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Unsere Top-ReisenDie Jahreszeiten sind auf der Südhalbkugel entgegengesetzt zu den unseren (im südafrikanischen Winter ist bei uns Sommer)!
Südafrika ist für seinen endlosen Sonnenschein berühmt. Ein subtropischer Standort, vom Ozean von drei Seiten des Landes und der Höhe des inneren Plateaus gestaltet, sind für die warmen Bedingungen und Temperaturen von Südafrika verantwortlich, die so typisch für das Land sind und es so beliebt machen.
Südafrika ist ein relativ trockenes Land, mit einer jährlichen Niederschlagsdurchschnittsmenge von etwa 464mm (Weltdurchschnitt = 860mm). Während das West-Kap im Winter dem meisten Regen ausgesetzt ist, ist der Rest des Landes im Großen und Ganzen ein Sommerregen-Gebiet. Die Temperaturen in Südafrika sind ganzjährig relativ hoch. Jedoch ist zu sagen, dass sie in der Gegend um Punda Maria während des ganzen Jahres kaum unter 20°C fallen und im Gegensatz kann man vor allem in Johannesburg während der Wintermonate mit kälteren Temperaturen bis zu 10°C rechnen.
Aufgrund der höheren Erhebung über dem Meeresspiegel tendieren die Temperaturen in Südafrika gleichzeitig dazu, hauptsächlich niedriger zu sein als in anderen Ländern auf ähnlichen Breitengraden (wie z.B. Australien), was das Klima besonders für Mitteleuropäer ausgesprochen angenehm macht.
Wildbeobachtung
Die beste Zeit zur Wildbeobachtung ist im späten Frühjahr (September und Oktober). Das Klima im Krüger National Park ist auch im südafrikanischen Winter sehr mild. Im Sommer und bei hohen Temperaturen suchen die wilden Tiere meist schon früh einen schattigen Platz zum Schlafen und sind daher eher nachtaktiv. Dazu werden Sie zwischen Juni und September ein verändertes Bild erleben. Hier ist das Gras nun trocken und auch die Flüsse führen nur noch wenig Wasser, was dazu führt, dass die Tiere sich auf Wanderschaft zu den Wasserstellen der Parks begeben, wo sie sich hervorragend beobachten lassen. Eine weitere Erleichterung ist das niedriger wachsende Gras zu dieser Zeit, was es dem Beobachter erleichtert die Wildtiere während einer Pirschfahrt schon aus der Ferne zu erkennen.
Sie können natürlich auch zu jeder anderen Jahreszeit die Tiere beobachten. Wir empfehlen Ihnen gerade dann hauptsächlich früh morgens auf Pirschfahrt zu gehen, bei der Sie Ihr Ranger im offenen Geländewagen zur Dämmerung in den Bush mitnimmt. Dies ist in unseren Tourenverläufen bereits so eingeplant, um für Sie das Beste und Tollste aus dem Erlebnis „Safari“ rauszuholen. Besonders nach einem feuchten Winter können Sie viele Jungtiere erleben!
Blütenpracht
Vor allem im August und September können Sie das unglaublich schöne Blütenmeer des Namaqualand erleben. Ebenso lässt Sich die endlose Artenvielfalt der Garden Route im südafrikanischen Frühling am besten beobachten, denn hier entfaltet sie ihre volle Blüte.
Walbeobachtung
Die Walsaison ist ein weiteres Highlight, wofür Südafrika berühmt ist. Das kommt daher, dass der Southern Right Wale von der Antarktis zum Kalben an die südafrikanische Küste kommt, da es ihnen sonst zu kalt ist. Und das Besondere ist, dass die Tiere immer dieselben Küstenabschnitte aufsuchen, an denen sie bis ins seichte Wasser schwimmen. So können Sie die Wale direkt vom Land aus beobachten. Die Southern Right Wale aus dem Süden sowie Delfine und auch der Weiße Hai treiben sich von Mai bis Oktober an Südafrika´s Küsten herum.
Weinverkostung
Die jährliche Weinlese findet in den berühmt berüchtigten Winelands, der Weinregion nordöstlich von Kapstadt, im März und April statt. Zu dieser Zeit ist es am Kap sehr mild und trocken. Allerding wissen die Weinliebhaber natürlich nicht nur die geringen Niederschläge zu schätzen, es ist zu dieser Jahreszeit auch touristisch bereits etwas ruhiger, denn die Südafrikaner reisen am liebsten zu Weihnachten und Ostern.
