Afrika erleben

Auswirkungen der Fußball WM 2010

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Die erste Fußball Weltmeisterschaft in Afrika. Sie wurde beworben, gefeiert und die Welt hat begeistert auf die Spiele geschaut. Doch was ist geblieben? Jahre nach dem Fußball? Ein Blick zurück und nach vorn!

Turnier Rückblick

Der Gastgeber, die Südafrikanische Nationalmannschaft schied nach einem Sieg gegen Frankreich (1:2), einer Niederlage gegen Uruguay (0:3) und einem Unentschieden gegen Mexiko (1:1)  mit vier Punkten auf Platz drei liegend in der Vorrunde aus.

Im Halbfinale unterlag Uruguay der Niederlande (2:3) und Deutschland musste sich mit 0:1 Spanien geschlagen geben. Das Spiel um den dritten Platz gewann Deutschland mit 2:3 und Spanien besiegte im Finale Niederlande mit einem Tor in der Verlängerung und wurde Weltmeister.

2014 wurde die WM Qualifikation verpasst und für das anstehende Turnier in Russland konnte sich Bafana Bafana, wie die Mannschaft seit 1992 genannt wird, ebenfalls nicht qualifizieren.

Weitere Informationen über die Spiele auf der Seite des Weltverbands Fifa.com.

Eine Nation im Weltmeisterschaftsfieber

Landesweit wurde die feste FIFA-Zusage aus Zürich gefeiert, dass die Fußball-WM 2010 in Südafrika stattfindet. Tausende Fußball-Fans feierten ausgelassen vor riesigen Leinwänden, die zu diesem Anlass in den der größeren Metropolen Kapstadt, Johannesburg und Durban aufgebaut wurden. Es war ein klarer Sieg gegen nicht weniger attraktive Landesmitstreiter wie Ägypten oder Marokko, der auch Mandela und Thembeki zu einem Freudentanz verleiten ließ.

Von der Entscheidung versprach sich Südafrika einen entsprechenden Wirtschaftsaufschwung, den das Land zum Zeitpunkt dringend nötig hatte. Es wurde von deftigen Finanz-Zuschüssen in einer Höhe von bis zu 340 Millionen Euro gesprochen, eine Vielzahl an Arbeitsplätzen versprochen und auf die daraus resultierende Verbesserung hiesiger Lebensumstände verwiesen. Zudem wurde der landesweit wachsenden Fußballbegeisterten Jugend professionelle Trainingsmöglichkeiten im Anschluss an die Weltmeisterschaft versprochen.

Vorbereitungen auf das internationale WM-Spektakel

Zunächst jedoch hieß es sich entsprechend auf das Mega-Event vorzubereiten, um den zu erwartenden Fußball-Tourismus gerecht zu werden und auf internationaler Ebene den Erwartungen als würdiger Austragungsort gerecht zu werden.

Flughäfen wurden modernisiert, das Straßennetz wo nötig entsprechend verbessert und eine neue Bahnverbindung zwischen Johannesburg und Pretoria (Gautrain) gebaut. Es wurde in neue und fahrsichere Taxis investiert, öffentliche Verkehrsmittel wie der Metro-Bus in Kapstadt (MyCiTi Bus) sowie Shuttle-Service zwischen Bahnhöfen, Flughäfen, Hotels und Stadien in Betrieb genommen.

Gautrain

Streckennetz der drei Gautrain Linien

Streckennetz der drei Gautrain Linien

Wenige Tage vor dem Beginn der Fußball Weltmeisterschaft wurde der erste Streckenabschnitt zwischen dem Zentrum Johannesburg (Sandton) und dem Flughafen eröffnet. Der letzte Streckenabschnitt wurde am 7. Juni 2012 zur öffentlichen Nutzung übergeben und verbindet seither die Rosebank Station mit der Park Station.

Gautrain ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus train (eng. Zug) und der Provinz Gauteng.

Auch viele Jahre nach der WM funktioniert die Verbindung sehr gut. Etwa 200 Meter vom Flughafenterminal grenzt der Bahnhof. Die Strecke vom Flughafen bis nach Sandton kostet etwa 110 Rand.

Weitere Informationen über den Gautrain auf der Webseite.

MyCiTi Bus

Der Bau des flächendeckenden Bussystem in Kapstadt wurde noch vor der WM begonnen aber erst 2013 vollendet. Zur WM konnte zumindest die Verbindung zwischen Flughafen und dem Civic Center befahren werden. Für diese Strecke wurden etwa 70 Rand verlangt.

