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Du hast bereits alle bekannten Hotspots im südlichen Afrika besucht, hast dich an Weinbergen und Sandstränden satt gesehen oder bist von Natur aus einfach ein Abenteurer, dem normales Wandern zu langweilig ist? Wir stellen dir heute zehn Freizeitaktivitäten fernab des Pauschaltourismus vor – auf und unter Wasser, in schwindelerregender Höhe, in der Wüste, in den Bergen, in den Baumwipfeln und auf dem Pferderücken. Für viele Aktivitäten musst du auch nicht der größte Adrenalin-Junkie sein, aber falls du einer sein solltest, ist garantiert auch für dich etwas dabei!

Abenteuer zu Wasser

Vielleicht gehörtest du bisher eher zu den Menschen, die am Strand gelegen und den sportlichen Wasserratten aus sicherer Entfernung zusahen, wie sie in waghalsigen Manövern mit dem Jetski über das Wasser jagen, ihren ersten Tauchgang vorbereiten oder auf dem Surfbrett die hohen Wellen bezwingen. Möglicherweise kommst du aber durch unsere folgenden Vorschläge nun selbst auf den Geschmack und stürzt dich in dein erstes Abenteuer zu Wasser in Sambia, Swasiland, Namibia oder Südafrika.

Was?Adrenalin-LevelFitness-Level
Shark Cage Diving
Surfen
Scuba-Diving
Schnorcheln
Schiffswrack-Tauchen
Wildwasser-Rafting

Shark Cage Diving

Der Käfig wird von oben erklommen
Hai zeigt Zähne

Den Anfang macht das berühmt berüchtigte Shark Diving. Auge um Auge kannst du dem Weißen Hai in seinem natürlichen Lebensraum nahekommen. Getrennt seid ihr nur durch einen stabilen Käfig, in welchem du ins Wasser gelassen wirst. Das ist definitiv nichts für schwache Gemüter, aber eine einmalige Gelegenheit, die sich dir so schnell nicht wieder bieten wird. Auch Tigerhaie, Bullenhaie, Hammerhaie, Kupferhaie, Fuchshaie, Sandtigerhaie und Walhaie können zur richtigen Jahreszeit beobachtet werden.

Ort: Gansbaai/ Dyer Island (Südafrika, nahe Kapstadt); Protea Banks, Aliwal Shoal (Südafrika, nahe Durban), Mossel Bay (Südafrika, zwischen Kapstadt und Port Elizabeth)
Anbieter: Marine Dynamics Shark Tours, White Shark Projects

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Surfen

Dass das Surfen unglaublich vielseitig ist, wirst du spätestens nach ein paar Surfstunden und dem Besuchen verschiedener Surfspots merken. Kein Tag gleicht dem anderen, denn du bist enorm auf das Wetter und den Untergrund angewiesen – der Wind, das falsche Board oder felsige Untergründe können dir zum Verhängnis werden, weshalb du jeden Spot zunächst mit einem erfahrenen Local erkunden solltest. Zum Ausprobieren kannst du Einzelstunden in größeren oder kleineren Gruppen nehmen oder direkt ein Surfcamp besuchen.

Kapstadt gilt als Surf-Mekka für Anfänger und Profis, auch für das Kite- und Windsurfen, sollte es mal statt hoher Wellen nur Wind geben. Du solltest wissen, dass du auch auf Haie treffen kannst, wirst aber schnell merken, dass die Einheimischen mit diesem Thema sehr entspannt umgehen, da es weltweit pro Jahr gerade mal eine Handvoll Hai-Angriffe gibt. Viel wahrscheinlicher ist dagegen, dass du am Jeffrey’s Bay („J-Bay“), einem Austragungsort der World Surf League, auf Afrikas bekannteste Welle treffen wirst. Auch Namibia wartet mit Wellen von Nord bis Süd auf. Hier musst du nicht nur auf Haie, sondern am Cape Cross auch auf Seehunde im Lineup achten.

