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Als die „Big Five Afrikas“ sind afrikanischer Elefant, afrikanischer Löwe, afrikanischer Leopard, afrikanischer Büffel sowie Breitmaul- und Spitzmaulnashorn gemeint. Diese fünf Tiere Afrikas sind die beliebtesten Fotomotive auf jeder Safari. Wir stellen euch die Tiere ausführlich vor und geben Tipps, wo ihr diese live in freier Wildbahn in Afrika erleben könnt.

Big Five Afrika

Die Tiere leben heute überwiegend in Nationalparks und die Populationen, die vom Aussterben bedroht waren, erholen sich teilweise langsam wieder. 1992 ehrte Kenia die Großen Fünf sogar mit einem Briefmarkensatz und in Südafrika ziert jeder Geldschein einen der Big 5.

Ebenfalls eine (Foto)safari wert sind die Big Five der Meere, sowie die Little Five.

Wer sind die Big 5?

Woher stammt der Begriff?

So nannten die Großwildjäger aus Europa und den USA im 19. und frühen 20. Jahrhundert die fünf gefährlichsten Tiere, die man mit einer Waffe zu Fuß jagen konnte. In der Kolonialzeit organisierten Jäger in Afrika Großwild-Safaris für reiche Briten und Amerikaner. Diese schmückten ihre herrschaftlichen Häuser gerne mit Jagdtrophäen ihrer kostspieligen Reisen in fremde Länder. Wer damit angeben konnte, an einem einzigen Tag die Big Five getötet zu haben, war in Europa und den USA in der Gesellschaft hoch angesehen, hatte er es doch mit „sportlichem Ehrgeiz“ mit den fünf gefährlichsten Tieren Afrikas aufgenommen.

Den Jägern ging es um die Stoßzähne der Elefanten, den Hörnern samt Schädel der Büffel, dem Horn des Nashorns und dem Fell von Löwe und Leopard, häufig mit Kopf und Tatzen als Vorleger für Salon oder Herrenzimmer.

Die Big Five heute

Heute stehen diese Tiere in Nationalparks unter Artenschutz und sind die Stars jeder Foto-Safari in Afrika. Die Jäger sind nun Touristen, die Trophäen sind die unzähligen beeindruckenden Fotos, die sie mit nach Hause nehmen.

Diese positive Entwicklung wird überschattet von dem brutalen Wüten der Wilderer unserer Zeit. Es sind vor allem Wilderer, die besonders für betuchte Asiaten Jagd auf Elefanten und Nashörner machen. Trotz neuer Technologien wie Drohnen oder patrouillierender bewaffneter Ranger werden immer noch viele Tiere Opfer vom brutalen Abschlachten, da Stoßzähne und besonders das Nashorn-Horn in asiatischen Ländern wertvoller als Gold sind und dort als medizinisches Wundermittel oder Aphrodisiakum hoch gehandelt werden. Daneben gibt es immer mehr private Zuchtfarmen, die die Big Five aus kommerziellen Gründen züchten, um diese dann in eingezäunten Gattern den reichen internationalen Großwildjägern zum Abschuß freizugeben. Für den Abschuss eines Löwen werden bis zu 50.000 USD hingeblättert, wodurch die Gier praktisch aller afrikanischer Länder nicht zu stoppen ist und aktuell nur Botswana ein komplettes Jagdverbot verhangen hat.

Mit jedem Euro den ein Tourist für eine Fotosafari ausgibt, erhöht sich vor Ort der Anreiz die Tiere zu schützen, anstelle diese zu erschießen!

  1. Afrikanischer Elefant

In Afrika starben bis 1989 jährlich ca. 100.000 Elefanten durch Wilderei. Erst dann erließ die internationale Staatengemeinschaft ein Verbot des Handels mit Elfenbein. Die Populationen erholten sich langsam. Doch durch moderne Wilderei gehören Elefanten wieder zu den stark gefährdeten Tierarten in Afrika. Mancherorts müssen Elefantenpopulationen umgesiedelt werden, da sie aus ihrem angestammtem Lebensraum durch die landwirtschaftliche Nutzung der Menschen verdrängt werden. Da Elefanten Herdentiere sind, haben sie wenige natürliche Feinde, was auch ihrer Größe – gelten als größtes Landsäugetier – geschuldet ist. Manchmal erbeuten jedoch Löwen ganz junge Tiere.

