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12 Okt 2011

Der Ort des Klangs – Die Legende vom „Hole in the Wall“

Posted by Juliane. No Comments

Um den markanten Felsen mit dem großen Loch in der Mitte rankt sich eine Legende von einer romantischen Liebe zwischen einem Xhosa-Mädchen und einem Meeresmann.

An der Wild Coast am Östlichen Kap Südafrikas, ungefähr acht Kilometer von Coffee Bay entfernt,  liegt das berühmte „Hole in the Wall“. Der Name beschreibt einen beeindruckenden Felsblock, der aus dem Meer herausragt und dessen steile Wände in der Mitte einen großen Durchbruch haben. Dieses Loch wurde in Jahrtausenden von den Wellen geschaffen und bei stürmischen Wetter schlagen sie so laut hindurch, dass der Nachhall im ganzen Tal zu hören ist. Darum heißt der Ort bei den ortsansässigen Xhosa auch „esiKhaleni“, was „Ort des Klanges“ bzw. „Ort des Donners“ bedeutet.

1823 wurde der legendenumwobene Felsen während der Vermessung der südafrikanischen Küste vom britischen Schiff Barracouta entdeckt. Der Xhosa-Legende nach, wurde der Felsen jedoch vom Gott der Meeresmenschen geschaffen, welcher sich in ein hübsches Mädchen vom Xhosa-Volk verliebt hatte.

Der Legende nach war sie groß, schlank und mit einer Haut, die wie Wasser auf dunkelbraunen Steinen glänzte. Sie saß, eingewickelt in einen rostig braunen Umhang auf den Klippen und schaute in die Lagune. Diese war durch einen großen gekrümmten Felsen vom Meer getrennt und dem Wasser des Flusses gefüllt.

Die Bewohner ihres Dorfes fühlen sich sicher hinter diesem mauerartigen Felsen. Sie waren ein Landvolk, welches vom Fischfang im Fluss und dem Bestellen der Feld und Graslandschaften lebten. Vor dem Meer nahmen sie sich in acht, da sie es für grausam und gefährlich hielten. Die tosenden Wellen und die zischende Gischt machte ihnen Angst und sie wussten, dass das schäumende Wasser über die Felsen schwappen und sie mitreißen konnte. Auch von den Bewohnern des Meeres hielten sie sich fern. Die Wesen mit den fischartigen Gliedmaßen waren ihnen unheimlich und ihren Kindern schärften sie ein: „Hütet euch vor dem Seevolk. Sie sind im Salzwasser geboren und genauso grausam wie das Meer. Sie beneiden uns, weil wir die Regeln der Erde beherrschen und sonniges Weideland besitzen. Wenn sie euch auf den Klippen sehen, werden sie euch schnappen und mitnehmen.“

Aber das hübsche Xhosa-Mädchen liebte das Meer und den Klang der Wellen gegen den Felsen. Jede Welle mit ihrer einzigartigen Bewegung faszinierte sie. Eines Tages saß sie auf der Klippe dem Felsen gegenüber, als plötzlich einer der Meeresbewohner aus Fluten auftauchte. Er hatte seidenes Haar, das ihm wie Wellen von den Schultern fiel. Die Augen waren blau wie das Meer und die Knochen schimmerten durch die weiße Haut hindurch. Der Mann sprach mit ihr und sagte, wie sehr er ihre dunkle Haut bewundere. Er hat sie schon oft auf den Klippen sitzen sehen und beobachtet. Jetzt sei er gekommen, um bei ihrem Vater um ihre Hand anzuhalten. Als sie jedoch ihrem Vater davon berichtete, wurde dieser sehr wütend und verbot ihr den Meeresmenschen wiederzusehen. „Wir  handeln nicht mit dem Seevolk und verschachern unsere Töchter“, rief er. „Wie willst du im Meer Söhne gebären, die im Alter für mich jagen gehen? Diese Heirat ist undenkbar.“

Doch das Mädchen widersetzte sich den Wünschen des Vaters und schlich sich nachts aus dem Haus, um ihren Geliebten zu treffen. „Mein Vater erlaubt die Heirat nicht“, erzählte sie ihm. Das betrübte den Meeresmann zu tiefst und er begann einen Plan zu schmieden, wie er mit seiner Angebeteten dennoch zusammen sein könnte. Er sagte ihr, dass sie bei der nächsten Flut wiederkommen, sich aber in sicherer Entfernung zum Felsen aufhalten solle.

Wild Caost - Hole in the Wall

Als die Sonne langsam im Meer versank, stand sie erneut auf den Klippen und wartete. Plötzlich konnte sie auf dem Felsen einige Personen des Meeresvolks erkennen, die eine gewaltige, grüne Seeschlange mit einem riesigen Kopf trugen. Als sie in der Lagune angekommen waren, ließen sie die Schlange ins Wasser gleiten und begannen mit ihrem Kopf auf den Felsen einzuschlagen. Die Gischt spritzte auf und einzelne Steinbrocken lösten sich vom Felsen. Das Seevolk versuchte mit Hilfe des Schlangenwesens ein Loch in den Felsen zu schlagen, um die Lagune mit dem Meer zu verbinden.

Aufgeregt lief das Xhosa-Mädchen hinunter in die Lagune. Hinter ihr schrien die Dorfbewohner, die dem flüchtenden Mädchen gefolgt waren, sie solle zurückkommen.

Nun beobachteten alle ehrfürchtig, wie das Loch immer größer wurde und plötzlich ein gewaltig tosender Wasserstrahl durch das Loch brach und Hunderte der Meeresbewohner auf seinem Rücken trug. An vorderster Front stand der Mann, der sich in das hübsche Landmädchen verliebt hatte. Er rollte mit der Welle direkt auf sie zu, streckte ihr seine Arme entgegen und sie fasst seine Hand. Als die Welle sich wieder ins Meer zurückzog, segelte sie gemeinsam durch das Loch ins offene Meer zurück.

Von den Dorfbewohnern wurde sie danach nie wieder gesehen und sie haben geträumt, ihre Tochter sei im Meer glücklich geworden. Der Meermann, welcher sich in sie verliebt hatte, sei ein Prinz und sie habe somit ein gutes Leben bei seinem Volk. Aber die Dorfbewohner trauten diesen Traumbotschaften nicht. „Natürlich ist das Seevolk ein grausames Volk. Schau dir doch an, wie sie unser wundervolles Mädchen gestohlen haben und uns dafür noch nicht einmal Vieh angeboten haben.“

Und sie erzählten auch, dass man nachts, wenn die Flut kam, das Seevolk auch heute noch auf den Wellen reiten hören kann, auf der Suche nach einer neuen Braut.

Legende nacherzählt nach:
Hausberg, Klaus-Peter: Mythos Südafrika. Literarischer Reiseführer Südafrika. Mythen, Volksmärchen, Legenden und Geschichten. Edition Grimmland  im J.P. Bachem Verlag, Köln 2009, S. 198ff.

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2 Sep 2011

Gelbfieber Impfung für Zambia ab 01. Oktober 2011

Posted by Daniel. 1 Comment

Uns erreichte heute beigefügte Nachricht vom Health Department in Johannesburg, Reisende nach Zambia benötigen ab 01. Oktober 2011 eine Gelbfieber Impfung für Zambia. Das hat zur Folge, dass Reisende aus Zambia für die Einreise nach Südafrika ab 01.Oktober 2011 diese Gelbfieber Impfung benötigen. Dies gilt auch für  Reisende, die sich (in JNB) im Transit befinden. Bitte beachten Sie diese wichtige Information bei allen Sambia Reisen, damit unnötige Komplikationen vermieden werden.

