Wo liegt Simbabwe

Der berühmteste Schauort in diesem Staat sind die Victoria Falls (Victoriafälle). Sie bilden die Grenze zu Sambia und gehören seit 1989 zum Welnaturerbe der Unesco.

An den Vicoriafällen rauscht das Wasser rund 108 m in die Tiefe. Das umliegende Gebiet unter den Wasserfällen wandelte sich aufgrund des entstehenden Sprühregens zu einem Regenwald. Hier fließt der Fluss Sambesi, die natürliche Grenze von Simbabwe und Sambia unterhalb der Victoria Falls.

Benannt sind die Wasserfälle nach Königin Victoria – der britische Entdecker David Livingstone wählte den Namen zu Ehren der damaligen Herrscherin. Der nahegelegene Grenzort, zu Sambia gehörig, trägt den Namen des Entdeckers: Livingstone.

Als Spezialist für das südliche Afrika kombinieren wir die Highlights verschiedener Länder und Regionen und erfüllen gern individuelle Safariwünsche. Eine Auswahl unserer Simbabwe Reisen entlang der schönsten Regionen im Land finden Sie unter den jeweiligen Reiserubriken. Entdecken Sie die unberührte Wildnis Simbabwes auf unseren Rundreisen.

Reisearten in Simbabwe

Kleingruppenreisen

Eine fasziniernende Tierwelt und unberührte Natur erwarten Sie auf unseren Simbabwe Reisen. In kleinen Gruppen bereisen Sie die landschaftlichen Highlights des Landes. Höhepunkte sind die atemberaubenden Victoriafälle, der Hwange Nationalpark und die jahrhundertealte monumentale Ruinenstadt „Great Zimbabwe„.

Kleingruppenreisen Simbabwe

Overland-Safaris

Unsere Overland-Safaris durch Simbabwe sind geführte Mitmachsafaris bei denen die Gäste unterstützend mithelfen. In kleinen Gruppen bis max. 12 Teilnehmer bereisen Sie die landschaftlichen Highlights des Landes. Höhepunkte sind die atemberaubenden Victoriafälle, der Hwange Nationalpark und die jahrhundertealte monumentale Ruinenstadt „Great Zimbabwe„.

Overland-Safaris durch Simbabwe

Rovos Rail

Entdecken Sie Simbabwe bei einer exklusiven Zugreise mit dem Rovos Rail. Der nostalgische Zug führt Sie entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten des Landes. Höhepunkte sind die atemberaubenden Victoriafälle, der Hwange Nationalpark und die jahrhundertealte monumentale Ruinenstadt „Great Zimbabwe„.

Rovos Rail Zugreisen durch Simbabwe

Nationalparks & Regionen in Simbabwe

Victoria Falls Simbabwe

Victoria Falls

Der Ort Victoria Falls liegt auf der südlichen Uferbank des Sambesi Flusses am östlichen Ende der Viktoriafälle. “Vic Falls“ ist ein reizendes Touristenstädtchen, welches sich wunderbar zu Fuß erkunden lässt und eine große Auswahl an Aktivitäten bietet. Von White Water Rafting und Bungee Jumping über das beeindruckende Erlebnis einer Elefantensafari, bis hin zur Sonnenuntergangsfahrt auf dem Sambesi wird hier für Jeden etwas geboten.

Die Viktoria Fälle gehören zu den Sieben Weltwundern und sind die größten, einheitlich herabstürzenden Wasserfälle der Erde – ein faszinierendes Naturspektakel. Auf einer Breite von fast 2 km stürzt der Sambesi donnernd in eine 100 m tiefe Schlucht und erzeugt dabei Nebel, der mehrere Kilometer weit sichtbar ist und so der Gegend ihren Namen gegeben hat, denn „Mosi Oa Tunya“ bedeutet „Donnernder Rauch“.

Die Viktoriafälle sind zu Fuß vom Stadtzentrum aus zu erreichen und führen das ganze Jahr über Wasser. Den höchsten Wasserstand erreichen die Fälle zwischen Februar und Mai. Während dieser Zeit kann der Sprühnebel eine Höhe von bis zu 400 m erreichen. Dies ist ein wahrlich spektakulärer Anblick, allerdings verschwindet der Grund der Fälle im dichten Nebel.

