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Als die „Big Five Afrikas“ sind afrikanischer Elefant, afrikanischer Löwe, afrikanischer Leopard, afrikanischer BĂŒffel sowie Breitmaul- und Spitzmaulnashorn gemeint. Diese fĂŒnf Tiere Afrikas sind die beliebtesten Fotomotive auf jeder Safari. Wir stellen euch die Tiere ausfĂŒhrlich vor und geben Tipps, wo ihr diese live in freier Wildbahn in Afrika erleben könnt.

Wer sind die Big 5?

Elefant Nahaufnahme
Elefant
Löwe Mit Dunkler MÀhne
Löwe
Leopard Im Timbavati
Leopard
Nashorn Im Busch
Nashorn
BĂŒffel Im Wasser
BĂŒffel

Woher stammt der Begriff?

So nannten die GroßwildjĂ€ger aus Europa und den USA im 19. und frĂŒhen 20. Jahrhundert die fĂŒnf gefĂ€hrlichsten Tiere, die man mit einer Waffe zu Fuß jagen konnte. In der Kolonialzeit organisierten JĂ€ger in Afrika Großwild-Safaris fĂŒr reiche Briten und Amerikaner. Diese schmĂŒckten ihre herrschaftlichen HĂ€user gerne mit JagdtrophĂ€en ihrer kostspieligen Reisen in fremde LĂ€nder. Wer damit angeben konnte, an einem einzigen Tag die Big Five getötet zu haben, war in Europa und den USA in der Gesellschaft hoch angesehen, hatte er es doch mit „sportlichem Ehrgeiz“ mit den fĂŒnf gefĂ€hrlichsten Tieren Afrikas aufgenommen.

Den JĂ€gern ging es um die StoßzĂ€hne der Elefanten, den Hörnern samt SchĂ€del der BĂŒffel, dem Horn des Nashorns und dem Fell von Löwe und Leopard, hĂ€ufig mit Kopf und Tatzen als Vorleger fĂŒr Salon oder Herrenzimmer.

Die Big Five heute

Heute stehen diese Tiere in Nationalparks unter Artenschutz und sind die Stars jeder Foto-Safari in Afrika. Die JÀger sind nun Touristen, die TrophÀen sind die unzÀhligen beeindruckenden Fotos, die sie mit nach Hause nehmen.

Diese positive Entwicklung wird ĂŒberschattet von dem brutalen WĂŒten der Wilderer unserer Zeit. Es sind vor allem Wilderer, die besonders fĂŒr betuchte Asiaten Jagd auf Elefanten und Nashörner machen. Trotz neuer Technologien wie Drohnen oder patrouillierender bewaffneter Ranger werden immer noch viele Tiere Opfer vom brutalen Abschlachten, da StoßzĂ€hne und besonders das Nashorn-Horn in asiatischen LĂ€ndern wertvoller als Gold sind und dort als medizinisches Wundermittel oder Aphrodisiakum hoch gehandelt werden. Daneben gibt es immer mehr private Zuchtfarmen, die die Big Five aus kommerziellen GrĂŒnden zĂŒchten, um diese dann in eingezĂ€unten Gattern den reichen internationalen GroßwildjĂ€gern zum Abschuß freizugeben. FĂŒr den Abschuss eines Löwen werden bis zu 50.000 USD hingeblĂ€ttert, wodurch die Gier praktisch aller afrikanischer LĂ€nder nicht zu stoppen ist und aktuell nur Botswana ein komplettes Jagdverbot verhangen hat.

Mit jedem Euro den ein Tourist fĂŒr eine Fotosafari ausgibt, erhöht sich vor Ort der Anreiz die Tiere zu schĂŒtzen, anstelle diese zu erschießen!

  1. Afrikanischer Elefant

Elefant schaut in die Kamera ;)
Elefant schaut in die Kamera 😉

In Afrika starben bis 1989 jĂ€hrlich ca. 100.000 Elefanten durch Wilderei. Erst dann erließ die internationale Staatengemeinschaft ein Verbot des Handels mit Elfenbein. Die Populationen erholten sich langsam. Doch durch moderne Wilderei gehören Elefanten wieder zu den stark gefĂ€hrdeten Tierarten in Afrika. Mancherorts mĂŒssen Elefantenpopulationen umgesiedelt werden, da sie aus ihrem angestammtem Lebensraum durch die landwirtschaftliche Nutzung der Menschen verdrĂ€ngt werden. Da Elefanten Herdentiere sind, haben sie wenige natĂŒrliche Feinde, was auch ihrer GrĂ¶ĂŸe – gelten als grĂ¶ĂŸtes LandsĂ€ugetier – geschuldet ist. Manchmal erbeuten jedoch Löwen ganz junge Tiere.