Ort: Jeffrey’s Bay (Südafrika, nahe Port Elizabeth), Surfer’s Corner/Muizenberg (Südafrika), Big Bay (Südafrika, nahe Kapstadt), Bloubergstrand (Südafrika, nahe Kapstadt), Durban (Südafrika), Walvis Bay (Namibia, nahe Swakopmund), Lüderitz (Namibia), Cape Cross (Namibia, nahe Swakopmund)
Anbieter: Jeffreys Bay Surf School, Wavecrest Surf School, Surflodge South Africa, Cape Town Surf School, Walvis Bay Kite Center

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Schnorcheln, Scuba-Diving und Schiffswrack-Tauchen

Schnorcheln

Wenn du zu einer der wenigen Personen gehörst, die noch nicht geschnorchelt sind, solltest du dies schleunigst in Namibia oder Südafrika nachholen. Schnorcheln kann man sowohl in Strandnähe und in weniger als zwei Metern Wassertiefe, als auch weiter draußen auf dem Meer. Doch egal wo, du wirst begeistert sein von der Artenvielfalt, die sich dir unter Wasser bietet. Beim Schnorcheln kannst du dich in Ruhe treiben lassen und bist auch nicht auf einen kommerziellen Anbieter angewiesen. Maske auf, Flossen an und los!

Ort: Maputaland Reserve (Südafrika, nahe Swasiland)
Anbieter: nicht notwendig, du kannst aber bei den Tauchschulen nach Ausrüstung und Touren fragen

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Scuba-Diving

Wenn du mehr Action möchtest, versuche es doch mal mit Gerätetauchen (engl.: „Scuba-Diving“), dem Tauchen in bis zu 40 Metern Tiefe mit einem Atemgerät (engl.: „scuba“). Je nach Vorliebe kannst du sowohl im warmen Indischen Ozean im Osten oder der etwas wärmeren False Bay in Kapstadt, als auch im kalten Atlantik im Westen Südafrikas tauchen gehen. Beim Tauchen könnt ihr sogar Unterwasserhockey spielen, mit Seehunden schwimmen oder die vielen kleineren Meeresbewohner beobachten. Manche werden nach dem ersten Open-Water-Tauchgang süchtig danach und lieben es, anderen ist diese Art des Freizeitsports in den Tiefen der Meere viel zu unheimlich und sie sind nicht in der Lage mit dem Atemgerät ruhig zu atmen. Probiere es doch einfach mal aus!

Ort: Kapstadt (Südafrika), Durban (Südafrika), Sodwana Bay (Südafrika, nahe Swasiland)
Anbieter: into the blue scuba dive centre, Ollava

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Scuba Diving im indischen Ozean

Schiffswrack-Tauchen

Du glaubst, etwas aufregenderes als Shark Cage Diving ist nicht möglich? Doch: Schiffswrack-Tauchen! Denn beim Schiffswrack-Tauchen wird das an sich schon anspruchsvolle Scuba-Diving kombiniert mit dem größten und magischsten Abenteuer-Gefühl, das du dir vorstellen kannst. In sieben bis zwanzig Metern Tiefe durch ein gesunkenes Schiff zu tauchen birgt natürlich auch ein gewisses Risiko. Man kann sich in alten Fischernetzen verfangen, die Orientierung verlieren oder schätzt vielleicht die Strömungsverhältnisse falsch ein. Einige Tauchschulen vor Ort bereiten dich deshalb bestens auf dieses Abenteuer im Ozean vor und nehmen sogar Anfänger an die Hand. Dennoch ist diese Aktivität besonders für erfahrene Taucher geeignet, denn die zwei Ozeane am Kap weisen oft starke Strömungen auf und das Tauchen dort erfordert eine ausreichende Fitness. Auf die Schönheit eines Korallenriffs musst du bei solch einem Ausflug auch nicht verzichten, denn im Laufe der vielen Jahrzehnte haben sich viele Tiere rund um die Wracks angesiedelt. Die Gewässer rund um das Kap beherbergen hunderte von versunkenen Schiffen und sind damit ein wahrer Schiffsfriedhof.