Im August beginnen die Wassermengen langsam zurück zu gehen, sodass der Fluss im Oktober seinen niedrigsten Stand erreicht und der felsige Grund teilweise trocken und sichtbar wird. Während dieser Zeit empfiehlt es sich, die Viktoriafälle von Simbabwe oder Livingstone Island aus zu besuchen.

Sunway Zimbabwe Hwange Np

Hwange National Park

Der Hwange Nationalpark ist nach einem Nhanzwa Stammesoberhaupt benannt und ist mit ca. 14.650 Quadratkilometern (so groß wie Nordirland) der größte Nationalpark Simbabwes. Er befindet sich im Nordwesten des Landes, ca. eine Stunde südlich der mystischen Viktoriafälle. Im Westen grenzt der Park an Botswana an und im Osten stellen die National Railway Eisenbahngleise die Grenze des Parks dar. Nachts können Gäste, die in Camps nahe der Gleise untergebracht sind, Züge hören, die durch Tuten Wildtiere von den Gleisen zu vertreiben versuchen. Im frühen 19. Jahrhundert wurde er zu den königlichen Jagdgründen des Kriegerfürsten Mzilikazi, vom Stamme der Ndebele, und erst 1929  zum Nationalpark erklärt. Hwange beherbergt eine große Konzentration an Wildtieren, mit über 100 verschiedenen Säugetierarten und fast 400 Vogelarten.

Die Elefanten von Hwange sind weltberühmt und die Elefantenpopulation des Parks ist mit 35.000 eine der Größten weltweit. Daher können in der Trockenzeit so gut wie an jeder Wasserstelle Elefanten gesehen werden. Außerdem können in dem Park Löwen, Leoparden, Geparden, Nashörner, Büffel, Imapala-, Kudu-, Rappen- und Elandantilopen, Wasserböcke, Zebras, Giraffen, Paviane und Wildschweine gesehen werden.

Aufgrund der Weitläufigkeit des Parks ist die Landschaft sehr vielseitig und reicht von tiefem Kalaharisand im Süden bis zu einer felsigen Landschaft im Norden. Die offene Savanne im Südosten weist den Weg zum dichten Teakwald, welcher wiederum in einen Mopanewald übergeht. In vielen Lebensräumen ist ein Überfluss an Wildtieren, Vögeln und genereller Flora vorhanden. Da der Park im Bezug auf seine Wasserressourcen in einer sehr trockenen Region gelegen ist, wird das Wasser für die Wasserstellen mit Hilfe von unterirdischen Brunnen hochgepumpt. An manchen dieser Wasserstellen finden sich Aussichtspunkte, in welchen man sitzen und ungestört Wildtiere beobachten kann. Dies macht den Park das ganze Jahr über zu einem großartigen Reiseziel.

Lake Kariba

Lake Kariba ist ein bedeutsamer See an der Grenze von Sambia nach Simbabwe, dessen atemberaubende Schönheit einzigartig ist. Der zwischen Bergen eingenistete See wird von unzähligen Wildtieren besucht und durch die verschiedenen Vegetationen in eine einmalige Kullisse verwandelt. An diesem wundervollen Ort trifft die Rohheit und Rastlosigkeit der Wildtiere auf die Ruhe des sanften Wassers.

Die staubigen, schummrig blauen Septembertage bieten die perfekte Gelegenheit, um die vielen Wildtiere zu beobachten, die sich auf ihren täglichen Weg zum Rande der weiten Wasserlandschaften des Sees machen. Zur Regensaison hin wird der Himmel kristallklar, die Luft riecht unverwechselbar nach frischen Regenschauern auf trockenem Sand und die gewaltigen Elefanten finden sich auf den flachen Überflutungsebenen zusammen, die zu dieser Zeit in ein grelles grün getaucht sind. Beim Angeln kann man den rasselnden Spulen lauschen, die dem Zurren der kämpfenden Tigerfische nachgeben und am Abend sieht man die tiefrote Sonne einem Feuerball gleich im tiefen Schwarz der Nacht untergehen. Im Hintergrund verlaufen sich die blau-schwarzen, bewaldeten Abhänge der Berge langsam am Horizont und vereinen sich mit der Dunkelheit des glitzernden Sees.