🐘 Steckbrief

  • Ordnung: RĂŒsseltiere
  • Familie: Elefanten
  • Gattung: Loxodonta
  • Art: Loxodonta africana
  • GrĂ¶ĂŸtes lebendes SĂ€ugetier
  • RĂŒssel ist einzigartiges Organ in der Welt der SĂ€ugetiere und verlĂ€ngerte die Nase, kann bis zu 10l Wasser pumpen
  • StoßzĂ€hne und riesige BackenzĂ€hne; BackenzĂ€hne können sich im Leben bis zu siebenmal erneuern
  • Kann nicht schwitzen; Temperaturausgleich ĂŒber die großen Ohren
  • Haut ist etwa 2 cm dick – DickhĂ€uter – Ă€ußerst empfindlich.
  • Elefanten können auch Sonnenbrand bekommen – deshalb nehmen sie regelmĂ€ĂŸig SchlammbĂ€der und „pudern“ ihre Haut mit Sand
  • StoßzahnlĂ€nge: 150-300 cm
  • Stoßzahngewicht: 20-100 kg
  • Gewicht: knapp 6000 kg
  • Laufgeschwindigkeit: bis 40 km/h
  • Wasserbedarf: tĂ€glich bis 250 l
  • Nahrung: reine Pflanzenfresser, Gras, Wurzeln, Baumrinde; fressen fast den gesamten Tag bis zu 200 kg Nahrung
  • Lebenserwartung: bis zu 60 Jahre
  • PenislĂ€nge: 180 cm
  • Elefanten haben in der Regel nur ein Jungtier, Geburtsgewicht: ca. 100 kg
  • Tragzeit: 22 Monate
  • SĂ€ugezeit: 24 Monate
  • können zwischen menschlichen Sprachen, Stimmen, Geschlechtern und Alter von Menschen unterscheiden

Die schönsten Elefantenbilder

Die besten Nationalparks fĂŒr Elefanten Safaris

Chobe National Park (Botswana)
Die weltweit höchste Konzentration an Elefanten pro Quadratkilometer befindet sich im Chobe National Park. Der Chobe ist einer der besten Wildparks Afrikas. Er ist der drittgrĂ¶ĂŸte Park in Botswana und erstreckt sich ĂŒber 10.698 kmÂČ. Das Chobe Game Reserve wurde 1961 von der kolonialen Bechuanaland Regierung gegrĂŒndet, um die weitverbreitete Wilderei und den illegalen Holzeinschlag in diesem Gebiet zu kontrollieren.
Hier gehtÂŽs zum ReisefĂŒhrer Chobe National Park

Addo Elephant Park (SĂŒdafrika)
Der Addo Elefanten Park liegt in SĂŒdafrika etwa 70 km nordwestlich vom Port Elizabeth. Der Park wurde in den 30er Jahren zum Schutz der letzten ĂŒberlebenden 11 (!) Elefanten angelegt; heute leben hier wieder ca. 400 Tiere – außerdem kann man viele weitere Wildtiere bestaunen wie z.B KaffernbĂŒffel, Antilopen, Springböcke, Warzenschweine, Nashörner – seit 2003 auch Löwen. Der Park ist recht ĂŒberschaubar und es darf nicht off-road gefahren werden, an den zahlreichen Wasserlöchern sind zahlreiche Elefantensichtungen jedoch praktisch garantiert! Ideal fĂŒr Familien mit kleinen Kindern, die nicht in den privaten Safarireservaten ĂŒbernachten können.

KrĂŒger National Park (SĂŒdafrika)

Der KrĂŒger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von PrĂ€sident Paul Kruger angelegt, nachdem JĂ€ger den ursprĂŒnglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der KrĂŒger Park vom Crocodile River im SĂŒden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den grĂ¶ĂŸten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine FlĂ€che von rund 20.000 kmÂČ â€“ das entspricht ungefĂ€hr der GrĂ¶ĂŸe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 SĂ€ugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im KrĂŒger National Park.
Hier gehtÂŽs zum ReisefĂŒhrer KrĂŒger National Park

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Afrikanische Elefanten sind die grĂ¶ĂŸten Landtiere ĂŒberhaupt. Ein ausgewachsener Bulle wird so groß wie ein Haus und so schwer wie ein Lastwagen. Tiere, Figuren und Zubehörteile von Schleich sind naturalistisch modelliert und liebevoll handbemalt. Sie entsprechen den strengsten Sicherheitsbestimmungen.

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  1. Afrikanischer Löwe

Löwe Nahaufnahme
Nahaufnahme eines mÀnnlichen Löwen

Der Löwe ist das Sinnbild Afrikas. Er steht fĂŒr StĂ€rke sowie Mut und gilt als König der Tiere. Er taucht in vielen MĂ€rchen und Filmen auf. Jeder kennt den Disney-Film „Der König der Löwen“. Hier hat es der Löwe sogar zum Musicalstar geschafft. Der Bestand der geht allerdings seit Jahren zurĂŒck. GrĂ¶ĂŸere Populationen gibt es nur noch in Ost- und SĂŒdafrika. Er lebt in Busch- und Baumsavannen. Besonders in den großen Reservaten Kenias kann man das imposante Tier noch beobachten.