Ort: False Bay/ Kapstadt (Südafrika)
Anbieter: into the blue scuba dive centre, Ollava

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Wildwasser-Rafting

suedafrika-rafting

Das Wildwasser-Rafting- und Kayaking-Angebot im südlichen Afrika ist enorm vielseitig, weshalb für jeden etwas dabei sein sollte. Es ist sowohl möglich im Familienurlaub mit Kindern über seichte Flüsse zu schippern (sogar mit Übernachtung als ganz besonderes Abenteuer für die Kleinen und Großen), als auch seinen Körper und seine Psyche in den stärksten Stromschnellen mit hohen Schwierigkeitsgraden an ihre Grenzen zu bringen. Besonders beliebt ist das Rafting auf dem Sambesi River an den Victoria Falls in Sambia und auf dem Oranje River in Südafrika. Oft werden die mehrstündigen oder mehrtägigen Touren mit Abseiling, Tubing, Reiten, Quadfahren oder Klettern ergänzt.

Ort: Sambesi River/ Victoria Falls (Sambia), Orange River (Südafrika), Komati River (Swasiland)
Anbieter: Safpar, Umkulu Adventures, Swazi Trails

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Abenteuer in der Luft

Höhenflug gefällig? Zugegeben, unsere Vorschläge für dein Abenteuer in der Luft setzen voraus, dass du keine Höhenangst hast und ziemlich große Adrenalin-Schübe garantieren sie dir auch. Wenn du dich allerdings zu den Menschen zählst, die einmal im Leben einen Bungee- oder Fallschirmsprung wagen wollen, kannst du die Gelegenheit am Schopf packen und dieses Abenteuer perfekt mit deiner Reise nach Südafrika, Namibia oder Simbabwe verbinden.

Was?Adrenalin-LevelFitness-Level
Bungee-Jumping
Fallschirmspringen
Gleitschirmfliegen

Bungee-Jumping

Beim Bungee-Jumping springt man von einem hohen Bauwerk, meist einer Brücke, kopfüber in die Tiefe. Gesichert ist man dabei durch eine elastische Kombination aus Gurt und Seil (engl.: „bungee“ oder „bungy“). Der Springer erlebt einen mehrere Sekunden andauernden freien Fall, manchmal auch mit der Option ins Wasser einzutauchen, sofern möglich. Vor dem Boden (oder Grund) wird man dann automatisch durch das Seil abgebremst, zurückgefedert und pendelt langsam aus. Einer der höchsten und berühmtesten Jump-Spots ist die Bloukrans Bridge in Südafrika. Aber auch an den Viktoria-Fällen kannst du einen Jump von der Victoria Falls Bridge wagen. Eine wunderschöne Szenerie, der Sambesi River unter dir, sowie ein 111 Meter tiefer und 4 Sekunden andauernder freier Fall. Alternativ könnt ihr einen Bridge Swing ausprobieren. Diese Aktivität ist dem Schaukeln ähnlich – nur eben sehr viel höher, schneller und aufregender.

Ort: Victoria Falls Bridge (Simbabwe), Bloukrans Bridge (Südafrika, nahe Port Elizabeth)
Anbieter: Shearwater Victoria Falls Bungee, Face Adrenalin

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Fallschirmspringen und Gleitschirmfliegen

Fallschirmspringen

Das Fallschirmspringen oder auch Skydiving ist vergleichbar mit dem Bungee-Jumping. Der Springer stürzt sich hierbei aber meist aus einem Luftfahrzeug und hat auf seinem Rücken immer einen ausgebildeten und erfahrenen Springer dabei, weshalb der Sprung auch oft als Tandemsprung bezeichnet wird. Außerdem sind beide durch einen Fallschirm auf dem Rücken gesichert, welcher nach dem freien Fall geöffnet wird und den Springern einen relativ sanften, aber trotzdem zügigen Segelflug zum Boden mit einer einmaligen Aussicht beschert. Meist kannst du auch die Höhe wählen aus der du springen möchtest. Zwischen 3000 und 4500 Metern erlebst du dann entweder einen etwas kürzeren oder längeren freien Fall.