Tauchen und Surfen
Diese Wassersportarten lassen sich in weiten Teilen des Landes wohl jenseits der Sommermonate am besten unternehmen (d.h. von April bis Ende September). Dies soll natürlich nicht bedeuten, dass Sie nicht auch in anderen Monaten Tauchen und Surfen können.
Fluss-Rafting
Lässt sich am besten am Kap gegen Ende des Winters und in KwaZulu Natal in der Höhe des Sommers (Spätnovember bis Mitte Februar) unternehmen. In anderen Regionen, wie Mpumalanga und Limpopo ist es eher weniger jahreszeitabhängig.
Wanderungen
Sind am besten im Frühjahr und Herbst geeignet, weil der Sommer in großen Teilen des Landes sehr heiß werden kann. Zu beachten sind die gefährlichen Sommergewitter am Drakensberg, während es im Winter gute Chancen auf Schnee gibt. Im Winter sollten Sie Wanderungen am Kap eher vermeiden, denn dann ist es hier nass und das Wandern sehr hart. Bitte bedenken Sie immer, dass der Tafelberg durch sein eigenes Wetter bestimmt wird, welches sich schlagartig ändern kann. Wenn sich am Gipfel des Bergs Wolken bilden, können Sie von unten ein herrliches Naturschauspiel erleben, da es so wirkt, als lägen die Wolken wie ein weißes Tischtuch auf dem Tafelberg. Zur selben Zeit werden Sie oben jedoch kaum Fernsicht haben. Es empfiehlt sich vor einem Ausflug auf den Tafelberg nochmal nach dem tagesaktuellen Wetter zu erkundigen, denn bei starkem Wind kann es vorkommen, dass die Panorama-Seilbahn des Tafelbergs nicht in Betrieb genommen wird.
Vogelbeobachtungen
Für alle Vogelliebhaber: die paläoarktischen Zugvögel werden um den November herum und die innerafrikanischen Zugvögel normalerweise bis Mitte Oktober ankommen.
Baden und am Strand relaxen
Sollten Sie es bevorzugen, sich lieber an den Stränden zu entspannen, ist der Hochsommer die beste Zeit - obwohl dann auch alle anderen dort sind. Ein großer Bonus ist, dass die Strände von NordkwaZulu-Natal sogar Mitte Winter noch warm und sonnig sind. Spezieller lässt sich sagen, dass die Wassertemperaturen des Atlantik und des Indischen Ozeans zwischen November und April am angenehmsten sind. Besonders in Durban dürfen sich Familien mit Kindern, Wassersportler und Sonnenanbeter auf Wassertemperaturen von rund 24°C freuen. Generell bleibt das Wasser des Indischen Ozeans ganzjährig einladend warm. Am Kap ist es mit rund 18°C im Sommer etwas kühler. In beiden Regionen beträgt die Lufttemperatur im Durchschnitt 25°C.
Frühling
Es gibt keinen Ort in Südafrika an dem der Frühling (August bis Mitte Oktober) so spektakulär ist wie in den Provinzen des Kaps. Der trübe Winter wird hier absolut vergessen, wenn tausend kleine, sonst unscheinbare Pflanzen die Ebenen mit einem schillernden Blumenteppich bedecken. Eine alljährliche Wallfahrt, zur Sichtung der Blumen vom Namaqualand am West- und Nord-Kap gehört für viele Südafrikaner zur Normalität.
Sommer
Der Sommer ist in den meisten Teilen Südafrikas (Mitte Oktober bis Mitte Februar) von ziemlich heißem, sonnigem Wetter mit häufigen Nachmittagsgewittern gestaltet, die dann wieder schnell aufklaren und einen warmen, erdigen, deutlich afrikanischen Geruch in der Luft hinterlassen. Die Ausnahme bildet hier nur das West-Kap mit seinem Mittelmeerklima, denn hier regnet es im Winter.
Herbst
Man kann schon fast sagen, dass der Herbst (Mitte Februar bis April) in Südafrika auf eine Art das beste Wetter bietet. Denn es ist angenehm warm und im ganzen Land fällt kaum Regen. Mit fortschreitender Jahreszeit ändert sich dies und es wird kälter. Besonders herrlich ist der Herbst in Kapstadt, denn hier werden die Menschen mit sonnig heißen Tagen und warmen, laue Nächten, in die vielen Cafés gelockt.