Er ist das grĂ¶ĂŸte und bedeutendste Landraubtier Afrikas. Ausgewachsene Tiere haben kaum natĂŒrliche Feinde außer Schlangen oder Elefanten. Diese sind jedoch meist nur fĂŒr die Jungtiere eine Gefahr; HyĂ€nen, Leoparden, Greifvögel oder anderen Artgenossen, die die konkurrierenden Freßfeinde ausschalten wollen, können ebenfalls jungen und schwachen Löwen gefĂ€hrlich werden. Löwen kĂ€mpfen in der Regel mit Artgenossen, die das Rudel ĂŒbernehmen wollen und töten den Nachwuchs des Unterlegenen.

🩁 Steckbrief

  • Ordnung: Raubtiere
  • Familie: Katzen
  • Gattung: Panthera
  • Art: Panthera leo
  • Löwen leben im Rudel, das aus drei bis 15 Weibchen, den Jungen und mindestens einem MĂ€nnchen besteht
  • Junge MĂ€nnchen sind mĂ€hnenlos; ihre imposante MĂ€hne wĂ€chst ihnen erst mit der Geschlechtsreife
  • Löwinnen kĂŒmmern sich um die Nahrungsbeschaffung und die Jungen; Löwen beschĂŒtzen das Rudel
  • Weibchen jagen gemeinsam, entwickeln regelrechte Jagdstrategien und sind so meist erfolgreicher als die MĂ€nnchen; nicht selten werden im Rudel die MĂ€nnchen von den Weibchen durchgefĂŒttert
  • Körpergewicht: MĂ€nnchen: 190-250 kg – Weibchen ca. 130 kg
  • Laufgeschwindigkeit: bis 55-60 km/h
  • Nahrung: reine Fleischfresser – Gazellen, Antilopen, Gnus, Zebras, selten BĂŒffel, in Hungerzeiten auch Vögel und Reptilien
  • Lebenserwartung: 10-14 Jahre
  • Löwen haben in der Regel ein bis vier Jungtiere, Geburtsgewicht: ca. 1500 g
  • Tragzeit: 4 Monate
  • SĂ€ugezeit: 7-8 Wochen (Mutter), bis zu 20 Wochen (Rudel, das auch die gemeinsame Erziehung der Jungen ĂŒbernimmt)

Die schönsten Löwenbilder

die besten Nationalparks fĂŒr Löwen Safaris

Moremi Game Reserve (Botswana)
1963 zum Schutz des Wildtierreichtums im Okavango Delta durch die Witwe eines StammeshĂ€uptlings mit Namen Moremi gegrĂŒndet. Das Moremi Game Reserve ist ein sehr diverses und artenreiches Wildtierparadies inmitten des Okavango Deltas. Das Reservat ist nicht eingezĂ€unt und seine Grenzen werden von natĂŒrlichen Flusssystemen gebildet. Die Vegetation ist sehr unterschiedlich und reicht von trockenen Gebieten zu permanenten und saisonalen SĂŒmpfen, welches wiederum zu einer unglaublichen Vielfalt an Wildtieren und Vögeln fĂŒhrt. Man trifft vor allem Wildhunde, Leoparden, 500 Vogelarten, KaffernbĂŒffel, Giraffe, Löwe, HyĂ€nen, Schakale im Park an.
Hier gehs zum ReisefĂŒhrer Moremi Game Reserve

Etosha National Park (Namibia)
Etosha ist Namibias berĂŒhmtester Nationalpark und zu Recht eines der großen Highlights des Landes. Der Etosha National Park umfasst heute eine FlĂ€che von 22 270 km2. Von der GesamtflĂ€che des Parks ist jedoch gerade einmal ein FĂŒnftel fĂŒr Besucher erschlossen. Der Reiz des Etosha National Parks liegt in seiner artenreichen Tierwelt. Am SĂŒdrand der Etosha-Pfanne gibt es viele Quellen, die den Tierreichtum hier ĂŒberhaupt erst ermöglicht haben. Der grĂ¶ĂŸte Löwe, der je in Etosha gesichtet wurde, war 260 kg schwer, die Spur war so groß wie eine mĂ€nnliche Hand.

KrĂŒger Nationalpark (SĂŒdafrika)
Der KrĂŒger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von PrĂ€sident Paul Kruger angelegt, nachdem JĂ€ger den ursprĂŒnglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der KrĂŒger Park vom Crocodile River im SĂŒden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den grĂ¶ĂŸten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine FlĂ€che von rund 20.000 kmÂČ â€“ das entspricht ungefĂ€hr der GrĂ¶ĂŸe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 SĂ€ugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im KrĂŒger National Park.
Hier gehtÂŽs zum ReisefĂŒhrer KrĂŒger National Park

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Löwen (Panthera leo) sind die grĂ¶ĂŸten Raubkatzen Afrikas. Ihr Fell ist meist sandfarben und erwachsene MĂ€nnchen haben eine dunkle MĂ€hne. Löwen leben im Rudel, das von einem starken MĂ€nnchen angefĂŒhrt wird. Meist jagen die Weibchen gemeinsam Gnus oder Antilopen.

