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Wo liegt Botswana

Botswana grenzt im Süden an Südafrika, im Norden und Westen an Namibia und im Osten und Nordosten an Simbabwe und Sambia. Das Land gehört im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung zu einer der modernsten Staaten in Afrika und bietet zugleich einzigartige Naturkulissen.

Diese zeigen sich vor allem am Weltnaturerbe Okavango-Delta, im Chobe-Nationalpark und in der Halbwüste Kalahari, die bis nach Südafrika hineinreicht. So leben Flusspferde in den Feuchtregionen Botswanas. Wenn die Trockenzeit in Botswana beginnt, ist das Okavango-Delta eine wichtige Tränke für viele Tiere, darunter Elefanten, Büffel, Gnus, Zebras, Löwen und Leoparden.

Der Chobe-Nationalpark wiederum verdankt seinem Namen den durch ihn fließenden Fluss Chobe. Hier wandern unter anderem Wasserböcke (Puku) und afrikanische Büffel umher. Wasserböcke lassen sich in Botswana ausschließlich in diesem Nationalpark beobachten. Aber vor allem ist der Chobe-Nationalpark für seine vielen Elefanten bekannt.

Als Botswana Spezialist  kennen wir durch eigene Reisen alle Regionen persönlich und erfüllen gern individuelle Safariwünsche. Eine Auswahl unserer Touren entlang der schönsten Regionen im Land finden Sie unter den jeweiligen Reiserubriken. Entdecken Sie die unberührte Wildnis Botswanas bei unseren Rundreisen. Gern beraten wir Sie zu welcher Reisezeit Sie welche Nationalparks besuchen sollten und wann die schönsten Tierbeobachtungen möglich sind.

Reisearten in Botswana

Mietwagenreisen

Entdecken Sie mit unseren Selbstfahrerreisen das unberührte Botswana. Mit dem Mietwagen erkunden Sie individuell die atemberaubende Landschaft und artenreiche Tiervielfalt. Im Okavango Delta kommen Sie den „Big 5“ bis auf wenige Meter nahe und vom Chobe National Park aus können Sie zusätzlich die atemberaubenden Victoriafälle besuchen.

Familienreisen

Bereisen Sie mit Ihren Kindern das faszinierende Botswana. Unsere Familienreisen passen wir auf Wunsch Ihren individuellen Vorstellungen an und erstellen Ihnen familiengerechte Safaris. Besuchen Sie die Tierwelt im Okavango Delta, traumhafte Flusssafaris im Chobe National Park oder erleben Sie die San-Buschmänner in der Kalahari Wüste.

Hochzeitsreisen

Traumurlaub in Botswana – entdecken Sie die Wildnis Botswanas mit unseren Hochzeitsreisen durch das Land im südlichen Afrika. Atemberaubende Wüstenlandschaften, beeindruckende Safari-Reservate und ursprüngliche Stammesgebiete erwarten Sie. In authentischen Safari Lodges erhalten Sie tiefe Einblicke in das ursprüngliche Leben inmitten der Wildnis.

Kleingruppenreisen

Eine fasziniernende Tierwelt und unberührte Natur erwarten Sie auf unseren Botswana Reisen. In kleinen Gruppen bereisen Sie die landschaftlichen Highlights des Landes. Höhepunkte sind das Okavango Delta, das weltweit größte Binnenflussdelta, der Chobe Nationalpark mit seiner riesigen Population an Elefanten und die faszinierende Kalahari Halbwüste.

Overland-Safaris

Die Wildnis Botswanas entdecken Sie bei unseren geführten „Mitmach-Safaris“ im Overland-Truck. In kleinen Gruppen bis max. 12 Personen erleben Sie Botswana pur. Vom Okavango Delta, dem weltweit größten Binnenflussdelta, über den Chobe Nationalpark mit seiner riesigen Population an Elefanten bis hin zum Moremi Game Reserve bleiben keine Reisewünsche offen.

Privatreisen

Unsere geführten Privatreisen finden mit max. 6 Gästen statt und alle Reisen werden von einem deutschprachigen Reiseleiter begleitet. Zusätzlich erstellen wir gern individuelle Reisevorschläge nach Ihren persönlichen Reisewünschen und wir passen den Reiseverlauf und die Unterkünfte an Ihre Vorstellungen und Preisvorgaben an. Ideal ist diese Reiseform für Familien oder zusammenreisende Paare, die nicht selber fahren möchten aber dennoch einen flexiblen Reiseverlauf wünschen.

Fly-In Safaris

In kleinen Charterflugzeugen erkunden Sie auf unseren exklusiven Flugsafaris die atemberaubende Tierwelt. Sie fliegen von Safari Lodge zu Safari Lodge und kommen im offenen Geländewagen den Tieren bis auf wenige Meter nahe. Vom Okavango Delta über das Moremi Game Reserve bis zum Chobe National Park erleben Sie die unberührte Natur Botswanas.

Die Nationalparks

Elefanten Moremi Game Reserve

Moremi Game Reserve

Das Moremi Game Reserve ist ein sehr diverses und artenreiches Wildtierparadies inmitten des Okavango Deltas. Das Reservat ist nicht eingezäunt und seine Grenzen werden von natürlichen Flusssystemen gebildet. Die Vegetation ist sehr unterschiedlich und reicht von trockenen Gebieten zu permanenten und saisonalen Sümpfen, welches wiederum zu einer unglaublichen Vielfalt an Wildtieren und Vögeln führt. Es gibt ein Netzwerk von wunderschönen Routen für Pirschfahrten und auch Bootsausflüge können in Xakanaxa und Mboma unternommen werden, da die Kanäle hier mit den permanenten Wasserwegen des Deltas verbunden sind.

