationalpark

Der Chobe Nationalpark ist ein Paradies für Elefantenliebhaber. Nirgendwo sonst auf der Welt findet man eine größere Anzahl von Elefanten pro Quadratkilometer als hier. Diese sind besonders gut in der Trockenzeit zu beobachten, wenn die Dickhäuter zum Trinken und Spielen an den Fluss kommen. Dank der Nähe zu den Victoria Falls ist der Chobe Park eines der beliebtesten Besucherziele während einer Botswana Erlebnisreise. Chobe beheimatet neben riesigen Herden von Elefanten auch Büffel, Burchell-Zebras, Löwen, Tüpfelhyänen und Geparden. Auf Pirschfahrten im Geländewagen sowie bei Bootstouren auf dem Chobe River kommen Sie der Tierwelt ganz nah. Der Park ist zudem bekannt für eher seltene Antilopenarten, wie die Pferde- und Rappenantilope, das Puku, die Leierantilope, die Elenantilope, die Rote Litschi-Antilope, Wasserböcke und den seltenen Chobe-Buschbock.

Elefantenherde im Chobe

Namibia

Der Name Namibias leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Im Norden grenzt Namibia an Angola, im Osten an Botswana und Zimbabwe und im Süden und Südosten an Südafrika.
Im Nordosten erstreckt sich zudem ein ca. 450 km langer und bis zu 50 km breiter Landfinger zwischen angrenzenden Ländern Angola und Sambia und dem südlich angrenzenden Botswana – die Sambesi Region.

Im Wesentlichen wird die Geografie Namibias durch zwei Wüsten geprägt: die Namib und die Kalahari. Zwischen beiden Wüsten liegt das durchschnittlich 1.700 m hohe Binnenhochland. Der höchste Berg jedoch – der rund 2.600 m hohe Königstein im Brandbergmassiv – befindet sich im Damaraland.

Etosha Nationalpark

Vom Etosha Nationalpark hat sicher jeder Afrika-Interessierte schon einmal gehört. Die unendlichen Weiten des über 22.000 km² großen Parks erlauben eine perfekte Sicht auf die wilden Tiere. Während der Trockenzeit kann man an den natürlichen und künstlich angelegten Wasserlöchern Elefanten, Nashörner, Giraffen, Leoparden und viele weitere Tiere beobachten. Ein Fünftel des Parks ist für Besucher erschlossen und lädt zum Entdecken ein.

Etosha heißt in der Sprache der Ovambo soviel wie „großer weißer Ort“ oder „Ort der Leere“. Der Park wurde nach der Etosha-Pfanne benannt, welche ein Viertel der Fläche des Etosha Nationalparks einnimmt und vermutlich vor ca. 100 Millionen Jahren entstand. Die Salzpfanne, die einst ein See war, füllt sich bei starkem Regenfall heute noch mit einigen Zentimetern Wasser und zieht damit viele Flamingos zur Brutzeit an. Tierbeobachtungen kann man am besten während der Trockenzeit zwischen Mai und September unternehmen, wenn sich die Tiere an den Wasserstellen sammeln.

Tiere am Wasserloch in Namibia

Sambesi (Caprivi)

Das offiziell als Sambesi-Region benannte Gebiet ist auch unter dem Namen Caprivi-Streifen oder Caprivi-Zipfel sehr bekannt. Wer den Weg zu diesem abgelegenen Landstreifen auf sich nimmt, wird mit einer einzigartig üppigen Flora und Fauna belohnt die in Namibia ihresgleichen sucht. Dank stets gut gefüllter Flüsse und viel Niederschlag fühlen sich in gleich drei Nationalparks (Bwabwata, Mudumu und Nkasa Rupara Nationalpark) Wasserböcke, Afrikanische Wildhunde, Büffel, Flusspferde, Impalas und unzählige geschützte Vogelarten sehr wohl. Das Wild kann am besten in den Monaten von Juni bis Oktober beobachtet werden. Hobby-Ornithologen können dagegen von November bis März besonders viele Vogelarten sichten.

Vogel auf Ast im Okavango Delta

Die beste Reisezeit für eine Camping-Safari

Südafrika

Südafrika ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!
Durch die verschiedenen Klimazonen ist es nicht ganz einfach die „beste“ Reisezeit für eine Camping-Safari oder Erlebnisreise in Südafrika zu bestimmen. Wenn es eine Zeit gibt, die pauschal zu empfehlen ist, dann trifft dies am ehesten auf den südafrikanischen Herbst (März bis Ende Mai) und Frühling (September bis November) zu. Aber auch der Winter (Juni bis August) ist in Südafrika mit seinem milden Klima in vielen Regionen für eine Erlebnisreise empfehlenswert. Bei der Wahl der Reisezeit sollten die Region, die Niederschlagswerte und natürlich die gewählten Reisepläne wie Tierbeobachtungen, Wandern und andere Aktivitäten berücksichtigen werden.

Weitere wichtige Informationen zum Klima und Klimatabellen von Kapstadt bis zum Krüger Park finden Sie in unserem ausführlichen Blogartikel „Beste Reisezeit Südafrika“.