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  1. Afrikanischer Leopard

Leopard im Timbavati
Leopard im Timbavati

In ganz Afrika leben nur noch etwa 250.000 Leoparden. Anzutreffen sind sie sĂŒdlich der Sahara bis SĂŒdafrika sowie in den dichten Baum- und Buschsavannen Ostafrikas. Besonders von 1976 bis 1990 wurden jĂ€hrlich bis zu 86.000 LeopardenfĂ€lle gehandelt. Die schöne Musterung des Fells wurde fĂŒr elegante PelzmĂ€ntel benutzt. Durch starke HandelsbeschrĂ€nkungen und Ächtung von Fellkleidung konnte der Handel gestoppt werden. Heute ist der Leopard durch die Zerstörung seines Lebensraumes durch den Menschen bedroht. NatĂŒrliche Feinde der Leoparden sind Löwen, HyĂ€nen, Schakale, Wildhunde.

🐆 Steckbrief

  • Ordnung: Raubtiere
  • Familie: Katzen
  • Gattung: Panthera
  • Art: Panthera pardus
  • Leoparden sind EinzelgĂ€nger, finden sich nur zur Paarungszeit zusammen.
  • Gewicht: MĂ€nnchen: 40-90 kg – Weibchen 30-60 kg
  • Laufgeschwindigkeit: ĂŒber 60 km/h (Sprint)
  • Nahrung: Fleischfresser, jedoch sind Leoparden anpassungsfĂ€hig, je nach Nahrungsangebot des Lebensraums: Fische, Echsen, Frösche, Antilopen, Affen (Pavian, Meerkatze); töten blitzschnell, fressen nicht vor Ort, schleppen die Beute meist auf BĂ€ume, um vor Fressfeinden sicher zu sein; jagen nur, wenn sie Hunger haben
  • Leoparden besitzen einen ausgeprĂ€gten Gehör- und Geruchssinn und können Frequenzen hören, die fĂŒr das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmbar sind
  • nachtaktiv
  • Lebenserwartung: 22-25 Jahre
  • haben in der Regel zwei bis drei, selten sechs Jungtiere, Geburtsgewicht: ca. 500 g
  • Tragzeit: 93-103 Tage
  • SĂ€ugezeit: ca. 3 Monate
  • markieren ihr Revier mit Urin, der nach Popcorn riecht

Die schönsten Leopardenbilder

die besten Nationalparks fĂŒr Leoparden Safaris

Sabi Sand & Timbavati Private Game Reserve (SĂŒdafrika)
In den 50er Jahren wurden die privaten Reservate von Landbesitzern zum Artenschutz gegrĂŒndet. Beide grenzen an den Kruger Nationalpark an, die eine 50km lange zaunlose Grenze verbindet. Die weltweit höchste Dichte an Leoparden gibt es in diesen beiden Regionen und nur hier hat man realistische Chancen die scheuen nachtaktiven Tiere zu Gesicht zu bekommen. Bereits in jungen Jahren gewöhnen sich die Leoparden an die Fahrzeuge der Ranger und sind dadurch völlig entspannt bei Tierbeobachtungen. Neben den Big Five kann man zudem ĂŒber 300 Vogelarten beobachten.
Hier gehs zu den schönsten Safari Lodges in Sabi Sand & Timbavati

Chobe National Park (Botswana)
Neben Elefanten befindet sich ein große Population von Leoparden im Chobe National Park. Auch hier sieht man oft Leoparden auf Safari und die Tiere sind relativ entspannt in Gegenwart der Safarifahrzeuge. Der Chobe ist einer der besten Wildparks Afrikas. Er ist der drittgrĂ¶ĂŸte Park in Botswana und erstreckt sich ĂŒber 10.698 kmÂČ. Das Chobe Game Reserve wurde 1961 von der kolonialen Bechuanaland Regierung gegrĂŒndet, um die weitverbreitete Wilderei und den illegalen Holzeinschlag in diesem Gebiet zu kontrollieren.
Hier gehtÂŽs zum ReisefĂŒhrer Chobe National Park

Moremi Game Reserve (Botswana)
1963 zum Schutz des Wildtierreichtums im Okavango Delta durch die Witwe eines StammeshĂ€uptlings mit Namen Moremi gegrĂŒndet. Das Moremi Game Reserve ist ein sehr diverses und artenreiches Wildtierparadies inmitten des Okavango Deltas. Das Reservat ist nicht eingezĂ€unt und seine Grenzen werden von natĂŒrlichen Flusssystemen gebildet. Die Vegetation ist sehr unterschiedlich und reicht von trockenen Gebieten zu permanenten und saisonalen SĂŒmpfen, welches wiederum zu einer unglaublichen Vielfalt an Wildtieren und Vögeln fĂŒhrt. Man trifft vor allem Wildhunde, Leoparden, 500 Vogelarten, KaffernbĂŒffel, Giraffe, Löwe, HyĂ€nen, Schakale im Park an.
Hier gehs zum ReisefĂŒhrer Moremi Game Reserve

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Leoparden (Panthera pardus) sind die viertgrĂ¶ĂŸten Raubkatzen der Erde. Ihr charakteristisches Fell ist schwarz gefleckt auf gelb-weißem Untergrund. Es gibt auch ganz schwarze Leoparden. Im Sonnenlicht kann man trotzdem die typische, gefleckte Fellzeichnung erkennen.