Aktuelle Hinweise

Bei Einreise aus oder Transit (auch nur Wechsel des Flugzeuges) durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter http://www.who.int/ith/chapters/ith2011annexs.pdf.

Nach Auskunft der südafrikanischen Behörden wird Sambia ebenfalls neu auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt, so dass ab 1. Oktober 2011 eine Impfung nach Aufenthalt dort bei der Einreise nach Südafrika verlangt wird.

Da einige Fluggesellschaften (z.B. Zambesi Airlines) diese Regelung bereits jetzt umsetzen und Passagiere ohne Gelbfieberimpfung nicht an Bord lassen, sollte das besonders bei Reiseplänen von Südafrika aus nach Sambia z.B. zu den Victoriafällen berücksichtigt werden.

Die Grenzbehörden wurden angehalten, diese Regelungen konsequent umzusetzen und Reisende mit entsprechendem Reiseprofil aber ohne Impfnachweis entweder direkt zurückzuschicken oder für 6 Tage auf eigene Kosten abzusondern (Quarantäne).

Quelle: Auswärtiges Amt

Prevention of yellow fever in South Africa
Yellow fever is an infectious vector-borne disease that is caused by a virus transmitted by the bite of an infected mosquito vector such as Aëdes aegypti. South Africa has a risk of introduction of the disease as the mosquito vector exists in the country.

The South African Department of Health would like to inform you of the amendments to the yellow fever vaccination policy for travellers coming from yellow fever risk countries. Travellers from countries with low risk of yellow fever transmission still pose a risk of yellow fever importation into South Africa. Therefore South Africa has reviewed its yellow fever vaccination requirements policy, which will be effective from 1 October 2011.

As of 1 October 2011, all travellers from and to Zambia, in addition to the list of yellow fever risk countries below, will be required to show proof of yellow fever vaccination (unless in possession of a valid waiver certificate). South Africa requires a valid yellow fever certificate from all citizens and non-citizens over one year of age:
• travelling from a yellow fever risk country (including low risk countries such as Sao Tome and Principe, Somalia, United Republic of Tanzania and Zambia); or
• having been in transit through a yellow fever risk country.

The above requirements are in line with the International Health Regulations (IHR, 2005). The IHR requires countries at risk of yellow fever introduction to employ the following measures:
1.1 To obtain vaccination certificates from individuals travelling from areas determined by the WHO to be at risk of yellow fever transmission. As a result, South Africa will exercise the following measures for all travellers from yellow fever risk countries, who are unable to produce a valid yellow fever vaccination certificate at the port of entry:
• refuse entry; or
• quarantine until their certificate becomes valid, for a period of not more than six days; or
• those with an exemption certificate due to medical reasons will be :
- allowed entry
- required to report any fever or other symptoms to the health authorities
- be placed under surveillance.

NB: Definition of a valid yellow fever vaccination certificate – vaccination should be approved by the World Health Organisation (WHO), and administered at a Yellow fever-approved vaccination centres at least 10 days before departure to South Africa. The vaccine offers protection 10 days after administration. If vaccination is administered less than 10 days before departure, the above-mentioned measures will be applied.

1.2 Disinfection of aircraft, ships, tyre casing consignments and other modes of transportation coming from yellow fever risk countries.

List of countries for which a yellow fever vaccination certificate is required for entry into South Africa:
Angola
Argentina
Benin
Bolivia
Brazil
Burkina Faso
Burundi
Cameroon
Central African Republic
Chad
Colombia
Guinea-Bissau
Congo
Côte d’Ivoire
Democratic Republic
of the Congo
Ecuador
Equatorial Guinea
Ethiopia
French Guyana
Gabon
Gambia
Ghana
Guinea
Kenya
Liberia
Mali
Mauritania
Niger
Nigeria
Panama
Paraguay
Peru
Rwanda
Sao Tome and
Principe
Senegal
Sierra Leone
Somalia
Sudan
Suriname
Togo
Trinidad and Tobago
Uganda
United Republic of Tanzania
Venezuela
Zambia

Quelle: National Department of Health

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11 Aug 2011

Austern-Wettessen in Südafrika

Posted by Juliane. No Comments

Im südafrikanischen Knysna finden sich 65.000 Sportfans und Feinschmecker zum jährlichen Austern-Festival zusammen und feiern den afrikanischen Lebensstil.

Jedes Jahr im Juli findet in Knysna das ‘Pick n Pay Knysna Oyster Festival‘ statt. Dabei wird die südafrikanische Stadt an der Garten Route zum Schauplatz eines der größten und beliebtesten Festivals der Gegend. Tausende Sportliebhaber, Feinschmecker und Partyfreunde in dieser Zeit die Stadt an der großen Lagune.

Während des zehntägigen Festes finden mehr als 100 Events statt, wobei neben den sportlichen Veranstaltungen mit dem ‘Pick n Pay Oyster & Wine Mardi Gras‘ auch ein Gala-Abend mit Wein- und Wiskeyproben auf dem Programm steht. Seinen Namen hat das Oyster Festival den Austern zu verdanken, die bei Austern-Wettkochen, -Wettschälen  & -Wettessen sowie den zahlreichen Austernproben in großen Mengen verzehrt werden. Über 200.000 Austern sind es während des Pick n Pay jährlich.

1983 wurde das Austern-Fest von Dick Ginsberg, einem ortsansässigen Geschäftsmann, ins Leben gerufen. Er entwickelte zusammen mit der Marketingexpertin Rose Smith diese Idee, um Knysna auch während der Winterzeit für Besucher interessant zu machen. Von Anfang an wurden verschiedene Sportevents geplant, die inzwischen so alt wie das Festival selbst sind.

Heute ist es der Traum eines jeden Läufers den ‘Pick n Pay Cape Times Forest Marathon‘ oder den Halb-Marathon mitzulaufen. Sie gehören zu den größten ihrer Art in Südafrika. Auch die ’Pick n Pay Weekend Argus Rotary Knysna Cycle Tour‘ hat sich inzwischen zu einem der bekanntesten Fahrradtour entwickelt. Sie dauert zwei Tage und verläuft dabei durch die Berge und sehr alte einheimische Wälder im Umland von Knysna. Damit bietet die Teilnahme an den Wettkämpfen neben dem sportlichen Erfolg auch die Möglichkeit die Schönheit der Garten Route zu entdecken.

Wem nicht der Sinn nach Extrem-Sport steht, der findet beim Oyster Festival auch genügend Zerstreuung mit geselligen Familiensportarten wie Paddeln, Fußball, Golf und Angeln. Für  Kinder gibt es außerdem noch das spezielle „Pick n Pay Young Oyster Festival“ mit Puppentheater und Koch-Workshops.

Ein weiterer großer Bestandteil der Veranstaltung ist der Auftritt der südafrikanischen Navy. Diese Tradition geht zurück auf den Besuch des Navy-Chefs, Vice Admiral AP Putter, der 1984 während des Oyster Festivals mit seiner Crew und einem Minensuchboot im Hafen anlegte. Heute ist der Festumzug der Navy durch Knysna und das anschließende Konzert der Militärkapelle ein Höhepunkt und lockt zusätzliche Besucher an.

Ein Urlaub in Knysna lohnt sich also nicht nur wegen seiner landschaftlichen Schönheit, sondern wer auch Spaß an sportlicher Betätigung hat und den Genuss von Austern schätzt, sollte für die nächste Südafrikareise Knysna und das Oyster Festival mit berücksichtigen.