Vor gut einem halben Jahrhundert brachte die Hungersnot einer ganzen Nation die Menschen dieser Gegend dazu, die Kontrolle über den gewaltigen Fluss zu gewinnen und im Jahre 1958 am Enghals einer Felsschlucht einen Damm zu errichten, der das Wasser zurückhalten sollte. Daraus entstand der heute größte künstliche See der Welt. Bereits damals gab es im Fluss ein großes Vorkommen an Tigerfischen, einem Wildfisch, der sich hervorragend zum Angelsport eignet. Der Tigerfisch konnte sich in dem entstehenden See schnell verbreiten und aufgrund des unerschöpflichen Nahrungsangebotes stieg die Population auf ein Rekordniveau an.

Das Ufer des Sees erstreckt sich auf der Seite Simbabwes über eine Länge von rund 1.000 Kilometer und umfasst weitläufige Fjorde, ruhige Nebengewässer und unzählige Inseln. Ein für den Kariba-See einmaliges Spektakel bieten die vielen Dickhäuter, die hier vom Ufer aus zu den verschiedenen Inseln schwimmen. Entlang des südlichen Ufers liegt das Matusadona Wildreservat, welches eines der eindrucksvollsten Wildreservate der Welt ist. Es vereint die Schönheit  des Sees und seine fruchtbaren Überflutungsgebiete mit den gewaltigen Bergwänden, die eine majestätische Kullisse bilden.

Zu  jeder Zeit des Jahres kann man am Kariba See viele Aktivitäten, Entspannungs- und Sportmöglichkeiten, sowie Abenteuer genießen, die einem einen unvergesslichen Moment bescheren.

Zambezi National Park

Der Zambezi National Park bedeckt zusammen mit dem Victoria Falls National Park eine Flӓche von 56.000 Hektar.

Der Zambezi Fluss stellt nicht nur die nӧrdliche Grenze des Parks dar, sondern auch die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Innerhalb des Zambezi Nationalparks kӧnnen eine Vielzahl grӧßerer Sӓugetiere gesehen werden, unter ihnen die Big Five: Elefanten, Lӧwen, Büffel, Leoparden und Breitmaulnashӧrner. Zusӓtzlich kӧnnen Rappen- und Elandantilopen, Zebraherden, Giraffen, Kudus, Wasserbӧcke und Impalas, als auch kleinere Arten beobachtet werden. Der Zambezi Fluss ist das Zuhause einer Vielzahl verschiedener Fischarten und ist besonders für Brasse und Tigerfische bekannt. Entlang des Flusses des Nationalparks erstreckt sich ein weitlӓufiges Netzwerk an Straßen, welches durch das Haupttor des Parks zugӓnglich ist.

Sunway Zimbabwe Matobos Np

Matobo National Park

Der Matobo Nationalpark erstreckt sich über ein Gebiet von 44.500 Hektar. Er wurde im Jahr 1953 gegründet und trägt seit Juni 2003 den Titel des UNESCO Weltkulturerbes. Der Park dient als intensive Schutzzone für die erfolgreiche Zucht von Breit- und Spitzmaulnashörnern und bietet seinen Besuchern viele verschiedene Aktivitäten an. Die faszinierenden Matobo Hills, die sich über Millionen von Jahren durch Abtragungen und Wettereinflüsse aus dem festen Granit geformt haben, sind bekannt für ihre markanten Felsformationen und stellen somit ein Paradies für Bergsteiger dar. die verschiedenen Vegetationen dieses majestäitischen und raue Gebietes zieht eine Vielzahl an Wildtieren an. Der Matobo Nationalpark erhielt seinen Namen vom großen König Mzilikazi der Ndebele. Das ganze Matobo Gebiet hat eine große, spirituelle und kulturelle Bedeutung für die einheimische Bevölkerung und noch heute finden dort wichtige Zeremonien und Rituale statt.
Außerdem ist Cecil John Rhodes im Matobo Nationalpark auf dem Gipfel des Malindidzimu, dem “Berg der gütigen Geister”, begraben. Er beschrieb diesen Ort als “Blick auf die Welt”.

Im Park gibt es viele verschiedene Wildtierarten zu entdecken, wie zum Beispiel Spitz- und Breitmaulnashörner, Zebras, Gnus, Giraffen, Kudus, Elenantilopen, Rappenantilopen, Klippspringer, Leoparden, Hyänen, Geparden, Nilpferde, Warzenschweine, Klippschliefer, Wildkatzen, Wasserböcke, Springhasen, Kronenducker, Krokodile, Bärenpaviane.