Steckbrief

  • Ordnung: Rüsseltiere
  • Familie: Elefanten
  • Gattung: Loxodonta
  • Art: Loxodonta africana
  • Größtes lebendes Säugetier
  • Rüssel ist einzigartiges Organ in der Welt der Säugetiere und verlängerte die Nase, kann bis zu 10l Wasser pumpen
  • Stoßzähne und riesige Backenzähne; Backenzähne können sich im Leben bis zu siebenmal erneuern
  • Kann nicht schwitzen; Temperaturausgleich über die großen Ohren
  • Haut ist etwa 2 cm dick – Dickhäuter – äußerst empfindlich.
  • Elefanten können auch Sonnenbrand bekommen – deshalb nehmen sie regelmäßig Schlammbäder und „pudern“ ihre Haut mit Sand
  • Stoßzahnlänge: 150-300 cm
  • Stoßzahngewicht: 20-100 kg
  • Körpergewicht: knapp 6000 kg
  • Laufgeschwindigkeit: bis 40 km/h
  • Wasserbedarf: täglich bis 250 l
  • Nahrung: reine Pflanzenfresser, Gras, Wurzeln, Baumrinde; fressen fast den gesamten Tag bis zu 200 kg Nahrung
  • Lebenserwartung: bis zu 60 Jahre
  • Penislänge: 180 cm
  • Elefanten haben in der Regel nur ein Jungtier, Geburtsgewicht: ca. 100 kg
  • Tragzeit: 22 Monate
  • Säugezeit: 24 Monate
  • können zwischen menschlichen Sprachen, Stimmen, Geschlechtern und Alter von Menschen unterscheiden

Die schönsten Elefantenbilder

Die besten Nationalparks für Elefanten Safaris

Chobe National Park (Botswana)
Die weltweit höchste Konzentration an Elefanten pro Quadratkilometer befindet sich im Chobe National Park. Der Chobe ist einer der besten Wildparks Afrikas. Er ist der drittgrößte Park in Botswana und erstreckt sich über 10.698 km². Das Chobe Game Reserve wurde 1961 von der kolonialen Bechuanaland Regierung gegründet, um die weitverbreitete Wilderei und den illegalen Holzeinschlag in diesem Gebiet zu kontrollieren.
Hier geht´s zum Reiseführer Chobe National Park

Addo Elephant Park (Südafrika)
Der Addo Elefanten Park liegt in Südafrika etwa 70 km nordwestlich vom Port Elizabeth. Der Park wurde in den 30er Jahren zum Schutz der letzten überlebenden 11 (!) Elefanten angelegt; heute leben hier wieder ca. 400 Tiere – außerdem kann man viele weitere Wildtiere bestaunen wie z.B Kaffernbüffel, Antilopen, Springböcke, Warzenschweine, Nashörner – seit 2003 auch Löwen. Der Park ist recht überschaubar und es darf nicht off-road gefahren werden, an den zahlreichen Wasserlöchern sind zahlreiche Elefantensichtungen jedoch praktisch garantiert! Ideal für Familien mit kleinen Kindern, die nicht in den privaten Safarireservaten übernachten können.

Krüger National Park (Südafrika)

Der Krüger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von Präsident Paul Kruger angelegt, nachdem Jäger den ursprünglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der Krüger Park vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den größten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km² – das entspricht ungefähr der Größe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 Säugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im Krüger National Park.
Hier geht´s zum Reiseführer Krüger National Park

  1. Afrikanischer Löwe

Löwe Nahaufnahme

Löwe Nahaufnahme

Der Löwe ist das Sinnbild Afrikas. Er steht für Stärke und Mut. Der Löwe gilt als König der Tiere. Er taucht in vielen Märchen und Filmen auf. Jeder kennt den Disney-Film „Der König der Löwen“. Hier hat es der Löwe sogar zum Musicalstar geschafft. Der Bestand der Löwen geht seit Jahren zurück. Größere Populationen gibt es nur noch in Ost- und Südafrika. Er lebt in Busch- und Baumsavannen. Besonders in den großen Reservaten Kenias kann man das imposante Tier noch beobachten.

