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Wo liegt Namibia

Der Name Namibias leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Im Norden grenzt Namibia an Angola, im Osten an Botswana und Zimbabwe und im Süden und Südosten an Südafrika. Im Nordosten erstreckt sich zudem ein ca. 450 km langer und bis zu 50 km breiter Landfinger zwischen den nördlich angrenzenden Ländern Angola und Sambia und dem südlich angrenzenden Botswana – der Sambesi Region.

Das gesamte Staatsgebiet Namibias umfasst ca. 824.292 km² und ist damit mehr als zweimal so groß wie Deutschland. Im Wesentlichen wird Namibia durch zwei Wüsten geprägt: im Westen durch die von der Kapprovinz bis weit nach Angola hineinreichende Namib und im Osten durch die Kalahari. Zwischen beiden Wüsten liegt das durchschnittlich 1.700 m hohe, um die Hauptstadt Windhoek herum auch das die 2.000-Meter-Marke überschreitende Binnenhochland. Der höchste Berg jedoch – der rund 2.600 m hohe Königstein im Brandbergmassiv – befindet sich im Damaraland.

Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes. Nahezu zwei Drittel der Bevölkerung lebt in den Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto. Ein weiteres Drittel lebt in Zentralnamibia, wobei dort alleine in Windhoek mehr als 250.000 Menschen ihren Wohnsitz haben. Im Süden des Landes leben gerade einmal 7% der Einwohner, während der Westen und die Namib-Wüste mit Ausnahme der Hafenstädte nahezu menschenleer ist.

Als Spezialist für das südliche Afrika kennen wir durch eigene Namibia Reisen alle Regionen persönlich und erfüllen gern auch individuelle Reisewünsche. Eine Auswahl unserer Rundreisen entlang der schönsten Regionen im Land finden Sie unter den jeweiligen Reiserubriken. Die unendliche Weite Namibias erwartet Sie !

Reisearten in Namibia

Mietwagenreisen

Entdecken Sie mit unseren Mietwagenreisen die unendliche Weite Namibias. Mit dem Mietwagen erkunden Sie individuell die atemberaubende Landschaft und artenreiche Tiervielfalt. Im Etosha Nationalpark kommen Sie den „Big 5“ nahe und an der Atlantikküste in Swakopmund tauchen Sie ein in die koloniale Vergangenheit Namibias.

Familienreisen

Bereisen Sie mit Ihren Kindern das faszinierende Namibia. Unsere Familienreisen passen wir auf Wunsch individuell an Ihre Vorstellungen an und wir erstellen Ihnen familiengerechte Reiseverläufe. Besuchen Sie die Tierwelt im Etosha National Park oder erleben Sie Delfine und Robben aus nächster Nähe bei einer Bootstour im Atlantischen Ozean.

Hochzeitsreisen

Traumurlaub in Namibia – entdecken Sie die Weite Namibias bei unseren Hochzeitsreisen durch das Land im südlichen Afrika. Atemberaubende Dünenlandschaften, beeindruckende Wüsten und koloniale Vergangenheit erwarten Sie. Sie übernachten in gemütlichen Lodges und hochwertigen Gästehäusern und erhalten Einblicke in das Leben der Namibier.

Kleingruppenreisen

In kleinen Gruppen bringen wir Ihnen auf unseren Namibia Reisen Land und Leute näher. Traditionelle Kulturen und ursprüngliche Lebensweisen erwarten Sie in Namibia. Sie besuchen den Fish River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt, erleben die faszinierende Kalahari Wüste oder tauchen ein in die atemberaubende Tierwelt im Etosha National Park.

Overland-Safaris

In kleinen Gruppen entdecken Sie das ursprüngliche Namibia auf unseren „Mitmach-Safaris“. Traditionelle Kulturen und ursprüngliche Lebensweisen erwarten Sie in Namibia. Sie besuchen den Fish River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt, erleben die faszinierende Kalahari Wüste oder tauchen ein in die atemberaubende Tierwelt im Etosha National Park.

Privatreisen

Unsere Privatreisen finden mit max. 6 Gästen statt und alle Reisen werden von einem deutschprachigen Reiseleiter begleitet. Zusätzlich erstellen wir gern individuelle Reisevorschläge nach Ihren persönlichen Reisewünschen und wir passen den Reiseverlauf und die Unterkünfte an Ihre Vorstellungen und Preisvorgaben an. Ideal ist diese Reiseform für Familien oder zusammenreisende Paare, die nicht selber fahren möchten aber dennoch einen flexiblen Reiseverlauf wünschen.

