Wo liegt Sambia

Im Herzen von Afrika befindet sich das fazinierende Sambia. Umgeben ist das Land von Angola, dem Kongo und Tansania im Norden und Westen sowie Namibia, Simbabwe und Mosambik im Süden und Osten.

Als Spezialist für das südliche Afrika kennen wir durch eigene Sambia Reisen alle Regionen persönlich und erfüllen gern individuelle Safariwünsche. Eine Auswahl unserer Rundreisen entlang der schönsten Regionen im Land finden Sie unter den jeweiligen Reiserubriken. Entdecken Sie die unberührte Wildnis Sambias bei unseren Reisen.

Reisearten in Sambia

Overland-Safaris

Unsere Overland-Safaris durch Sambia sind geführte Mit-Mach-Safaris bei denen die Gäste unterstützend mithelfen. Eine fasziniernende Tierwelt und unberührte Natur erwarten Sie auf unseren Safarireisen. Höhepunkte sind die atemberaubenden Victoriafälle, der tierreiche South Luangwa National Park und das tradionelle afrikanische Leben mitten im Busch.

Overland-Safaris durch Sambia

Die Nationalparks in Sambia

Simbabwe Victoria Falls Wasserfaelle Regenbogen

Livingstone

Livingstone ist eine historische Kolonialstadt und vor allem für seine Nähe zu den Viktoria Fällen bekannt. Die Stadt erlebte in den letzten Jahren einen Aufschwung und viele der kolonialen Gebäude entlang der schattigen Hauptstraße wurden renoviert und beherbergen nun Läden, Cafés und eine Vielfalt an lokalen Geschäften.

Livingstone bietet eine große Auswahl an Aktivitäten – vom White Water Rafting und Bungee Jumping über das beeindruckende Erlebnis einer Elefantensafari bis hin zur Sonnenuntergangsfahrt auf dem Sambesi wird hier für jeden etwas geboten.

Die Viktoria Fälle gehören zu den Sieben Weltwundern und sind die größten einheitlich herabstürzenden Wasserfälle der Erde – ein faszinierendes Naturspektakel. Auf einer Breite von fast 2 km stürzt der Sambesi donnernd in eine 100 m tiefe Schlucht und erzeugt dabei Sprühregen, der mehrere Kilometer weit sichtbar ist und so der Umgebung ihren Namen gegeben hat, denn „Mosi Oa Tunya“ bedeutet „Donnernder Rauch“.

Die Viktoriafälle führen ganzjährig Wasser, wobei sie den höchsten Wasserstand zwischen Februar und Mai erreichen. Während dieser Zeit kann der Sprühnebel eine Höhe von bis zu 400 m erreichen. Dies ist ein wahrlich spektakulärer Anblick, allerdings verschwindet der Grund der Fälle im dichten Nebel. Im August beginnen die Wassermengen langsam zurück zu gehen, so dass der Fluss im Oktober seinen niedrigsten Stand erreicht und der felsige Grund teilweise trocken und sichtbar wird. Während dieser Zeit empfiehlt es sich, die Viktoria Wasserfälle von Simbabwe oder Livingstone Island aus zu besuchen.

Lower Zambezi National Park

Der Park ist immer noch relativ unerschlossen, aber seine Schönheit liegt gerade in diesem Zustand der absoluten Wildnis. Die Artenvielfalt ist nicht so groß wie in den anderen großen Parks, aber die Möglichkeiten in nächste Nähe der Tiere zu gelangen, die an den Kanälen des Zambezis ein und aus gehen sind spektakulär. Der Park liegt dem berühmten Mana Pools Reservat in Zimbabwe gegenüber, wodurch beide Seiten des Flusses ein großes Wildtierschutzgebiet bilden.