Er ist das größte und bedeutendste Landraubtier Afrikas. Ausgewachsene Tiere haben kaum natürliche Feinde außer Schlangen oder Elefanten. Diese sind jedoch meist nur für die Jungtiere eine Gefahr; Hyänen, Leoparden, Greifvögel oder anderen Artgenossen, die die konkurrierenden Freßfeinde ausschalten wollen, können ebenfalls jungen und schwachen Löwen gefährlich werden. Löwen kämpfen in der Regel mit Artgenossen, die das Rudel übernehmen wollen und töten den Nachwuchs des Unterlegenen.

Steckbrief

  • Ordnung: Raubtiere
  • Familie: Katzen
  • Gattung: Panthera
  • Art: Panthera leo
  • Löwen leben im Rudel, das aus drei bis 15 Weibchen, den Jungen und mindestens einem Männchen besteht
  • Junge Männchen sind mähnenlos; ihre imposante Mähne wächst ihnen erst mit der Geschlechtsreife
  • Löwinnen kümmern sich um die Nahrungsbeschaffung und die Jungen; Löwen beschützen das Rudel
  • Weibchen jagen gemeinsam, entwickeln regelrechte Jagdstrategien und sind so meist erfolgreicher als die Männchen; nicht selten werden im Rudel die Männchen von den Weibchen durchgefüttert
  • Körpergewicht: Männchen: 190-250 kg – Weibchen ca. 130 kg
  • Laufgeschwindigkeit: bis 55-60 km/h
  • Nahrung: reine Fleischfresser – Gazellen, Antilopen, Gnus, Zebras, selten Büffel, in Hungerzeiten auch Vögel und Reptilien
  • Lebenserwartung: 10-14 Jahre
  • Löwen haben in der Regel ein bis vier Jungtiere, Geburtsgewicht: ca. 1500 g
  • Tragzeit: 4 Monate
  • Säugezeit: 7-8 Wochen (Mutter), bis zu 20 Wochen (Rudel, das auch die gemeinsame Erziehung der Jungen übernimmt)

Die schönsten Löwenbilder

die besten Nationalparks für Löwen Safaris

Moremi Game Reserve (Botswana)
1963 zum Schutz des Wildtierreichtums im Okavango Delta durch die Witwe eines Stammeshäuptlings mit Namen Moremi gegründet. Das Moremi Game Reserve ist ein sehr diverses und artenreiches Wildtierparadies inmitten des Okavango Deltas. Das Reservat ist nicht eingezäunt und seine Grenzen werden von natürlichen Flusssystemen gebildet. Die Vegetation ist sehr unterschiedlich und reicht von trockenen Gebieten zu permanenten und saisonalen Sümpfen, welches wiederum zu einer unglaublichen Vielfalt an Wildtieren und Vögeln führt. Man trifft vor allem Wildhunde, Leoparden, 500 Vogelarten, Kaffernbüffel, Giraffe, Löwe, Hyänen, Schakale im Park an.
Hier gehs zum Reiseführer Moremi Game Reserve

Etosha National Park (Namibia)
Etosha ist Namibias berühmtester Nationalpark und zu Recht eines der großen Highlights des Landes. Der Etosha National Park umfasst heute eine Fläche von 22 270 km2. Von der Gesamtfläche des Parks ist jedoch gerade einmal ein Fünftel für Besucher erschlossen. Der Reiz des Etosha National Parks liegt in seiner artenreichen Tierwelt. Am Südrand der Etosha-Pfanne gibt es viele Quellen, die den Tierreichtum hier überhaupt erst ermöglicht haben. Der größte Löwe, der je in Etosha gesichtet wurde, war 260 kg schwer, die Spur war so groß wie eine männliche Hand.

Krüger Nationalpark (Südafrika)
Der Krüger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von Präsident Paul Kruger angelegt, nachdem Jäger den ursprünglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der Krüger Park vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den größten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km² – das entspricht ungefähr der Größe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 Säugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im Krüger National Park.
Hier geht´s zum Reiseführer Krüger National Park

  1. Afrikanischer Leopard

Leopard im Timbavati

Leopard im Timbavati

In ganz Afrika leben nur noch etwa 250.000 Leoparden. Anzutreffen sind sie südlich der Sahara bis Südafrika sowie in den dichten Baum- und Buschsavannen Ostafrikas. Besonders von 1976 bis 1990 wurden jährlich bis zu 86.000 Leopardenfälle gehandelt. Die schöne Musterung des Fells wurde für elegante Pelzmäntel benutzt. Durch starke Handelsbeschränkungen und Ächtung von Fellkleidung konnte der Handel gestoppt werden. Heute ist der Leopard durch die Zerstörung seines Lebensraumes durch den Menschen bedroht. Natürliche Feinde der Leoparden sind Löwen, Hyänen, Schakale, Wildhunde.