Rovos Rail

Entdecken Sie Namibia bei einer exklusiven Zugreise mit dem Rovos Rail. Der nostalgische Zug führt Sie entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten des Landes. Von der Haupstadt Windhoek bis zu den Dünen im Sossusvlei oder der tierreichen Region des Etosha National Parks bieten sich zahlreiche Ausflugsziele in Namibia an.

Regionen in Namibia, die Sie gesehen haben sollten

Namibia Etosha Elefanten Am Wasserloch

Etosha National Park

Etosha ist Namibias berühmtester Nationalpark und zu Recht eines der großen Highlights des Landes. Der Etosha National Park umfasst heute eine Fläche von 22 270 km2. Von der Gesamtfläche des Parks ist jedoch gerade einmal ein Fünftel für Besucher erschlossen.

Der Reiz des Etosha National Parks liegt in seiner artenreichen Tierwelt. Am Südrand der Etosha-Pfanne gibt es viele Quellen, die den Tierreichtum hier überhaupt erst ermöglicht haben. Nebst den vielen Zebras, Gnus, Giraffen und Springböcken, leben im Etosha National Park Elefanten, Nashörner, verschiedene Antilopenarten und natürlich auch Raubtiere. Der größte Löwe, der je in Etosha gesichtet wurde, war 260 kg schwer, die Spur war so groß wie eine männliche Hand. Eine Besonderheit des Etosha National Parks sind die Schwarznasenimpalas. Diese Unterart der Impalas kommt fast ausschließlich in Etosha vor und ist leicht am schwarzen Nasenrücken zu erkennen.

Für Tierbeobachtungen im Etosha National Park gilt die Pareto-Regel: 80% Glück und 20% Strategie. In der Trockenzeit kommen die meisten Tiere mindestens einmal am Tag zu einer der Wasserstellen. Es gilt also, viel Geduld mitzubringen und dort zu verweilen. Nachdem der erste Regen gefallen ist, verlassen die Tiere schlagartig die völlig überweideten Gebiete um die Wasserstellen, denn nun gibt es überall Pfützen und Tümpel. Zwar ist in der Regenzeit mehr Glück nötig, um Tiere beobachten zu können, doch wartet Etosha dann mit einem ganz eigenen Reiz auf: Die Springböcke begeistern mit verspielter Eleganz, alle Tiere sind voller Elan und tollen umher (während sie in der heißen Trockenzeit oft apathisch unter den Bäumen auf den Abend warten). Wenn auf den weiten Flächen das Gras sprießt, halten sich hier große Herden von Antilopen und Zebras auf. Nicht zuletzt werden in der Regenzeit die Jungen geboren.

Aufschlussreich kann ein Blick in die Beobachtungsbücher sein, die in den Büros der Camps und zunehmend auch in den Unterkünften außerhalb des Parks ausliegen. In diese Bücher tragen Besucher des Parks ihre Tierbeobachtungen ein.

Namibia Fish River Canyon Ausblick

Fish River Canyon

Der gigantische Canyon des Fish River ist bis zu 27 km breit und bis zu 549 m tief und seit 1968 ein Park. Der Fish River entspringt im östlichen Naukluft-Gebirge und legt bis zu seiner Mündung in den Oranje eine Strecke von 650 km zurück. Über die Länge des Fish River Canyons gibt es verschiedene Angaben: Meist wird sie mit 161 km angegeben. Hierbei handelt es sich um den typischen Canyon, eine Schlucht mit stufenförmigen Hängen, die sich V-förmig nach unten verjüngt. Dieser deutlich ausgeprägte Canyon beginnt südlich von Seeheim und endet kurz vor Ai-Ais.

Vom Hauptaussichtspunkt und dem weiter westlich gelegenen Hikers’ Point hat man einen eindrucksvollen Blick hinab auf die Höllenkurve (Hell’s Bend), das imposanteste Beispiel des gewundenen Canyon-Laufes.