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18 Jul 2011

Madiba´s Special Birthday Song

Posted by Daniel. No Comments

Happy Birthday to you
Happy Birthday to you
Happy Birthday dear Tata
Happy Birthday to you
We love you Tata
We love you Tata
We love you dear Tata
Happy birthday to you.

Nelson Mandela
Nelson Mandela. Nelson Mandela. Ha hona ya tshwanang le wena. x2
Ha hona ya tshwanang le wena, ha hona ya tshwanang le wena. X2
Happy birthday Madiba. Happy birthday Madiba. Ha hona ya tshwanang le wena. X2
Ha hona ya tshwanang le wena, ha hona ya tshwanang le wena. X2
Nelson Mandela. Nelson Mandela. Ha hona ya tshwanang le wena.
Ha hona ya tshwanang le wena, ha hona ya tshwanang le wena. X2

Nelson Mandela thina siyakuthanda unguTata wethu. UTata wethu.
Nelson Mandela thina siyakuthanda. UnguTata wethu. UTata wethu.
Nelson Mandela thina siyakuthanda unguTata wethu. UTata wethu.
Nelson Mandela thina siyakuthanda. UnguTata wethu. UTata wethu.

Happy birthday Nelson Mandela unguTata wethu. UTata wethu.
Happy birthday Nelson Mandela unguTata wethu. UTata wethu.
Happy birthday Nelson Mandela unguTata wethu. UTata wethu.
Happy birthday Nelson Mandela unguTata wethu. UTata wethu.

Nelson Mandela thina siyakuthanda unguTata wethu. UTata wethu.
Nelson Mandela thina siyakuthanda. UnguTata wethu. UTata wethu.
HIP HIP… HOORAY!!!

Nelson Mandela Day

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14 Jul 2011

Neue EC-Karte nicht für Südafrikareise geeignet

Posted by Juliane. No Comments

Wer in Zukunft vor hat, auch während seines Südafrikaaufenthaltes Geld am Automaten abzuheben oder mit seiner EC-Karte zu bezahlen, sollte die Karte vorher genauer untersuchen.

Viele Banken wechseln im Moment vom Bezahlsystem Maestro auf VPay des Anbieters VISA. Erkennbar sind die neuen Karten an einem großen blauen V auf weißem Hintergrund mit dem Wort Pay auf blauem Grund darunter.

Begründet wird der Systemwechsel mit einer höheren Sicherheit für Kunden und Banken, da es in Deutschland inzwischen immer häufiger vorkommt, dass Betrüger Geldautomaten manipulieren und die Daten von EC-Karten abfragen. Im Ausland heben sie damit dann illegal Geld ab.

Die neuen Karten sind stattdessen mit einem besonderen Chip ausgerüstet, der das Kopieren oder Verfälschen von Kartendaten verhindern soll.  Allerdings nehmen die Banken damit in Kauf, dass die Karte von ihren Kunden im Ausland nicht mehr benutzt werden kann, wie die steigende Anzahl von Beschwerden durch Reisende beweist.

Innerhalb der EU sowie weiteren europäischen Ländern und Anrainerstaaten werden sowohl die alten als auch alle neuen EC-Karten weiterhin akzeptiert. Aber außerhalb Europas sind die  VPay-Karten völlig nutzlos. Auf dem gesamten Afrikanischen, Amerikanischen, Asiatischen und Australischen Kontinent kann mit der VPay-Karte weder bezahlt noch Geld abgehoben werden.

Die Terminals an den Kassen und Geldautomaten sind auf die neue Technik noch nicht eingestellt und melden einen Systemfehler, sobald man versucht die Karte zu benutzen.

Vor Antritt Ihrer Südafrika Reise ist es daher sinnvoll mit der eigenen Bank Rücksprache zu halten und sich nach dem aktuellen Bezahlsystem zu erkundigen. Am sichersten ist es jedoch zwei verschiedene Kreditkarten mitzunehmen.

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2 Jun 2011

Gelbfieberimpfung bei Einreise aus Sambia

Posted by Daniel. 5 Comments

Urlauber, die zum Beispiel bei einer Rundreise über Sambia nach Südafrika einreisen, müssen voraussichtlich vom 30. Juni an eine Impfung gegen Gelbfieber nachweisen. Das meldet das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf und beruft sich dabei auf Angaben des Gesundheitsministeriums von Südafrika und der South African Society of Travel Medicine. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, rät das CRM, bei der Einreise aus Sambia bereits jetzt einen gültigen Impfnachweis vorweisen zu können. Südafrika verlangt bei der Einreise aus weltweit mehr als 40 Ländern eine Gelbfieberimpfung. Dazu gehören viele afrikanische Länder wie Kenia, Tansania und Uganda.

Therefore please take note of the below statement released this week:
“The World Health Organisation (WHO) has revised the Yellow Fever vaccination recommendations for Africa. The South African Department of Health has issued the following information regarding the requirements for travellers from and to South Africa: Zambia: Returning travellers from South Africa to Zambia and those travelling from Zambia to South Africa will now require proof of Yellow Fever vaccination. Previously, proof of Yellow Fever vaccination was not required. All in-transit passengers between the two destinations, irrespective of the time period in transit, will also require proof of Yellow Fever vaccination.”
Source: South African Society of Travel Medicine (SASTM)

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4 Apr 2011

Reisebericht “Kreuz des Südens” Rundreise

Posted by Katja. No Comments


Rückblickend wirkt es fast ein wenig unfassbar, wie viele Eindrücke ich in diesen drei Wochen auf unserer Tour durch das südliche Afrika gesammelt habe, wie viele verschiedene Landschaften wir durchquert haben und wie viele interessante Menschen ich kennenlernen durfte. Natürlich war das alles kein Honiglecken, und für jemanden der auf der Suche nach einem erholsamen Urlaub ist, ist diese Tour sicherlich ungeeignet. Für jemanden jedoch, der das Abenteuer nicht scheut und in kurzer Zeit die unvergleichbare und vielfältige Schönheit Afrikas in Gemeinschaft mit einer Gruppe Gleichgesinnter erkunden möchte, ist es genau das Richtige. Um allen Interessierten einen Einblick in mein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen, habe ich unsere Reise auf den folgenden Seiten zusammengefasst.

Wir haben in diesen drei Wochen sehr viele verschiedene Dinge gesehen und erlebt, ganze Länder durchquert und verschiedene Kulturen kennengelernt.

Die herausstechendsten Highlights der Tour waren folgende:

  • Kapstadt
  • Sanddünen bei Sossusvlei in der Namib Wüste
  • Etoscha Nationalpark
  • Okavango Fluss
  • Caprivi Strip und der Chobe Fluss
  • Victoria Fälle

Tag 1: Kapstadt
Wir starteten den Tag mit einem köstlichen Frühstück in der Umoya Lodge in Table View und fuhren dann  zeitig um 9:00 Richtung Tafelberg. Dort fuhren wir mit der Gondel hoch. Oben angekommen machten wir einen kleinen Spaziergang und genossen den herrlichen Ausblick über das wunder schöne Kapstadt. Gegen 13:00 waren wir wieder am Fuß des Berges wo uns Stefan abholte und zum Botanischen Garten in Kirstenbosch brachte. Dies ist der älteste und einer der schönsten botanischen Gärten Afrikas. Dort nahmen wir eine kleine Stärkung zu uns und wanderten durch die schöne Anlage. Abschließend fuhren wir dann noch an die Waterfront, wo wir durch die Viktoria Mall bummelten und ein erfrischendes Bier im Paulaner Biergarten tranken. Um 18:00 holte uns Stefan ab und wir waren rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Strand in Table View, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf den Tafelberg hat und den Sonnenuntergang in vollen Zügen genießen kann. Wir kamen um 19:00 in der Lodge an und gingen dann gemeinsam zu einem ausgezeichneten Abendessen in eines der umliegenden Restaurants.
Fahrt: 50km

Tag 2: Kap der Guten Hoffnung
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir unseren Ausflug gegen 9:30, nun mit unserem Guide Siggi, der uns von nun an für den Rest der Reise führen würde. Die 130km zum Nationalpark am Kap der Guten Hoffnung hatten wir bis Mittag mit einigen Fotopausen zurückgelegt. Die vielen Fotostopps waren nötig, fuhren wir doch entlang des Chapman’s Peak Drive. Dieser ist eine der schönsten Panoramastraßen der Welt. Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Vogelstrausse und Elanantilopen. Die Elanantilope wurde von den Buschmännern aufgrund ihres köstlichen Fleisches sehr geschätzt und treffend auch Honigantilope genannt. Man sollte also nicht verpassen bei Gelegenheit diese Spezialität des südlichen Afrikas zu probieren.