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  1. Nashorn

Breitmaulnashorn in der Savanne
Ein Breitmaulnashorn in der Savanne

Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Von den Spitzmaulnashörnern gibt es nur noch wenige Exemplare. Man schĂ€tzt den Bestand auf ca. 2000 Tiere. Es ist kleiner als das Breitmaulnashorn und wiegt nur 1350 kg. Es frisst keine Nahrung, die auf dem Boden liegt, nur von BĂŒschen und BĂ€umen. Das Breitmaulnashorn stammt aus dem sĂŒdlichen Afrika, das Spitzmaulnashorn aus der ostafrikanischen Savanne. Nashörner sind die zweitgrĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugetiere. Nashörner verstecken sich gerne hinter niedrigen BĂŒschen im Grasland. Das hilft ihnen leider nicht gegen die brutalen Wilderer, die im Auftrag von meist asiatischer wohlhabender Kundschaft Jagd auf das begehrte Horn machen. Es gilt in Asien als Allheilmittel; wer es besitzt bringt es zu gesellschaftlichen Ansehen. Das Nashorn hat keine natĂŒrlichen Feinde, da die Raubtiere es vermeiden, das wuchtige Tier anzugreifen.

Aktuell werden fĂŒnf Nashornarten beschrieben: Breitmaul-, Spitzmaul-, Panzer-, Sumatra- und Java-Nashorn.

🩏 Steckbrief

  • Ordnung: Unpaarhufer
  • Familie: Nashörner
  • Gattung: Ceratotherium
  • Art: Ceratotherium simum (Breitmaulnashorn)
  • Nashörner sind extrem kurzsichtig und fĂŒr Menschen gefĂ€hrlich; man sollte sich ihnen nicht mehr als 10m nĂ€hern
  • HornlĂ€nge: 1. Horn bis zu 100 cm; 2. Horn bis zu 25 cm
  • Horngewicht: 1-10 kg
  • Körpergewicht: bis zu 1800-3500 kg; Spitzmaulnashorn: 1400 kg
  • Laufgeschwindigkeit: 40-50 km/h
  • Nahrung: reine Pflanzenfresser, hauptsĂ€chlich niedrig wachsendes Gras
  • Lebenserwartung: 40-50 Jahre
  • Nashörner haben in der Regel nur ein Jungtier, Geburtsgewicht: ca. 100 kg, 30-40 kg beim Spitzmaulnashorn
  • Tragzeit: 548-578 Tage
  • SĂ€ugezeit: ca. 12 Monate
  • Hinterlassen in ihrem Mist Geheimbotschaften – eine besondere Duftnote, die andere Nashörner unterscheiden können

Die schönsten Nashornbilder

die besten Nationalparks fĂŒr Nashorn Safaris

Hluhluwe-iMfolozi National Park (SĂŒdafrika)
Etwa 280 km nördlich von Durban liegt der Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark. Er besteht aus zwei Teilen, dem nördlichen Hluhluwe und dem sĂŒdlichen iMfolozi und gehört zu den Ă€ltesten Nationalparks SĂŒdafrikas. Bekannt wurde der 96.000 Hektar große Park vor allem durch seinen Schutz der Breitmaulnashörner. Die Population der stark bedrohten Tierart konnte in den letzten Jahren wieder auf mehr als 1000 Tiere gesteigert werden. Neben Nashörnern können hier jedoch auch Giraffen, Zebras, Krokodile und viele andere Wildtiere beobachtet werden.

Hier gehs zum ReisefĂŒhrer Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark

KrĂŒger Nationalpark (SĂŒdafrika)
Der KrĂŒger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von PrĂ€sident Paul Kruger angelegt, nachdem JĂ€ger den ursprĂŒnglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der KrĂŒger Park vom Crocodile River im SĂŒden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den grĂ¶ĂŸten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine FlĂ€che von rund 20.000 kmÂČ â€“ das entspricht ungefĂ€hr der GrĂ¶ĂŸe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 SĂ€ugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im KrĂŒger National Park.

Hier gehtÂŽs zum ReisefĂŒhrer KrĂŒger National Park

Etosha National Park (Namibia)
Etosha ist Namibias berĂŒhmtester Nationalpark und zu Recht eines der großen Highlights des Landes. Der Etosha National Park umfasst heute eine FlĂ€che von 22 270 km2. Von der GesamtflĂ€che des Parks ist jedoch gerade einmal ein FĂŒnftel fĂŒr Besucher erschlossen. Der Reiz des Etosha National Parks liegt in seiner artenreichen Tierwelt. Am SĂŒdrand der Etosha-Pfanne gibt es viele Quellen, die den Tierreichtum hier ĂŒberhaupt erst ermöglicht haben.