Der Abstieg in den Canyon ist nur im Rahmen der gebuchten, etwa 85 km langen Wanderung, für die ein medizinisches Gutachten vorgelegt werden muss, erlaubt (dies auch nur in der kühlen Jahreszeit vom 15. April bis zum 15. September). Ansonsten ist der Abstieg streng verboten und sollte wirklich unterlassen werden. Es gab schon einige Todesfälle durch Hitzschlag und Herzversagen.

Namibia Windhoek Christuskirche

Windhoek

Windhoek liegt 1654 m über dem Meeresspiegel in einem Tal, umgeben von den Auasbergen im Südosten, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomashochland im Westen. Die Berge um Windhoek bestehen hauptsächlich aus Glimmerschiefer, der mit Quarzgängen durchsetzt ist. Diese Gesteine sind Zeugnisse des ehemaligen Bodens des Damara-Meeres, welches sich vor etwa 750 Mio. Jahren an dieser Stelle zwischen zwei Festlandssockeln erstreckte.

Im trockenen Südwesten Afrikas konnten Siedlungen ausschließlich an den raren Wasserstellen entstehen. So entwickelte sich auch Windhoek an den heißen und kalten Quellen in der Mitte des Landes. Erste Zeugnisse menschlicher Existenz wurden in Form von Werkzeugen im Gebiet des heutigen Zooparks gefunden. Ihr Alter wird auf 5000 Jahre geschätzt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Quellen immer wieder von Menschen aufgesucht, beispielsweise von den San, Damara, Nama und ab dem 18. Jahrhundert auch von den Herero. Als erster Weißer berichtete der Jäger und Abenteurer Willem van Reenen von diesen Quellen, die er 1791 entdeckte. Nach heutiger Geschichtsschreibung gilt Jonker Afrikaner, der sich um 1837 hier niederliess als der eigentliche Gründer Windhoeks.

Heute ist Windhoek eine kleine Stadt mit ganz eigenem Charakter. Beim ersten Bummel durch die Stadt fühlt man sich wie im falschen Film – 10 000 km von zu Hause entfernt ist überall Deutsch zu hören und zu lesen! Gerade das erleichtert jedoch die Akklimatisierung in Namibia. Man spürt aber auch ganz stark das multikulturelle Flair Windhoeks, einer Stadt, in der die vielen verschiedenen Völker und Kulturen Namibias neben- und miteinander leben.

Windhoek bedeutet so viel wie „windige Ecke, meist bläst der „Südwester“ hier recht kräftig. In der Vergangenheit trug die Stadt jedoch immer wieder unterschiedliche Namen. Die Nama nannten diesen Platz mit den heißen Quellen /Ae//gams (Feuerwasser), und der Otjiherero-Name ist Otjimuise (Platz des Rauchs). James Alexander, der britische Abenteurer, nannte es, als er wahrscheinlich um 1837 dort war, „Queen Adelaide’s Bath“. 1842 gaben die rheinischen Missionare Hugo Hahn und Heinrich Kleinschmidt der Stadt den Namen „Barmen“, benannt nach ihrem Hauptsitz in Wuppertal. 1844 taucht dann erstmals der Name „Windhoek“ in verschiedenen Varianten (Went Hoek, Windhoek, in Windhoeken, Windhoekt, Wienhoek) auf.

Windhoek bildet sowohl geografisch als auch wirtschaftlich das Zentrum des Landes. Die kleine Landeshauptstadt hat sich jedoch, abgesehen von der Bandbreite an Übernachtungsmöglichkeiten, noch nicht so richtig auf Touristen eingestellt. Zum Einkaufen genügt meist ein Tag, zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten ebenfalls.

Namibia Damaraland Klip River Valley Tour

Damaraland

Das Damaraland erstreckt sich von Khorixas im Osten bis an die Atlantikküste im Westen. In der Zeit der Apartheid war es das „Homeland“ für die Damara, eine namibische Bevölkerungsgruppe. Heute bildet es gemeinsam mit dem Kaokoveld die Kunene Region. Das herausragende Merkmal des Damaralandes sind die vielen Tafelberge, die der abwechslungsreichen, offenen Landschaft ihren ganz eigenen Charakter verleihen.