Weitere Informationen über MyCiti Bus auf der Webseite.

Die Stadien in Südafrika

Geplant wurden vielerorts grundlegende Renovierung der existierenden Stadien:

  • wie das Soccer City Stadium und
  • Ellis Park Stadium in Johannesburg,
  • Loftus Versfeld Stadium in der Hauptstadt Pretoria,
  • das Royal Bafokeng Stadium in Rustenburg und
  • das bekannte Free State Stadium in der Provinzhauptstadt Bloemfontein.
  • Das Mbombela Stadium in Nelspruit,
  • Nelson Mandela Bay Stadium in Port Elizabeth,
  • Peter Mokaba Stadium in Polokwane,
  • Moses Mabhida Stadium in Durban und
  • das Cape Town Stadium

wurden entweder komplett neu errichtet oder einem kompletten Wiederaufbau unterzogen.

Stadien – Spielorte

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wurde in insgesamt zehn Stadien ausgetragen. Diese boten 42.000 bis 94.700 Zuschauerplätze.

Sechs Stadien wurden renoviert und zu Teilen modernisiert, vier Arenen neu konstruiert.

Soccer City Stadium

Das FNB Stadion in Johannesburg ist das größte Fußballstadion Afrikas. Daher wurde es bis Juli 2004 noch National Stadium South Africa genannt. Seitdem trägt es den Namen First National Bank of South Africa, da es von dieser Bank gesponsort wird.

Zur Fußball WM hatte es ein Fassungsvermögen von knapp 85.000 Zuschauern, aktuell können 94.700 Zuschauer die Spiele verfolgen. Der Umbau hat etwa 321 Millionen Euro gekostet.

Gruppenspiele: Südafrika gegen Mexiko (1:1), Niederlande gegen Dänemark (2:0), Argentinien gegen Südkorea (4:1), Brasilien gegen Elfenbeinküste (3:1), Ghana gegen Deutschland (0:1),

Achtelfinale: Argentinien gegen Mexiko (3:1),

Viertelfinale: Uruguay gegen Ghana (1:1),

Finale: Niederlande gegen Spanien (0:1)

Ellis Park Stadium

Blick aus der Luft auf das Ellis Park Stadium

Ellis Park Stadium in Johannesburg | leglo09 cc by 2.0

Mit einer Kapazität von 70.000 ist das zweite Stadion in Johannesburg das viertgrößte der Fußball WM gewesen. Aktuell tragen die Fußballvereine Gauteng Lions und Orlando Pirates sowie zwei Rugby-Teams (Lions Super 14 und Golden Lions) ihre Heimspiele im Ellis Park Stadium aus. Von 2008 bis 2012 firmierte das Stadion unter dem Namen Coca-Cola Park, aktuell heißt das Stadium offiziell Emirates Airline Park.

Gruppenspiele: Argentinien gegen Nigeria (1:0), Brasilien gegen Korea (2:1), Slowenien gegen USA (2:2), Spanien gegen Honduras (2:0), Slowakei gegen Italien (3:2)

Achtelfinale: Brasilien gegen Chile (3:0)

Viertelfinale: Paraguay gegen Spanien (0:1)

Webseite

Loftus Versfeld Stadium

Zur WM 2010 gab es 42.858 überwiegend nicht überdachte Sitzplätze. Aktuell erreicht die Kapaizät 51.762 Plätze.

2008 wurde das Rugby- (Bulls, Blue Bulls) und Fußballstadion (Mamelodi Sundowns, Supersport United) komplett modernisiert.

Meist wird das Stadion liebevoll nur „Loftus“ genannt.

Gruppe: Serbien gegen Ghana (0:1), Südafrika gegen Uruguay (0:3), Kemerun gegen Dänemark (1:2),  USA gegen Algerien (1:0), Chile gegen Spanien (1:2)

Achtelfinale: Paraguay gegen Japan (5:3 nach Elfmeterschießen)

Royal Bafokeng Stadium

Die auch unter dem Namen Royal Bafokeng Sports Palace bekannte Sportstätte bietet einen Kapazität von 42.000 Plätzen und wurde zehn Jahre nach seiner Eröffnung bereits renoviert. Es war das kleinste Stadion der Weltmeisterschaft.