Steckbrief

  • Ordnung: Raubtiere
  • Familie: Katzen
  • Gattung: Panthera
  • Art: Panthera pardus
  • Leoparden sind Einzelgänger, finden sich nur zur Paarungszeit zusammen.
  • Körpergewicht: Männchen: 40-90 kg – Weibchen 30-60 kg
  • Laufgeschwindigkeit: über 60 km/h (Sprint)
  • Nahrung: Fleischfresser, jedoch sind Leoparden anpassungsfähig, je nach Nahrungsangebot des Lebensraums: Fische, Echsen, Frösche, Antilopen, Affen (Pavian, Meerkatze); töten blitzschnell, fressen nicht vor Ort, schleppen die Beute meist auf Bäume, um vor Fressfeinden sicher zu sein; jagen nur, wenn sie Hunger haben
  • Leoparden besitzen einen ausgeprägten Gehör- und Geruchssinn und können Frequenzen hören, die für das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmbar sind
  • nachtaktiv
  • Lebenserwartung: 22-25 Jahre
  • haben in der Regel zwei bis drei, selten sechs Jungtiere, Geburtsgewicht: ca. 500 g
  • Tragzeit: 93-103 Tage
  • Säugezeit: ca. 3 Monate
  • markieren ihr Revier mit Urin, der nach Popcorn riecht

Die schönsten Leopardenbilder

die besten Nationalparks für Leoparden Safaris

Sabi Sand & Timbavati Private Game Reserve (Südafrika)
In den 50er Jahren wurden die privaten Reservate von Landbesitzern zum Artenschutz gegründet. Beide grenzen an den Kruger Nationalpark an, die eine 50km lange zaunlose Grenze verbindet. Die weltweit höchste Dichte an Leoparden gibt es in diesen beiden Regionen und nur hier hat man realistische Chancen die scheuen nachtaktiven Tiere zu Gesicht zu bekommen. Bereits in jungen Jahren gewöhnen sich die Leoparden an die Fahrzeuge der Ranger und sind dadurch völlig entspannt bei Tierbeobachtungen. Neben den Big Five kann man zudem über 300 Vogelarten beobachten.
Hier gehs zu den schönsten Safari Lodges in Sabi Sand & Timbavati

Chobe National Park (Botswana)
Neben Elefanten befindet sich ein große Population von Leoparden im Chobe National Park. Auch hier sieht man oft Leoparden auf Safari und die Tiere sind relativ entspannt in Gegenwart der Safarifahrzeuge. Der Chobe ist einer der besten Wildparks Afrikas. Er ist der drittgrößte Park in Botswana und erstreckt sich über 10.698 km². Das Chobe Game Reserve wurde 1961 von der kolonialen Bechuanaland Regierung gegründet, um die weitverbreitete Wilderei und den illegalen Holzeinschlag in diesem Gebiet zu kontrollieren.
Hier geht´s zum Reiseführer Chobe National Park

Moremi Game Reserve (Botswana)
1963 zum Schutz des Wildtierreichtums im Okavango Delta durch die Witwe eines Stammeshäuptlings mit Namen Moremi gegründet. Das Moremi Game Reserve ist ein sehr diverses und artenreiches Wildtierparadies inmitten des Okavango Deltas. Das Reservat ist nicht eingezäunt und seine Grenzen werden von natürlichen Flusssystemen gebildet. Die Vegetation ist sehr unterschiedlich und reicht von trockenen Gebieten zu permanenten und saisonalen Sümpfen, welches wiederum zu einer unglaublichen Vielfalt an Wildtieren und Vögeln führt. Man trifft vor allem Wildhunde, Leoparden, 500 Vogelarten, Kaffernbüffel, Giraffe, Löwe, Hyänen, Schakale im Park an.
Hier gehs zum Reiseführer Moremi Game Reserve