Namibia Sambesi Region Rundu Bootstour

Bwabwata National Park

Im Jahr 2002 wurden nach langer Vorankündigung der Mahango Game Park und der West-Caprivi Game Park zum 5244 km2 großen Bwabwata National Park zusammengeschlossen. Das Gebiet wird im Westen vom Okavango, im Osten vom Kwando, im Norden von Angola und im Süden von Botswana begrenzt. Es ist 180 km lang und 32 km breit, umfasst eine Fläche von 570 000 ha und erhält im Jahr durchschnittlich 650 mm Regen. Es wurde 1963 zum Naturpark erklärt, 1968 zum Wildreservat und kurz darauf zur südafrikanischen Militärzone.

Im Gebiet des heutigen Bwabwata National Park gibt es Elefanten, Büffel, Hippos und viele andere Arten wie Rappen- und Säbelantilopen, Tsessebes, Löwen, Leoparden, Hyänen und Wilde Hunde. Außerdem kommen hier neben zahlreichen Vogelarten auch die seltene Sitatunga, Lechwe und der Buschbock vor. Berühmt sind vor allem die Tierbeobachtungen an der legendären Hufeisenbiegung, dem sogenannten „Horse Shoe Bend“.

Die Durchfahrt durch den Bwabwata National Park auf dem asphaltierten Trans-Caprivi-Highway ist kostenlos und mit dem Pkw problemlos möglich. Jenseits der B 8 ist ein Eintritt am jeweiligen Tor zu entrichten.

Kaokoveld

Nördlich von Sesfontein liegt das Kaokoveld. Das 50 000 km2 große Gebiet wird im Norden vom immer wasserführenden Fluss Kunene, im Westen von der Namib-Wüste, im Süden vom Damaraland und im Osten vom Ovamboland begrenzt. Kaoko steht in Herero für „das Land zur Linken des Kunene“.

Popa Falls

Mamili National Park

Namibia Sossusvlei Sandduenen

Sossusvlei

Das Sossusvlei mit seinen riesigen Dünen, die im wechselnden Tageslicht mit verschiedenen Farbnuancen beeindrucken, ist eine der schönsten und auch bekanntesten Sehenswürdigkeiten Namibias. Die Dünen am Sossusvlei bilden ein dynamisches, sich ständig veränderndes System. Mit einem Farbspiel von Goldgelb und Ocker bis zu Orange, von kastanienfarben bis zu intensivem Ziegelrot, das je nach Tageszeit blasser oder kräftiger ist, bilden diese Dünen im ersten und letzten Tageslicht eines der beliebtesten Fotomotive der Welt.

Neben Sossusvlei selbst sind Dune 45, Big Daddy und das Deadvlei weitere Attraktionen. Außerdem lohnt ein Abstecher zum 30 m tiefen Sesriem Canyon. Dieser ist das Ergebnis eines langen Erosionsprozesses, bei dem sich das Tsauchab Rivier in die Ebene gegraben hat.

Namibia Sossusvlei Salzpfannen Von Oben

Namib

Die Namib-Wüste erstreckt sich über 2000 km als langer, schmaler Streifen entlang der afrikanischen Westküste, vom Carajamba-Fluss in Angola bis hinunter zum Olifants Rivier in der südafrikanischen Kap-Provinz. Sie bedeckt die gesamte namibische Küste.

Auf dieser Strecke variiert das Klima von warm mit sommerlichen Regenfällen im Norden bis kühl mit Winterregen im Süden. Die Übergangszone liegt irgendwo im Dünenmeer zwischen Walvis Bay und Lüderitz.

Nirgends ist die Namib breiter als 200 km, doch die Klimaunterschiede von West nach Ost sind ebenso erstaunlich wie die von Nord nach Süd. Die Küste ist kühl und neblig mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von weniger als 20 mm jährlich, während im wärmeren Landesinneren um die 100 mm pro Jahr fallen.

Namibia Swakopmund Innenstadt

Swakopmund

Ein Stück Deutschland am Rand der Wüste – so wird das kleine Küstenstädtchen häufig beschrieben. In Swakopmund ist sehr viel von der deutschen Atmosphäre erhalten geblieben. Eine große Anzahl von Häusern und Gebäuden sind im Jugendstil erbaut, der während der Kolonialzeit sehr beliebt war.

Wer Swakopmund von der Wüste her ansteuert, muss mit plötzlich auftretendem, dichtem Nebel rechnen. Doch selbst wenn sich die Küste nebelfrei präsentiert, ist es am Atlantik meist sehr viel kühler als im Landesinneren.