  1. Afrikanischer BĂŒffel (KaffernbĂŒffel)

BĂŒffel mit BĂŒffelweber auf dem RĂŒcken
BĂŒffel mit BĂŒffelweber auf dem RĂŒcken

Die KaffernbĂŒffel gelten noch als ungefĂ€hrdete Tierart Afrikas. Ihr Lebensraum liegt sĂŒdlich der Sahara, besonders in Kenia und Tansania. Sie sind sehr anpassungsfĂ€hige Tiere, leben in Savannen, lichten WĂ€ldern, SĂŒmpfen und BergwĂ€ldern. Selbst in Trockengebieten mit ausreichend Wasserstellen kann man KaffernbĂŒffel beobachten. Sie leben in Herden von wenigen bis zu mehreren 100 Tieren – meist Weibchen und KĂ€lber. Alte und mĂ€chtige Bullen sind EinzelgĂ€nger. Bei Ihnen ist Vorsicht geboten. BĂŒffel sind sehr gefĂ€hrlich und angriffslustig, wenn man ihnen zu nahekommt.

BĂŒffel geben keine Warnzeichen bevor Sie angreifen, daher sind sie bei Rangern die meist gefĂŒrchtetsten Tiere der Big 5. Der natĂŒrliche Feind des KaffernbĂŒffels ist der Löwe. Allerdings muss er den BĂŒffel mit einem Kehlbiss töten. Gruppen stellen sich im Kreis auf und prĂ€sentieren dem Angreifer die Hörner. Viele BĂŒffelherden greifen Löwen auch direkt an. Die Haut ist 2-3 cm dick, die Hinterbeine sind die verletzliche Stelle des KaffernbĂŒffels, die er stets zu schĂŒtzen versucht. Jungtiere sind durch Leoparden und HyĂ€nen bedroht.

🐃 Steckbrief

  • Ordnung: Paarhufer
  • Familie: HorntrĂ€ger
  • Gattung: Cyncerus
  • Art: Cyncerus caffer simum
  • KaffernbĂŒffel haben eine hervorstehende Stirnwulst und weite, flach abgerundete Hörner, die wie zusammengewachsen wirken; seitlich sind sie ausladend nach oben gebogen.
  • Die Tiere haben sehr gute Augen und können Feinde bereits aus 1,5 km Entfernung deutlich wahrnehmen.
  • Horn: ĂŒber 145 cm Spannweite
  • Körpergewicht: 700 -1000 kg
  • Laufgeschwindigkeit: bis 50 km/h
  • Nahrung: reine Pflanzenfresser, hauptsĂ€chlich GrĂ€ser, KrĂ€uter und BlĂ€tter niedriger StrĂ€ucher; 14-15 kg tĂ€glich
  • Lebenserwartung: 16-20 Jahre
  • KaffernbĂŒffel haben in der Regel nur ein Jungtier, Geburtsgewicht: 39-41 kg
  • Tragzeit: ca. 340 Tage
  • SĂ€ugezeit: 6-8 Monate
  • Haben ein sehr gutes GedĂ€chtnis; so können BĂŒffel sich an einen Menschen erinnern, der sie mal verletzt hat und diesen auch nach lĂ€ngerer Zeit beim Wiedersehen plötzlich angreifen

Die schönsten BĂŒffelbilder

Die besten Nationalparks fĂŒr BĂŒffel Safaris

Hluhluwe-iMfolozi National Park (SĂŒdafrika)
Etwa 280 km nördlich von Durban liegt der Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark. Er besteht aus zwei Teilen, dem nördlichen Hluhluwe und dem sĂŒdlichen iMfolozi und gehört zu den Ă€ltesten Nationalparks SĂŒdafrikas. Bekannt wurde der 96.000 Hektar große Park vor allem durch seinen Schutz der Breitmaulnashörner. Die Population der stark bedrohten Tierart konnte in den letzten Jahren wieder auf mehr als 1000 Tiere gesteigert werden. Neben Nashörnern können hier jedoch auch Giraffen, Zebras, Krokodile und viele andere Wildtiere beobachtet werden.
Hier gehs zum ReisefĂŒhrer Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark

KrĂŒger Nationalpark (SĂŒdafrika)
Der KrĂŒger Nationalpark wurde bereits 1898 auf Veranlassung von PrĂ€sident Paul Kruger angelegt, nachdem JĂ€ger den ursprĂŒnglich reichen Wildbestand des Gebietes erheblich dezimiert hatten. Heute erstreckt sich der KrĂŒger Park vom Crocodile River im SĂŒden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden und gehört somit zu den grĂ¶ĂŸten Nationalparks der Erde. Er ist insgesamt 350 km lang, 60 km breit und umfasst eine FlĂ€che von rund 20.000 kmÂČ â€“ das entspricht ungefĂ€hr der GrĂ¶ĂŸe von Rheinland-Pfalz. Es leben heute 147 SĂ€ugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Reptilarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten im KrĂŒger National Park.
Hier gehtÂŽs zum ReisefĂŒhrer KrĂŒger National Park