Botswana

Bei Erlebnisreisen und Camping-Safaris, bei welchen nicht inmitten privater Konzessionen übernachtet wird, sollten Sie die Regenzeit von Dezember bis März meiden. Das Okavango-Delta, Moremi, Savute und den Chobe National Park bereist man idealerweise in der Trockenzeit von April bis Oktober. Wer kalte Nächte umgehen möchte, bucht seine Reise im April & Mai oder September & Oktober. Wem heiße Sonnentage mit Temperaturen von bis zu 40° zu anstrengend sind, meidet am besten den Oktober und reist in den anderen Monaten der Trockenzeit.

Mehr Details zum Klima in Botswana finden Sie in unserem Blogartikel „Beste Reisezeit Botswana“.

Namibia

Die Monate April/Mai und September/Oktober sind die idealen Reisezeiten für eine Camping-Safari oder eine Erlebnisreise in Namibia. Sie umgehen in diesen Monaten die Regenzeit im namibischen Winter und die sehr kalten Nächte im namibischen Sommer. Die namibische Trockenzeit von Juli bis Oktober eignet sich besonders gut für Tierbeobachtungen, denn alle Tiere zieht es dann zu den Wasserlöchern. Zum Ende der Trockenzeit verbleiben nur noch wenige Wasserlöcher, auf die sich die Tiere konzentrieren können und auch die Touristenherde ebbt etwas ab.

Ausführliche Informationen zu Namibias Klima sind in unserem Blogartikel „Beste Reisezeit Namibia“ zusammengefasst.

Ausrüstung für eine Camping-Safari

Wie oben in diesem Blog-Artikel beschrieben, wird auf einer Camping-Safari die essentielle Campingausrüstung wie das Zelt, die Kochutensilien und das Geschirr, sowie eine Buschdusche- und Toilette von Ihren Guides bereitgestellt. Doch welche persönliche Ausrüstung sollte im Reisegepäck nicht fehlen?
Für eine Camping-Safari (hier speziell die Adventure Camping-Safari) benötigen Sie einen eigenen Schlafsack und ein eigenes Kopfkissen. Da die Nächte ganzjährig kühl sein können, empfehlen wir einen warmen Schlafsack und lange Schlafbekleidung.
Für das Hauptreisegepäck empfiehlt sich auf einer Camping-Safari die Nutzung eines Trekking-Rucksacks oder einer weichen Reisetasche. Große Hartschalenkoffer sind schwierig in den Safari-Fahrzeugen zu verstauen und im Busch haben sich diese als eher unhandlich erwiesen. Mit einem Hauptreisegepäckstück (max. 15 kg) und einem kleinen Rucksack für Tagesausflüge sind sie gut ausgestattet. Denken Sie beim Packen ihrer Tasche auch daran, dass man auf einer Safari weit weniger Kleidung benötigt, als man glaubt.

Wanderausrüstung

Kleidung

Wir empfehlen vor allem leichte und bequeme Kleidung aus Naturmaterialen (z. B. Baumwolle, Leinen oder Hanf) und in Naturfarben, bitte verzichten Sie auf grelle Farben oder weiß. Ein paar T-Shirts, Shorts, lange, leichte Hosen und langärmelige Shirts eignen sich besonders gut, sowohl tagsüber als Sonnenschutz als auch abends als Schutz vor Stechmücken.
Je nach Reisezeit sollten Sie auch einen Fleece-Pullover und eine warme Jacke dabeihaben – winddicht in den Wintermonaten (Mai – September) und wasserfest in den Sommermonaten (November – März). Auch Mütze, Schal und Handschuhe haben sich schon des Öfteren als gute Begleiter auf Safaris in den frühen, kühlen Morgenstunden erwiesen.

Für die sonnigen Stunden, sollten Sie einen Hut und auch Badesachen im Gepäck haben, ebenfalls gehören bequeme Wanderschuhe und Sandalen bzw. Flip-Flops zur Grundausstattung auf einer Camping-Safari. Denken Sie auch an ein Reisehandtuch, z. B. aus Mikrofaser, welches schnell trocknet und sehr leicht ist.

Besonderer Tipp: Garten- oder Arbeitshandschuhe sind beim Auf- und Abbau der Zelte sehr nützlich!

Elektroequipment

Um die Eindrücke auf ihrer Safari festzuhalten empfehlen wir eine gute Kamera mit verschiedenen Objektiven. Denken Sie unbedingt an einen Ersatzakku und genügend Speicherkarten, da die Möglichkeit Fotos herunterzuladen begrenzt ist. Im südlichen Afrika benötigen Sie außerdem einen passenden Adapter für Steckdosen. Wir empfehlen die Adapter für Ladegeräte etc. mit Ihrem Namen zu beschriften, damit es in der Ladestation im Auto zu keinen Verwechslungen kommt.

Wichtig: Was auf keinen Fall in Ihrem Reisegepäck fehlen sollte, ist eine Stirnlampe bzw. eine kleine Taschenlampe mit Ersatzbatterien. So finden Sie sich auch in der Dämmerung und in der Nacht gut im Camp zurecht.