Swakopmund wird von den Namibiern, insbesondere den deutschsprachigen, heiß und innig geliebt. In den Sommerferien zu Weihnachten ist es daher völlig überlaufen, Unterkünfte müssen weit im Voraus gebucht werden, ohne Tischreservierung findet man oft im Restaurant keinen Platz. Außerhalb der Feriensaison geht es in Swakopmund beschaulicher zu. Auf jeden Fall hat Swakopmund einiges für Besucher zu bieten und ist nicht umsonst Teil fast jeder Namibiareise.

Das Zentrum Swakopmunds ist klein und übersichtlich, alle interessanten Geschäfte sowie die Supermärkte befinden sich in der Dr Sam Nujoma Ave oder in den Seitenstraßen, hauptsächlich zur Küste hin, und in der Arkade zwischen Tobias Hainyeko St und Hendrik Witbooi St. Viele Souvenirgeschäfte haben auch samstags und sonntags geöffnet, zumindest stundenweise.

Namibia Spitzkoppe Schotterpiste

Erongo Mountains

Die Granitformationen des Erongo sind äußerst fotogen, Kletterer bezeichnen dieses Gebiet als Kletter-Eldorado. In den Höhlen des Erongo gibt es Felsmalereien, auch alte Steinwerkzeuge wurden gefunden. Das Erongo-Gebirge ist ein Granitmassiv. Es liegt 2320 m über dem Meer, ragt 1000 m über die Ebene hinaus und hat einen Durchmesser von etwa 40 km. Die Erongo-Gegend ist reich an Halbedelsteinen, vor allem Turmaline kommen hier häufig vor.

Namibia Waterberg Plateau Park Oryx

Waterberg Plateau National Park

Auf dem Waterberg wurde 1972 ein 42 550 ha großer Park geschaffen (Waterberg Plateau Park), um vom Aussterben bedrohte Tierarten zu retten. Verschiedene Wildarten wurden auf dem Plateau ausgesetzt, beispielsweise Breitmaulnashörner, Afrikanische Büffel, Halbmondantilopen (Tsessebe), Rappenantilopen (Sable) und Pferdeantilopen (Roan). Zudem gibt es hier „gewöhnlichere“ Tierarten wie Antilopen, Giraffen und Warzenschweine. Vogelliebhaber wird der Waterberg ebenfalls begeistern, mehr als 200 Arten wurden hier bereits identifiziert. Die sehr stark bedrohten Kapgeier gibt es nur noch in den Bergen Transvaals und Lesothos sowie in einer kleinen, völlig isolierten Gruppe am Waterbergt. Der Kapgeier ist der zweitgrößte Geier der Welt mit einer Flügelspannweite von 3 m.

Die Besonderheit des Waterbergs wird man am ehesten spüren, wenn man ihn zu Fuß erobert. Es gibt mehrere Wanderwege.

Wer die Pirschfahrt auf dem Plateau mitmachen möchte, bucht sie spätestens bei Ankunft vor Ort. Die Fahrt wird zweimal täglich unternommen (um 6.30 Uhr und 15.30 Uhr),  Treffpunkt ist vor dem Büro im Camp. Oben auf dem Plateau gibt es sehr viel Busch, zu hohe Erwartungen an Tierbeobachtungsmöglichkeiten darf man deshalb nicht haben. Mit dem eigenen Wagen kann das Plateau nicht erkundet werden.

Botswana Central Kalahari Game Reserve Landschaft

Kalahari Wüste

Wer die Kalahari während der zehn Monate dauernden Trockenzeit besucht, wird sie zweifelsfrei als Wüste erleben. Wohin das Auge blickt: Sand, heißer, meist rötlicher Sand, zu grob und kiesig, um das Regenwasser zu speichern. Die Kalahari-Dünen kommen vor allem im Südwesten der Kalahari vor. Sie sind Längsdünen, d. h. sie verlaufen parallel zur vorherrschenden Windrichtung. Im Gegensatz zu den Dünen in der Namib wandern die Kalahari-Dünen nicht mehr. Sie sind meist 10–30 m hoch und mit Gras und Akazien bewachsen. Die außergewöhnliche rote Farbe wird durch einen dünnen Film Eisenoxyd, der jedes einzelne Sandkorn umhüllt, verursacht.

Die Kalahari selbst ist ein Schatz. Denn für wilde Tiere bietet sie einen der letzten ungestörten Lebensräume, die in der modernen Welt verblieben sind.