Ort: Swakopmund (Namibia), Plettenberg Bay Airport (Südafrika), Kapstadt (Südafrika)
Anbieter: Ground Rush Adventures Swakopmund, Skydive Plettenberg Bay, Skydive Cape Town

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Namibia-Swakopmund-Fallschirmspringen

Gleitschirmfliegen

Das Gleitschirmfliegen (engl.: „Paragliding“) ist die noch sanftere Variante des „Fliegens“, da kein freier Fall stattfindet. Man startet vom Boden, meist von einem Berg, statt aus der Luft. Du sprintest mit deiner ausgebildeten Begleitung dem Horizont entgegen, hebst ab und gleitsegelst in friedlicher Stille durch die Luft. Gestartet wird beispielsweise in Kapstadt auf dem Lion’s Head oder dem Signal Hill. Die Startpunkte müssen oftmals durch einen längeren Aufstieg zu Fuß erreicht werden, weshalb du ausreichend fit sein solltest. Der Dachverband des Paragliding in Südafrika ist SAHPA (South African Hang Gliding and Paragliding Association). Dieser sorgt dafür, dass alle Anbieter und Besucher mit eigenem Equipment über die notwendige Ausbildung und Lizenzen verfügen, hat festgelegt, dass es keine offiziellen Verleihfirmen gibt und begrenzt die Gebiete zum Drachenfliegen sehr stark. Um deine Sicherheit musst du dir bei offiziellen Anbietern also keine Sorgen machen.

Ort: Kapstadt (Südafrika), Garden Route Südafrika (Plettenberg Bay, Knysna, Sedgefield, Wilderness), KwaZulu Natal (Südafrika)
Anbieter: Para-Taxi Paragliding, Dolphin Paragliding, Flytime Paragliding

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Abenteuer zu Land

An Land kann man im südlichen Afrika einiges erleben. Die Aktivitäten sind sehr vielseitig und stellen oft die seichtere Variante der vorangegangenen Wasser- und Luftaktivitäten dar. Aber auch fernab dieser kannst du auf dem Rücken der Pferde einer Safari beiwohnen oder dich der besonderen sportlichen Herausforderung an Land stellen und an einem Marathon teilnehmen.

Was?Adrenalin-LevelFitness-Level
Abseiling
Klettern
Canyoning
Canopy-Walk
Reitsafari
Sandboarding
Marathon

Abseiling, Klettern, Canyoning, Canopy-Walk

Abseiling

Unter den Abenteuern zu Land haben wir als erstes einen Kompromiss für dich. Falls dir Skydiving und Bungee-Jumping zu adrenalingeladen waren, du aber dennoch einen ungewöhnlichen Ausblick erleben möchtest, könntest du eine Abseiling-Tour machen. Bei dieser Trend-Aktivität seilt sich der Teilnehmer von einem Berg, Fels, einer Anhöhe oder gar an einem Wasserfall ab. Das Ganze passiert jedoch sehr kontrolliert, in Ruhe und das Abseiling (auch: „Rappelling“) gibt dir vermutlich ein höheres Sicherheitsgefühl als ein Sprung im freien Fall. Angesichts der Höhe, in der du dich befindest, wird dein Herz so oder so schneller schlagen. Ähnlich wie beim Paragliding, solltest du auch hier den Aufstieg meistern können, sofern keine Seilbahn vorhanden ist. Am Tafelberg in Kapstadt befindet sich der höchste kommerzielle Abseiling-Parcours, der 112 Meter in die Tiefe reicht. Während du dich rückwärts mit den Füßen immer wieder von der Felswand abstößt und somit in kleinen Sprüngen das Abseiling wagst, kannst du auf die Strände von Camps Bay blicken.

Ort: Kapstadt (Südafrika)
Anbieter: Cape Xtreme, Abseil Africa

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Klettern

Das Abseiling ist natürlich auch Teil des Kletterns. Letzteres ist jedoch mit einer deutlich höheren Anstrengung verbunden und macht in der freien Natur auch erst mit ein wenig Erfahrung so richtig Spaß. Es ist daher ratsam, bereits im Vorfeld in einer Kletter- bzw. Boulderhalle auszuprobieren, ob dieser Freizeitsport etwas für dich ist. Dort kannst du auch schon das notwendige Sichern des Kletterpartners sowie einige Techniken erlernen. Wie abenteuerlich die Klettertour für dich wird, hängt ganz von der Route und deinen Kenntnissen ab.