Am Cape Point angekommen wanderten wir zum Leuchtturm hoch, wo die Aussicht in alle Himmelsrichtungen faszinierend schön ist und spazierten dann gemütlich wieder hinunter. Anschließend genossen wir ein köstliches Mittagessen im Two Oceans Restaurant wo wir heimische Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten mit herrlichem Blick auf den Ozean probieren konnten. So gestärkt fuhren wir dann weiter zum Kap der Guten Hoffnung für einen weiteren Fotostop und traten anschließend den Rückweg an. Dabei begegneten wir noch einer Horde Paviane. Wir machten am Heimweg auch noch in False Bay, glich außerhalb von Simon’s Town, halt um den nur dort heimischen Afrikanischen Pinguinen einen Besuch abzustatten. Dort sahen wir außerdem noch einen Glattwal, ganz in der Nähe des Strandes. Gegen 18:30 waren wir dann wieder am Strand in Table View, gerade rechtzeitig für den nächsten malerischen Sonnenuntergang. Nach diesem schönen Tag kamen wir glücklich und zufrieden wieder in unserer Lodge an und gingen dann gemeinsam Essen.
Fahrt: 290km

Tag 3: Cedarberge
Wir starteten unsere Tour nach dem letzten Briefing von Stefan über den restlichen Reiseverlauf um ca. 9:45 Richtung Cedarberge. Am Hinweg kauften wir einige Lebensmittel ein und machten gegen 13:30 eine kleine Mittagspause in den Bergen. Um 15:00 kamen wir bei unserer Lodge, der Gecko Creek Lodge an und konnten uns noch ein wenig am Pool ausrasten bevor wir um 16:30 mit dem dortigen Guide eine kleine Wanderung starteten auf der wir den Elephant Rock und Buschmann Zeichnungen erkundeten. Eine Kuriosität ist auch der Wolf der in der Lodge lebt und sich immer über ‚Rudelzuwachs‘ (Gäste) freut. Abends saßen wir am Feuer zusammen, tranken Wein und Bier und genossen den einzigartigen Sternenhimmel sowie das köstliche, von Siggi zubereitetete Abendessen: Wildschwein mit Kürbisgemüse.
Fahrt: 250km

Tag 4: Fahrt zum Oranje River
Diesen Tag starteten wir um 7:00 morgens mit Kaffee und Tee in der Lodge. Frühstück nahmen wir erst gegen 9:30 in der nächsten Ortschaft ein. Dies war ein etwas anstrengender Tag, da wir viele Kilometer bis zur namibianischen Grenze zurücklegten. Wir schafften es dann schließlich vor Einbruch der Dunkelheit zur Grenze, hatten alle Formalitäten dann auch schnell und problemfrei erledigt und kamen gegen 19:30 bei Felix Unite, unserer wunderschönen Lodge an. Dort checkten wir ein und gingen dann gleich gemeinsam zum Abendessen: Rumpsteak, Salat und Pommes: einfach köstlich! Da wir alle vom langen Tag recht erledigt waren, gingen wir bald zu Bett.
Fahrt: 450 km

Tag 5: Kanufahrt am Oranje Fluss durch das Richtersveld und Fish River Canyon
Frühstück gab es um 7:00 und gleich anschließend starteten wir unsere Kanu-Paddel-Tour am Oranje Fluss, dem zweitlängsten Fluss Afrikas. Dieser ist der Grenzfluss zwischen Südafrika und Namibia. Auf der Fahrt sahen wir viele verschiedene Vogelarten und genossen die wunderschöne Landschaft. Gleich danach ging die Fahrt weiter in Richting Fishriver Canyon. Wir kamen gegen 15:00 in unserer Lodge, dem Canon Mountain Camp an, checkten kurz ein und fuhren dann gleich weiter zum Canyon wo wir einen kleinen Spaziergang machten. Dieser Canyon ist nach dem Gran Canyon der grösste der Welt. Nach dem atemberaubend schönen Sonnenuntergang fuhren wir pünktlich zum köstlichen Abendessen (Springbockmedaillons und Apfelstrudel) in unsere Lodge.
Fahrt: 200km

Tag 6: Fahrt durch die Namib Wüste
Wir fuhren den ganzen Tag durch die faszinierende Namib Wüste. Diese ist eine der ältesten Wüsten der Welt. Wir aßen unter einem Kameldornbaum, dem Nationalbaum Namibias, zu Mittag und kamen rechtzeitig zum Sonnenuntergang in unserer Lodge, der Farm Weltevrede, wo wir dann 2 Nächte verbringen würden, an. Ein Highlight dort ist die Wasserstelle genau vor der Terrasse der Zimmer. Man kann dort nicht nur den wunderschönen Sonnenuntergang genießen, sondern auch die Springböcke hautnah beim Grasen und Trinken beobachten.
Fahrt: 550km

Tag 7: Namib Wüste und Sossusvlei
Wir nahmen um 5:30 Kaffee und Tee zu uns und starteten dann so gestärkt gleich mit unseren Frühstücks- und Lunchpaketen im Rucksack in Richtung des Namib-Naukluft Parks. Dieser Nationalpark ist mit seinen fast 50 000 Quadrtakilometern größer als die Schweiz (ca 42 000). Dort befinden sich die höchsten freistehenden Sanddünen der Welt. Wir waren gleich als erste am Tor, das zu Sonnenaufgang öffnet, und starteten den Tag im wunderschönen Licht, perfekt für Fotografen, mit einem kleinen Aufstieg auf die 2. Düne, der Elisdüne. Danach fuhren wir zur Düne 45, eine der höchsten, von wo aus es dann mit dem Allradauto weiterging. Diese Fahrt führte uns zum Ausgangspunkt für unsere Wanderung zum Dead Vlei, einem Gebiet, wo man den ausgetrockneten Flussverlauf der einer Mondlandschaft gleicht, bewundern kann, nachdem man ca 30 min durch die Wüste wandert. Anschließend fuhren wir noch zum Sossusvlei und erklommen dort noch eine Düne (ca 30min) von der aus wir einen wunderbaren Ausblick über die ganze Dünenlandschaft genießen konnten bevor wir die Düne wieder hinunterliefen. Abends konnten wir uns bei einem guten Abendessen und einem Glas Wein entspannen.
Fahrt: 200km

