skip to Main Content
AfrikaBurn Festival
Nicht nur für freiheitsliebende Menschen: Afrika Burn Festival

Ein nahezu surrealistisches Spektakel findet alljährlich gegen Ende April in der Abgeschiedenheit der Nordkap-Karoo in Südafrika statt. Unweit des Tankwa Karoo Nationalparks, rund fünf Stunden vom Herzen der Metropole Kapstadt entfernt, finden sich Künstler und Phantasiegestalten, Abenteurer und Naturliebhaber, Fantasten und Idealisten und all jene Kreative zusammen, die inmitten der Weite der trockenen Karoo-Landschaft und fernab vom gewöhnlichen Alltag in den Zauber der „Afrika Burn“ eintauchen wollen.

Das AfrikaBurn Festival

  • Erstaufführung im Jahr 2007
  • 12.000 Teilnehmer 2016
  • Dauer: 1 Woche
  • Selbstdarstellung neu erfinden, uneingeschränktes Selbstbewusstsein, radikale Kreativität

Die eher eintönige Wüstenlandschaft der Stonehenge Farm wird dann zur farbenfrohen Tribüne und zum einzigartigem Schauplatz für die ausgefallenen und selbstgebauten Kreationen der Darsteller, die aus recyclebaren Materialien und nach bestimmten Brandschutzrichtlinien geschaffen und erbaut werden.

Kreiert werden große und kleine Skulpturen, die zu den jeweiligen Jahr für Jahr neu erfundenen Mottos wie „Traum“, „Kraft“, „Zeit“ oder „Geschenk“ passend gebaut werden oder durch Eigeninspiration erstanden sind.

Die Kostüme werden entweder autonom dargestellt oder präsentieren sich rund um die sogenannten „Themen Camps“ die je nach Inspiration des designten Teams verschiedene spirituelle und fantastischste Themen aufgreifen und die „African Burn“ Kommune unter dem jeweiligen Motto zusammenbringt.

Wer seine Phantasie nicht beim Bau einer Skulptur oder eines „Themen Camps“ ausleben möchte, kann sich als Performer – sei es Feuerspucker, Tänzer oder Akrobat – aktiv an dem AfrikaBurn Festival beteiligen. Untermalt wird das Spektakel mit selbstgewählter Musik. Auch hier gibt es keine Einschränkungen – gespielt wird, was zur Darstellung passt und für gute Laune sorgt, denn die steht im Vordergrund! Ausgelassenes Tanzen und sorgloses Feiern ist überall und während der gesamten Woche erlaubt.

Die Mottos der vergangenen Jahre

  • Tribe – Stamm (2007)
  • Power – Stärke (2008)
  • Time – Zeit (2009)
  • Dream – Traum (2010)
  • Stof: the Primal Mud – Staub: Der ursprüngliche Schmutz (2011)
  • Mirage – Illusion (2012)
  • Archetypes – Prototyp (2013)
  • The Trickster – Der Betrüger (2014)
  • The Gift – Das Geschenk (2015)
  • X – 10 (2016)

Im Mittelpunkt steht: „San Clan“

Zentraler Mittelpunkt des ganzen Spektakels ist die sogenannte „San Clan“ Skulptur die Jahr für Jahr von wechselnden Künstlergemeinschaften neu erfunden und gemeinsam mit anderen Kunstwerken gegen Ende der „African Burn“ verbrannt wird.

Das einwöchige und eindrucksvolle Festival fand in Südafrika zum ersten Mal im Jahre 2008 statt und verkaufte im April 2016 fast 12.000 Tickets an Interessierte, die aus allen Regionen der Welt anreisen.

Die Ideologie hinter dem Festival

African Burn ist die kleine Version des Burning Man.

Die kleinere Version der amerikanischen „Burning Man“ steht in Faszination und Ausgefallenheit in nichts nach und folgt der gleichen Ideologie, die den darstellenden Teilnehmern Gelegenheit geben soll, sich und die Welt innerhalb der Gemeinschaft in absoluter Selbstdarstellung neu zu erfinden. Das soll geschehen ohne die sonst übliche Erwartung oder Gegenleistung und die fast schon automatische Kategorisierung politischer und sozialer Motive – deshalb gibt es zum Beispiel auf dem Festival nichts zu kaufen. Es wird nichts beworben, und die Veranstaltung wird von den Teilnehmern selbst organisiert. Jeder bringt Lebensmittel, Getränke und weitere Utensilien wie Campingausstattung, Mülltüten oder Leuchtstäbe mit und teilt, so dass jeder versorgt ist und kein  Mangel besteht. Es soll uneingeschränktes Selbstbewusstsein und radikale Kreativität ohne Grenzen demonstriert werden – die Künstler können Ihrer Fantasie bei allen Aktivitäten absolut freien Lauf lassen.

Impressionen vom AfrikaBurn 2016

Wir haben einige Bilder vom diesjährigen Festival zusammengestellt und möchten Lust auf das kommende Jahr machen. Aus diesem Grund haben wir die Bilder in der Originalgröße belassen, wodurch das Klicken auf eigene Gefahr geschieht. Afrika Burn Bilder sind zwischen 2,2 MB und 8,1 MB groß und besitzen teilweise bis zu 4912×3264 Pixel.

Vor- und Nach dem AfrikaBurn

Kombiniert werden kann die „African Burn“ ideal mit einem an- und abschließenden Aufenthalt in der in seiner Lebendigkeit und Vielfalt in nichts nachstehenden Metropole Kapstadt. En route zum Festival lohnen sich Zwischenstopps im idyllischen Riebeek Weintal, wo verschiedenste Weingüter zum Verkosten der hiesig produzierten Weine einladen oder entlang der Westküste, welche mit Ihren maritimen Fischerdörfern Paternoster oder Langebaan zum Surfen und zu ausgedehnten Strandspaziergängen im Anschluss an den Aufenthalt in der Wüste einlädt.

Das nächste AfrikaBurn Festival findet im übrigen vom 24 bis 30. April 2017 statt. Weitere Informationen unter: www.afrikaburn.com

Bilder im Artikel:
Besonderer Dank geht an Ovidiu Pacuraru, an Severin Taranko, an Lena Müller sowie dem Afrika Burn Fototagebuch von statravel.

Daniel

Nach einem Praktikum in der Tourismusbranche in Kapstadt und einer Rundreise durch Namibia und Botswana bis hin zu den imposanten Victoria Fällen entdeckte er sein Herz für das südliche Afrika und die Leidenschaft für Land und Leute packte ihn. So gründete er bereits während des Studiums Madiba.de und schrieb seine Diplomarbeit über den Reisemarkt Südafrika.

Seither unternimmt er 2-3 Reisen jährlich ins südliche Afrika und besucht jedes Jahr in Durban die größte Reisemesse Afrikas, um sich über die neuesten Entwicklungen auf dem afrikanischen Reisemarkt zu informieren. Auszüge aus seiner bisherigen Reiseliste lassen die Herzen von Afrikaliebhabern höher schlagen: Garden Route - Wild Coast - KwaZulu-Natal - Swaziland - Krüger Park - Panoramaroute - Madikwe - Sossusvlei - Fish River Canyon - Etosha National Park - Kalahari - Okavango Delta - Chobe National Park uvm...

Somit bringt er ausreichend persönlichen Erfahrungen, auch über die einzelnen Unterkünfte, in das Unternehmen, um Ihnen eine wunderschöne Reise nach Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia oder Mosambik fern ab vom Massentourismus zu gestalten.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top