Ort: Table Mountain (Südafrika), Silvermine Nature Reserve (Südafrika, Kapstadt), Montagu (Südafrika, nahe Kapstadt), Drakensberge (Südafrika), Waterval Boven Mountain (Südafrika, nahe Johannesburg), Spitzkoppe (Namibia)
Anbieter: Abseil Africa, Cape Xtreme, Montagu Climbing, Peak High Mountaineering, Roc ’n Rope adventures

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Canyoning

Canyoning solltest du unbedingt ausprobieren, wenn du nach einer möglichst abwechslungsreichen Tour suchst, die sowohl das Wandern in Schluchten, als auch das Baden und Springen in Gewässer sowie manchmal ein kurzes Abseiling beinhaltet. Die erfrischenden bis zu mehr als 20 Meter hohen Sprünge ins Wasser sind dabei aber nie ein Muss, weshalb es auch einfach als Wanderung mit leichten bis mittelschweren Klettereinheiten innerhalb von Felsschluchten betrachtet werden kann. Nahe Kapstadt kannst du beispielsweise an einer „Kamikaze Kanyon“ Tour teilnehmen.

INFO: Canyoning wird in Südafrika auch „Kloofing“ genannt. Dieses Wort ist in Afrikaans abgeleitet von dem Wort „kloof“, welches so viel bedeutet wie „eine steile, bewaldete Schlucht/ ein steiles bewaldetes Tal“. Kloofing beschreibt das „Folgen eines Bergflusses durch Treibenlassen, Springen und Schwimmen“ (https://www.sa-venues.com/activities/kloofing.php), aber auch Wandern.

Ort: Kamikaze Kanyon (Südafrika, Kapstadt), Garden Route National Park/ Kaaimans River (Südafrika, nahe George), George’s Valley/ Groot Letaba River (Südafrika, nahe Krüger Nationalpark), Injisuthi Tal/ Kong Canyon (Südafrika, nahe Durban)
Anbieter: Cape Xtreme, Abseil Africa, Eden Adventures, AfriCanyon, Champagne Castle Adventure Centre, Four Rivers Adventures

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Canopy-Walks

Die sogenannten Canopy-Walks (dt.: „Baumkronenpfad“) führen zwar dem deutschen Namen nach über angelegte Brücken und Wege durch Baumkronen, können je nach Gebiet aber auch an Felswänden entlang oder über Schluchten hinweg führen, beispielsweise über wackelige Hängebrücken. Um den Abenteuer-Faktor zu erhöhen, verbinden viele Anbieter solche Touren mit dem Ziplining (dt.: „Seilrutschen“) über kürzere oder längere Strecken. Dabei rutschst du, mit Karabinerhaken und Rollen an einem gespannten Seil befestigt, von einer Plattform zur nächsten.

Ort: Drakensberge (Südafrika), Malolotja Nature Reserve (Swasiland), Tsitsikamma National Park (Südafrika)
Anbieter: Drakensberg Canopy Tours, Malolotja Canopy Tours, Tsitsikamma Canopy Tours

Adrenalin-Level: 2/5 bis 4/5
Fitness-Level: 2/5

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Canopy Tour im Tsitsikamma National Park
Canopy Tour im Tsitsikamma National Park
Canopy Tour im Tsitsikamma National Park

Reitsafari

Safari auf dem Rücken der Pferde

Auch unter den Aktivitäten für einen Action-Urlaub darf eine Safari nicht fehlen. Doch dieses Mal stellen wir dir statt eines Game Drives oder einer Walking Safari eine Safari auf dem Rücken der Pferde vor – die Reitsafari. Reitsafaris sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet und können einen Tag oder mehrere Tage bis Wochen dauern. Ob du auf die Suche nach den Big Five gehen, am Strand entlang reiten oder die Weinberge aus einer anderen Perspektive betrachten möchtest, bleibt dabei dir überlassen.