Tag 8: Fahrt durch den Namib-Naukluft Park nach Swakopmund
Nach einem entspannten Frühstück um 8:00 starteten wir Richtung Swakopmund. Das war eine lange, aber sehr interessante Fahrt durch die Wüste auf der wir einige Pausen machten: beispielsweise versüßten wir uns die Fahrt mit dem besten Apfelkuchen Afrikas auf der Tankstelle in Solitaire, wo wir auch die ersten Erdmännchen beobachten konnten. Wir machten einen weiteren Zwischenstopp bei dem Kuiseb Canyon, wo sich die zwei Geologen Henno Martin und Herman Korn während dem 2. Weltkrieg versteckt gehalten hatten. Um 17:00 kamen wir in Walfisbay an, machten einen kleinen Spaziergang entlang der Mole wo wir Flamingos und Pelikane beobachten und uns von der Hitze der Wüste in der frischen Küstenluft erholen konnten. Anschließend fuhren wir weiter nach Swakopmund, einer bezaubernden kleinen Stadt, die stark vom Einfluss der Deutschen in der Kolonialzeit geprägt ist. Dort checkten wir in unsere Lodge, dem Haus Garnison, ein und gingen dann zu einem hervorragenden gemeinsamen Abendessen in die Kupferpfanne aus.
Fahrt: 350km

Tag 9: Swakopmund
Dies war ein Tag zur freien Verfügung auf unserer Namibia Rundreise! Während manche diesen zum Ausruhen nutzten, bevorzugten andere abenteuerlichere Aktivitäten wie Fallschirmspringen, Delfintouren oder Sandboarden. Außerdem gibt es noch viele andere Möglichkeiten, diese außergewöhnliche Wüstenstadt zu erkunden. Sei es durch einen gemütlichen Stadtbummel, einer Tour zum Fischen, Quadfahren oder Wüstentouren, sowie Flüge über die Skelettküste.
Fahrt: 0km

Tag 10: White Lady am Brandberg
Frühstück gab es um 7:00 bevor wir eine Stunde später Richtung Brandberg, Namibias höchsten Berg, aufbrachen. Unser erster Stop am Strand an der Skelettküste galt einem der vielen Schiffsfracks, die der Küste auch ihren Namen verliehen. Anschließend drangen wir ins Damaraland vor, einer der letzten Gegenden wo man noch Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörner antreffen kann. Außerdem lernten wir die Unterschiede zwischen „Kommerziellem Land“, das wir nun verlassen würden, und dem „Kommunalland“, in das wir von da an vordringen würden. Wir kamen dann gegen Mittag in unserer Lodge an, der White Lady B&B Lodge. Nach dem Check-in genossen wir ein leichtes Mittagesen am Pool, und hatten die Möglichkeit zu relaxen bevor wir gegen 16:00 unseren Ausflug zur White Lady am Brandberg starteten. Zu dieser  Zeit war die Hitze nicht mehr so unerträglich und wir konnten die einstündige Wanderung durch das Tal bis zu dieser berühmten Buschmannzeichnung mit all ihren Schönheiten genießen. Unser lokaler Guide erklärte uns dabei die Geschichte dieser jahrtausende alten Zeichnungen. Abendessen gab es um 19:45 im Restaurant in Uis, der ehemaligen Minenstadt am Brandberg.
Km: 200

Tag 11: Damaraland, Burned Mountain, Twyfelvontain, versteinerter Wald und Fahrt zur Lodge bei Etosha
Dies war ein sehr interessanter und voller Tag! Frühstück gab es um 7:30, Abfahrt war dann eine Stunde später. Unser erster Halt galt der größten Ansammlung von Buschmannkunst in Afrika bei Twyfelfontein, wo uns ein lokaler Guide zu den Jahrtausende alten Felsgravierungen der Khoisan führte. Er zeigte uns unter anderem auch den Otifanten von Otto Walke. Wir kamen bei der kleinen Wanderung in der Hitze zwar leicht ins Schwitzen, aber eine angenehme Brise erleichterte uns den Weg. Gleich darauf, gegen 13:00 fuhren wir zum zweiten Ziel des Tages weiter, zu den nur 15 Minuten entfernten Orgelpfeifen. Diese interessanten Felsformationen aus schwarzem Basalt wurden früher von den Farmern als Zäune verwendet, heute werden sie nur noch von neugierigen Touristen bewundert. Nach all den Eindrücken waren wir alle hungrig, so nahmen wir unser Mittagessen, einen köstlichen, von Siggi und Nikki zubereiteten Thunfischsalat im kühlenden Schatten einiger Eukalyptusbäume ein. Diese waren einst von den Engländern aus Australien als Nutzholz eingeführt worden und gedeihen seither, so fern sie genug Wasser bekommen, prächtig.

Gestärkt ging es dann weiter zum Versteinertem Wald. Wir verbrachten dort eine gute Stunde (15:30-16:30). Ein lokaler deutschsprechender Guide führte uns zu den versteinerten Baumstämmen und den jahrtausende alten Welwitschia Pflanzen die nur 2 Blätter haben, welche sich im Lauf der Zeit immer wieder teilen, und erklärte uns alles Wissenswerte dazu.

Danach waren wir endgültig erschöpft und so machten wir uns auf den Weg zu unserer Farm, Tarentaal, ganz in der Nähe von Etosha. Wir kamen gegen 19:30 dort an, wo uns schon ein hervorragendes Abendessen von der gastfreundschaftlichen, warmherzigen Farmersfamilie serviert wurde. Hier ist wahrlich schon die Farm selbst ein Highlight. Wäre man nicht hier wegen Etosha, möchte man auf der Farm am liebsten einen ganzen Tag verbringen!
Fahrt: 350km

Tag 12: Etosha
Wir starteten morgens zeitig nach einer Tasse Kaffe oder Tee, die Frühstückspakete im Tourbus, schon um 6:00 in Richtung Etosha um wieder bereits bei Sonnenaufgang am Tor des Nationalparks zu sein. Es war ein wunderbarer Tag im Park, die Freude war uns allen ins Gesicht geschrieben wenn wir wieder ein ‚neues‘ Tier entdeckten. Den ganzen Tag über konnten wir auf unserer Pirschfahrt zwischen den verschiedenen Wasserlöchern eine atmeberaubende Tierwelt genießen: wir sahen viele Giraffen, Schwarznasenimpalas, Löwen, Elefanten und Springböcke, sowie Zebras, Paviane, Warzenschweine und vieles mehr. Siggi, als erfahrener Guide, führte uns zu den besten Wasserlöchern, wo sich die meisten Tiere tummelten. Wir machten auch mehrere Pausen um uns die Füße zu vertreten. Dazu mussten wir in den Camps im Park pausieren, denn im Park ist ansonsten strengstes Aussteigeverbot. So stoppten wir vormittags bei Okakillo und mittags dann in Halali, wo wir uns am Pool erfrischen konnten, nachdem wir uns mit leichter Kost gestärkt hatten. Diese Camps haben alle auch ein Wasserloch wo man die Tieren dann aus einer anderen Perspektive, einmal nicht nur vom Auto aus, beobachten kann.