Auch die erstaunliche Vogelwelt des Parks trägt zu seinem unvergleichlichen Reichtum an Tieren bei. Der Park ist für das große Vorkommen an Felsenadlern berühmt, die sich auf den Spitzen der Felsformationen niederlassen oder auf der Suche nach Beute an den Klippen entlangsegeln. Weitere Vogelarten, die hier gesehen werden können, sind Schreiseeadler, Frankoline, Sekretäre, Webervögel, Schildraben und Nilgänse. Auch Fische wie Barsche, Brassen, Katzenfische und Welsartige sind hier zu finden. Im Matobo Nationalpark gibt es verschiedene Vegtationsräume, die von Mopanen, Arkazien, Feigenbäume, Brachystegia, Azanza, Ziziphus, Strychnos und Terminalia bewachsen sind.

Sunway Zimbabwe Great Zimbabwe 1

Ruinen von Great Zimbabwe

Etwa 30km südöstlich der Stadt Masvingo, können einige der außergewöhnlichsten, von Menschen erschaffenen, archäologischen Funde Afrikas besichtigt werden: die Ruinen von Great Zimbabwe.

Die Ruinen wurde zwischen 1250 und 1450 von Ureinwohnern Afrikas – Vorfahren der heutigen Simbabwer – aus rechteckig geformten und sorgfältig aufeinander gestapelten Granitsteinen erbaut.

Die Ruinen in Great Zimbabwe wurden von Handwerken erbaut, die sehr stolz auf Ihre Arbeit waren, da es nichts vergleichbares im südlichen Afrika gab. Sie sind bemerkenswert; stolz, majestätisch, ehrwürdig und zeitlos und stellenweise ist die Qualität des Konstrukts auch heute noch hervorragend.

Die noch vorhandenen Ruinen der Stadt bedecken eine Fläche von sieben Quadratkilometern und sind in drei Gebiete unterteilt: der 27 Meter höher liegende Hill Complex, auch als Bergfestung oder Akropolis bezeichnet, der Valley Complex und die elliptische Einfriedung, das sogenannte Great Enclosure (auch Tempel genannt). Die Mauern von Groß-Simbabwe sind aus Granitblöcken und ohne Mörtel erbaut und sind bis zu 6m dick und 12m hoch. Zwei hohe Wände formen einen parallel verlaufenden, schmalen, 60 Meter langen Gang, der direkt zum Conical Tower führt.

Die Great Enclosure ist die größte, alleinstehende, steinerne Bauanlage südlich der Sahara.  Die Art mit Stein zu bauen hat sich über die nachfolgenden Jahrhunderte erhalten, sodass es zahlreiche sogenannte Dzimbabwe gibt. Dzimbabwe ist ein Wort der Shona, welches wahrscheinlich von „dzimba woye“ abgeleitet wurde, was so viel wie „verehrte Häuser“ bedeutet. Allein in Zimbabwe gibt es mindestens 150 dieser Bauten, in Botswana gibt es ca. 100, und  auch in Mosambik kann eine unbestimmte Anzahl gefunden werden.

Aufstrebende Bildhauer heutzutage nutzen die selben Seifensteine mit denen diese Häuser gebaut wurden um Kopien von den Vögeln, wie sie auf der Flagge Simbabwes zu finden sind, zu gestalten. Dies hat zu einer Steinhauerkunst geführt welche charakteristisch für Simbabwe wurde.

Harare

Die wunderschöne und geschäftige Stadt Harare ist die Hauptstadt Simbabwes. Sie liegt hoch oben auf den Zentral-Plateaus des Landes und ist gekennzeichnet durch ihre modernen Gebäude, weite Straßen,  unzählige Parks und bezaubernde Gärten. Blühende Bäume säumen hier die Straßen und das erfrischende Klima macht die Stadt zu einem angenehmen Ausflugsziel. Da das Bewusstsein für die einzigartige Kultur und das historische Erbe der Stadt sehr groß ist, werden viele alte Gebäude in ihrem Ursprung erhalten. Das Mining Pension Fund Building in der Central Avenue und Second Street ist nur eines der bewundernswerten Gebäude, die entlang der Robert Mugabe Road zwischen der Second Street und dem Julius Nyerere Way gefunden werden können.