Madikwe Game Reserve (SĂŒdafrika)

Das malariafreie Madikwe Wildreservat in SĂŒdafrika’s Nord-West Provinz wurde 1991 eröffnet und gehört somit zu den jĂŒngeren ParkgrĂŒndungen in SĂŒdafrika. Das heute viertgrĂ¶ĂŸte Wildreservat in SĂŒdafrika umfasst mittlerweile 75.000 Hektar Buschland, die sich nördlich der kleinen Stadt Groot-Marico bis zur Grenze nach Botswana erstrecken. Das GelĂ€nde besteht vorwiegend aus weiten Gras- und offenen Buschebenen, unterbrochen von einzelnen Inselbergen. Neben den Big Five können hier die Magnificent Seven bestaunt werden, also die Big Five plus Gepard und Wildhund sowie weitere 28 Tierarten, 300 Vogelarten, Antilopen und Nilpferde.
Hier gehtŽs zu den schönsten Safari Lodges im Madikwe Game Reserve

Safarireisen zu den Big 5

Ngala Tented Camp Zelt Von Außen
KrĂŒger Park Flugsafari
SĂŒdafrika Safari
3 NĂ€chte / 4 Tage - Sabi Sand & Timbavati
Reiseangebot
Victoria Falls & Chobe Safari
Victoria Falls & Chobe
Botswana Flugsafaris
4 NĂ€chte / 5 Tage
Victoria Falls - Chobe National Park
Reiseangebot
Botswana Flugsafari Spirit Of The Okavango Feature Image
Okavango Spirit
Botswana Flugsafaris
4 NĂ€chte / 5 Tage
Okavango Delta - Moremi Game Reserve
Reiseangebot
SĂŒdafrika Reisen - Madikwe Flugsafari
Madikwe Flugsafari
SĂŒdafrika Safari
3 NĂ€chte / 4 Tage - Madikwe Game Reserve
Reiseangebot
Botswana Flugsafari Kalahari Zalzpfannen Feature Image
Kalahari & Salzpfannen
Botswana Flugsafaris
4 NĂ€chte / 5 Tage
Makgadikgadi / Nxai Pan – Kalahari
Reiseangebot
SĂŒdafrika Reisen - KrĂŒger Park Flugsafari
Madikwe & KrĂŒger Park Flugsafari
SĂŒdafrika Safari
6 NĂ€chte / 7 Tage - Madikwe Game Reserve & KrĂŒger National Park
Reiseangebot
Three Rivers Flugsafari
Three Rivers
Botswana Flugsafaris
6 NĂ€chte / 7 Tage
Victoria Falls - Chobe Nationalpark - Okavango Delta
Reiseangebot
Motswari Game Lodge Chalet Von Außen
KrĂŒger Park & Kapstadt
SĂŒdafrika Safari
6 NĂ€chte / 7 Tage - Safari KrĂŒger Park & Kapstadt
Reiseangebot
Botswana Flugsafari Botswana Focus Feature Image
Botswana Focus
Botswana Flugsafaris
8 NĂ€chte / 9 Tage
Victoria Falls - Chobe - Moremi - Okavango Delta
Reiseangebot
Ulusaba Rock Lodge Im Sabi Sand Game Reserve
KrĂŒger Park & Winelands
SĂŒdafrika Safari
6 NĂ€chte / 7 Tage - Fly-In Safari KrĂŒger & Weingebiet
Reiseangebot
KrĂŒger Park Mietwagenrundreise
Botswana Highlights
Botswana Flugsafaris
10 NĂ€chte / 11 Tage
Victoria Falls - Chobe - Savute - Moremi - Okavango Delta
Reiseangebot
Flugsafari KrĂŒger Park & Wale
KrĂŒger Park & Hermanus
SĂŒdafrika Safari
6 NĂ€chte / 7 Tage - Fly-In Safari KrĂŒger & Wale
Reiseangebot
Botswana Flugsafari Desert Delta Feature Image
Desert & Delta
Botswana Flugsafaris
10 NĂ€chte / 11 Tage
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SĂŒdafrika Safari
9 NĂ€chte / 10 Tage - iSimangaliso - Hluhluwe - Thonga
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Victoria Falls - Chobe - Savute - Moremi - Okavango Delta - Makgadikgadi
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BadeverlĂ€ngerung Mosambik, SĂŒdafrika Safari
9 NĂ€chte / 10 Tage - KrĂŒger Park & Badeurlaub
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Big Seven – die Großen Sieben

Elefant Nahaufnahme
Elefant
Löwe Mit Dunkler MÀhne
Löwe
Leopard Im Timbavati
Leopard
Nashorn Im Busch
Nashorn
BĂŒffel Im Wasser
BĂŒffel
Weißer Hai Im Meer
Weißer Hai
Der SĂŒdafrikanische De Kelders Wal
Wal

Kommt man bei den „Big Five“ schon ins Staunen und SchwĂ€rmen, macht eine Safari zu den „Big Seven“ eine Reise nach Afrika absolut unvergesslich! In SĂŒdafrika kann man mit den Big Seven bei einer Safari auf TuchfĂŒhlung gehen. Neben Löwe, Leopard, Nashorn, BĂŒffel und Elefant kann man hier auch Weiße Haie und Wale aus nĂ€chster NĂ€he beobachten. Möglich ist das nur in den Monaten Juni bis November, da in dieser Zeitspanne die Wale in die NĂ€he der KĂŒstengebiete kommen.