Moremi gehört zu den besten Wildreservaten Afrikas, wo auch der vom Aussterben bedrohte Afrikanische Wildhund gesehen werden kann. Xakanaxa beheimatet eine Herde von mehreren hundert Büffeln, deren Streifgebiet die Territorien von mindestens 4 Löwenrudeln beinhaltet, die oft dabei beobachten werden können wie sie die Büffelherde umkreisen. Elefantenherden wandern zwischen den Futtergebieten in den Mopanewäldern und dem frischen Wasser des Okavangos hin und her. Rote Litschi-Antilopen gehören zu den selteneren Antilopenarten, die hier sehr verbreitet sind.

Die Möglichkeiten der Wildtierbeobachtung ist in Moremi über das gesamte Jahr hinweg exzellent, es gibt jedoch jahreszeitliche Unterschiede. In der Trockenzeit (April – Oktober) findet man die Wildtiere normalerweise in hoher Konzentration an den permanenten Wasserquellen, da die saisonalen Pfannen austrocknen. Migrierende Vögel wie Reiher und Störche kommen zwischen September und November nach Botswana zurück und garantieren äußerst gute Möglichkeiten der Vogelbeobachtung. Aber auch über die Sommermonate hinweg können eine große Bandbreite an verschiedenen Vogelarten beobachtet werden. In der Regenzeit (November – März) fesselt Moremi seine Besucher mit wilden Blumen, dramatischen Gewittern und spektakulären Sonnenuntergängen. Die meisten Tiere bekommen ihre Jungen zu dieser Zeit und die neugeborenen Antilopen ziehen viele Raubtiere an.

Botswana Chiefs Island Wanderung

Chief´s Island

Viele Gebiet des Okavango Deltas sind größtenteils trocken wie Chief’s Island, die wohl berühmteste Insel des Okavangos. Sie war einst das royale Jagdgebiet des Chief Moremis, dem traditionellen Anführer der ansässigen Stämme. Er spendete die Insel jedoch als Zusatz zum Moremi Game Reserve, in welches sie 1976 miteingebunden wurde. Sie ist heute einer der besten Orte für spektakuläre Wildtierbeobachtungen und beheimatet einige Luxussafaricamps.

Chief’s Island ist das erste Trockenland, das das Flutwasser in der Großregion Okavango erreicht. Die meisten Nährstoffe, die das Wasser mit sich bringt, werden hier abgelagert, was zu einer Vegetation mit sehr guten Weidemöglichkeiten führt. Diese nährstoffreichen Grasebenen beheimaten eine große Anzahl von Pflanzenfressern, wodurch eine große Population von Raubtieren angezogen wird.

Bitte beachten Sie: Dieses Gebiet des Moremi Game Reserves wird exklusiv nur von Gästen genutzt, die im Chief’s Camp, in Little Mombo und im Mombo Camp übernachten, da die Insel von Wasser umringt ist und von anderen Fahrzeugen nicht erreicht werden kann. Einige Lodges direkt außerhalb des Moremi Game Reserves bieten jedoch Wanderungen auf Chief‘s Island an: Gunns Camp, Moremi Crossing, Delta Camp & Oddballs Camp.

Nxai Pan National Park

Der Nxai Pan Nationalpark liegt nördlich der Makgadikgadi Pfannen und umfasst eine Fläche von 2600 km2. Obwohl der Nxai Pan Nationalpark mehrere große Pfannen umfasst welche einst ein riesiger Salzsee waren gehört der Park nicht zu dem Gebiet auf das sich Leute generell beziehen, wenn sie über die Makgadikgadi Salzpfannen reden. Dieses Gebiet setzt sich zusammen aus der Nxai Pan, der Kgama-Kgami Pan und der Kudiakam Pan welche heutzutage mit Gras und vereinzelten Inseln aus Akazienbäumen bedeckt sind. Die kleineren umgebenden Pfannen füllen sich während der Regenzeit mit Wasser und stellen somit eine reichhaltige Quelle für Wildtiere da. In dem Nxai Pan Nationalpark gibt es nur eine lodge, das Nxai Pan Camp. Ansonsten kann man das Gebiet mit einem privaten Fahrzeug oder durch eine Mobile Safari erreichen.

Die Highlights des Parks sind seine Wasserlöcher, an welchen sich während der Trockenzeit einige von Afrikas dramatischsten Interaktionen zwischen Raubtieren und ihrer Beute beobachten lassen. Durstige Tiere müssen hier in voller Sichtweite der Löwen zum Trinken herkommen und die Luft ist mehrfach täglich voller Staub, wenn die Raubtiere versuchen ihre Beute zu reißen. Diese Interaktionen sind so dramatisch, dass der legendäre IMAX-Film “Roar: Lions of the Kalahari” an einem der Wasserlöcher des Parks gefilmt wurde.

Etwa 20 km südöstlich der Nxai Pan findet man den wunderschönen Kudiakam Pan Komplex. Abgesehen von der großen Dichte an Wildtieren ist die Kudiakam Pan auch für die ‚Baines‘ Baobabs‘ berühmt. Diese sind eine Gruppe von sieben riesigen, knorrigen Baobabbäumen, die auch als die „seven sisters“ (sieben Schwestern) oder die „sleeping sisters“ (schlafende Schwestern) bekannt sind und die von Maler und Entdecker Thomas Baines im Mai 1862 auf Leinwand festgehalten wurden. Er und sein Mitentdecker James Chapman reisten auf ihrer zweijährigen Reise von Namibia nach Victoria Falls durch dieses Gebiet.