Die Ränder des Flusses sind von dichten Flusspflanzen bewachsen, hauptsächlich Fikus und andere wasserliebende Arten. Weiter im Landesinnern gibt es eine Überflutungsebene, die von Mopanewald mit vereinzelten Anabäumen eingerahmt ist. Der Lower Zambezi Nationalpark umfasst ein Gebiet von 4.092 km2, wobei sich die Wildtiere hauptsächlich in den Tälern sammeln. Am nördlichen Ende gibt es einen Steilhang, der für die meisten Tiere des Parks als natürliche Grenze dient. Riesige Elefantenherden mit bis zu 100 Individuen werden oft am Flussufer gesehen. Auch “inselhüpfende” Büffel und Moorantilopen sind weit verbreitet. Der Park beheimatet auch eine große Löwen- und Leopardenpopulation und man oft kann man die Rufe des Schreiseeadlers hören. Die Vogelwelt entlang des Flusses ist bemerkenswert. Die beste Reisezeit ist zwischen Juni und September, die meisten Lodges und Kanubetreiber haben allerdings von April bis November geöffnet. Die Möglichkeiten des Fischens sind im September und Oktober am besten.

North Luangwa National Park

Mfuwe

Sunway Zambia South Luangwa

South Luangwa National Park

Der Luangwa Fluss ist das intakteste Flußsystem in ganz Afrika und zudem das Herz des 9.050 Quadratkilometer großen Parks. Hier gibt es eine große Vielfalt an Wildtieren, Vögeln und Pflanzen zu entdecken. Die beliebte “Safari zu Fuß”, die ihren Ursprung in diesem wunderschönen Park hat, ist immer noch eine der besten Wege, die unberührte Wildnis hautnah zu erleben. Mehr als 60 verschiedene Tierarten und rund 400 Vogelarten warten darauf, erspäht zu werden. Eine ganz besondere Spezies ist die Rhodesian Giraffe, die ausschließlich im Luangwa-Tal zu finden ist. Neben den bekannteren Bäumen, die im Tal wachsen, findet man auch die faszinierenden Mopane-, Leadwood-, und Affenbrotbäume, Weiße Akazien, sowie große Ebenholzwälder, Steinnusspalmen, Elefantenbäume und Tamarindenbäume. Die wechselnden Jahreszeiten lassen den Park im Winter zu einer dürren, kahlen Trockenlandschaft werden und verwandeln ihn im Sommer in ein Wunderland aus sattem Grün. Die Trockensaison beginnt im April und spitzt sich bis Oktober weiter zu, dem heißesten Monat, in dem das Wildtiervorkommen seinen Höhepunkt erreicht. Die trockenen Wintermonate Mai bis August sind durch warme Sonnentage und kalte Nächte gekennzeichnet. Im November beginnt dann die Regensaison, in der sich die Blätter grün färben und das trockene Gelände zu einem üppigen Dschungel wird. Die Regenzeit dauert bis Ende Mai an. Dann kommen die Zugvögel in Scharen hierher. Die Lodges in Süd-Luangwa bleiben so lange geöffnet, wie sie noch zugänglich sind, was von ihrer jeweiligen Lage abhängt. Die Lodges und Camps im Tal bieten alle sowohl Pirschfahrten, als auch Safaris zu Fuß an.

Kafue National Park

Im zentralen Westen Sambias gelegen befindet sich der Kafue Nationalpark, der mit einer Größe von 22.500 Quadratkilometern der größte und gleichzeitig auch älteste Park Sambias ist. Kafue ist der Park mit der womöglich größten Artenvielfalt in ganz Afrika und konnte in den letzten Jahren einige Safari-Camps und Lodges dazu gewinnen, die viele Besucher und neue Investoren anziehen. Der Schutz durch die Organisation Zambian Wildlife Authorities (ZAWA) und die pflichtbewussten Engagements der Camps und Lodges tragen sehr stark zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Wildtiere bei. Die ökologische Struktur in Kafue ist vom Miombo Waldgelände gekennzeichnet, einer lichtdurchlässigen Baumkronenlandschaft, die von kleinen Bäumen aus der Familie der Brachystegia und Julbernardia dominiert wird und am Boden mit Gras bedeckt ist.