  1. Weiße Hai

    Weißer Hai im Meer
    Weißer Hai im Meer
  • Haie (Selachii) sind Fische aus der Klasse der Knorpelfische
  • Der Weiße Hai (Carcharodon carcharias) ist die einzige Art der Gattung Carcharodonaus der Familie der Makrelenhaie (Lamnidae)
  • der Weiße Hai ist der grĂ¶ĂŸte Raubfisch
  • ernĂ€hrt sich von Seehunden, Robben und Seeelefanten
  • 680 – 1.100 kg (Erwachsener) schwer
  • 4 bis 8 Meter lang
  • eine der grĂ¶ĂŸten Haiarten
  • kann 60 km/h (Maximum, in kurzen StĂ¶ĂŸen) schnell schwimmen
  • hĂ€lt sich bis zu fĂŒnf Monate auf hoher See auf, kann bis zu 11.000 km wandern und bis zu 1.000 m tief tauchen
  • seit 2000 auf der roten Liste bedrohter Tierarten; gilt als begehrte TrophĂ€e bei Sportfischern (besonders ZĂ€hne und Kiefer)

🩈 Details zum Weißen Hai

  1. Wal

    Walbeobachtung vom Tsitsikamma Nationalpark
    Walbeobachtung Garden Route
  • Glattwale (Balaenidae) gehören zur Familie der Wale
  • derzeit verzeichnen wir vier Arten
  • SĂŒdkaper (Eubalaena australis) ist eine Walart aus der Familie der Glattwale
  • Glattwale gehören zu den grĂ¶ĂŸten SĂ€ugetieren
  • sind eher plump gebaut
  • 15 – 20 Meter lang (Kopf macht etwa ein Viertel ihrer GesamtlĂ€nge aus)
  • zwischen 50 und 56 Tonnen schwer (grĂ¶ĂŸte Hoden im gesamten Tierreich; machen mit je 500 kg zwei Prozent des Körpergewichts aus)
  • verzehren verschiedene Arten der Ruderfußkrebse und Leuchtkrebse
  • paaren sich vor der KĂŒste in den wĂ€rmeren GewĂ€ssern, da sie hier auch die KĂ€lber aufziehen
  • Tragzeit von 10 bis 13 Monaten, maximal 17 Monaten mit einem 4 – 5 Meter langen Jungtier
  • Jungtier wĂ€chst pro Tag um 3 cm
  • gesellige, neugierige Tiere, die sich nahe von Inseln und großen Landmassen aufhalten und so leichte Beute von WalfĂ€ngern wurden

🐋 Details zum Wal

Wo kann ich die „Big Seven“ in freier Wildbahn erleben?

Kapstadt & Umgebung (Inverdoorn, Aquila, Hermanus, Gansbaai)
Im Umkreis von ca. 200km rund um Kapstadt gibt es einige private Safarireservate mit den Big 5 und an der KĂŒste rund um Hermanus lassen sich Wale und Weiße Hai beobachten.

Addo Elephant Park & Garden Route
Die Big Five erlebt Ihr auf Safaris im eigenen Mietwagen oder mit Ranger im Addo Elephant Park und Hai und Wale lassen sich bei Bootstouren in Port Elizabeth und direkt an der Garden Route in Plettenberg Bay und Knysna finden. Hier gibt es einige der besten Tourenanbieter SĂŒdafrikas. 

KwaZulu-Natal (Hluhluwe & South Coast)
Inmitten des Hluhluwe-iMfolozi Nationalparks und im iSimangaliso Wetland Park begegnet ihr den Big Five und könnt von St. Lucia und Richards Bay aus an Waltouren teilnehmen. Weiße Haie entdeckt ihr mit Bootsanbietern etwas sĂŒdliche von Durban an der wunderschönen South Coast.

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Alexa

Alexa

Alexa ist als Ägyptologin von Afrika fasziniert. Der Kontinent der geographischen Superlative, der multikulturellen Gesellschaften und wechselvollen Geschichte hat es ihr besonders angetan. Im Mittelpunkt ihrer Recherchen ĂŒber das sĂŒdliche Afrika zwischen Kolonialismus und UnabhĂ€ngigkeit steht das tĂ€gliche BemĂŒhen der Menschen um soziale Gerechtigkeit, respektvoller Umgang mit der Natur, Frieden und EigenstĂ€ndigkeit.

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