In der Kalahari gibt es keinen Kompromiss, keinen Mittelweg, nur Extreme. Extreme Hitze und Trockenheit, extreme Kälte, extreme Entfernungen, extremen Hunger und Durst. Selbst der Regen kann extrem sein, wenn er endlich nach Monaten der Trockenheit einsetzt.

Wahrscheinlich ist kein Geschöpf der Erde so geschickt darin, Wasser aufzuspüren, wie die San (Buschmänner). Wie die Löwen trinken die San die Körpersäfte ihrer Beutetiere. Eine gut gebaute Antilope liefert einer Familie für eine ganze Woche genug Flüssigkeit. Eine noch bessere Quelle sind Pflanzen. Die Tsama ist die wichtigste aller wasserhaltigen Früchte. Diese glänzenden, grün gestreiften Melonen von der Größe kleiner Kürbisse reifen im Frühsommer, wenn die Trockenzeit ihren Höhepunkt erreicht hat und die Wasserlöcher fast oder ganz ausgetrocknet sind.

Kwando Region

Nur fünf Flüsse in Namibia führen immer Wasser. Drei davon befinden sich in der Sambesi Region (dem ehemaligen Caprivi-Streifen). Dadurch hat der Caprivi neben dem höchsten Niederschlag auch den größten Wasserreichtum Namibias vorzuweisen.

Eine Reise wert: Namibias Nachbarn

Suedafrika Kapregion Chapmans Peak Drive

Südafrika

Eine Welt in einem Land, so wirbt Südafrika für sich. Zu Recht. Das Land am Kap ist das wohl vielfältigste im ganzen südlichen Afrika. Eine 3000 Kilometer lange Küste, berühmte Nationalparks mit sehr guten Wildbeobachtungsmöglichkeiten, pulsierende Städte, hohe Berge, Wasserfälle, Wüsten und sattgrüne Landschaften, eine bemerkenswerte Flora, dazu die vielen verschiedenen Völker, Farben, Kulturen und Sprachen der Regenbogennation garantieren einen abwechslungsreichen Urlaub, in dem jeder Tag etwas Neues bringt. Auch kulinarisch hat das Land viel zu bieten: Am Kap wächst Wein von Weltklasse, an der Küste des Indischen Ozeans werden tropische Früchte angebaut, fangfrischer Fisch steht jeden Tag auf dem Speiseplan der Restaurants an der Küste, und natürlich sollten Sie auch mal ein landestypisches „Braai“ probieren, gut gewürztes Fleisch vom Grill.

Südafrika ist dreimal so groß wie Deutschland. Unterschätzen Sie daher nicht die Distanzen zwischen den Sehenswürdigkeiten. Selbst auf einer dreiwöchigen Reise auf der klassischen Route zwischen Johannesburg und Kapstadt werden Sie nicht ohne einige längere Fahrtage auskommen. Dafür ist die Landschaft abwechslungsreich und Sie werden für manchen Fotostopp anhalten. Wem der Gedanke an viel Fahrerei nicht behagt, der sollte sich auf eine Region Südafrikas beschränken und diese intensiver kennenlernen. Dafür bietet sich z.B. der Südwesten (Kapstadt, Weinregion und Garden Route) oder der Nordosten (Krüger-Nationalpark, Panorama-Route, Swaziland, Zululand) an.

Mantenga Cultural Village Tanzshow

Swasiland

Das traditionelle Königreich Swasiland ist mit rund 17.000 Quadratkilometern bekannt für seine wunderschöne Berglandschaft, dicht bewaldete Hänge und beeindruckende Felsformationen. Für Naturliebhaber bietet der Hlane Royal National Park, das Mlawula Nature Reserve im Osten sowie das kleine Mkhaya Game Reserve im Süden genügend Möglichkeiten um Tiere und Pflanzen Südafrikas zu bestaunen. Aber auch kulturell hat das kleine Königreich einiges zu bieten. Besonders bekannt ist es für seine farbenprächtigen Zeremonien wie beispielsweise die Incwala Kingship Zeremonie. Sie findet jedes Jahr Ende Dezember im spirituellen Zentrum des Landes Ludzidzini Royal Village statt. Dabei tritt der König von Swasiland in traditioneller Kleindung auf und segnet die Ernte des Jahres. Außerdem lohnt sich ein Besuch in der Glasfabrik von Ngwenya. Die Glasbläserei fertigt bereits seit 1987 Gefäße aus recyceltem Glas und ist mit ihrer Glaskunst inzwischen weit über die Ländergrenzen bekannt.