In den National Gallery Houses kann man neben der bedeutsamen Landesausstellung und einiger internationaler Wanderausstellungen auch die Dauerausstellung einiger ausgezeichneter  Shona Stein-Skulpturen bestaunen. Die unschätzbare Sammlung der Rhodesier in Form von Tagebüchern, Notizbüchern und Berichten verschiedener Herkunft ist in den National-Archiven zu finden. Dort können einige originale Werke der größten Namen der afrikanischen Entdeckungs- und Missionargeschichte eingesehene werden. Andere Einrichtungen, die einen Besuch wert sind, umfassen das Queen Victoria Museum und die Queen Victoria Nationalbibliothek, die sich in der Stadthalle an der Rotten Row befinden.

Harare wurde mit vielen Grünflächen wie dem 68 Hektar großen National Botanic Garden angelegt, der über 900 Baum- und Straucharten des Landes beheimatet. Die Mukuvisi Woodlands bedecken ein 277 Hektar großes Gebiet von bemerkenswert gut erhaltenen Waldgebieten, die sich am kleinen Mukuvisi Wasserlauf entlangziehen. Hier kann eine große Vielfalt an Vögeln und Wildtieren wie Giraffen, Zebras, Impalas, Gnus, Buschböcken, Steinböckchen, Riedböcken und Elenantilopen bestaunt werden. Für diejenigen, die einen traditionellen, afrikanischen Shopping-Ausflug erleben möchten, sind die Flohmärkte in Mbare genau das Richtige. Beim Schlendern durch die bunten Stände entdeckt man Körbe mit tollen Mustern, exotisches Essen, afrikanische Kleidung und vieles mehr.

In der süd-westlichen Ecke Harares findet man den Kopje, einen Granithügel, der aus dem Zentrum herausragt und einen tollen Ausblick auf das bunte Treiben der Hauptstadt bietet.

Eine Reise wert: Simbabwes Nachbarn

Okavango Delta Flugsafari

Botswana

Botswana grenzt im Süden an Südafrika, im Norden und Westen an Namibia und im Osten und Nordosten an Simbabwe und Sambia. Das Land gehört im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung zu einer der modernsten Staaten in Afrika und bietet zugleich einzigartige Naturkulissen.

Diese zeigen sich vor allem am Weltnaturerbe Okavango-Delta, im Chobe-Nationalpark und in der Halbwüste Kalahari, die bis nach Südafrika hineinreicht. So leben Flusspferde in den Feuchtregionen Botswanas. Wenn die Trockenzeit in Botswana beginnt, ist das Okavango-Delta eine wichtige Tränke für viele Tiere, darunter Elefanten, Büffel, Gnus, Zebras, Löwen und Leoparden.

Der Chobe-Nationalpark wiederum verdankt seinem Namen den durch ihn fließenden Fluss Chobe. Hier wandern unter anderem Wasserböcke (Puku) und afrikanische Büffel umher. Wasserböcke lassen sich in Botsawana ausschließlich in diesem Nationalpark beobachten. Aber vor allem ist der Chobe-Nationalpark für seine vielen Elefanten bekannt.

Mantenga Cultural Village Tanzshow

Swasiland

Das traditionelle Königreich Swasiland ist mit rund 17.000 Quadratkilometern bekannt für seine wunderschöne Berglandschaft, dicht bewaldete Hänge und beeindruckende Felsformationen. Für Naturliebhaber bietet der Hlane Royal National Park, das Mlawula Nature Reserve im Osten sowie das kleine Mkhaya Game Reserve im Süden genügend Möglichkeiten um Tiere und Pflanzen Südafrikas zu bestaunen. Aber auch kulturell hat das kleine Königreich einiges zu bieten. Besonders bekannt ist es für seine farbenprächtigen Zeremonien wie beispielsweise die Incwala Kingship Zeremonie. Sie findet jedes Jahr Ende Dezember im spirituellen Zentrum des Landes Ludzidzini Royal Village statt. Dabei tritt der König von Swasiland in traditioneller Kleindung auf und segnet die Ernte des Jahres. Außerdem lohnt sich ein Besuch in der Glasfabrik von Ngwenya. Die Glasbläserei fertigt bereits seit 1987 Gefäße aus recyceltem Glas und ist mit ihrer Glaskunst inzwischen weit über die Ländergrenzen bekannt.