Winter
Durch die höher gelegenen Bereiche des inneren Plateaus ist der Winter (Mai bis Juli) in Südafrika charakterisiert von Trockenheit, sonnig frischen Tagen und ziemlich kalten Nächten. Warme Kleidung mitzubringen ist hier also eine gute Idee. Absolut fantastisches Winterwetter mit sonnigen, leicht wärmeren Tagen und geradezu ohne Wind und Regen bieten wohl die KwaZulu-Natal Küste, wie auch das Lowveld (tiefer liegende Gebiete) der Limpopo und Mpumalanga Provinzen. Der meiste Regen kommt, mit ziemlich vielen bedeckten und regnerischen Tagen, im West-Kap. Allerdings wird diese Zeit immer wieder von wunderbaren Tagen unterbrochen, die sich mit den Besten eines britischen Sommers messen können. Im Gegensatz dazu schneit es im Winter in den hohen Bergen des Kaps und auf dem Drakensberg in KwaZulu Natal.
Kapstadt, Garden Route, Eastern Cape
Das Klima an der Garden Route ist maritim. Die Sommer sind gemäßigt und dadurch angenehm warm, die Winter eher mild. Zu den niederschlagsreichsten Gebieten Südafrikas gehört die Garden Route, denn die feuchten Seewinde des Indischen Ozeans regnen sich an den Luv-Seiten der Berghänge ab. Der westliche Teil der Garden Route fällt noch in das Winterregen-Gebiet der westlichen Kap-Region. Je weiter man Richtung Port Elizabeth kommt, desto mehr verlagert sich die Regenzeit in die Sommermonate.
Grundlegend kann man jedoch ganzjährig mit Niederschlägen rechnen. In Kapstadt und Umgebung sowie am Eastern Cape hingegen sind die Niederschläge geringer als an der Garden Route. Wenn es regnet, dann nur kurz und die Niederschläge konzentrieren sich eher auf die Wintermonate (Ausnahme: Eastern Cape, hier fallen Sie ganzjährig, jedoch vorwiegend in den Sommermonaten). Darum sind die Winter feucht und kühl, wobei die Temperaturen kaum unter 10°C sinken.
Bei der Empfehlung zur besten Reisezeit, muss man kleine Unterschiede zwischen den Regionen machen. Für die Garden Route sind wohl die Sommermonate (September bis April) die beste Reisezeit, da die restlichen Monate eher kühl und feucht sind. Jedoch kann man auch im Winter mit ein bisschen Glück ein paar stabile Hochdruck-Wetterlagen mit schönem, trockenen Wetter und milden Temperaturen antreffen. Die Wasser-Temperaturen sind im Winter jedoch eindeutig zu niedrig zum Baden.
Für Kapstadt und Umgebung finden sich zum Thema „beste Reisezeit“ so einige unterschiedliche Informationen, was besonders daran liegt, dass Kapstadt fast ganzjährig gleichbleibend angenehme Klimabedingungen vorweist. Es ist also je nach Interesse entscheidend, welches nun für Sie die optimale Reisezeit ist. Nur von Juni bis August ist es in Kapstadt eher etwas kühler, denn hier schwanken die Tagestemperaturen zwischen 15 – 20°C.
Zur Wassertemperatur für die Badeliebhaber gibt es noch folgendes zu sagen; die Wassertemperaturen des Atlantiks im Westen der Stadt sind meistens ausgesprochen niedrig, was durch die kalte Meeresströmung bedingt ist. Etwas wärmeres Wasser finden Sie auf der östlichen Seite der Stadt, wo sich bereits der Einfluss des Indischen Ozeans bemerkbar macht. Daher gibt es hier auch, unschwer zu erkennen, die dichter bevölkerten Strände und Badeorte.
Sein eigenes, besonderes Wetterproblem hat Kapstadt sowie die Kap Halbinsel wegen dem oft stürmischen Wind, mit dem vor allem von Dezember bis Januar zu rechnen ist. Hiervon sind besonders die nördlichen Stadtteile betroffen. Durch das Tafelbergmassiv wird der Westen eher vor dem leidigen "Southeaster" Wind geschützt.
Das Eastern Cape hingegen ist ganzjährig gut zu bereisen, auch wenn im Sommer mit gelegentlichen Regengüssen zu rechnen ist. In den Sommermonaten sind die Wasser-Temperaturen zum Baden stets angenehm, im Winter dafür etwas zu niedrig.