Die Fußballvereine Silver- und Platinum Stars tragen hier ihre Heimspiele aus.

Gelegentlich wird das Stadion in Phokeng bei Rustenberg mit dem Olympia Park in Rustenberg verwechselt.

Gruppe: England gegen USA (1:1), Neuseeland gegen Slowakei (1:1), Ghana gegen Australien (1:1), Mexiko gegen Uruguay (0:1), Dänemark gegen Japan (1:3)

Achtelfinale: USA gegen Ghana (1:2)

Free State Stadium

Blick auf das Free State Stadium aus der Luft

Free State Stadium in Bliemfontein | leglo09 cc by 2.0

Das auch als Vodacom Park Stadion bekannte Rugby- und Fußballstadion befindet sich in Bloemfontein. Zur Renovierung 2008 wurde das Flutlicht erneuert sowie eine neue Beschallungsanlage installiert. Zur Weltmeisterschaft bot die Arena Platz für 48.000 Zuschauer.

Aktuell bietet das Stadion den Heimatvereinen Central Cheetahs (Rugby), Free State Cheetahs (Rugby) und Bloemfontein Celtic (Fußball) 46.000 Plätze.

Mbombela Stadium

Mbombela Stadium

Deutlich sind die Sitze in Zebra-Optik zu erkennen

2010 wurde die Stadt Nelspruit in Mbombela umbenannt. Das Stadion befindet sich etwa sieben Kilometer westlich vom Stadtzentrum entfernt und bietet eine Kapazität von 46.000 Plätzen. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 113,5 Millionen Euro.

Aufgrund seines besonderen Designs erhielt das Stadion mehrere Architektur-Preise. Die 18 nach außen gerichteten Tragpfeiler haben die Form einer Giraffe und die Bestuhlung wurde in Zebra-Optik gestaltet.

Nelson Mandela Bay Stadium

Besondere Dachkonstruktion des Nelson Mandela Stadium

Besondere Dachkonstruktion des Nelson Mandela Stadium | Ngrund CC by 2.0

Bleiben wir bei beeindruckenden Designs. Die Dachkonstruktion des Nelson-Mandela-Bay-Stadion wird als „The Sunflower“ (Die Sonnenblume) bezeichnet.

Je nach Quelle finden unter dem Dach etwa 46.000 Zuschauer Platz und können die Heimatvereinene Chippa United (Fußball), Eastern Provience (Rugby) und Southern Kings (Rugby) unterstützen.

Das Stadion hat knapp 2,1 Milliarden Rand (etwa 140 Millionen Euro) gekostet. Die Kosten für den Unterhalt werden mit circa 120.000 Euro im Jahr beziffert.

Gruppe: Südkorea gegen Griehcenland (2:0), Elfenbeinküste gegen Portugal (0:0), Deutschland gegen Serbien (0:1), Chile gegen Schweiz (1:0), Slowenien gegen England (0:1)

Achtelfinale: Uruguay gegen Südkorea (2:1)

Viertelfinale: Niederlande gegen Brasilien (2:1)

Spiel um Platz 3: Uruguay gegen Deutschland (2:3)

Webseite

Peter Mokaba Stadium

Das Peter-Mokaba-Stadion hat etwa 75 Millionen Euro gekostet und bietet ein Fassungsvermögen von 45.000 Plätzen. Es befindet sich in Polokwane, direkt neben dem alten Pietersbug Stadion und ist Austragungsort der Heimspiele der Black Leopards.

Peter Mokaba war ein südafrikanischer Politiker und Präsident der ANC Youth League.

Moses Mabhida Stadium

moses-mabhida-stadium

Außergewöhnliches Design kann in Durban bewundert werden

Knapp 70.000 Plätze hatte das, zu Baubeginn King-Senzangakhona-Stadion genannte Stadion, zur Weltmeisterschaft. Im Anschluss wurde der dritte Rang der Haupt- sowie Gegentribüne zurückgebaut und die Kapazität auf 56.000 Plätze vermindert.

Der Bau hat circa 150 Millionnen Euro gekostet.

Webseite

Cape Town Stadium

Kapstadt Stadium

Kapstadt Stadium in seiner vollen Bracht

Mit knapp 68.000 Plätzen war es das drittgrößte Stadion der WM 2010. Das Cape Town Stadion hat das Green Point Stadion ersetzt.