  1. Nashorn

Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Von den Spitzmaulnashörnern gibt es nur noch wenige Exemplare. Man schätzt den Bestand auf ca. 2000 Tiere. Es ist kleiner als das Breitmaulnashorn und wiegt nur 1350 kg. Es frisst keine Nahrung, die auf dem Boden liegt, nur von Büschen und Bäumen. Das Breitmaulnashorn stammt aus dem südlichen Afrika, das Spitzmaulnashorn aus der ostafrikanischen Savanne. Nashörner sind die zweitgrößten Landsäugetiere. Nashörner verstecken sich gerne hinter niedrigen Büschen im Grasland. Das hilft ihnen leider nicht gegen die brutalen Wilderer, die im Auftrag von meist asiatischer wohlhabender Kundschaft Jagd auf das begehrte Horn machen. Es gilt in Asien als Allheilmittel; wer es besitzt bringt es zu gesellschaftlichen Ansehen. Das Nashorn hat keine natürlichen Feinde, da die Raubtiere es vermeiden, das wuchtige Tier anzugreifen.

Steckbrief

  • Ordnung: Unpaarhufer
  • Familie: Nashörner
  • Gattung: Ceratotherium
  • Art: Ceratotherium simum (Breitmaulnashorn)
  • Nashörner sind extrem kurzsichtig und für Menschen gefährlich; man sollte sich ihnen nicht mehr als 10m nähern
  • Hornlänge: 1. Horn bis zu 100 cm; 2. Horn bis zu 25 cm
  • Horngewicht: 1-10 kg
  • Körpergewicht: bis zu 1800-3500 kg; Spitzmaulnashorn: 1400 kg
  • Laufgeschwindigkeit: 40-50 km/h
  • Nahrung: reine Pflanzenfresser, hauptsächlich niedrig wachsendes Gras
  • Lebenserwartung: 40-50 Jahre
  • Nashörner haben in der Regel nur ein Jungtier, Geburtsgewicht: ca. 100 kg, 30-40 kg beim Spitzmaulnashorn
  • Tragzeit: 548-578 Tage
  • Säugezeit: ca. 12 Monate
  • Hinterlassen in ihrem Mist Geheimbotschaften – eine besondere Duftnote, die andere Nashörner unterscheiden können

Die schönsten Nashornbilder

die besten Nationalparks für Nashorn Safaris

Hluhluwe-iMfolozi National Park (Südafrika)
Etwa 280 km nördlich von Durban liegt der Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark. Er besteht aus zwei Teilen, dem nördlichen Hluhluwe und dem südlichen iMfolozi und gehört zu den ältesten Nationalparks Südafrikas. Bekannt wurde der 96.000 Hektar große Park vor allem durch seinen Schutz der Breitmaulnashörner. Die Population der stark bedrohten Tierart konnte in den letzten Jahren wieder auf mehr als 1000 Tiere gesteigert werden. Neben Nashörnern können hier jedoch auch Giraffen, Zebras, Krokodile und viele andere Wildtiere beobachtet werden.

Hier gehs zum Reiseführer Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark

Krüger Nationalpark (Südafrika)
Der Krüger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von Präsident Paul Kruger angelegt, nachdem Jäger den ursprünglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der Krüger Park vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den größten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km² – das entspricht ungefähr der Größe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 Säugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im Krüger National Park.

Hier geht´s zum Reiseführer Krüger National Park

Etosha National Park (Namibia)
Etosha ist Namibias berühmtester Nationalpark und zu Recht eines der großen Highlights des Landes. Der Etosha National Park umfasst heute eine Fläche von 22 270 km2. Von der Gesamtfläche des Parks ist jedoch gerade einmal ein Fünftel für Besucher erschlossen. Der Reiz des Etosha National Parks liegt in seiner artenreichen Tierwelt. Am Südrand der Etosha-Pfanne gibt es viele Quellen, die den Tierreichtum hier überhaupt erst ermöglicht haben.

  1. Afrikanischer Büffel (Kaffernbüffel)

Die Kaffernbüffel gelten noch als ungefährdete Tierart Afrikas. Ihr Lebensraum liegt südlich der Sahara, besonders in Kenia und Tansania. Sie sind sehr anpassungsfähige Tiere, leben in Savannen, lichten Wäldern, Sümpfen und Bergwäldern. Selbst in Trockengebieten mit ausreichend Wasserstellen kann man Kaffernbüffel beobachten. Sie leben in Herden von wenigen bis zu mehreren 100 Tieren – meist Weibchen und Kälber. Alte und mächtige Bullen sind Einzelgänger. Bei Ihnen ist Vorsicht geboten. Büffel sind sehr gefährlich und angriffslustig, wenn man ihnen zu nahekommt.