Johannesburg, Krüger Park, Madikwe
Das Klima in Johannesburg ist aufgrund der Höhenlage von 1753 m über NN das ganze Jahr über gut erträglich. Die Sommer werden tagsüber nie zu heiß und nachts kühlt es angenehm ab. Der Winter wird nachts zwar recht kühl (Minustemperaturen), tagsüber scheint jedoch fast immer die Sonne und lässt die Temperaturen auf ein angenehmes Maß von bis zu 25°C klettern. So kann man sagen, dass die durchschnittliche tägliche Sonnenscheindauer in Johannesburg das ganze Jahr bei über 8 bis 10 Stunden liegt.
Eine Ausnahme ist der August, hier können etwas unangenehme Witterungsverhältnisse auftreten, wenn der starke Wind über das Hochland streicht. Dadurch werden dann lockere Sandschichten der Abraumhalden durch die Luft gewirbelt, und die Stadt ist mit einem gelben Staubschleier bedeckt.
Im Krüger Park und Madikwe Game Reserve können die Temperaturen im Sommer hingegen auf bis zu 40°C steigen, was an der Lage im Lowveld liegt. In den trockenen Wintermonaten (Juni, Juli, August) ist das Klima hier um einiges erträglicher, denn tagsüber ist es dann angenehm mild, und nachts wird es mäßig kalt. Besonders für Tierbeobachtungen, denn die Büsche und Bäume des ausgedehnten Bushvelds sind dann nicht belaubt und ermöglichen dem Betrachter einen freieren Blick auf die artenreiche Tierwelt. So hat jede Saison ihren eigenen Charakter und Reiz. In allen drei Regionen ist allenfalls in den Sommermonaten (Oktober bis März) mit Niederschlägen zu rechnen, so dass dann mit schwül-heißem Wetter gerechnet werden kann. Ansonsten herrscht hier eher das trockene Klima des afrikanischen Binnenhochlands, das auch als "Highveld" bezeichnet wird.
Durban, KwaZulu-Natal
Das Klima in den küstennahen Regionen von KwaZulu-Natal lässt sich als subtropisch bezeichnen. Im Sommer steigen die Temperaturen nicht selten über die 30°C Marke. Da meist eine ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit herrscht ist es dann meist zugleich schwül, heiß und drückend. Die Niederschläge fallen überwiegend zwischen Oktober und April und ganz besonders in den Sommermonaten Dezember, Januar und Februar, wo man täglich mit heftigen tropischen Gewittergüssen, gewöhnlich am Nachmittag rechnen kann. Die Provinz KwaZulu-Natal gilt als die Regenreichste Südafrikas. Im Winter ist es mild und die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 20°C. Die Wahrscheinlichkeit, dass es regnet ist eher gering. An den Stränden von KwaZulu-Natal kann man das ganze Jahr über im Indischen Ozean baden, wobei wohl zu sagen ist, dass die nördlicheren Strände etwas wärmer sind als die südlicheren.
Wichtig zu wissen ist, dass das Klima in Südafrika sehr unterschiedlich sein kann. Sollten Sie im südafrikanischen Sommer reisen wollen, wäre Baumwollkleidung zu empfehlen, denn Baumwolle ist ein leichter und schön luftdurchlässiger Stoff. Allerdings sollten Sie lange Ärmel und eine lange Hose tragen, denn somit können Sie sich auch vor Insekten und der starken Sonne schützen.
In den Wintermonaten (Mai bis Juli) kann es, wie oben beschrieben, ziemlich kalt werden. Daher empfehlen wir Ihnen warme Kleidung mitzunehmen, wenn Sie in diesem Zeitraum nach Südafrika reisen. Ein warme Hose und auch ein dicker Pulli sollten kein überflüssiger Luxus sein. Natürlich sollten Sie auch in diesen Monaten Ihre Sonnenbrille nicht vergessen, denn trotz der niedrigen Temperaturen scheint die Sonne so gut wie immer.
Besonders für Wanderung und Safaris durch den Busch, sollten Sie eine strapazierfähige Hose und gutes Schuhwerk mitnehmen, um sich vor Insekten, aber auch vor scharfen Dornen und Ästen zu schützen.
Nicht zu vergessen - Ihre Badesachen! Eventuell Abgehärtete springen in den Atlantischen Ozean, aber selbst für die nicht so resistenten Reisenden gibt es in den verschiedenen Unterkünften einen Swimming-Pool, der Ihnen eine angenehmen Erfrischung bietet.