Besonderer Tipp: Nutzen Sie wasserfeste Ziplock-Beutel, um persönliche Dinge staubfrei und/oder trocken aufzubewahren.

Campingequipment für eine Safari

Kulturbeutel und Erste Hilfe

Verstauen Sie persönliche Hygieneartikel und Medikamente in einem kleinen Kulturbeutel.  Denken Sie an ausreichend Sonnen- und Insektenschutz.

Besonderer Tipp: Ein persönliches Erste-Hilfe Täschchen mit einer Grundausstattung zur Wundversorgung und persönliche Medikamente gehören ebenfalls ins Reisegepäck.

Pass, Visum und Währung

Für die Einreise in die Länder Namibia, Botswana, Südafrika, Simbabwe und Mosambik benötigen Sie einen Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit sowie min. 6 freien Seiten. Viele Nationalitäten erhalten ein Touristen-Visum für Botswana, Namibia, Südafrika und Zimbabwe direkt an der Grenze, jedoch nicht alle. Informieren Sie sich bitte vor ihrer Abreise über die Einreisebestimmungen ihres Ziellandes und planen Sie ausreichend Zeit für die Beschaffung der Dokumente ein.

Um vor Ort so flexibel wie möglich zu sein, empfehlen wir Ihnen, neben den gängigen Kredtikarten Visa und Mastercard (Amex und Diners werden selten akzeptiert), auch eine gewisse Menge an Bargeld in der Landeswährung und in US-Dollar mit sich zu führen. Somit sind Sie für alle Eventualitäten gewappnet und auch ein nicht funktionierender Bankautomaten bereitet Ihnen keine großen Sorgen.

Verpflegung auf einer Camping-Safari

Zum besonderen Highlight einer Camping-Safari gehört zweifelsfrei das gemeinsame Kochen der Mahlzeiten. Man kommt am offenen Feuer zusammen, tauscht sich aus und lernt sich kennen. Das Team kümmert sich dabei um die Logistik und stellt alle nötigen Utensilien und Zutaten bereit. Wer möchte kann sich, je nach Belieben, beim Schneiden von Obst und Gemüse, bei der Feuerwache oder dem Abwasch am täglichen Kochritual beteiligen.

Das Team bemüht sich, möglichst regionale Gerichte zuzubereiten und das afrikanische Flair somit auch auf ihren Teller zu bringen.
Lediglich auf einer Premium Camping-Safari wird das Team zusätzlich von einem Chef begleitet und die Mithilfe der Gäste basiert auf absoluter Freiwilligkeit.
Auf einer Erlebnisreise kommen Sie zusätzlich in den Genuss, Ihre Mahlzeiten auch in den Lodges einzunehmen.
Auf allen beschriebenen Reisen ist natürlich auch vegetarische Verpflegung möglich, wenn dies vorher angemeldet wird.

Besonderer Tipp auf Camping-Safaris und Premium Camping-Safaris:
Die Fahrzeuge sind mit einem Wasserfiltersystem ausgestattet, welches während der Safari immer frisches Trinkwasser bereithält. Bringen Sie eine Trinkfalsche mit und füllen sie nach Belieben nach.

Wie kann ich eine Camping-Safari buchen?

Wenn Sie eine Camping-Safari oder Erlebnisreise im südlichen Afrika unternehmen möchten, empfehlen wir die Buchung über einen Afrika-Reiseveranstalter. Sie profitieren so von der langjährigen Erfahrung und dem Know-How bezüglich der besten Routen und erprobtem Campingequipment. Zudem haben Sie mit einem Afrika-Reiseveranstalter einen deutsch- oder englischsprachigen Ansprechpartner, der Sie professionell beraten und bei der Buchung ihrer Reise unterstützen kann. Auch im Falle eines Rücktritts oder Reiseabbruchs kann Ihnen unkompliziert und schnell geholfen werden.

Eine Camping-Safari in Eigenregie zu buchen ist auch möglich, aber mit deutlich mehr Aufwand verbunden und nur für sehr erfahrene Safari-Reisende zu empfehlen.

Im Internet finden Sie zahlreiche Angebote und Reiseveranstalter für Camping- und Erlebnisreisen in das südliche Afrika.
Unser Tipp: Entscheiden Sie sich für einen Experten mit einem sehr guten Service und einfacher Erreichbarkeit!

Rucksack-Photo by Alexander Andrews auf Unsplash
Campingequipment-Photo by Patrick Hendry auf Unsplash 

Die Freude am Reisen, das Erkunden fremder Länder und der Umgang mit deren Kulturen sind Carolins große Leidenschaft! Im Sommer 2013 beendete Sie erfolgreich ihr Bachelorstudium im Tourismusmanagement und machte damit ihre Leidenschaft zum Beruf. Zahlreiche Reisen führten sie unter anderem bereits nach Alaska, Kanada, Mexico, Mauritius, Kenia und Südafrika. Aber ein Erlebnis ist ihr ganz besonders im Gedächtnis geblieben: das Schlafen unter freiem Sternenhimmel in Namibia. Bei Madiba.de kümmert sie sich um ihre Reiseanfragen- und Unterlagen sowie, in Zusammenarbeit mit Daniel, um die Planung neuer Reisen.

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