Suedafrika Drakensberge

Lesotho

Das Königreich Lesotho wird auch als das Dach Afrikas bezeichnet. Es gehört zu den höchstgelegenen Ländern der Welt und erreicht im westlichen Hochland zwischen 1400 und 1700 m Höhe. Der östliche Teil des Landes liegt innerhalb der Drakensberge, die in Lesotho Maloti Berge genannt werden. Hier erreichen die Hochebenen über 2000 m und die Berggipfel übersteigen die 3000 m. Der höchste Berg ist der Thabana Ntlenvana mit 3482 m, der auch gleichzeitig der höchste Berg des südlichen Afrikas ist. Wie Mosambik war auch Lesotho politisch sehr unruhig. Erst 2002 stabilisierte sich die Lage und das Land wurde auch von Reiseliebhabern entdeckt. Besonders beliebt sind die Hauptstadt Maseru und die Malomi-Berge mit der beeindruckenden Hochlandvegetation.

Suedafrika Kapregion Chapmans Peak Drive

Südafrika

Eine Welt in einem Land, so wirbt Südafrika für sich. Zu Recht. Das Land am Kap ist das wohl vielfältigste im ganzen südlichen Afrika. Eine 3000 Kilometer lange Küste, berühmte Nationalparks mit sehr guten Wildbeobachtungsmöglichkeiten, pulsierende Städte, hohe Berge, Wasserfälle, Wüsten und sattgrüne Landschaften, eine bemerkenswerte Flora, dazu die vielen verschiedenen Völker, Farben, Kulturen und Sprachen der Regenbogennation garantieren einen abwechslungsreichen Urlaub, in dem jeder Tag etwas Neues bringt. Auch kulinarisch hat das Land viel zu bieten: Am Kap wächst Wein von Weltklasse, an der Küste des Indischen Ozeans werden tropische Früchte angebaut, fangfrischer Fisch steht jeden Tag auf dem Speiseplan der Restaurants an der Küste, und natürlich sollten Sie auch mal ein landestypisches „Braai“ probieren, gut gewürztes Fleisch vom Grill.

Südafrika ist dreimal so groß wie Deutschland. Unterschätzen Sie daher nicht die Distanzen zwischen den Sehenswürdigkeiten. Selbst auf einer dreiwöchigen Reise auf der klassischen Route zwischen Johannesburg und Kapstadt werden Sie nicht ohne einige längere Fahrtage auskommen. Dafür ist die Landschaft abwechslungsreich und Sie werden für manchen Fotostopp anhalten. Wem der Gedanke an viel Fahrerei nicht behagt, der sollte sich auf eine Region Südafrikas beschränken und diese intensiver kennenlernen. Dafür bietet sich z.B. der Südwesten (Kapstadt, Weinregion und Garden Route) oder der Nordosten (Krüger-Nationalpark, Panorama-Route, Swaziland, Zululand) an.

Namibia Spitzkoppe Schotterpiste

Namibia

Das Land ist nach der Wüste Namib benannt, die sich entlang der Küstenregion erstreckt. Es ist einseitig vom Atlantik flankiert und hat als Nachbarn Südafrika, Botswana, Angola und Sambia. In Namibia wandeln Sie auf einem der ältesten Teile der Erde, der bereits vor dem Superkontinent Gondwana existierte. Die Artenvielfalt und geologisch beeindruckende Kulisse macht Namibia zu einem beliebten Reiseziel.

Sunway Mozambique Road

Mosambik

Mosambik ist Südafrikas Nachbarland im Osten und besitzt eine rund 2.800 km lange Küste entlang des Indischen Ozeans. Der größte Teil des Landes wird von der Trockensavanne beherrscht. Karge weite Graslandschaften mit vereinzelten Akazien und Affenbrotbäumen. Regen fällt fast ausschließlich zwischen November und April, so das die Landschaft für kurze Zeit zu blühen beginnt. Aufgrund des damals langjährigen Bürgerkrieges gehört Mosambik zu den weniger besuchten Reiseländern in Afrika. Erst mit dem Friedensabkommen von 1992 konnte das Land langsam zur Ruhe kommen. Zu den Gebieten die inzwischen auch über eine gute Infrastruktur verfügen, gehört die Umgebung um die Hauptstadt Maputo im Süden und die Orte entlang der Küste. Vor allem die Region Inhambane lockt mit wunderschönen weißen Stränden und glasklaren Lagunen. ein wahres Paradies für Taucher.

soziales Engagement

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