Botswana Central Kalahari Game Reserve Landschaft

Central Kalahari Game Reserve

Mit einer Größe von 52.000 km2 ist das Central Kalahari Game Reserve das zweitgrößte Wildtierschutzgebiet der Welt und eines der einsamsten und unberührtesten Gebiete Afrikas. Nichts bereitet Sie auf die Grenzenlosigkeit des Reservats und seine wilde, mysteriöse Schönheit vor. Als Besucher bekommt man sofort das Gefühl von unendlicher Weite und fühlt sich als hätte man das gesamte Gebiet für sich alleine. Das Central Kalahari Game Reserve wurde ursprünglich 1961 gegründet und sollte als geschützter Lebensraum für die Bushmänner, oder San, im Herzen der Kalahari dienen. Hier sollten die Angehörigen dieses faszinierenden Volkes die Möglichkeit erhalten ihre traditionelle Kultur des Jagens und Sammelns ohne Einflüsse von außen zu leben. Das Reservat wurde erst in den 1980er Jahren für den Tourismus geöffnet. Heute gibt es immernoch einige kleine Dörfer der San innerhalb der Reservatsgrenzen, die jedoch nicht besucht werden können.

Das Gebiet ist durch dichtes Buschland mit Akazien- und Kalahari Appleleafbäumen charakterisiert, welches von offenen Salzpfannen und Grasland unterbrochen und mit vereinzelten Sanddünen gesprenkelt ist. Aber am berühmtesten ist die Landschaft des Central Kalahari Game Reserves für seine uralten, fossilen Flussbetten, die sich heute als Täler durch den Busch ziehen. Das Deception Valley ist hier bei weitem das Bekannteste.

Generell ist die Kalahari kein Ort großer Tierherden sondern bietet eher eine Vielfalt hoch spezialisierter Wüstenarten. Oryxantilopen und Springböcke machen den größten Teil der Wildtiere aus, jedoch sind auch kleinere Gruppen von Kuhantilopen, Elenantilopen, Streifengnus, Giraffen, Kudus und Strauße häufig anzutreffen. Die Auswahl an Raubtieren ist vielfältig und umfasst die berühmten Kalaharilöwen mit schwarzer Mähne, Leoparden, Geparden, afrikanische Wildhunde, braune Hyänen, Karakale, Afrikanische Wildkatzen, Schabrackenschakale, Löffelhunde und Kapfüchse. Während der extrem trockenen Wintermonate wird die Anpassungsfähigkeit, die den zahlreichen verschiedenen Tierarten der Wüste abverlangt wird, sehr deutlich. Einige kommen lange Zeiträume ohne Wasser aus, haben spezielle physische Anpassungen und/oder teilen ihre großen Herden oder Rudel in kleinere Gruppen auf, um sich auf der Suche nach Futter in die Weiten der Kalahari zu begeben.

Während der Trockenzeit (April – Oktober) scheint das hüfthohe, goldene Gras endlos und ist mit kleinen Bäumen und Büschen gesprenkelt. Weite und leere Pfannen erscheinen als riesige, flimmernde Flächen und manchmal lassen Fata Morganas die knochentrockene Oberfläche wie riesige Seen aussehen. Nachts dominiert der unglaublich schöne Sternenhimmel das Land und verzaubert seine Gäste.

Wildtierbeobachtungen sind im Central Kalahari Game Reserve während und kurz vor den ersten Regengüssen der Regenzeit (November – März) am besten. Die trostlose Landschaft verwandelt sich auf einen Schlag in ein blühendes Paradies und Regenwasser sammelt sich auf den saisonalen Pfannen. Tausende von Antilopen stürzen sich auf die saftigen Weiden der Pfannen und werden dicht gefolgt von hungrigen Raubtieren, wie den für die Kalahari berühmten braunen Hyänen, die vorallem nach Einbruch der Dunkelheit um die Campingplätze herum beobachtet werden können. Die Sonnenuntergänge während dieser Jahreszeit sind mit einem roten Feuerball, der hinter vereinzelten Akazienbäumen untergeht, ein absolutes Postkartenerlebnis.

Die einzigartige Erfahrung, durch eine wirklich unberührte Wildnis von scheinbar unendlichen Dimensionen zu reisen, macht den Reiz der Kalahari aus!

Makgadikgadi Salzpfannen

Die Makgadikgadi Pans sind die Überbleibsel eines riesigen Sees, der einst fast den gesamten Norden Botswanas bedeckte und von Flüssen gespeist wurde, die Salze von ihren Einzugsbereichen eintrugen.

Die Ntwetwe und Sua Pfannen sind geprägt von weiten Ebenen, bedeckt mit weißem Sand der bis zum Horizont reicht. Hier kann auf den Pfannen übernachtet werden. Durch die extrem hohe Salzkonzentration wächst auf den Pfannen selbst nichts, die Ränder sind allerdings grasbedeckt. Abgesehen von wenigen Wüstentieren und den braunen Hyänen die an den Rändern der Pfannen leben, sind auf den Pfannen keine Tiere zu finden. Daraus resultiert die unvergessliche Landschaft der Salzpfannen mit atemberaubenden Sonnenauf- und -untergängen. Der berühmteste Entdecker Afrikas, Dr. David Livingstone, überquerte diese Pfannen im 19. Jahrhundert indem er sich an zwei riesigen Baobabs orientierte, die zwischen 3.000 und 4.000 Jahren alt sind.