Suedafrika Drakensberge

Lesotho

Das Königreich Lesotho wird auch als das Dach Afrikas bezeichnet. Es gehört zu den höchstgelegenen Ländern der Welt und erreicht im westlichen Hochland zwischen 1400 und 1700 m Höhe. Der östliche Teil des Landes liegt innerhalb der Drakensberge, die in Lesotho Maloti Berge genannt werden. Hier erreichen die Hochebenen über 2000 m und die Berggipfel übersteigen die 3000 m. Der höchste Berg ist der Thabana Ntlenvana mit 3482 m, der auch gleichzeitig der höchste Berg des südlichen Afrikas ist. Wie Mosambik war auch Lesotho politisch sehr unruhig. Erst 2002 stabilisierte sich die Lage und das Land wurde auch von Reiseliebhabern entdeckt. Besonders beliebt sind die Hauptstadt Maseru und die Malomi-Berge mit der beeindruckenden Hochlandvegetation.

Okavango Delta Flugsafari

Botswana

Botswana grenzt im Süden an Südafrika, im Norden und Westen an Namibia und im Osten und Nordosten an Simbabwe und Sambia. Das Land gehört im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung zu einer der modernsten Staaten in Afrika und bietet zugleich einzigartige Naturkulissen.

Diese zeigen sich vor allem am Weltnaturerbe Okavango-Delta, im Chobe-Nationalpark und in der Halbwüste Kalahari, die bis nach Südafrika hineinreicht. So leben Flusspferde in den Feuchtregionen Botswanas. Wenn die Trockenzeit in Botswana beginnt, ist das Okavango-Delta eine wichtige Tränke für viele Tiere, darunter Elefanten, Büffel, Gnus, Zebras, Löwen und Leoparden.

Der Chobe-Nationalpark wiederum verdankt seinem Namen den durch ihn fließenden Fluss Chobe. Hier wandern unter anderem Wasserböcke (Puku) und afrikanische Büffel umher. Wasserböcke lassen sich in Botsawana ausschließlich in diesem Nationalpark beobachten. Aber vor allem ist der Chobe-Nationalpark für seine vielen Elefanten bekannt.

Simbabwe Victoria Falls Von Oben

Simbabwe

Der berühmteste Schauort in diesem Staat sind die Victoria Falls (Victoriafälle). Sie bilden die Grenze zu Sambia und gehören seit 1989 zum Welnaturerbe der Unesco. An den Vicoriafällen rauscht das Wasser rund 108 m in die Tiefe. Das umliegende Gebiet unter den Wasserfällen wandelte sich aufgrund des entstehenden Sprühregens zu einem Regenwald. Hier fließt der Fluss Sambesi, die natürliche Grenze von Simbabwe und Sambia unterhalb der Victoria Falls. Benannt sind die Wasserfälle nach Königin Victoria – der britische Entdecker David Livingstone wählte den Namen zu Ehren der damaligen Herrscherin. Der nahegelegene Grenzort, zu Sambia gehörig, trägt den Namen des Entdeckers: Livingstone.

Sunway Mozambique Road

Mosambik

Mosambik ist Südafrikas Nachbarland im Osten und besitzt eine rund 2.800 km lange Küste entlang des Indischen Ozeans. Der größte Teil des Landes wird von der Trockensavanne beherrscht. Karge weite Graslandschaften mit vereinzelten Akazien und Affenbrotbäumen. Regen fällt fast ausschließlich zwischen November und April, so das die Landschaft für kurze Zeit zu blühen beginnt. Aufgrund des damals langjährigen Bürgerkrieges gehört Mosambik zu den weniger besuchten Reiseländern in Afrika. Erst mit dem Friedensabkommen von 1992 konnte das Land langsam zur Ruhe kommen. Zu den Gebieten die inzwischen auch über eine gute Infrastruktur verfügen, gehört die Umgebung um die Hauptstadt Maputo im Süden und die Orte entlang der Küste. Vor allem die Region Inhambane lockt mit wunderschönen weißen Stränden und glasklaren Lagunen. ein wahres Paradies für Taucher.

soziales Engagement

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