Vor Sonnenuntergang mussten wir den Park dann wieder verlassen, denn da schließt er für die Nacht. So fuhren wir zum Abendessen wieder zu unserer Farm zurück, wo wir von Neuem mit einem köstlichen Abendessen verwöhnt wurden. Der Wildfarmer Pitt bot uns dann noch an, seinen Kudus einen nächtlichen Besuch abzustatten. Es war ein wunderschönes und spannendes Erlebnis, diese Tiere nachts so hautnah zu erleben.
Fahrt: 279km

Tag 13: Etosha
Diesmal schliefen wir ein wenig länger, frühstückten erst um 7:30 und starteten dann auch gleich wieder in den Park wo wir einen weiteren Tag mit spannenden Pirschfahrten verbrachten. Wir pausierten wieder in den verschiedenen Camps und machten uns diesmal in Richtung Westen auf, zum zweiten Ein-/Ausgang des Parks durch den wir Etosha an diesem Abend verlassen würden um zu unserer nächsten Gästefarm, Sachsenheim, aufzubrechen. Auch dort gab es ein köstliches Abendessen.
Fahrt: 180km

Tag 14: Fahrt zum Kavango bei Rundu
Nach einem ausgiebigen Frühstück bei dem wir uns für die anstehende lange Fahrt stärkten, ging es wieder los, diesmal Richtung Kavango Fluss, der dann später in den Okavango, unserem nächsten Ziel, mündet. Rundu ist die zweitgrößte Stadt Namibias, für einen Europäer jedoch erscheint Rundu wie ein groß geratenes Dorf. Nach der Fahrt durch Rundu bei der wir den Einheimischen bei ihren alltäglichen Erledigungen zusehen konnten, erreichten wir gegen 16:30 unser Ziel, die sozial verträglichen Tourismus unterstützende und wunderschön am Flussufer liegende Lodge Nkwazi. Um 17:30 starteten wir eine Sundowner Bootsfahrt am Fluss, bei der wir auch nach Angola übersetzen konnten, den der Kavango ist der Grenzfluss zwischen Namibia und Angola. Anschließend, gegen 19:30, saßen wir gemütlich um ein großes Feuer um uns traditionelle namibianische Tänze anzuschauen. Anschließend, gegen 20:15 gab es dann ein wunderschönes Buffet mit einheimischen Köstlichkeiten für jeden Geschmack. Dabei hatten wir auch die erste Gelegenheit unsere zwei neuen Mitreisenden kennenzulernen, die sich für den Rest der Reise anschließen würden.
Fahrt: 360km

Tag 15: Fahrt zum Okavango Fluss und Mahango Game Reserve
Wir starteten den Tag mit einem köstlichen Frühstück um 7:30, doch leider wurde unser Aufbruch in Richtung Okavango Fluss durch einen platten Reifen verzögert. Doch das Problem war gleich behoben und gegen 9:45 ging die Reise los! Um 13:30 kamen wir beim Okavango an. Bevor wir in die Lodge fuhren, beschlossen wir jedoch noch eine Pirschfahrt durch das Mahango Game Reserve zu machen. Hier gibt es keine Zäune wie in Etosha, die Tiere bewegen sich hier frei von allen Hindernissen. Wir sahen viele Elefanten, Hippos und Antilopen. Wir kamen dann gegen 17:00 schließlich in unserem Camp, der Ngepi Lodge, an und dort erwartete uns ein neues kleines Abenteuer: Wir schliefen in Baumhäusern! Diese waren jedoch perfekt ausgestattet und verfügten sogar über warmes Wasser und Strom. Siggi kochte uns ein köstliches Abendessen, während wir uns am Fluss, die Hippos beobachtend, entspannen oder auch im ‚Flusspool‘ schwimmen konnten.
Fahrt: 200km

Tag 16: Okavango Trip mit Einbäumen
Nach dem Frühstück um 7:30 starteten wir im Allradauto 15km flußaufwärts, wo schon unsere Mokoros samt Ruderer bei den Popa Wasserfällen, den einzigen Stromschnellen am Okavango, auf uns warteten. Wir mussten nur einsteigen, den Rest der Arbeit machten die starken Männer für uns. Sie manövrierten uns gekonnt zwischen Hippos und Krokodilen und machten uns dabei auf die verschiedensten Vogelarten aufmerksam, die das Herz eines jeden Ornitologen höher schlagen lassen würden. Wir machten auch in einem kleinen einheimischen Dorf Halt und bekamen einen Einblick in das Leben der einheimischen Bevölkerung. Um 13:00 kamen wir wieder im Camp an, wo wir Zeit hatten einen Mittagssnack zu uns zu nehmen und ein wenig zu entspannen, bevor wir um 15:00 eine Pirschfahrt durch das Mahango Game Reserve starteten, bei der wir noch weitere Krokodile, Hippos und Elefanten beobachten konnten. Unser Abendessen nahmen wir dann in der Lodge im ‚Speisesaal‘ direkt am Flussufer ein und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
Fahrt: 80km

Tag 18: Fahrt zum Chobe National Park durch den Caprivi Strip
Dies war ein langer Fahrtag, aber durch eine sehr interessante Landschaft, denn nun haben wir die Wüste endgültig hinter uns gelassen und es gibt wieder Bäume und abwechslungsreichere Vegetation. Wir überqueren die Grenze zu Botswana gegen 16:30 und erreichen schließlich unsere Lodge am Chobe Fluss in Kasane um 18:00 und essen im Restaurant der Lodge zu Abend.
Fahrt: 500km

Tag 19: Chobe Nationalpark
Wir starten den Tag mit einem Sprung vom Bett in den Allrad-Cruiser und fuhren gleich direkt um 5:45 in Richtung Chobe Nationalpark. Dies war eine wunderschöne Pirschfahrt, da hier, anders als in Etosha, die Tiere in einer üppigen Landschaft Leben, mit viel Wasser und Futter gut versorgt. Alles ist grün und wirkt einladend und friedlich. Wir hatten Glück und sahen während der dreistündigen Pirschfahrt riesige Büffelherden, viele Elefanten, Löwen und Antilopen, sowie Hippos, Warzenschweine und viele, viele Vögel die man sonst kaum einmal sieht.

Um 9:15 waren wir wieder bei der Lodge und nahmen ein wohlverdientes Frühstück zu uns. Bis 15:00 war der Tag dann zur freien Verfügung. Dann stand eine Sundowner Bootsfahrt am Chobe Fluss an. Das war ein sehr schönes Erlebnis, das alle sehr genossen. Vom Boot aus beobachteten  wir die Tier- und Pflanzenwelt aus einer anderen Perspektive, und da wir diesmal weder rudern mussten, noch gerudert wurden, sondern auf einem Boot mit viel Platz den Fluss entlangfuhren, konnte man sich frei bewegen und viele tolle Fotos machen. Anschließend waren wir alle hungrig und so nahmen wir unser Abendessen in der berühmten Chobe Safari Lodge ein, die die erste in dieser Gegend war und wo vor 60 Jahren Elisabeth Taylor und Richard Burton sich ihr „Jawort“ gaben.
Fahrt: 90km

Tag 20: Grenze nach Zambia und Fahrt nach Livingstone
An diesem Tag hatten wir ein besonders interessantes Erlebnis: wir mussten die Grenze nach Zambia überqueren. Dazu mussten wir mit der Fähre über den Sambesi. Brücken gibt es nur 5 über diesen Fluss der mit seinen 2.574 km doch nach mehr verlangen würde. Wir hatten Glück und die Schlange war kurz, so schafften wir das Übersetzten zügig. Nachdem wir alle Grenzformalitäten erledigt hatten, fühlten wir uns wirklich wie im ‚tiefsten Afrika‘, so etwas hatte kaum jemand von uns schon erlebt! Beispielsweise glich die Polizeistation einer heruntergekommenen Kneipe! Das muss man wirklich einmal mit eigenen Augen sehen, sonst kann man es nicht glauben. Wir kamen dann auch schon bald in Livingstone bei unserer Lodge an, der Zigzag Lodge, die gut gelegen nur 10km von den Victoriafällen entfernt ist. Wir machten unserer Mittagspause im Garten der Lodge und brachen dann gleich zu den Wasserfällen auf. Da es jedoch schon spät war, beschränkten wir uns für den Abend auf die Brücke die dort den Fluss überquert. Anschließend kehrten wir zurück zu unserer Lodge und nahmen unser Abendessen in einem traditionellen afrikanischen Restaurant ein wo wir die Spezialitäten des Landes probieren konnten.
Fahrt: 90km