Alle Camps auf den Salzpfannen befinden sich auf, oder neben der Ntwetwe Pfanne im Westen des Pfannen-Komplexes und bieten Quadausflüge auf die Pfannen an, Besuche zu den zutraulichen Erdmännchen, archäologische Wanderungen als auch kulturelle Einblicke in das Leben der San Leute. Seit kurzem werden auch Ausflüge zu Pferd angeboten, wodurch man die Pfannen auf eine ganz besondere Art und Weise erkunden kann. Alle Aktivitäten hängen jedoch von den Wetterbedingungen ab, da der kleinste Regenfall schon dafür sorgen kann, dass die Pfannen nicht mehr befahrbar sind.
Während der Regenzeit in den ersten Monaten des Jahres, während Aktivitäten in diesem Gebiet nur beschränkt angeboten werden können, ist die Hauptattraktion dieser Camps die Wanderung tausender von Zebras und Gnus.
Nach mehreren Jahren mit viel Regen verwandeln sich die Pfannen in einen blauen See. Wasser plätschert leise am Ufer während es über den Kiesstrand fließt und ist ein sicheres Anzeichen für den riesigen, prähistorischen See der Makgadikagdi ist. Durch das Flutwasser werden Flamingos angezogen die manchmal in Schwärmen auftreten. Das Spektakel ist zwar überwältigend, jedoch leider nur von kurzer Dauer und schwer vorhersehbar. Camps auf, und um die Pfannen sind das Camp Kalahari, Jacks Camp, und das saisonabhängige San Camp welches nur während der Trockenzeit offen ist.

Linyanti

Das Linyanti Wildlife Reserve besteht aus 1.250 km2 unberührtem Wildtiergebiet. Der Linyanti Fluss bildet seine nördliche Grenze und der Chobe National Park schließt im Osten an. Auf der anderen Seite des Linyantis liegt der Caprivistreifen Namibias. Das Gebiet ist eines der an wenigsten besuchten und unberührtesten Botswanas und es gibt nur wenige Camps, so dass diese ihren Gästen ganz private und exklusive Wildtierbeobachtungen bieten können. Das Linyanti Gebiet ist in der Trockenzeit (Juni bis Oktober) das Verbreitungsgebiet von vielen Wildtieren des Chobe und migrierende Tierarten wie Zebras und Elefanten können hier in großen Dichten gesehen werden. Es ist außerdem bekannt für seine Raubtiere, vorallem Löwen und Hyänen. Die großartige Vielfalt von Habitaten wie offenem Grasland entlang des Savuti Channels und des Linyanti Flusses, sowie spektakuläre alte Waldgebiete aus gewaltigen Mopane- und Hartholzbäumen macht das Gebiet zu einem sicheren Rückzugsort für Wildtiere. Das Wasser des Linyantis schlängelt sich in Richtung Chobe im Osten und bildet auf dem Weg eine Vielzahl von Tümpeln und Lagunen, welche gerne von Flusspferden und Krokodilen genutzt werden und eine unglaubliche Vogelwelt beheimaten. Diese Tümpel ziehen auch viele Wildtiere vom Festland im Osten an und stellen die ersten permanenten Wasserstellen der Regenzeit dar. Am frühen Morgen kommen mehrere Elefantenherden mit Jungtieren zu den Tümpeln des Linyantis um zu trinken und sich im Schlamm zu wälzen und zu spielen. In der Regenzeit ist dieses Gebiet perfekt für Vogelbeobachtungen geeignet. Neben nestenden Karminspinten kann man auch tausende von Vögeln beobachten, die aus dem Norden nach Botswana zurückkehren.

Elefanten Chobe River

Chobe Nationalpark

Der Chobe Nationalpark ist einer der besten Wildparks Afrikas. Er ist der drittgrößte Park in Botswana und erstreckt sich über 10.698 km2. Das Chobe Game Reserve wurde 1961 von der kolonialen Bechuanaland Regierung gegründet, um die weitverbreitete Wilderei und den illegalen Holzeinschlag in diesem Gebiet zu kontrollieren. Das Reservat wurde im August 1964 zum ersten Mal für die Öffentlichkeit geöffnet und 1968, nach der Unabhängigkeit Botswanas, zum Nationalpark erklärt.

Der Chobe Nationalpark beheimatet riesige Herden von Elefanten, Büffeln und Burchell-Zebras und eine hohe Raubtierdichte, wie Löwen, Tüpfelhyänen und Geparden. Der Park ist auch bekannt für eher unübliche Antilopenarten, wie die Pferde- und Rappenantilope, das Puku, die Leierantilpe, die Elenantilope, die Rote Litschi-Antilope, Wasserböcke und den seltenen Chobe-Buschbock. Weitere, verbreitetere Arten sind Giraffen, Kudus, Warzenschweine, Gnus und Impalas.

Botswana Khwai Community Bruellendes Nilpferd

Khwai Community Gebiet

Das Khwai Community Gebiet liegt direkt nördlich vom Moremi Game Reserve und ist ganz einfach durch das nördliche Tor des Parks (North Gate) zu erreichen. Obwohl es offiziell nicht Teil des Moremi Game Reserves ist kann das Gebiet als Erweiterung des Reservats gesehen werden, da dieses nicht eingezäunt ist und die Tiere sich frei bewegen können. Khwai wurde von den früheren Bewohnern des Gebiets (den River Bushmännern) gegründet und wird heute vom Khwai Community Trust gemanagt. Die Wildtiererfahrung in Khwai ist genauso gut wie im Reservat und der Hauptvorteil im Community Gebiet ist die Freiheit Safaris zu Fuß durchführen zu können, von der Straße abfahren zu können und Pirschfahrten bei Nacht durchführen zu können, weil das Gebiet nicht unter dieselben Regeln fällt.