Nach der Weltmeisterschaft wurde das Fassungsvermögen des Stadions auf 55.000 Zuschauer reduziert. Aktuell trägt lediglich der Klub Ajax Cape Town (51 % gehören tatsächlich Ajax Amsterdam) seine Heimspiele im Stadion aus.

Anpfiff 2010

Die Fußball-WM selbst wurde trotz, dass wesentlich weniger Touristen zum Ereignis kamen (450.000 wurden erwartet), ein riesiger Erfolg. Etwa 300.000 Touristen machten sich auf den Weg nach Südafrika, um in den Stadien des Landes – insbesondere in Johannesburg und der Hafenstadt Durban – Ihrem Lieblingssport zu frönen. Positiver und zukunftsträchtiger Nebeneffekt ergab sich aus der Tatsache, dass über 90% der Erstbesucher sich dazu entschieden, dass Land in naher oder ferner Zukunft noch einmal zu besuchen und in jedem Fall den Daheimgebliebenen weiter zu empfehlen. So klingelte die Wirtschaftskasse mit rund 3,5 Milliarden Rand (etwa 2,4 Mrd Euro) nicht nur kräftig während des eigenen Event, sondern versprach auch zukünftige, zusätzliche Einnahmen. Darüber hinaus wuchs das Ansehen Südafrikas aufgrund des Medienspektakels weltweit nicht nur in touristischer Hinsicht sondern auch was den in vielen Ländern angezweifelter Sicherheitsaspekt anging.

Quellen: Fifa.com – Studie zu den Auswirkungen auf Südafrika-Tourismus. Zugriff: 27.12.2017

Ernüchterung nach dem Weltevent

Doch nach der Euphorie ging es dennoch recht schnell zurück auf den Boden der Tatsachen. Die versprochenen Trainingszentren wurden nach Abreise der Mannschaften nicht gebaut, die Jugend des Landes damit enttäuscht. Ebenso konnten nach der Weltmeisterschaft die vielen versprochenen zusätzlichen Arbeitsplätze eben aus diesen Gründen nicht geschaffen werden. Beschäftigte, die auf den Stadien-Baustellen oder im Gastgewerbe eine Anstellung gefunden hatten wurden entlassen und kehrten zurück in die Trostlosigkeit der Arbeitslosigkeit. Damit machte sich landesweit Enttäuschung breit und die leeren Versprechungen sorgten vielerorts für Missmut und erneute Hoffnungslosigkeit. Hinzu kommt, dass die modernisierten Stadien über die Fußball-Weltmeisterschaft hinaus weiterfinanziert werden müssen und die Einnahmen weit unter den erhofften Ausgaben liegen.

Einen ähnlichen Ticketverkauf wie bei der WM zu erzielen und die Stadien damit zufüllen, gleicht einer schier unmöglichen Herausforderung. Zwar werden internationale Superstars nach Südafrika eingeladen, doch diese Konzerte decken noch lange nicht die monatlichen Ausgaben die deren Austragungsorte verschlingen. Noch problematischer ist es, die Sitzplätze mit Sportveranstaltungen zu füllen.

Bestes Beispiel ist das Kapstadt-Stadium, das prädestinierte Fußballstadium verkauft im Glückfall bis zu 1.000 Tickets und füllt damit nur einen Bruchteil der verfügbaren 54.000 Sitzplätze. Fakt ist – Fußball ist auf dem Kontinent Afrika vorrangig der Sport der Farbigen und diese leben entweder noch immer viel zu weit weg von den Stadien oder können sich die Tickets und damit verbundene Anfahrtskosten einfach nicht leisten.

Und Cricket und Rugby sind an der Südspitze des Kontinents eben immer noch die Vorreiter und Favoriten der Massen und diese Sportarten tragen Ihre Spiele meist in eigenen Stadien aus und sehen aktuell keine Veranlassung sich in den WM Stadien einzumieten.