Tag 21: Tag in Livingstone
Dieser Tag stand zur freien Verfügung, dennoch schauten wir uns alle gemeinsam die Victoriafälle vom Nationalpark aus an. Den restlichen Tag nutzten die meisten, um sich ein wenig von den letzten abenteuerlichen Wochen zu entspannen. Um 16:30 trafen wir uns alle wieder für eine Sundowner Bootsfahrt auf der African Princess die den Sambesi entlangführt. Im Preis inbegriffen waren Snacks und alle Getränke die man konsumierte. Anschließend feierten wir in unserer Lodge bei einem leichten Abendessen Abschied und stießen noch einmal herzhaft auf die schöne gemeinsam verbrachte Zeit an.
Fahrt: 30km

Tag 22: Ab nach Hause
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf zum Flughafen wo wir uns dann nach 3 wunderbaren gemeinsamen Wochen verabschieden mussten, mit der Gewissheit, viele tolle neue Freundschaften geschlossen zu haben, die auch noch lange nach dieser Reise bestehen würden.
Fahrt: 30km

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4 Jan 2011

Urlaubsreise – Reisepreise

Posted by Daniel. 1 Comment

Wie Wechselkurse unterschiedlicher Währungen den Reisepreis verändern –
Die Beziehung zwischen Euro und südafrikanischem Rand

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung ausgedrückt in einer anderen Währung.

Er ist volkswirtschaftlich sehr bedeutsam, da er die Wettbewerbsfähigkeit eines Währungsraumes maßgeblich beeinflusst. Für international agierende Unternehmen spielt er bei Investitionsentscheidungen ebenso eine wichtige Rolle, wie für global aufgestellte Anleger. Wechselkursänderungen entscheiden nicht selten über Gewinn und Verlust.

Natürlich sind Wechselkurse auch für Reisende von Bedeutung. Beobachtet man die Veränderungen der Wechselkurse, kann man bei flexibler Urlaubsplanung davon profitieren und sparen. Zum Beispiel waren Reisen in die USA im 1. Halbjahr 2008 wegen des schwachen US-Dollar gegenüber einem starken Euro besonders günstig.
Andererseits kann sich ein Urlaubsland auch dauerhaft für den Reisenden verteuern, wenn sich die dortige Währung in einer Aufwertungsphase befindet.

Woher kommen Wechselkursänderungen?

Sehr viele Faktoren nehmen Einfluss auf den Wert einer Währung. Die wichtigsten sind die politische und die wirtschaftliche Situation des Währungsraumes. Dabei ist nicht nur relevant ob die Wirtschaft gerade floriert oder sich in einer Konsolidierung befindet, sondern auch wie sich diese zusammensetzt.
In Deutschland ist der Anteil von verarbeitender Industrie und Dienstleistung sehr hoch, die Landwirtschaft hat einen eher geringen Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung.
Dem gegenüber ist in Südafrika (SA) der Anteil der Rohstoffproduzenten sehr hoch. Das Land ist reich an bedeutenden Bodenschätzen, wie Gold und Edelmetalle, Diamanten und Edelsteine, sowie Erze und Kohle. Darüber hinaus zählt SA zu den weltweit führenden Exporteuren von Agrarprodukten. Im Süden des Landes begünstigt das Klima den Anbau von Wein. Seit rund 350 Jahren werden in SA Trauben angebaut, die zu großer Bekanntheit und einem festen wirtschaftlichen Standbein verholfen haben.

Je nach dem konjunkturellen Zyklus und der Nachfrage nach den Produkten des jeweiligen Landes, verändern sich die Wechselkurse. Schwächelt der Absatz in der Automobilbranche, spürt dies Deutschland besonders. Die sich eintrübenden wirtschaftlichen Erwartungen können zu einem schwächeren Euro führen und umgekehrt. In Südafrika funktioniert die Rohstoffindustrie als Taktgeber. In Phasen steigender Rohstoffpreise profitiert das Land davon und der Rand wird stärker. So unterstützt der seit Jahren steigende Goldpreis die afrikanische Währung.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor ist der jeweilige Leitzins. SA ist in geringerem Maße von der globalen Finanzkrise und der daraus resultierenden Staatsschuldenkrise betroffen als beispielsweise Europa. So konnte die Notenbank den Leitzins auf einem höheren Niveau als in den westlichen Staaten (EU, USA) halten. Durch die höheren Zinsen ist SA für internationale Anleger interessant, die die Währung als Investment kaufen und damit ebenfalls stärken.

Wie wirken sich Wechselkursänderungen auf die Urlaubspreise aus?
Auch wenn wir die Urlaubsreise beim Reiseveranstalter in Euro bezahlen, so müssen die entsprechenden Leistungen vor Ort bezahlt werden. Liegt der Urlaubsort in der Eurozone, so hat dies für uns keine Auswirkungen. Anders verhält es sich, wenn das Reiseziel Südafrika heißt. Dann müssen die Leistungen vor Ort in ZAR gekauft und in Euro umgerechnet werden. Bei einem stärker werdenden Rand führt dies zu unumgänglichen Preissteigerungen beim Reiseveranstalter.

Ein Beispiel: Eine Nacht in einem SA Hotel kostet 500 Rand (ZAR). Der Wechselkurs lag in 2009 bei 1 Euro = 12 Rand. Folglich bezahlte man ca. 42 Euro. Aktuell liegt der Wechselkurs bei 1 Euro = 9 Rand, das Hotel kostet nun 55 Euro. Dabei hat sich weder der Hotelpreis vor Ort geändert, noch hat der Reiseveranstalter die Preise erhöht. Ausschließlich der Wechselkurs führt zur  Preisdifferenz.

Abschließend noch ein allgemeiner Tipp zum leichteren Verständnis von Wechselkursen. Lesen Sie die Kursangabe (EUR/ZAR) von hinten nach vorne. Beispiel: Ich erhalte soundsoviel Rand für einen Euro. Während man 2009 noch 12 Rand für 1 Euro bekam, erhält man jetzt nur 9. Der Rand wurde stärker, oder anders, die Reise nach Südafrika wird wertvoller.

Währungsrechner:

http://de.finance.yahoo.com/waehrungen/waehrungsrechner/#from=EUR;to=ZAR;amt=1

Beitrag v. Andrè Klatt,
Investmentmanager, www.depotzuwachs.de

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16 Nov 2010

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?

Posted by Daniel. No Comments

Die Jahreszeiten sind auf der Südhalbkugel entgegengesetzt zu den unseren (im namibischen Winter ist bei uns Sommer)!

Das Klima in Namibia lässt sich weitgehend als heiß und trocken beschreiben, allerdings zweifellos mit regionalen Unterschieden. Da es vom Halbwüstenklima bestimmt wird, ist es tagsüber sehr heiß und nachts ziemlich kalt. Im Jahresdurchschnitt werden knapp 310 Sonnentage erreicht, wodurch Namibia aus klimatischer Sicht ganzjährig gut bereist werden kann.

Als beste Reisezeit sind dennoch die Monate April bis Juni zu empfehlen. Während dieser Zeit liegen die Temperaturen tagsüber bei angenehmen 25° Celsius bei strahlend blauem Himmel und in der Nacht fallen die Temperaturen so, dass es angenehm kühl ist. Da Namibia auch nicht unbedingt das klassische Land für einen Badeurlaub am Meer (Wassertemp. max. 17°C) ist, sind vor allem die Wintermonate für einen Urlaub geeignet. Die meisten Aktivitäten wie Pirschfahrten, Geländewagenfahrten, Wanderungen etc. werden dann wegen der hohen Temperaturen meist nur in den frühen Morgenstunden und den Nachmittagsstunden durchgeführt.