Der Khwai Fluss ist eine landschaftlich sehr schöne Gegend, die durch hohe, immergrüne Bäume und weite Auen geprägt ist. Sie liegt am nordöstlichen Ende des Moremi Game Reserves und bietet außergewöhnliche Sichtungen von Raubtieren und ihrer Beute. Die sonst scheuen Leoparden werden hier regelmäßig gesehen und die Vogelwelt ist extrem reich mit Sattelstörchen, Klunkerkranichen und vielen Eisvogel- und Spintarten.

Botswana Savute Elefanten Am Wasserloch

Savuti

Die berühmte westliche Ecke von Chobe ist eines der bekanntesten Wildtiergebiete Botswanas. Savuti umfasst fast 5.000 km2 Fläche und beinhaltet die sogenannte Savuti Marsh und den Savuti Channel, die Mababe Depression und die Magwikhwe Sand Ridge, die alle durch die tektonische Instabilität der Gegend entstanden sind. Löwen, Hyänen und die Zebramigration sind Synonyme für Savuti, aber das Gebiet beheimatet zusätzlich auch eine exzellente Diversität von anderen Raubtieren und Pflanzenfressern. Die Pfannen, Wasserlöcher und der seit 2008 wieder fließende Savuti Channel unterstützen eine außergewöhnlich große Population von Elefantenbullen.

Wildtierbeobachtungen sind normalerweise besser in der Trockenzeit, wenn das Gras kurz ist, die Vegetation ausgedünnt und die Tiere sich um die wenigen Wassserquellen versammeln. In der Trockenheit bietet die Landschaft von Savuti mit ihren vor langer Zeit gestorbenen, skelettähnlichen Bäumen vor dem tiefblauen Himmel großartige fotografische Möglichkeiten. Diese sind besonders beeindruckend, wenn sich die Savannentiere in der Dämmerung in die Waldgebiete zurückziehen und im roten Licht des Sonnenuntergangs Staubwolken aufwirbeln.

Wenn der Regen spät im November endlich beginnt verändert sich das Gebiet fast über Nacht in ein saftiges Grasland. Innerhalb weniger Tage kommen die ersten Herden an Zebras, Gnus und Büffeln mit tausenden von Tieren an. Die Zebras und Gnus ziehen auf ihrer alljährlichen Migration vom Marschland in Linyanti in Richtung Süden durch Savuti hindurch. Bevor sie weiter in die Mababe Depression ziehen bleiben die Herden für mehrere Wochen in Savuti, um Junge zu bekommen und sich am frischen Gras zu stärken. Die selben Herden kommen später in der Saison, zwischen März und April, wieder zurück nach Savuti, wenn sie auf ihrer langen Wanderung in Richtung Norden, zurück in ihren Lebensraum der Trockenzeit entlang des Chobe und des Linyanti Flusses, sind. Die Migration der Zebras und Gnus ist eines der großartigsten Spektakel der Natur und bietet den von den Tieren abhängigen Raubtieren ein Festmahl. Die offenen Ebenen ziehen Geparden an und die vielen felsigen Gebiete um Savuti herum bieten ein exzellentes Habitat für Leoparden und die agilen Klippspringer.

Botswana Chobe National Park Ngoma Blick Nach Namibia

Chobe Forest Reserve & Kasane Forest Reserve

Im Westen Kasanes, zwischen dem Chobe Nationalpark und der namibischen Grenze liegt das Chobe Forest Reserve. Die Ngoma Safari Lodge, die Muchenje Safari Lodge und das Chobe Elephant Camp liegen alle in diesem Gebiet und bieten kulturelle Ausflüge zu den Dörfern an.

Im Osten Kasanes, zwischen dem Chobe Nationalpark und der zimbabwischen Grenze gelegen, befindet sich das Kasane Forest Reserve. In diesem Gebiet liegt die Elephant Valley Lodge und das Camp Kuzuma. Da die Forest Reserves nicht den Regeln der Nationalparks unterliegen bieten die Lodges Pirschfahrten bei Nacht (Chobe Elephant Camp, Ngoma Safari Lodge, Muchenje Safari Lodge und Elephant Valley Lodge) und Safaris zu Fuß (Ngoma Safari Lodge und Muchenje Safari Lodge) an. Beide Forest Reserves grenzen an den Nationalpark an und die Tiere können sich frei zwischen den Gebieten bewegen. Im Chobe Forest Reserve, westlich vom Park, trifft man normalerweise viel weniger Fahrzeuge an als im belebten östlichen Teil des Parks bei Kasane.

Botswana Okavango Delta Private Konzession

private Konzessionen

In den privaten Konzessionen, die an das Moremi Wildreservat angrenzen, befinden sich viele Konzessionen, die aufgrund ihrer Lage Wildbeobachtungen in Moremi anbieten können, ohne von vielen Fahrzeugen frequentiert zu sein. Da es zwischen dem Moremi Wildreservat und den privaten Konzessionen keine Zäune gibt, können sich die Tiere frei bewegen.

Die Konzessionen dürfen nur von Gästen besucht werden, die in einer der Lodges in den Konzessionen untergebracht sind. Dies garantiert jedem Besucher einzigartige und außergewöhnlich gute Wildbeobachtungen. Da diese Gebiete nicht staatlich sondern privat sind, gelten die allgemeingültigen Regeln für Nationalparks nicht und so sind u.a. Nachtfahrten und Fußsafaris möglich. Neben Aktivitäten an Land bieten einige Camps auch Wasseraktivitäten, um die wunderschöne Landschaft des Deltas noch besser erkunden zu können.