Zukunftsvisionen

Es müssen eben neue Ideen her um die riesigen Stadien zu einem Besuchermagneten zu machen und regelmäßige Einnahmen zu erzielen. In Durban geht man da mit gutem Beispiel voran. Das Moses Mabhida Stadium bietet Touristen neben einer Sky-Bahn und Aussichtsplattform, einen Adventure-Walk sowie eine Big-Swing die Adrenalinjunkies ins Stadium zieht. Auch sogenannte „Segway-Touren“ – Fahrten mit einem elektrischen Roller – um das das High-Tech Stadium zu erkunden werden angeboten. In Kapstadt ist man mit solchen Plänen noch im Verzug. Nur wenige der Einwohner in Green Point befürworten die Realisierung eines „Vergnügungsparks“ im Stadium, der auch in der Nacht geöffnet ist, um in Clubs und Bars auch am Abend Unterhaltung anzubieten. U2, Coldplay, die Eagles und Linkin Park schafften es bereits ans Kap und in Zukunft werden hoffentlich weitere Superstars Tausende von begeisterten Fans ins Stadium locken. Eine weitere Einnahmequelle entsteht aus der Nutzung des Stadiums als Filmkulisse.

Fazit ist, man versucht landesweit trotz der Ernüchterung positiv zu bleiben. Es wird weiterhin eine Herausforderung sein, die Plätze zu füllen und mit innovativen und extravaganten Ideen die Stadien ganzjährlich zu einem Besuchermagnet zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass die Taktik aufgeht und sich Zukunftsvision in dauerhafte und gewinnbringende Realität wandelt.

Quellen und weitere Informationen

Das größte Geschenk, das die WM Südafrika und seinen Menschen gab, sind Einigkeit und Stolz. Was das Turnier als bleibendes Vermächtnis hinterlassen hat, ist, dass mit der richtigen Motivation vieles möglich ist. Es kommt nun auf die Bürger und Politiker an, dieses Gefühl fortleben zu lassen.

Kim Hawkey, Zeit.de vom 13. Juli 2010 – Südafrika nach der WM – Durch Fußball vereint – Fifa stolz

Für 25 Millionen Euro kaufte Südafrikas Fußballverband gleich nach der WM Kleinbusse, Transporter und PKW, die an die regionalen Fußballverbände gingen.

Olaf Jansen, Der Tagesspiegel vom 1. Februar 2013 – Südafrika nach der WM – Im Tal des weißen Elefanten

Fast allen Stadien in Südafrika geht es so wie dem in Kapstadt. Auch in Durban betreibt die Stadt das Stadion, Geschäfte und Bars sind dort erlaubt, es gibt Klettertouren auf den Bogen über dem Feld. Verluste pro Jahr: knapp 2,5Millionen Euro. Das Nelson-Mandela-Stadion in Port Elizabeth: etwa eine Million Euro Verlust pro Jahr. Das Final-Stadion, Soccer-City in Johannesburg, scheint als einziges profitabel zu sein.

Martin Schneider, Sueddeutsche.de vom 12. September 2014 – WM-Stadion in Kapstadt „Reißt es ab!“

Denis Huschka, Anja Bruhn, Ger G.Wagner, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. vom 9. Juni 2010 – Fußball-WM in Südafrika: Kaum wirtschaftlicher Nutzen, aber ein Beitrag zum Nation Building

Bundeszentrale für politische Bildung vom 8. Juni 2010 – Fußball-WM 2010: Herausforderungen und Hoffnungen

Bilder unter anderen von Gnomad.de zur Verfügung gestellt.

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Daniel

Nach einem Praktikum in der Tourismusbranche in Kapstadt und einer Rundreise durch Namibia und Botswana bis hin zu den imposanten Victoria Fällen entdeckte er sein Herz für das südliche Afrika und die Leidenschaft für Land und Leute packte ihn. So gründete er bereits während des Studiums Madiba.de und schrieb seine Diplomarbeit über den Reisemarkt Südafrika. Seither unternimmt er 2-3 Reisen jährlich ins südliche Afrika und besucht jedes Jahr in Durban die größte Reisemesse Afrikas, um sich über die neuesten Entwicklungen auf dem afrikanischen Reisemarkt zu informieren. Auszüge aus seiner bisherigen Reiseliste lassen die Herzen von Afrikaliebhabern höher schlagen: Garden Route - Wild Coast - KwaZulu-Natal - Swaziland - Krüger Park - Panoramaroute - Madikwe - Sossusvlei - Fish River Canyon - Etosha National Park - Kalahari - Okavango Delta - Chobe National Park uvm... Somit bringt er ausreichend persönlichen Erfahrungen, auch über die einzelnen Unterkünfte, in das Unternehmen, um Ihnen eine wunderschöne Reise nach Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia oder Mosambik fern ab vom Massentourismus zu gestalten.

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