Büffel geben keine Warnzeichen bevor Sie angreifen, daher sind sie bei Rangern die meist gefürchtetsten Tiere der Big 5. Der natürliche Feind des Kaffernbüffels ist der Löwe. Allerdings muss er den Büffel mit einem Kehlbiss töten. Gruppen stellen sich im Kreis auf und präsentieren die Hörner dem angreifenden Löwen. Viele Büffelherden greifen Löwen auch direkt an. Die Haut ist 2-3 cm dick, die Hinterbeine sind die verletzliche Stelle des Kaffernbüffels, die er stets zu schützen versucht. Jungtiere sind durch Leoparden und Hyänen bedroht.

Steckbrief

  • Ordnung: Paarhufer
  • Familie: Hornträger
  • Gattung: Cyncerus
  • Art: Cyncerus caffer simum
  • Kaffernbüffel haben eine hervorstehende Stirnwulst und weite, flach abgerundete Hörner, die wie zusammengewachsen wirken; seitlich sind sie ausladend nach oben gebogen.
  • Die Tiere haben sehr gute Augen und können Feinde bereits aus 1,5 km Entfernung deutlich wahrnehmen.
  • Horn: über 145 cm Spannweite
  • Körpergewicht: 700 -1000 kg
  • Laufgeschwindigkeit: bis 50 km/h
  • Nahrung: reine Pflanzenfresser, hauptsächlich Gräser, Kräuter und Blätter niedriger Sträucher; 14-15 kg täglich
  • Lebenserwartung: 16-20 Jahre
  • Kaffernbüffel haben in der Regel nur ein Jungtier, Geburtsgewicht: 39-41 kg
  • Tragzeit: ca. 340 Tage
  • Säugezeit: 6-8 Monate
  • Haben ein sehr gutes Gedächtnis; so können Büffel sich an einen Menschen erinnern, der sie mal verletzt hat und diesen auch nach längerer Zeit beim Wiedersehen plötzlich angreifen

Die schönsten Büffelbilder

Die besten Nationalparks für Büffel Safaris

Hluhluwe-iMfolozi National Park (Südafrika)
Etwa 280 km nördlich von Durban liegt der Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark. Er besteht aus zwei Teilen, dem nördlichen Hluhluwe und dem südlichen iMfolozi und gehört zu den ältesten Nationalparks Südafrikas. Bekannt wurde der 96.000 Hektar große Park vor allem durch seinen Schutz der Breitmaulnashörner. Die Population der stark bedrohten Tierart konnte in den letzten Jahren wieder auf mehr als 1000 Tiere gesteigert werden. Neben Nashörnern können hier jedoch auch Giraffen, Zebras, Krokodile und viele andere Wildtiere beobachtet werden.
Hier gehs zum Reiseführer Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark

Krüger Nationalpark (Südafrika)
Der Krüger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von Präsident Paul Kruger angelegt, nachdem Jäger den ursprünglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der Krüger Park vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den größten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km² – das entspricht ungefähr der Größe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 Säugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im Krüger National Park.
Hier geht´s zum Reiseführer Krüger National Park

Madikwe Game Reserve (Südafrika)

Das malariafreie Madikwe Wildreservat in Südafrika’s Nord-West Provinz wurde 1991 eröffnet und gehört somit zu den jüngeren Parkgründungen in Südafrika. Das heute viertgrößte Wildreservat in Südafrika umfasst mittlerweile 75.000 Hektar Buschland, die sich nördlich der kleinen Stadt Groot-Marico bis zur Grenze nach Botswana erstrecken. Das Gelände besteht vorwiegend aus weiten Gras- und offenen Buschebenen, unterbrochen von einzelnen Inselbergen. Neben den Big Five können hier die Magnificent Seven bestaunt werden, also die Big Five plus Gepard und Wildhund sowie weitere 28 Tierarten, 300 Vogelarten, Antilopen und Nilpferde.
Hier geht´s zu den schönsten Safari Lodges im Madikwe Game Reserve

Big Seven – die Großen Sieben

Kommt man bei den „Big Five“ schon ins Staunen und Schwärmen, macht eine Safari zu den „Big Seven“ eine Reise nach Afrika absolut unvergesslich! In Südafrika kann man mit den Big Seven bei einer Safari auf Tuchfühlung gehen. Neben Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant kann man hier auch Weiße Haie und Wale aus nächster Nähe beobachten. Möglich ist das nur in den Monaten Juni bis November, da in dieser Zeitspanne die Wale in die Nähe der Küstengebiete kommen.