Zusätzlich zu den unten aufgeführten Camps gibt es auch Unterkünfte, die an das Reservat angrenzen, sich aber in abgelegeneren Regionen im Südwesten des Okavango Deltas befinden, und somit eine etwas klassischere Deltaerfahrung bieten können.

Makgadikgadi Pan National Park

Der Makgadikgadi Pans Nationalpark beinhaltet nur einen kleinen Teil der Ntwetwe Pfanne. Die meisten der Salzpfannen liegen außerhalb des Nationalparks. Der Makgadikgadi Pan National Park besteht aus sehr verschiedenen Habitaten, wie Galeriewälder entlang des Boteti Flusses, dichtes Buschland, offenes Grasland mit Palmen und ganz im Osten die riesigen Salzpfannen. Der Boteti Fluss bildet die westliche Parkgrenze und dient als Drainage des Okavango Deltas. Er fließt durch das trockene Land der Kalahari bis zum Lake Xau und versorgt auf seinem Weg eine große Vielfalt an Leben.

Das Boteti Gebiet im Westen des Parks ist bekannt für seine großen Zebra- und Gnuherden welche sich nach der Regenzeit (April/ May) auf Ihre jährliche Wanderung von den Salzpfannen zu diesem Gebiet begeben.

Zwischen Mai und November sind die Ebenen im Osten ausgetrocknet und geschätzte 20.000 Zebras, 8.000 Gnus und hunderte von Elefanten versammeln sich entlang des Botetis auf der Suche nach Wasser. Wenn die Regenfälle später im Jahr (Oktober/ November) beginnen, wandern die Zebra- und Gnuherden dann wieder zurück zu den Salzpfannen. Der Fluss trocknete in den 90er Jahren aus aber in den letzten Jahren begann der Boteti River wieder zu fließen. Das Resultat davon ist, dass sich die Wildtiere an dem Fluss verteilen können, anstatt sich , wie in der Trockenzeit, auf Wasserlöcher konzentrieren zu müssen.

In dem Boteti Gebiet gibt es zwei Lodges, Leroo la Tau und Meno a Kwena. In beiden Unterkünften kann man den Boteti River gemütlich von der Lodge/ dem Camp aus beobachten oder Pirschfahrten in den Makgadikgadi Nationalpark unternehmen. Der Boteti ist ziemlich weit von den Salzpfannen entfernt. Daher wird es empfohlen, dass man einen Ausflug zu den Salzpfannen nur verbunden mit einer Übernachtung auf den Pfannen unternimmt (wenn man drei Nächte oder länger in der Gegend verbringt). Auch wenn Erdmännchen in der Gegend gesehen werden können, sind sie nicht zutraulich und können daher nicht wie in den Lodges in der Ntwetwe Pfanne mit Touristen zusammengebracht werden.

Selinda Spillway

Der Selinda Spillway ist ein flacher Kanal der das nördliche Okavango Delta mit dem Linyanti und dem System des Chobe Flusses verbindet. In Jahren mit viel Wasser fließt der Kanal (für gewöhnlich von Mai bis Oktober) und verbindet somit das Delta und den Linyanti. Seit 2006 trägt der Selinda Spillway jedes Jahr Wasser. Wenn das Wasser auf einer Seite besonders hoch ist fließt es entweder von oder zu dem Okavango Delta. Wenn der Wasserstand niedrig ist, ist der Kanal nur ein trockenes Flussbett wodurch sich das Gebiet besser für Fußsafaris als Wasseraktivitäten eignet.

Der Spillway unterscheidet sich deutlich von dem eher offenen Selinda Gebiet weiter östlich, da am Spillway Mopane Bäume entlang des Wassers wachsen. Das Gebiet ist perfekt für Fußsafaris geeignet. Diese können auch in der Regenzeit (November bis März) angeboten werden (abhängig von der Einschätzung des Guides). Der Selinda Spillway vermittelt nicht das Gefühl, sich in den offenen Flutungsebenen des Okavango Deltas, sondern an einem Fluss zu befinden. Dennoch sind auch hier die für das Okavango Delta typischen Seerosen und Schilfrohre vertreten.

Mit über 130 verschiedenen Vogelarten sind die Vogelbeobachtungen in dieser Gegend hervorragend und Büffelherden können regelmäßig zwischen den Mopane Bäumen oder auf ihrem Weg zum Wasserkanal gesehen werden. Das Gebiet ist außerdem sehr gut geeignet, um die seltene Pferdeantilope, aber auch schüchterne Leoparden, Hyänen, Löwen und Wildhunde zu sehen. Außerdem können häufig Elefantenherden gesichtet werden, wie sie sich auf der Suche nach dem Selinda Spillway ihren Weg durch den Mopane Wald bahnen, um an dem Kanal zu trinken und zu baden.

Orte in Botswana

Maun

Maun liegt am Ufer des Thamalakane Flusses im North-West District von Botswana und ist das administrative Zentrum von Ngamiland. Der Name Maun hat seinen Ursprung in der Sprache der San und bedeutet „der Ort des Schilfs”. Maun ist als Grenzstadt berühmt-berüchtigt und wird das “Tor” zum Okavango Delta und zum Moremi Game Reserve genannt, da die meisten Touristen auf dem Weg zu diesen Reisezielen durch diese geschäftige Stadt hindurchkommen.