Der Zeitraum von November bis März (Sommermonate) sollte wegen der extrem heißen Temperaturen eher gemieden werden. Besonders Safaris im Etosha-Nationalpark erweisen sich dann als sehr anstrengend und unangenehm. Es ist die Zeit, in der im nördlichen Drittel inkl. Etosha Nationalpark, Regenzeit mit wenigen aber heftigen Schauern herrscht. Selbst die Namibier reisen dann gern zu den kühlen Küstenorten, besonders nach Swakopmund. Hier muss man zwar mit häufigem Seenebel rechnen, aber  der löst sich meist um die Mittagszeit auf.

Auch Windhoek ist im Sommer, bedingt durch seine Höhenlage (1650 m), einigermaßen gut zu ertragen. Die Namib Wüste sollte man hingegen im Sommer meiden, denn die Temperaturen klettern nicht selten über die 40 Grad Marke.

Auch in den trockenen Wintermonaten (Juli bis September) lässt sich das Wüstenland Namibia gut bereisen. Die Temperaturen sinken am Tage selten unter 20 Grad. Im Binnenhochland und der Namib Wüste kann es allerdings zu Nachtfrösten kommen. Dies ist auch die beste Zeit um wild lebende Tiere zu beobachten. Da es tief im Busch dann kein Wasser gibt und sich die Wildtiere an den Wasserstellen sammeln. Für viele Reisende, sind die Monate Juli bis September die ideale Reisezeit, unter anderem bedingt durch die Schulferien.

Unser Tipp! Sollten Sie in dieser Zeit eine Reise nach Namibia planen, buchen Sie rechtzeitig, denn in der Hochsaison sind die Unterbringungsmöglichkeiten schnell ausgebucht.

Das Klima in Namibia weist große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen auf:

Die Namib Wüste bestimmt im Prinzip das gesamte Klima im Westen Namibias. Niederschläge sind hier eher selten und ganzjährig weht ein kräftiger warmer Wind. Im Sommer herrscht in dieser Region ein absolut extremes Klima: Die Temperaturen steigen nicht selten bis auf 40°C und selbst in den Wintermonaten können hier Temperaturen von rund 25°C erreicht werden. Die wilden Tiere des Landes versammeln sich oftmals um die wenigen Wasserlöcher.

Der Caprivi-Streifen ist wohl die einzige Region Namibias, die von regelmäßigen Niederschlägen geprägt ist. Hier herrscht ein wechselvolles Tropenklima mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Dies hat zur Folge, dass hier ein ausgedehntes Flusssystem und ein dicht bewachsener Urwald existiert. Der Nordosten Namibias ist die einzige Region, in der Ackerbau überhaupt möglich ist.

Der Benguelastrom an der Atlantikküste kühlt den vorherschenden Wind stark ab, was regelmäßig dichten Nebel in Bodennähe zur Folge hat. Die Temperaturen an der Atlantikküste sind im Sommer angenehm kühl und in den Wintermonaten mitunter auch tagsüber empfindlich kalt. Die Wassertemperatur erreicht selten mehr als 17 °C. Während der heißen Sommermonate werden jedoch die kühleren Orte der Küstenregion gerne von den Einheimischen als Urlaubsort aufgesucht.

Der größte Teil Namibias liegt klimatisch im sogenannten tropischen Sommerregengebiet, wodurch in der Zeit zwischen den Monaten November und April zum Teil mit unregelmäßigen, aber durchaus heftigen Gewitterregenfällen zu rechnen ist; der äußerste Süden dagegen liegt im Winterregengebiet, so dass – wenn überhaupt – Regenfälle vor allem in den Monaten Juni und Juli auftreten. Die bis dahin ausgetrockneten Flussläufe verwandeln sich dann in reißende Ströme und viele ausgedörrte Gebiete ergrünen bei diesem Wetter in nur kurzer Zeit.

Kurze Übersicht zu den einzelnen Monaten:

Dezember/Januar/Februar
In diesen Monaten ist es im gesamten Land sehr heiß, es herrscht Hauptregenzeit (meist kurze, heftige Regenschauer), dichte Vegetation

März/April/Mai
Die Temperaturen kühlen langsam ab, es sind noch Regenschauer möglich, gute Reisezeit!

Juni/Juli/August/September
In diesen Monaten herrscht Trockenzeit, tagsüber ist es sonnig und nachts kalt, gute Zeit für Tierbeobachtungen, da die Vegetation spärlich ist und Wildtiere sich an Wasserstellen sammeln

Oktober/November
Hier herrscht die sogenannte „kleine Regenzeit“, es ist warm bis heiß

Unsere Kleidungstipps für Sie

Wichtig zu wissen ist, dass das Klima Namibias sehr unterschiedlich sein kann. Sollten Sie im namibischen Sommer reisen wollen, wäre Baumwollkleidung zu empfehlen, denn Baumwolle ist ein leichter und schön luftdurchlässiger Stoff. Allerdings sollten Sie lange Ärmel und eine lange Hose tragen, denn somit können Sie sich auch vor Insekten und der starken Sonne schützen.

In den Wintermonaten (Juni und Juli) kann es, wie oben beschrieben, ziemlich kalt werden. Daher empfehlen wir Ihnen warme Kleidung mitzunehmen, wenn Sie in diesem Zeitraum nach Namibia reisen. Ein warme Hose und auch ein dicker Pulli sollten kein überflüssiger Luxus sein. Natürlich sollten Sie auch in diesen Monaten Ihre Sonnenbrille nicht vergessen, denn trotz der niedrigen Temperaturen scheint die Sonne so gut wie immer.

Besonders für Wanderung und Safaris durch den Busch, sollten Sie eine strapazierfähige Hose und gutes Schuhwerk mitnehmen, um sich vor Insekten, aber auch vor scharfen Dornen und Ästen zu schützen.

Nicht zu vergessen – Ihre Badesachen! Eventuell Abgehärtete springen in den Atlantischen Ozean, aber selbst für die nicht so resistenten Reisenden gibt es in den verschiedenen Unterkünften einen Swimming-Pool, der Ihnen eine angenehmen Erfrischung bietet.

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15 Okt 2010

Nelson Mandela – Bekenntnisse

Posted by Daniel. No Comments

»Die Schätze meines Lebens.« Nelson Mandela

Dem Aufruf des charismatischen Friedensnobelpreisträgers zur Versöhnung folgten alle Südafrikaner. Zum ersten Mal öffnet Nelson Mandela, die Ikone der Freiheitsbewegung Südafrikas, sein privates Archiv.

»Ein Archiv zu haben heißt, ein Schatzhaus haben«, sagt Nelson Mandela. Erstmals macht der Vater der Regenbogen-Nation nun sein privates Archiv zugänglich: »Bekenntnisse« enthält die persönlichen Notizen, Tagebuchaufzeichnungen und Briefe aus über fünf Jahrzehnten seines Lebens. Darunter befinden sich nie veröffentlichte Dokumente wie die bewegenden Briefe an seine Frau Winnie aus der Zeit der Gefangenschaft auf Robben Island; die Korrespondenz mit den engsten Freunden; das Tagebuch, aus dem er nach dem Tod seines Sohnes Thembi die Kraft zum Weiterleben schöpfte; die Notizen und Betrachtungen, die er als erster schwarzer Präsident Südafrikas niederschrieb. Die privaten Schriften Mandelas erscheinen zeitgleich in 28 Ländern.

Bekenntnisse” erscheint im Piper Verlag und kann hier bestellt werden.

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