 

Die Busanga-Prärien im Norden und Nord-Westen werden als Kronjuwelen dieses einzigartigen Parks betrachtet. Busanga ist eine weitläufige Überflutungsebene, die für einige Zeit des Jahres von Flutwasser bedeckt ist, welches dieses riesige Gebiet regeneriert und frische Grasflächen für die großen Büffelherden schafft. Auch seltene Antilopenarten wie Letschwe, “Liechtenstein”- Kuhantilopen, Pferdeantilopen, Rappen- und Grasantilopen, Streifengnus, Sitatungas, Defassawasserböcke und Riedböcke können hier angetroffen werden sowie auch ihre natürlichen Feinde. In Kafue sind mehr als 470 verschiedene Vogelarten aufgezeichnet worden.

Während der Park in der Trockensaison von Juni bis Oktober komplett zugänglich ist, kann von November bis Mai nur ein Teil des Geländes besichtigt werden.

Luambe National Park

Lusaka

Eine Reise wert: Sambias Nachbarn

Simbabwe Victoria Falls Von Oben

Simbabwe

Der berühmteste Schauort in diesem Staat sind die Victoria Falls (Victoriafälle). Sie bilden die Grenze zu Sambia und gehören seit 1989 zum Welnaturerbe der Unesco. An den Vicoriafällen rauscht das Wasser rund 108 m in die Tiefe. Das umliegende Gebiet unter den Wasserfällen wandelte sich aufgrund des entstehenden Sprühregens zu einem Regenwald. Hier fließt der Fluss Sambesi, die natürliche Grenze von Simbabwe und Sambia unterhalb der Victoria Falls. Benannt sind die Wasserfälle nach Königin Victoria – der britische Entdecker David Livingstone wählte den Namen zu Ehren der damaligen Herrscherin. Der nahegelegene Grenzort, zu Sambia gehörig, trägt den Namen des Entdeckers: Livingstone.

Namibia Spitzkoppe Schotterpiste

Namibia

Das Land ist nach der Wüste Namib benannt, die sich entlang der Küstenregion erstreckt. Es ist einseitig vom Atlantik flankiert und hat als Nachbarn Südafrika, Botswana, Angola und Sambia. In Namibia wandeln Sie auf einem der ältesten Teile der Erde, der bereits vor dem Superkontinent Gondwana existierte. Die Artenvielfalt und geologisch beeindruckende Kulisse macht Namibia zu einem beliebten Reiseziel.

Suedafrika Kapregion Chapmans Peak Drive

Südafrika

Eine Welt in einem Land, so wirbt Südafrika für sich. Zu Recht. Das Land am Kap ist das wohl vielfältigste im ganzen südlichen Afrika. Eine 3000 Kilometer lange Küste, berühmte Nationalparks mit sehr guten Wildbeobachtungsmöglichkeiten, pulsierende Städte, hohe Berge, Wasserfälle, Wüsten und sattgrüne Landschaften, eine bemerkenswerte Flora, dazu die vielen verschiedenen Völker, Farben, Kulturen und Sprachen der Regenbogennation garantieren einen abwechslungsreichen Urlaub, in dem jeder Tag etwas Neues bringt. Auch kulinarisch hat das Land viel zu bieten: Am Kap wächst Wein von Weltklasse, an der Küste des Indischen Ozeans werden tropische Früchte angebaut, fangfrischer Fisch steht jeden Tag auf dem Speiseplan der Restaurants an der Küste, und natürlich sollten Sie auch mal ein landestypisches „Braai“ probieren, gut gewürztes Fleisch vom Grill.