Obwohl sie als eine der am schnellsten wachsenden Orte Botswanas klassifiziert wurde hat Maun sich immernoch einen alten, traditionellen und dorfähnlichen Charakter bewahrt. Die Stadt wird nicht unbedingt als “schön” angesehen und Stroh- und Lehmhütten, sowie Eselkarren und Vieh dominieren das Stadtbild. Trotz vieler Hotels, Lodges und Bed&Breakfasts sind die Standards in Maun nicht mit den Unterkünften im Delta vergleichbar und sind eher für eine Zwischenübernachtung vor- oder nach der Safari geeignet. Maun dient als Hauptquartier für die Safariindustrie des Okavango Deltas, des Moremi Wildreservates und den umgebenden Wildtiergebieten. Der Maun Airport ist einer der geschäftigsten Flughäfen im südlichen Afrika, wenngleich die Touristen, die hier landen, sehr wenig Zeit in Maun verbringen, da sie meist noch am selben Tag mit einem Kleinflugzeug in die Camps gebracht werden.

Für Selbstfahrer ist Maun ein wichtiger Zwischenstopp um zu tanken, sich mit genügend Essen und Trinken einzudecken, und die Eintrittspapiere für die verschiedenen Parks zu besorgen. In Maun gibt es außerdem mehrere Mechaniker welche Ihr Fahrzeug für Sie reparieren können, sollte dies von Nöten sein.

Kasane

Kasane liegt am Ufer des Chobe Flusses und ist das administrative Zentrum des Chobe Distrikts. Diese kleine Stadt versorgt die umliegende Tourismusindustrie, inklusive den Chobe Nationalpark und das Chobe Forest Reserve, mit allem Notwendigen. Es gibt eine Menge Hotels, Gästehäuser und Campingplätze, die am Fluss entlang gelegen sind. Der Chobe Nationalpark ist nur 10 Minuten Fahrt von der Stadt entfernt und oft können Wildtiere wie Warzenschweine, Elefanten und Büffel dabei beobachtet werden, wie sie die Straßen der Stadt entlang wandern. Die angebotenen Aktivitäten in diesem Gebiet umfassen Pirschfahrten in den Park hinein und Bootsausflüge auf dem Chobe Fluss. Aber auch Angelausflüge (abhängig von der Saison), Ausflüge in namibianische Dörfer, Kanuausflüge, Besuche im Caracal Biodiversity Centre und Tagesausflüge zu den Victoria Fällen in Zimbabwe oder Zambia können arrangiert werden.

Botswana Chobe Riverfront

Chobe Riverfront

Die Chobe Riverfront ist durch die permanente Wasserquelle des Chobe Flusses ein bemerkenswertes Wildtiergebiet. Der einfache Zugang von Kasane und den benachbarten Städten Victoria Falls und Livingstone aus hat eine vielbeschäftigte Touristenattraktion geschaffen, die größere Hotels und Lodges als im abgelegeneren Okavango Delta vorweisen kann. Die meisten Wildtiere kann man vorallem während der trockeneren Wintermonate (Mai – Oktober) entlang des Flussufers sehen, wenn die Tiere sich hier versammeln um ihren Durst zu löschen. Das Spektakel, wenn all die Tiere zum Trinken und Spielen ans Wasser kommen, wird Ihnen für lange Zeit in Erinnerung bleiben.

In der Regenzeit (November – April) sind die Wildtiere weniger entlang des Flusses konzentriert und können sich durch die Verfügbarkeit von Oberflächenwasser auf den saisonalen Pfannen über den gesamten Chobe Nationalpark verteilen. Dies hilft der Vegetation entlang des Flussufers dabei sich von den riesigen Herden, die während der Trockenzeit in dieses Gebiet ziehen, zu erholen. Der Sommerregen bringt wunderschöne wilde Blumen, großartige Landschaften und eine hohe Dichte von Jungtieren, die normalerweise gegen November/Dezember geboren werden. Auch für Vogelbeobachter ist die Riverfront mit mehr als 400 verschiedenen Vogelarten, inklusive migrierender Arten und vieler Raubvögel, ein fantastisches Reiseziel.

Die Chobe Game Lodge ist die einzige Lodge, die innerhalb des Nationalparks liegt. Die übrigen Lodges, Hotels und Gästehäuser im Chobe Gebiet erstrecken sich im Ort Kasane am Fluss entlang. Zusätzlich gibt es einige Lodges, die ein wenig außerhalb Kasanes im Chobe oder im Kasane Forest Reserve gelegen sind.

Der spektakuläre Sonnenuntergang am Chobe alleine ist einen Besuch in diesem Gebiet wert. Die Wildtiere können aus einem Safarifahrzeug oder von einem Motorboot aus beobachtet werden, welche in gemütlichem Tempo am oder auf dem Fluss entlang fahren. Bitte beachten Sie, dass die angebotenen Aktivitäten im Nationalpark durch Regeln eingeschränkt sind: kein Fahren abseits der Straßen, keine Wanderungen, keine Nachtfahrten.

Eine Reise wert: Botswanas Nachbarn

Suedafrika Kapregion Chapmans Peak Drive

Südafrika

Eine Welt in einem Land, so wirbt Südafrika für sich. Zu Recht. Das Land am Kap ist das wohl vielfältigste im ganzen südlichen Afrika. Eine 3000 Kilometer lange Küste, berühmte Nationalparks mit sehr guten Wildbeobachtungsmöglichkeiten, pulsierende Städte, hohe Berge, Wasserfälle, Wüsten und sattgrüne Landschaften, eine bemerkenswerte Flora, dazu die vielen verschiedenen Völker, Farben, Kulturen und Sprachen der Regenbogennation garantieren einen abwechslungsreichen Urlaub, in dem jeder Tag etwas Neues bringt. Auch kulinarisch hat das Land viel zu bieten: Am Kap wächst Wein von Weltklasse, an der Küste des Indischen Ozeans werden tropische Früchte angebaut, fangfrischer Fisch steht jeden Tag auf dem Speiseplan der Restaurants an der Küste, und natürlich sollten Sie auch mal ein landestypisches „Braai“ probieren, gut gewürztes Fleisch vom Grill.