  1. Weiße Hai

    Weißer Hai im Meer

    Weißer Hai im Meer

  • Haie (Selachii) sind Fische aus der Klasse der Knorpelfische
  • Der Weiße Hai (Carcharodon carcharias) ist die einzige Art der Gattung Carcharodonaus der Familie der Makrelenhaie (Lamnidae)
  • der Weiße Hai ist der größte Raubfisch
  • ernährt sich von Seehunden, Robben und Seeelefanten
  • 680 – 1.100 kg (Erwachsener) schwer
  • 4 bis 8 Meter lang
  • eine der größten Haiarten
  • kann 60 km/h (Maximum, in kurzen Stößen) schnell schwimmen
  • hält sich bis zu fünf Monate auf hoher See auf, kann bis zu 11.000 km wandern und bis zu 1.000 m tief tauchen
  • seit 2000 auf der roten Liste bedrohter Tierarten; gilt als begehrte Trophäe bei Sportfischern (besonders Zähne und Kiefer)

Details zum Weißen Hai

  1. Wal

    Walbeobachtung vom Tsitsikamma Nationalpark

    Walbeobachtung Garden Route

  • Glattwale (Balaenidae) gehören zur Familie der Wale
  • derzeit verzeichnen wir vier Arten
  • Südkaper (Eubalaena australis) ist eine Walart aus der Familie der Glattwale
  • Glattwale gehören zu den größten Säugetieren
  • sind eher plump gebaut
  • 15 – 20 Meter lang (Kopf macht etwa ein Viertel ihrer Gesamtlänge aus)
  • zwischen 50 und 56 Tonnen schwer (größte Hoden im gesamten Tierreich; machen mit je 500 kg zwei Prozent des Körpergewichts aus)
  • verzehren verschiedene Arten der Ruderfußkrebse und Leuchtkrebse
  • paaren sich vor der Küste in den wärmeren Gewässern, da sie hier auch die Kälber aufziehen
  • Tragzeit von 10 bis 13 Monaten, maximal 17 Monaten mit einem 4 – 5 Meter langen Jungtier
  • Jungtier wächst pro Tag um 3 cm
  • gesellige, neugierige Tiere, die sich nahe von Inseln und großen Landmassen aufhalten und so leichte Beute von Walfängern wurden

Details zum Wal

Wo kann ich die „Big Seven“ in freier Wildbahn erleben?

Kapstadt & Umgebung (Inverdoorn, Aquila, Hermanus, Gansbaai)
Im Umkreis von ca. 200km rund um Kapstadt gibt es einige private Safarireservate mit den Big 5 und an der Küste rund um Hermanus lassen sich Wale und Weiße Hai beobachten.

Addo Elephant Park & Garden Route
Die Big Five erlebt Ihr auf Safaris im eigenen Mietwagen oder mit Ranger im Addo Elephant Park und Hai und Wale lassen sich bei Bootstouren in Port Elizabeth und direkt an der Garden Route in Plettenberg Bay und Knysna finden. Hier gibt es einige der besten Tourenanbieter Südafrikas. 

KwaZulu-Natal (Hluhluwe & South Coast)
Inmitten des Hluhluwe-iMfolozi Nationalparks und im iSimangaliso Wetland Park begegnet ihr den Big Five und könnt von St. Lucia und Richards Bay aus an Waltouren teilnehmen. Weiße Haie entdeckt ihr mit Bootsanbietern etwas südliche von Durban an der wunderschönen South Coast.

Alexa

Alexa ist als Ägyptologin von Afrika fasziniert. Der Kontinent der geographischen Superlative, der multikulturellen Gesellschaften und wechselvollen Geschichte hat es ihr besonders angetan. Im Mittelpunkt ihrer Recherchen über das südliche Afrika zwischen Kolonialismus und Unabhängigkeit steht das tägliche Bemühen der Menschen um soziale Gerechtigkeit, respektvoller Umgang mit der Natur, Frieden und Eigenständigkeit.

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