Ort: Okavango Delta (Botswana), Kalahari Wüste (Botswana), Thamalakane River (Botswana), Namib Wüste (Namibia), Damaraland (Namibia), Wartenberg (Namibia), Victoria Falls (Simbabwe), Cape Winelands (Südafrika)
Anbieter: David Foot Safaris, African Horse Safaris, in the saddle

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Sandboarding

Das Sandboarding ist dem Snowboarding ähnlich. Allerdings findet es auf Sand statt, nicht auf Schnee, wie der Name vermuten lässt. Seitlich auf einem Board stehend fährt man dabei mit bis zu 70 km/h die höchsten Sanddünen hinunter. Solltest du keine Erfahrung in ähnlichen Sportarten haben und dich nicht ausbalancieren können oder nach ein paar Abfahrten zu müde sein, kannst du dich aber oft auch auf einem biegsamen Holzbrett hinsetzen oder legen, statt das Board zu nutzen. Der wiederholte Aufstieg auf die Düne in der prallen Sonne kann sehr anstrengend werden, wenn man den Lift aus dem Snowboard- oder Ski-Urlaub gewohnt ist. Ausüben könnt ihr Sandboarding zum Beispiel in der Namib Desert. Dort findet ihr auch die berühmte 380 Meter hohe „Düne 7“. Aber auch in und um Kapstadt könnt ihr mehrere Dünen surfen.

Ort: Namib Wüste (Namibia, nahe Swakopmund), Atlantis Sand Dunes (Südafrika, nahe Kapstadt), Hout Bay (Südafrika, Kapstadt), Betty’s Bay (Südafrika, nahe Kapstadt)
Anbieter: Desert Explorers, Sandboarding Cape Town, SA Forest Adventures

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Marathon

Zu guter Letzt noch eine Idee für die passionierten Läufer unter euch. Statt des allseits bekannten New York Marathons ist definitiv auch der „Comrades Marathon“ in Südafrika eine Reise wert! Dieser Marathon ist mit über 20 000 Voranmeldungen der teilnehmerstärkste Ultramarathon der Welt. Dieser Ultramarathon verläuft zwischen Pietermaritzburg und Durban auf knapp 90 km, statt der üblichen 42,195 km eines Marathons. Für den Comrades (dt.: „Kameraden“) kann man sich durch den Nachweis einer Marathon-Laufzeit von unter 5 Stunden qualifizieren.

Entstanden aus einem Trainingslauf für den Comrades zählt auch der „The Old Mutual Two Ocean Marathon“ zu einem der bedeutensten Sport-Events Südafrikas. Die Hauptstrecke ist ein Ultramarathon von 56 km, aber auch ein Halbmarathon und ein Trail Run von 12 oder 24 km können gelaufen werden.

Es werden Reisen bei diversen Lauf- oder Sportreiseanbietern zu diesen Events angeboten. Diese bieten ein Rundum-Versorgungspaket inklusive Übernachtungen, Verpflegung, Anreise, Lauf, Sightseeing im Anschluss und Möglichkeiten zur Verlängerung der Reise, beispielsweise nach Namibia, an.

Ort: Comrades Marathon, (The Old Mutual) Two Ocean Marathon
Anbieter: Schulz Sportreisen, Werner Otto Sportreisen, Laufen weltweit/ Grosse Coosmann Sportreise

Adrenalin-Level:
Fitness-Level:

Entweder du bist nun allein von den ganzen Vorschlägen schon außer Puste oder dich hat das Abenteuer-Fieber gepackt und du planst für deinen nächsten Urlaub im südlichen Afrika ein paar actionreiche Aktivitäten ein. Wie du siehst bedeutet ein hoher Adrenalin-Faktor nicht gleichzeitig, dass du einem Hai ins Auge blicken oder dich hunderte Meter in die Tiefe stürzen musst. Du musst auch kein Fitness-Freak sein und den höchsten Berg besteigen. Es gibt viele Möglichkeiten, deinen Urlaub abwechslungsreicher zu gestalten. Probiere doch mal eine Reitsafari, Sandboarding oder Canyoning aus und schreibe uns gern wie es dir gefallen hat!

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Vanessa

Vanessa liebt das Schreiben und bereichert den Blog daher mit spannenden Themen rund um das südliche Afrika. Sie interessiert sich besonders für die interkulturelle Zusammenarbeit und fremde Kulturen. In Verbindung damit stellen das Reisen und Fotografieren/Filmen ihre größten Leidenschaften dar und führten sie bereits in den Norden und Westen des afrikanischen Kontinents. Der Süden wird somit sicher ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen!

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