Südafrika ist dreimal so groß wie Deutschland. Unterschätzen Sie daher nicht die Distanzen zwischen den Sehenswürdigkeiten. Selbst auf einer dreiwöchigen Reise auf der klassischen Route zwischen Johannesburg und Kapstadt werden Sie nicht ohne einige längere Fahrtage auskommen. Dafür ist die Landschaft abwechslungsreich und Sie werden für manchen Fotostopp anhalten. Wem der Gedanke an viel Fahrerei nicht behagt, der sollte sich auf eine Region Südafrikas beschränken und diese intensiver kennenlernen. Dafür bietet sich z.B. der Südwesten (Kapstadt, Weinregion und Garden Route) oder der Nordosten (Krüger-Nationalpark, Panorama-Route, Swaziland, Zululand) an.

Namibia Spitzkoppe Schotterpiste

Namibia

Das Land ist nach der Wüste Namib benannt, die sich entlang der Küstenregion erstreckt. Es ist einseitig vom Atlantik flankiert und hat als Nachbarn Südafrika, Botswana, Angola und Sambia. In Namibia wandeln Sie auf einem der ältesten Teile der Erde, der bereits vor dem Superkontinent Gondwana existierte. Die Artenvielfalt und geologisch beeindruckende Kulisse macht Namibia zu einem beliebten Reiseziel.

Suedafrika Drakensberge Royal Natal National Park

Lesotho

Das Königreich Lesotho wird auch als das Dach Afrikas bezeichnet. Es gehört zu den höchstgelegenen Ländern der Welt und erreicht im westlichen Hochland zwischen 1400 und 1700 m Höhe. Der östliche Teil des Landes liegt innerhalb der Drakensberge, die in Lesotho Maloti Berge genannt werden. Hier erreichen die Hochebenen über 2000 m und die Berggipfel übersteigen die 3000 m. Der höchste Berg ist der Thabana Ntlenvana mit 3482 m, der auch gleichzeitig der höchste Berg des südlichen Afrikas ist. Wie Mosambik war auch Lesotho politisch sehr unruhig. Erst 2002 stabilisierte sich die Lage und das Land wurde auch von Reiseliebhabern entdeckt. Besonders beliebt sind die Hauptstadt Maseru und die Malomi-Berge mit der beeindruckenden Hochlandvegetation.

Simbabwe Victoria Falls Von Oben

Simbabwe

Der berühmteste Schauort in diesem Staat sind die Victoria Falls (Victoriafälle). Sie bilden die Grenze zu Sambia und gehören seit 1989 zum Welnaturerbe der Unesco. An den Vicoriafällen rauscht das Wasser rund 108 m in die Tiefe. Das umliegende Gebiet unter den Wasserfällen wandelte sich aufgrund des entstehenden Sprühregens zu einem Regenwald. Hier fließt der Fluss Sambesi, die natürliche Grenze von Simbabwe und Sambia unterhalb der Victoria Falls. Benannt sind die Wasserfälle nach Königin Victoria – der britische Entdecker David Livingstone wählte den Namen zu Ehren der damaligen Herrscherin. Der nahegelegene Grenzort, zu Sambia gehörig, trägt den Namen des Entdeckers: Livingstone.

Sunway Mozambique Road

Mosambik

Mosambik ist Südafrikas Nachbarland im Osten und besitzt eine rund 2.800 km lange Küste entlang des Indischen Ozeans. Der größte Teil des Landes wird von der Trockensavanne beherrscht. Karge weite Graslandschaften mit vereinzelten Akazien und Affenbrotbäumen. Regen fällt fast ausschließlich zwischen November und April, so das die Landschaft für kurze Zeit zu blühen beginnt. Aufgrund des damals langjährigen Bürgerkrieges gehört Mosambik zu den weniger besuchten Reiseländern in Afrika. Erst mit dem Friedensabkommen von 1992 konnte das Land langsam zur Ruhe kommen. Zu den Gebieten die inzwischen auch über eine gute Infrastruktur verfügen, gehört die Umgebung um die Hauptstadt Maputo im Süden und die Orte entlang der Küste. Vor allem die Region Inhambane lockt mit wunderschönen weißen Stränden und glasklaren Lagunen. ein wahres Paradies für Taucher.

Mantenga Cultural Village Tanzshow

Swasiland

Das traditionelle Königreich Swasiland ist mit rund 17.000 Quadratkilometern bekannt für seine wunderschöne Berglandschaft, dicht bewaldete Hänge und beeindruckende Felsformationen. Für Naturliebhaber bietet der Hlane Royal National Park, das Mlawula Nature Reserve im Osten sowie das kleine Mkhaya Game Reserve im Süden genügend Möglichkeiten um Tiere und Pflanzen Südafrikas zu bestaunen. Aber auch kulturell hat das kleine Königreich einiges zu bieten. Besonders bekannt ist es für seine farbenprächtigen Zeremonien wie beispielsweise die Incwala Kingship Zeremonie. Sie findet jedes Jahr Ende Dezember im spirituellen Zentrum des Landes Ludzidzini Royal Village statt. Dabei tritt der König von Swasiland in traditioneller Kleindung auf und segnet die Ernte des Jahres. Außerdem lohnt sich ein Besuch in der Glasfabrik von Ngwenya. Die Glasbläserei fertigt bereits seit 1987 Gefäße aus recyceltem Glas und ist mit ihrer Glaskunst inzwischen weit über die Ländergrenzen bekannt.

soziales Engagement

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