Afrika erleben

Afrikanische Film Festivals

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Afrikanisches Lebensgefühl über die Leinwand vermittelt? Das versprechen die Afrika Film Festivals. Den Anfang macht Köln, gefolgt von Hamburg. Wann Berlin nach zieht, steht noch nicht fest.

14. Afrika Film Festival Köln

Vom 15. bis zum 25 September findet in Köln, genauer im Filmforum des Museum Ludwig, das 14. Afrika Film Festival Köln statt. Was könnt ihr erwarten?

Adresse: Bischofsgartenstraße 1 in 50667 Köln

Insgesamt werden 85 Filme aus 25 Ländern präsentiert. Darunter Genres wie Feature, Dokumentationen, Kurzfilme, Animationen. Der Fokus liegt beim 14. Afrika Film Festival bei „Sisters in African Cinema“ . Immer häufiger stehen afrikanische Frauen vor und hinter der Kamera, wodurch sich die Frauenrolle verschiebt. Dieser „künstlerische Aufbruch“ wird erstmalig einem deutschen Publikum vorgestellt. Die Filmreihe beinhaltet circa 20 Filme und tourt durch ganz Deutschland. Als großes Ziel möchte das Projekt Begegnungen mit Filmemacherinnen, Filmtheoretikerinnen, Schauspielern und Aktivistinnen ermöglichen.

„Die Frauen müssen ihre Probleme selbst thematisieren.“

Sarahs Maldorors Forderung wirkt bis heute nach. Begleitet wird „Sisters in African Cinema“ durch Künstlerinnen wie Nadia El Fani, Dyana Gaye, Beti Ellerson, Judy Nini Kibinge oder Nancy Mac Granaky-Quaye sowie der künstlerischen Leiterin: Christa Aretz.

Bis zu 30 internationale Gäste werdn bei der Vergabe der Publikumspreise anwesend sein. Die Ausstellungen, Lesungen sowie Schul- und Sondervorführungen werden durch Live Musik der SISTERS, The Banzoi Syndicate und von AWA (African Women Arise) untermalt.

Terminübersicht des 14. Afrika Film Festivals in Köln

Zusammenfassung der wichtigsten Fakten

Sisters in African Cinema

Folgende Filme werden voraussichtlich vorgeführt:

  • 23. September 2016 – 19:00 Uhr: W.A.K.A – „A Woman acts for her Kid Adam“ (Eine Frau kämpft für ihren Sohn Adam) von Regisseurin Françoise Ellong
  • 24. September – 19:00 Uhr: Ayanda and the Mechanic von Regisseurin Sara Blecher
  • 25. September – 19:00 Uhr: Kurzfilme: Aya Goes To The Beach, Kwaku Ananse, Soeur Oyo, The Market King
  • 27. September – 19: 00 Uhr: Les Gracieuses von Regisseurin Fatima Sissani
  • 26. September – 19:00 Uhr: Le challat de Tunis von Regisseurin Kaouther Ben Hania
  • 28. September – 19:00 Uhr: Aji-Bi, les Femmes de l’Horloge

Augen Blicke Afrika in Hamburg

Afrikanisches Film Festival in Hamburg

Afrikanisches Film Festival in Hamburg

Das 5. Afrikanische Filmfestival Hamburgs findet Anfang November (3. bis 13.) im Studio-Kino in der Bernstorffstr. 93-95 in 22767 Hamburg statt.

Durch die Zusammenarbeit dem FilmInitiativ Köln e.V. erhält das Projekt „Sisters in African Cinema“ weitere Bekanntheit.

Der Eintritt wird 6,50 Euro kosten und sobald wir weitere Informationen haben, werden wir darüber berichten.

Das vorläufige Programm

  • Sisters of the Screen (Filmauswahl um den künstlerischen Aufbruch von Frauen im afrikanischen Kino)
  • Filme zur Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgendern
  • Filme zum langjährigen Widerstand der Sahrauis
  • Dokumentarfilme über Künstler und Musik Afrikas

Afrikamera Berlin

Angekündigt wurde die Berliner Film- und Seminarveranstaltung aber ein genauer Termin existiert noch nicht.

Vom 1. bis 6 . November findet die Afrikamera in Berlin statt. Beworben wird die Veranstaltung mit den Worten: „African Queer, African Movies, African Cultures“.

Das genaue Programm wird erst Ende September bekannt gegeben.

Gefördert werden soll das aktuelle afrikanische Filmgeschehen in der Hauptstadt.

Ort: Kino Arsenal in der Potsdamer Straße in 10785 Berlin

 

Werdet ihr ein Festival besuchen und was erwartet ihr davon?

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Daniel

Nach einem Praktikum in der Tourismusbranche in Kapstadt und einer Rundreise durch Namibia und Botswana bis hin zu den imposanten Victoria Fällen entdeckte er sein Herz für das südliche Afrika und die Leidenschaft für Land und Leute packte ihn. So gründete er bereits während des Studiums Madiba.de und schrieb seine Diplomarbeit über den Reisemarkt Südafrika. Seither unternimmt er 2-3 Reisen jährlich ins südliche Afrika und besucht jedes Jahr in Durban die größte Reisemesse Afrikas, um sich über die neuesten Entwicklungen auf dem afrikanischen Reisemarkt zu informieren. Auszüge aus seiner bisherigen Reiseliste lassen die Herzen von Afrikaliebhabern höher schlagen: Garden Route - Wild Coast - KwaZulu-Natal - Swaziland - Krüger Park - Panoramaroute - Madikwe - Sossusvlei - Fish River Canyon - Etosha National Park - Kalahari - Okavango Delta - Chobe National Park uvm... Somit bringt er ausreichend persönlichen Erfahrungen, auch über die einzelnen Unterkünfte, in das Unternehmen, um Ihnen eine wunderschöne Reise nach Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia oder Mosambik fern ab vom Massentourismus zu gestalten.

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