Südafrika ist dreimal so groß wie Deutschland. Unterschätzen Sie daher nicht die Distanzen zwischen den Sehenswürdigkeiten. Selbst auf einer dreiwöchigen Reise auf der klassischen Route zwischen Johannesburg und Kapstadt werden Sie nicht ohne einige längere Fahrtage auskommen. Dafür ist die Landschaft abwechslungsreich und Sie werden für manchen Fotostopp anhalten. Wem der Gedanke an viel Fahrerei nicht behagt, der sollte sich auf eine Region Südafrikas beschränken und diese intensiver kennenlernen. Dafür bietet sich z.B. der Südwesten (Kapstadt, Weinregion und Garden Route) oder der Nordosten (Krüger-Nationalpark, Panorama-Route, Swaziland, Zululand) an.

Okavango Delta Flugsafari

Botswana

Botswana grenzt im Süden an Südafrika, im Norden und Westen an Namibia und im Osten und Nordosten an Simbabwe und Sambia. Das Land gehört im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung zu einer der modernsten Staaten in Afrika und bietet zugleich einzigartige Naturkulissen.

Diese zeigen sich vor allem am Weltnaturerbe Okavango-Delta, im Chobe-Nationalpark und in der Halbwüste Kalahari, die bis nach Südafrika hineinreicht. So leben Flusspferde in den Feuchtregionen Botswanas. Wenn die Trockenzeit in Botswana beginnt, ist das Okavango-Delta eine wichtige Tränke für viele Tiere, darunter Elefanten, Büffel, Gnus, Zebras, Löwen und Leoparden.

Der Chobe-Nationalpark wiederum verdankt seinem Namen den durch ihn fließenden Fluss Chobe. Hier wandern unter anderem Wasserböcke (Puku) und afrikanische Büffel umher. Wasserböcke lassen sich in Botsawana ausschließlich in diesem Nationalpark beobachten. Aber vor allem ist der Chobe-Nationalpark für seine vielen Elefanten bekannt.

Sunway Mozambique Road

Mosambik

Mosambik ist Südafrikas Nachbarland im Osten und besitzt eine rund 2.800 km lange Küste entlang des Indischen Ozeans. Der größte Teil des Landes wird von der Trockensavanne beherrscht. Karge weite Graslandschaften mit vereinzelten Akazien und Affenbrotbäumen. Regen fällt fast ausschließlich zwischen November und April, so das die Landschaft für kurze Zeit zu blühen beginnt. Aufgrund des damals langjährigen Bürgerkrieges gehört Mosambik zu den weniger besuchten Reiseländern in Afrika. Erst mit dem Friedensabkommen von 1992 konnte das Land langsam zur Ruhe kommen. Zu den Gebieten die inzwischen auch über eine gute Infrastruktur verfügen, gehört die Umgebung um die Hauptstadt Maputo im Süden und die Orte entlang der Küste. Vor allem die Region Inhambane lockt mit wunderschönen weißen Stränden und glasklaren Lagunen. ein wahres Paradies für Taucher.

Mantenga Cultural Village Tanzshow

Swasiland

Das traditionelle Königreich Swasiland ist mit rund 17.000 Quadratkilometern bekannt für seine wunderschöne Berglandschaft, dicht bewaldete Hänge und beeindruckende Felsformationen. Für Naturliebhaber bietet der Hlane Royal National Park, das Mlawula Nature Reserve im Osten sowie das kleine Mkhaya Game Reserve im Süden genügend Möglichkeiten um Tiere und Pflanzen Südafrikas zu bestaunen. Aber auch kulturell hat das kleine Königreich einiges zu bieten. Besonders bekannt ist es für seine farbenprächtigen Zeremonien wie beispielsweise die Incwala Kingship Zeremonie. Sie findet jedes Jahr Ende Dezember im spirituellen Zentrum des Landes Ludzidzini Royal Village statt. Dabei tritt der König von Swasiland in traditioneller Kleindung auf und segnet die Ernte des Jahres. Außerdem lohnt sich ein Besuch in der Glasfabrik von Ngwenya. Die Glasbläserei fertigt bereits seit 1987 Gefäße aus recyceltem Glas und ist mit ihrer Glaskunst inzwischen weit über die Ländergrenzen bekannt.

soziales Engagement

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